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Bahnanreise und Stift Melk
Entspannter Anreisetag: nur eine Zugfahrt und ein Programmpunkt.
Sparschiene-Tickets der ÖBB für die Anreise ein paar Wochen vorher buchen spart deutlich.
Hier startet eure Reise. Vom Wiener Hauptbahnhof fahren die Westbahn-Züge Richtung Melk in dichtem Takt.
Das barocke Benediktinerstift thront hoch über der Donau und markiert das westliche Tor zur Wachau. Prunksaal, Bibliothek und die goldene Stiftskirche sind ein imposanter Auftakt, und vom Stiftspark habt ihr weite Blicke ins Tal.
Traditionshaus am Rathausplatz, wenige Gehminuten vom Bahnhof und vom Stift. Gute regionale Küche und Wachauer Weine im hauseigenen Restaurant machen den ersten Abend entspannt.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Donauschiff, Ruine Aggstein und Teufelsmauer
Schiffsfahrpläne der Wachau-Schiffe sind saisonal; die genauen Abfahrtszeiten vorab prüfen und Programm danach ausrichten.
Die Auffahrt zur Ruine Aggstein ist steil, plant genug Zeit und Wasser ein.
Die Leihräder könnt ihr am Abend am Gasthof abstellen und am nächsten Morgen weiterfahren.
Vom Anleger unterhalb des Stifts starten die Wachau-Schiffe der Brandner und DDSG flussabwärts. Die Fahrt durch das enge Donautal ist der klassische Weg, die Weinberge und Burgen von der Wasserseite zu sehen.
Hoch über der Donau liegt die weitläufige Burgruine mit sagenumwobenem Rosengärtlein und atemberaubendem Blick ins Tal. Der Fels selbst und die Wehranlagen erzählen von den Kuenringern, die einst die Schifffahrt kontrollierten.
In Spitz gibt es mehrere Verleihstationen für Leihräder, auch mit E-Bikes. Von hier rollt ihr auf dem gut ausgeschilderten Donauradweg fast eben durch Weingärten und Marillenhaine.
Die markante Felsformation über Spitz ist ein Naturdenkmal mit lockeren Trockenrasen und schönen Ausblicken auf die Donauschleife. Der beschilderte Rundweg ist kurz und lohnt sich besonders im Nachmittagslicht.
Familiengeführter Gasthof mit Weingut, ruhig am Ortsrand von Spitz gelegen. Eigene Weine, saisonale Wachauer Küche und ein guter Ausgangspunkt für Radtouren und Wanderungen.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Weinorte, Marillen und Donauradweg
Insgesamt rund 21 entspannte, flache Radkilometer mit viel Zeit für Pausen in den Weinorten.
Bei Ermüdung fährt zwischen den Orten auch das Wachau-Schiff oder der Wachau-Radbus, mit dem sich Abschnitte abkürzen lassen.
In Dürnstein ist es tagsüber voll; die Burgruine morgens oder am späten Nachmittag ist ruhiger.
Der malerische Winzerort mit der wehrhaften Kirche gilt als Herz des Rieslings und Grünen Veltliners. Durch enge Gassen, Weinhöfe und das Wachaumuseum spürt ihr die Weinkultur der Region unmittelbar.
Das blaue Turmdach des Stifts Dürnstein ist das Wahrzeichen der Wachau schlechthin. Über dem Ort thront die Burgruine, in der einst Richard Löwenherz gefangen saß; der kurze Aufstieg belohnt mit einem Panoramablick über die Donauschleife.
Die lebendige Weinstadt am östlichen Ende der Wachau verbindet mittelalterliche Altstadt mit moderner Kunstszene in der Kunstmeile. Am Abend laden Vinotheken und Heurige zum Verkosten der Kremstaler und Wachauer Weine ein.
Familiengeführtes Hotel in ruhiger Lage nahe der Altstadt und gut zum Bahnhof erreichbar. Solide Basis für die letzten beiden Nächte mit kurzen Wegen zu Weinlokalen und Restaurants.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Bioweingut, Rückreise und Schloss Schönbrunn
Die Reise endet offen in Wien; Gepäck lässt sich vormittags im Hotel oder am Bahnhof deponieren.
Wer es ruhiger mag, streicht Schönbrunn und genießt stattdessen einen letzten Vormittag in Krems.
Für die letzten Nahverkehrsfahrten in Wien lohnt sich ein 24-Stunden-Ticket der Wiener Linien.
Das älteste Weingut Österreichs liegt in Mautern gegenüber von Krems und arbeitet seit Jahrzehnten biodynamisch. Bei einer Verkostung im historischen Gemäuer probiert ihr charaktervolle Grüne Veltliner und Rieslinge, dazu gibt es regionale Küche im Buschenschank.
Zum Abschluss geht es zurück nach Wien und in die kaiserliche Sommerresidenz der Habsburger. Prunkräume, weitläufiger Barockgarten und die Gloriette runden die Reise mit einem letzten großen Höhepunkt ab.
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