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Anreise
Erster Tag bewusst kurz am Steuer, danach entspannte Überfahrt.
Reisepässe für alle bereithalten, GB ist nicht mehr in der EU.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Hier startet eure Reise. Ihr fahrt in Richtung niederländische Nordseeküste, wo am Abend die Fähre nach England ablegt.
Vom Fährterminal Europoort legt die Nachtfähre nach Hull ab. Check-in rechtzeitig, dann könnt ihr an Bord essen, den Sonnenuntergang über der Nordsee sehen und in der Kabine schlafen. Am Morgen seid ihr bereits in England.
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Übernachtung in einer Außen- oder Innenkabine an Bord. Die Überfahrt dauert die Nacht über, sodass ihr am nächsten Vormittag ausgeruht in Hull ankommt.
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Ankommen und einleben
Nach der Nachtfähre kein volles Programm, der Schloss-Stopp ist optional und locker gehalten.
In England links fahren, die ersten Kilometer bewusst langsam.
Am Vormittag legt die Fähre im Hafen von Hull an. Von hier ist es nur eine kurze Fahrt nach York, sodass genug vom Tag zum Ankommen bleibt.
Prunkvolles Barockschloss mit weitläufigen Gärten, Seen und Skulpturen, bekannt aus Film und Fernsehen. Die Kinder können über die Parkanlagen streifen, während ihr die prächtigen Räume und die Kuppelhalle anschaut. Ein guter erster Geschichtsstopp auf dem Weg nach York.
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Für die nächsten Nächte richtet ihr euch in einer Ferienwohnung nahe der Altstadt von York ein. Von hier erreicht ihr die Stadtmauer, die Gassen und den Bahnhof zu Fuß und habt einen ruhigen Rückzugsort.
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Stadt und Geschichte
Ganz ohne Auto, York lässt sich komplett zu Fuß erkunden.
Das Auto in der Ferienwohnung stehen lassen, die Innenstadt ist autoberuhigt.
Die riesige gotische Kathedrale gehört zu den größten Nordeuropas und beeindruckt mit farbigen Fenstern und dem hohen Chorraum. Wer mag, steigt die 275 Stufen des Central Tower hinauf und blickt über die ganze Stadt. Ein starker Auftakt für den Yorker Tag.
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Die berühmte enge Gasse mit überhängenden Fachwerkhäusern gilt als eine der besterhaltenen mittelalterlichen Straßen Europas. Die dichtgedrängten Läden und schiefen Wände begeistern gerade Teenager. Von hier lässt sich gut durch die weiteren Gassen der Altstadt bummeln.
In einer Zeitkapsel-Fahrt geht es zurück in das Wikingerzeitliche York, mitten durch nachgebaute Straßen mit Geräuschen und Gerüchen. Die Ausstellung baut auf echten archäologischen Funden auf und macht Geschichte greifbar. Ideal, um den Kindern das alte Jorvik nahezubringen.
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Auf der fast vollständig erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauer könnt ihr ein gutes Stück um die Altstadt laufen und dabei immer wieder hinab auf Tore und den Minster blicken. Der Rundweg ist kostenlos und bringt am Nachmittag noch etwas Bewegung. Ein schöner Abschluss des Stadttags.
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Natur und Klosterruine
Ortswechsel von York in die Dales, aber mit langem Aufenthalt an einem Ort statt langer Fahrt.
Feste Schuhe für die Trittsteine und den Waldweg mitnehmen.
Am Fluss Wharfe liegen die romantischen Ruinen eines Augustinerklosters aus dem 12. Jahrhundert, umgeben von weiten Wiesen und Wäldern. Über Trittsteine könnt ihr den Fluss queren und auf gut markierten Wegen wandern, ein Erlebnis gerade für die Kinder. Geschichte und Natur liegen hier direkt nebeneinander.
Ein kurzer Waldweg führt vom Kloster flussaufwärts zum Strid, wo sich der Wharfe durch eine enge Felsrinne zwängt. Das tosende Wasser ist eindrucksvoll, doch die glatten Felsen bleiben aus Sicherheitsgründen tabu. Ein schöner, schattiger Spaziergang durch alten Eichenwald.
