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Anreise mit Badepause
Erster Tag bewusst kurz gehalten, damit ihr am Nachmittag am Pool ankommt.
Hier startet eure Reise. Ihr fahrt von Karlsruhe los Richtung Süden zum Bodensee, wo ihr die erste Nacht direkt am Wasser verbringt.
Großzügiger Familiencampingplatz nahe dem Bodensee mit beheiztem Freibad, Spielplätzen und Streichelzoo. Ein guter erster Stopp, um nach der Fahrt anzukommen und die Kinder auszupowern. Der See ist mit dem Rad oder kurzer Fahrt schnell erreicht.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Etappe nach Leukerbad
Etwas längere Etappe knapp über der 3-Stunden-Grenze; plant eine Rastpause am Walensee ein.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Ruhig gelegener Campingplatz im Thermalort Leukerbad, umgeben von den steilen Felswänden der Gemmi. Von hier erreicht ihr die berühmten Thermalbäder zu Fuß, ideal zum Entspannen nach dem Fahrtag. Die Bergkulisse ist schon vom Platz aus beeindruckend.
Wasser und Bergpanorama
Kein Fahrtag, dafür Erholung und Bergluft.
Vormittags Therme, nachmittags Gemmi, oder je nach Wetter tauschen.
Weitläufige Thermenlandschaft mit warmen Innen- und Außenbecken auf 1400 Metern Höhe. Für die Kinder gibt es einen eigenen Erlebnisbereich, für die Eltern das entspannte Baden mit Blick auf die Berge. Ein perfekter Tag, um nach der Anreise zur Ruhe zu kommen.
Mit der Seilbahn geht es hinauf auf die Gemmi auf 2350 Meter, wo sich ein weites Wanderplateau mit dem malerischen Daubensee öffnet. Der Blick über die Walliser Viertausender ist grandios, und die leichten Wege oben sind auch mit Kindern gut machbar. Oben gibt es ein Bergrestaurant für die Einkehr.
Wasserwege und das Tor nach Zermatt
Kurze Fahrten mit einem Naturstopp dazwischen.
In Täsch das Womo abstellen, ab hier geht es nur noch per Bahn nach Zermatt.
Die Suonen sind historische Wasserleitungen, die das trockene Wallis seit Jahrhunderten bewässern. Der leichte Wanderweg entlang der Bisse führt durch Weinberge mit Blick über das Rhonetal und ist auch für Kinder gut zu gehen. Ein ruhiger Stopp, der viel über die Region erzählt.
Naturnaher Campingplatz an der Vispa in Täsch, dem letzten Ort vor dem autofreien Zermatt. Von hier fährt der Zug bequem hinauf, das Wohnmobil bleibt sicher stehen. Der Fluss lädt Kinder zum Steinesuchen ein, und die Bergkulisse ist schon spektakulär.
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Matterhorn hautnah
Ganzer Tag ohne Wohnmobil, alles per Bahn und zu Fuß.
Früh starten für gute Sicht am Gornergrat, Wolken ziehen mittags oft auf.
Am Terminal in Täsch beginnt die Zugfahrt ins autofreie Zermatt. Für große Wohnmobile ist die Höhe im Parkhaus zu beachten; nutzt daher am besten die offenen Stellflächen oder lasst das Womo direkt am Campingplatz stehen und geht zu Fuß zum Bahnhof. Die Shuttlezüge fahren im 20-Minuten-Takt.
Das autofreie Zermatt liegt direkt am Fuß des Matterhorns und ist mit Elektrofahrzeugen und zu Fuß unterwegs. Bummelt durch die Bahnhofstraße, entdeckt die alten Walliser Holzhäuser im Hinterdorf und genießt den ersten Blick auf den berühmten Berg. Für Kinder ist die autofreie Ruhe ein echtes Erlebnis.
Die Zahnradbahn fährt von Zermatt hinauf auf 3089 Meter zum Gornergrat, mit einem der schönsten Panoramen der Alpen und direktem Blick auf Matterhorn und Gornergletscher. Oben gibt es leichte Rundwege und ein Restaurant. Für Kinder ist die Bergbahnfahrt selbst schon ein Abenteuer.
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Nervenkitzel über dem Tal
Sehr kurzer Fahrtag, dafür eine schöne Wanderung.
Die Brücke schwankt leicht, sensible Kinder gut an der Hand nehmen.
