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Anreise mit Zwischenetappe
Erste Etappe bewusst kurz gehalten, um die Alpenüberquerung zu entzerren.
Am Reschenpass kann es kühl und windig sein, warme Jacke griffbereit halten.
Hier startet eure Reise. Vollgetankt und mit gefülltem Wassertank geht es Richtung Süden über die Alpen.
Familiär geführter Campingplatz direkt am Reschensee mit Blick auf den berühmten versunkenen Kirchturm. Eine gute Halbzeit-Etappe, um die lange Anreise zu teilen, mit klarem Bergwasser zum Abkühlen und einfachen Wanderungen am Ufer.
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Ankommen und einrichten
Nach der Ankunft bewusst einen ruhigen Nachmittag am See einplanen.
Menaggio ist Fähr-Drehkreuz zwischen Bellagio, Varenna und dem Westufer, das nutzt ihr die nächsten Tage.
Terrassierter Campingplatz am Westufer mit Seezugang und Blick über das Wasser. Ideale Basis für die kommenden Tage, weil die Fähranleger von Menaggio ganz in der Nähe liegen und ihr das Wohnmobil einfach stehen lassen könnt.
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Die Uferpromenade von Menaggio lädt zum ersten Bummel am Wasser ein, mit Cafés, Eisdielen und Blick auf die Berge des Ostufers. Ein ruhiger Einstieg, um in den Seerhythmus zu finden.
Die Perle des Sees
Früh übersetzen, damit ihr Bellagio vor den Tagesausflüglern erlebt.
Fährfahrpläne am Anleger prüfen, mittags sind die Boote voller.
Bellagio liegt malerisch an der Gabelung der beiden Seearme, mit steilen Kopfsteinpflastergassen, kleinen Läden und Blick in beide Richtungen. Ihr erreicht den Ort bequem per Fähre von Menaggio und erspart euch jede Ortsdurchfahrt mit dem Wohnmobil.
Der englische Landschaftsgarten der Villa Melzi zieht sich direkt am Ufer entlang, mit alten Bäumen, japanischem Teich und Blick aufs Wasser. Ein schattiger, entspannter Spaziergang und einer der schönsten Gärten am See.
Villa und Wallfahrtsweg
Villa am Vormittag, Sacro Monte in den kühleren Nachmittagsstunden.
Feste Schuhe für den Aufstieg zum Sacro Monte, es geht über Kopfsteinpflaster.
Die auf einer schmalen Landzunge gelegene Villa mit ihren berühmten Terrassengärten gehört zum FAI und ist ein Filmklassiker. Vom Ort Lenno erreicht ihr sie zu Fuß am Ufer oder per Wassertaxi, das große Fahrzeug bleibt bequem auf dem Platz.
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Ein UNESCO-Welterbe-Wallfahrtsweg mit fünfzehn barocken Kapellen, der sich durch Olivenhaine den Hang hinaufzieht, bis zum Heiligtum mit weitem Blick über den See. Ein ruhiger, spiritueller Spaziergang abseits des Trubels mit stetiger, aber machbarer Steigung.
Gärten am Westufer
Villa Carlotta und Tremezzo liegen nur wenige Schritte auseinander, ein entspannter Tag ohne Hetze.
Nachmittags zurück zum Platz und im See baden.
Ein prachtvoller Botanischer Garten mit Azaleen, Rhododendren und mediterranen Terrassen rund um ein klassizistisches Herrenhaus voller Skulpturen. Die Blütezeit im Frühsommer ist beeindruckend, und die Wege bieten immer wieder Ausblicke auf den See.
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Das elegante Tremezzo liegt direkt neben Villa Carlotta und ist bekannt für seine Seepromenade und die Grandhotels der Belle Époque. Ein guter Ort für einen Kaffee am Wasser und einen ruhigen Nachmittag am Ufer.
Ostufer und Orrido
Die Fahrt ums Nordende ist entspannter als jede enge Ortsdurchfahrt mit dem großen Fahrzeug.
In Bellano gibt es ebenerdige Parkplätze am Ortsrand, kein Parkhaus ansteuern.
Das romantische Fischerdorf Varenna mit seiner Uferpromenade Passeggiata degli Innamorati zählt zu den schönsten Orten am See. Enge Gassen, bunte Häuser und die Gärten der Villa Monastero machen den Ort zu einem Highlight des Ostufers.
Eine spektakuläre Schlucht, in der der Fluss Pioverna tosend durch den Fels bricht, erschlossen über sichere Stege und Treppen. Ein erfrischend kühles Naturschauspiel, das sich gut mit dem Besuch in Varenna verbinden lässt.
Ruhig gelegener Platz nahe Varenna mit Zugang zum Ostufer und guter Anbindung an den Fähranleger. Von hier erreicht ihr Varenna, Bellano und die Ostuferorte, ohne durch enge Gassen fahren zu müssen.
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Stadt am Seeufer
Frühe Fähre nehmen, damit ihr genug Zeit für Stadt und Standseilbahn habt.
Rückfahrpläne der Schnellboote prüfen, die letzten Verbindungen fahren am frühen Abend.
Die lebendige Stadt am Südzipfel des Sees beeindruckt mit ihrem gotischen Dom, der Altstadt und der Seepromenade. Ihr erreicht Como bequem mit der schnellen Fähre von Varenna und lasst das Wohnmobil am Platz, denn Parken in Como ist mit dem großen Fahrzeug schwierig.
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Die historische Standseilbahn bringt euch in wenigen Minuten hinauf nach Brunate mit weitem Blick über die Stadt und den See. Oben laden kurze Spazierwege und Aussichtspunkte zum Verweilen ein.
Baden und Etappe zurück
Am Morgen noch Zeit für ein letztes Bad am Comer See, bevor ihr aufbrecht.
Fahrzeit unter vier Stunden, dazwischen eine ausgiebige Pause einplanen.
Zum Abschluss noch einmal die kühle Bergluft am Reschensee, bevor es über die Alpen zurückgeht. Ein ruhiger Ort für den letzten Abend mit Blick auf den versunkenen Kirchturm.
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Heimreise
Frühzeitig starten, um am Nachmittag entspannt zu Hause anzukommen.
Vor der Alpenpassage tanken, in Italien ist Diesel oft günstiger.
Rückkehr zum Ausgangspunkt. Hier endet eure Runde um den Comer See.
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