Für die kommenden Nächte bezieht ihr ein Ferienhaus in oder um Grassington, mitten in den Yorkshire Dales. Von hier aus liegen Malham, Aysgarth und die Wanderwege der Dales in kurzer Reichweite.
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Kalkfelsen und Wanderung
Malham Cove und Gordale Scar lassen sich als kombinierte Wanderung gehen, gutes Programm für aktive Teenager.
Parkplatz im Dorf Malham füllt sich im Sommer früh, zeitig starten.
Eine gewaltige geschwungene Kalksteinwand ragt hier fast 80 Meter senkrecht auf, einst ein Wasserfall. Über eine Treppe geht es hinauf zum berühmten Kalksteinpflaster oben, das aus Harry-Potter-Filmen bekannt ist. Der Aufstieg fordert etwas, belohnt aber mit weitem Blick über die Dales.
Nur einen kurzen Weg von Malham entfernt öffnet sich diese dramatische Felsschlucht mit überhängenden Wänden und zwei Wasserfällen. Der Weg dorthin führt durch grünes Weideland und ist gut mit Teenagern machbar. Wer geübt und trocken unterwegs ist, kann am Wasserfall etwas hinaufklettern.
Wasserfälle und Burg
Naturschauspiel am Vormittag, Burg am Nachmittag, ausgewogene Mischung.
Fahrten über schmale Dales-Straßen, Gegenverkehr an Ausweichstellen bedenken.
In drei Stufen fällt der Fluss Ure hier über breite Kalksteinbänke, ein weithin bekanntes Naturschauspiel im Wensleydale. Ein gut angelegter Rundweg verbindet die oberen, mittleren und unteren Fälle durch Wald und Wiesen. Nach Regen tosen die Fälle besonders eindrucksvoll.
Diese wuchtige Burg aus dem 14. Jahrhundert ist erstaunlich gut erhalten und war einst Gefängnis von Maria Stuart. Ihr könnt Wehrgänge, Verliese und Räume erkunden und im Sommer oft Falknerei oder Bogenschießen erleben. Ein echter Ritterburg-Stopp für die Geschichtsfans.
Ortswechsel und erste Küstenluft
Längster Fahrtag der Reise, mit Pause im Moor aufgeteilt und unter vier Stunden reiner Fahrt.
In Whitby sind Parkplätze knapp, in der Ferienwohnung nach fester Stellfläche fragen.
Auf dem Weg zur Küste durchquert ihr die weite, im Spätsommer oft violett blühende Heidelandschaft der North York Moors. Rund um das hübsche Dorf Hutton-le-Hole lässt sich gut ein Bein vertreten und Schafe auf den offenen Weiden beobachten. Eine ganz andere Landschaft als die grünen Dales.
Der alte Fischerort empfängt euch mit engem Hafen, bunten Häusern und dem Duft von Fish and Chips. Am ersten Nachmittag könnt ihr am Kai bummeln und die Aussicht auf die Abtei hoch über der Stadt genießen. Ein entspannter Auftakt für die Küstentage.
Für die Küstentage bezieht ihr eine Ferienwohnung in Whitby, möglichst mit Blick über Hafen oder Dächer. Von hier erreicht ihr die Abtei, den Strand und die Ausflüge an die Küste bequem.
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Klippen und Geschichte
Ganz zu Fuß, das Auto bleibt stehen.
Die Abtei am Vormittag besuchen, bevor die Klippe voller wird.
Die Ruine der einst mächtigen Abtei thront dramatisch auf der Klippe über dem Meer und inspirierte einst Bram Stokers Dracula. Über 199 Stufen führt der Weg von der Altstadt hinauf, oben wartet ein weiter Blick über Stadt und Nordsee. Die Ausstellung erklärt die lange Geschichte des Ortes.
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Die berühmte Treppe verbindet Hafen und Abtei und ist selbst schon ein Erlebnis, gesäumt vom alten Friedhof der St Mary's Church. Von oben blickt ihr über die roten Dächer und den Hafen. Die Kinder zählen unterwegs gern die Stufen mit.