Das kleine Bergdorf Randa liegt zwischen Täsch und St. Niklaus und ist Ausgangspunkt zur längsten Fußgänger-Hängebrücke der Alpen. Ein ruhiger Ort mit gutem Blick auf die umliegenden Gipfel. Von hier startet ihr die Wanderung zur Brücke.
Die 494 Meter lange Hängebrücke schwebt bis zu 85 Meter über dem Grund und ist Teil der Europaweg-Route. Der Weg vom Parkplatz bei Randa dauert etwa eine gute Stunde bergauf und belohnt mit einem echten Nervenkitzel. Für mutige Kinder ein unvergessliches Erlebnis, ängstlichere können auch nur schauen.
Gletscherdorf mit Spielspaß
Kurzer Fahrtag, am Nachmittag Zeit für Dorf und Bad.
Gepflegter Bergcampingplatz im Saastal mit Zugang zum nahen Freibad und einem Bach zum Planschen. Saas-Fee selbst ist autofrei, das Wohnmobil bleibt hier stehen und ihr fahrt mit dem Bus hinauf. Rundherum ragen dreizehn Viertausender auf, eine großartige Kulisse.
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Das autofreie Gletscherdorf Saas-Fee liegt eingerahmt von Viertausendern und wirkt wie ein Freilichtmuseum aus alten Holzhäusern. Für Kinder gibt es einen tollen Spielplatz und den Kneippweg am Ortseingang. Vom Dorf starten viele leichte Wanderungen mit Gletscherblick.
Natur, Murmeltiere und Schwimmen
Kein langer Fahrtag, viel Berg und Tiererlebnis.
Für die Eisgrotte warme Jacken und feste Schuhe einpacken.
Mit der U-Bahn Metro Alpin geht es zum höchstgelegenen Drehrestaurant der Welt auf 3500 Metern, wo ihr die weltweit größte Eisgrotte im Gletscher besuchen könnt. Der Weg durch die glitzernden Eishöhlen begeistert Kinder wie Erwachsene. Bei gutem Wetter reicht der Blick über zahllose Gipfel.
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Am Spielboden lassen sich zahme Murmeltiere aus nächster Nähe beobachten und teils sogar füttern. Für Tierfreunde unter den Kindern ist das ein Höhepunkt der Reise. Die Bergstation ist mit der Seilbahn schnell erreicht und bietet leichte Wanderwege.
Der größte Gletscher der Alpen
Der Gletscherbesuch braucht die Seilbahn, plant genug Zeit für den Aufstieg ein.
Letzte Nacht im Wallis mit Badezugang für einen ruhigen Ausklang.
In Mörel stellt ihr das Wohnmobil auf dem Parkplatz an der Talstation ab, da die Riederalp autofrei ist. Von hier bringt euch die Seilbahn hinauf zum Aussichtspunkt über den Aletschgletscher. Der Parkplatz ist auch für größere Fahrzeuge geeignet.
Der Große Aletschgletscher ist der längste Gletscher der Alpen und UNESCO-Welterbe, ein gewaltiger Eisstrom, der sich durchs Gebirge zieht. Von der Moosfluh und den Aussichtspunkten der Riederalp habt ihr freien Blick auf das Eis. Leichte Wanderwege oben machen den Besuch auch mit Kindern angenehm.
Familienfreundlicher Campingplatz im Rhonetal mit Badeteich und Naturbadezugang, ideal zum Ausklingen der Wallis-Tage. Zentral gelegen für die Weiterfahrt am nächsten Morgen. Die Kinder finden am Wasser schnell Spielgesellschaft.
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Heimreise
Letzter Tag mit etwas mehr Fahrt, aufgelockert durch das Verkehrshaus.
Plant genug Pausen ein, die Gesamtstrecke ist heute die längste der Reise.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Auf dem Rückweg lohnt ein Zwischenstopp am Verkehrshaus der Schweiz in Luzern, dem größten Verkehrsmuseum des Landes. Züge, Autos, Flugzeuge und ein Filmtheater begeistern die Kinder und lockern die lange Heimfahrt auf. Der Parkplatz ist auch für Wohnmobile geeignet.
Zurück am Ausgangspunkt endet eure Wallis-Rundreise. Mit vielen Bergen, Gletschern und Bademomenten im Gepäck kommt ihr wieder in Karlsruhe an.
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