In den engen Gassen der Altstadt reihen sich Läden für den lokalen Jet-Schmuck, Eisdielen und Fischrestaurants aneinander. Am Nachmittag könnt ihr Fish and Chips am Kai essen, den Strand besuchen oder eine kurze Bootstour aus dem Hafen machen. Ein gemütlicher Stadttag mit Meerblick.
Wilde Küste und Schmugglerdörfer
Beide Dörfer haben oben Parkplätze, hinunter geht es nur zu Fuß, das ist bewusst so.
Gezeiten checken, bei Ebbe ist der Strand von Robin Hood's Bay am schönsten.
Das steile Fischerdorf klammert sich mit verwinkelten Gassen und Treppen an die Klippe hinab zum Meer. Bei Ebbe lassen sich in den Felsbecken am Strand Krebse und Fossilien suchen, ein Spaß für jedes Alter. Oben parken und zu Fuß hinunterlaufen, denn die Gassen sind sehr eng.
Das ehemalige Schmuggler- und Fischerdorf liegt malerisch in einer engen Bucht zwischen hohen Klippen. Bunte Häuser, ein kleiner Hafen und der Bach mitten durchs Dorf machen den Reiz aus, hier lernte einst Captain Cook das Meer kennen. Ein ruhiger, sehr fotogener Küstenort abseits der großen Touristenströme.
Nostalgie und Klippenpfad
Ruhiger Tag mit Bahnfahrt und leichter Wanderung, gute Balance vor der Rückreise.
Die Dampfbahn kann man auch von Grosmont aus einsteigen, das spart die Fahrt nach Pickering.
Eine historische Dampfeisenbahn tuckert durch die Täler der North York Moors, vorbei an Heide, Wald und alten Bahnhöfen. Die Fahrt in nostalgischen Waggons ist ein Erlebnis für die ganze Familie, Zwischenhalte laden zum Aussteigen ein. Ein entspannter, aber besonderer Programmpunkt.
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Auf dem Küstenpfad Cleveland Way lässt sich ein Stück oberhalb der Klippen zwischen Sandsend und Whitby wandern, mit weitem Blick über die Nordsee. Der breite Sandstrand von Sandsend lädt danach zum Auslaufen und Barfußgehen ein. Ein aktiver Abschluss der Küstentage.
Abschied von Yorkshire
Fahrt bewusst kurz gehalten, mit Kulturstopp in Beverley aufgeteilt.
Rechtzeitig am Terminal einchecken, für die Fähre etwa zwei Stunden Puffer einplanen.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Auf dem Weg zum Hafen lohnt ein Halt in Beverley mit seiner beeindruckenden gotischen Minsterkirche, die es an Schönheit fast mit dem York Minster aufnimmt. Die hübsche Marktstadt eignet sich gut für ein Mittagessen und einen letzten Bummel. Ein ruhiger Abschluss vor der Überfahrt.
Am Abend legt vom Hafen Hull die Nachtfähre zurück nach Rotterdam ab. Nach dem Check-in könnt ihr an Bord essen und den letzten Blick auf die englische Küste werfen, bevor es in die Kabine geht.
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Übernachtung in der Kabine während der nächtlichen Rücküberfahrt. Am nächsten Morgen erreicht ihr wieder Rotterdam-Europoort.
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Rückkehr
Heimfahrt mit Pause aufgeteilt, reine Fahrzeit knapp unter vier Stunden.
Nach der Nachtfähre entspannt starten, kein Zeitdruck.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Am Vormittag legt die Fähre wieder in Europoort an. Von hier nehmt ihr die Autobahn zurück Richtung Bremen und schließt eure Rundreise.
Auf halber Strecke zwischen Rotterdam und Bremen bietet sich eine Pause zum Essen und Beinevertreten an. Danach ist es nur noch eine gute Stunde bis nach Hause.
Am Nachmittag erreicht ihr wieder Bremen und beendet eure Yorkshire-Rundreise. Im Gepäck bleiben York, die Wasserfälle der Dales und die Klippen der Nordsee.
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