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Anreise und Ostsee
Entspannter Auftakt: kurze Anfahrt zum Hafen, den Rest übernimmt die Fähre.
Kabine mit Fenster oder Balkon buchen, damit die zweitägige Überfahrt komfortabel ist.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Hier startet eure Reise. Von der Hansestadt sind es nur wenige Kilometer bis zum Fährhafen in Travemünde.
Vom Skandinavienkai legt die Finnlines-Fähre direkt nach Helsinki ab. Die Überfahrt dauert rund 29 Stunden, mit Kabine, Bordrestaurant und Aussichtsdecks. Ihr checkt am besten zwei Stunden vor Abfahrt ein.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Seetag
Reiner Erholungstag. Sonnendeck, Sauna an Bord und Restaurant nutzen.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Ein ganzer Tag auf See: vorbei an der schwedischen und finnischen Küste, mit viel Zeit zum Ausruhen, Lesen und Blick aufs Wasser. Genießt die langsame Annäherung an den Norden, bevor am Folgetag Helsinki auftaucht.
Hauptstadt am Wasser
Ankunft am Nachmittag, danach nur ein lockerer Bummel. Kein weites Programm mehr am Anreisetag.
Parken zentral am Hotel oder in einer Parkgarage; für die Innenstadt lohnt sich der Fußweg.
Die Finnlines-Fähre erreicht Helsinki am späten Nachmittag. Nach dem Ausrollen vom Schiff seid ihr in wenigen Minuten mitten in der Stadt.
Das klassizistische Herz Helsinkis mit der leuchtend weißen Domkirche über der breiten Freitreppe. Rundherum stehen Universität und Regierungspalast, und die Stufen laden zu einer ersten Pause im Abendlicht ein.
Zentral gelegenes Hotel wenige Gehminuten vom Senatsplatz und vom Hafen. Gute Basis für zwei Nächte, um Helsinki zu Fuß zu erkunden und das Auto stehen zu lassen.
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Inselfestung
Auto bleibt am Hotel. Für Suomenlinna genug Zeit einplanen, dort gibt es keinen Zeitdruck.
Nachmittags Rückfahrt und ein ruhiger Abend in der Stadt.
Die weitläufige Seefestung auf mehreren Inseln gehört zum UNESCO-Welterbe. Ihr erkundet Wälle, Tunnel, das U-Boot Vesikko und stille Buchten, dazwischen Cafés und Museen. Ein ganzer Tag vergeht hier leicht mit Spaziergängen am Wasser.
Die historische Markthalle am Südhafen ist ideal für eine Mittagspause mit Lachssuppe, Räucherfisch und finnischen Spezialitäten. Von hier legt auch die Fähre nach Suomenlinna ab.
Hinein in die Stille
Insgesamt gut vier Stunden Fahrt, aufgelockert durch die Pause in Porvoo. Unter dem Sechs-Stunden-Limit.
Ankunft in Savonlinna am späten Nachmittag, danach ein ruhiger Abend am Hafen.
Auf dem Weg nach Osten lohnt ein Stopp in der ältesten erhaltenen Holzstadt Finnlands. Die rot gestrichenen Uferspeicher am Fluss, das Kopfsteinpflaster und kleine Cafés machen eine entspannte Mittagspause perfekt.
Traditionshotel direkt am Marktplatz und Hafen von Savonlinna, mit kurzem Fußweg zur Burg Olavinlinna. Gute Basis für die nächsten Tage, um Stadt, Burg und Punkaharju zu erkunden.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Burgen und Geschichte
Ruhiger Tag zu Fuß in Savonlinna, Auto bleibt stehen.
Nachmittag frei für Hafenpromenade oder eine kurze Seerundfahrt.
Die mächtige Wasserburg aus dem 15. Jahrhundert thront auf einer Felseninsel zwischen den Seen und ist eine der besterhaltenen mittelalterlichen Festungen Nordeuropas. Bei der Führung geht es über Zugbrücken, durch Rundtürme und Gewölbe. Im Juli finden hier die berühmten Opernfestspiele statt.
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Direkt neben der Burg erzählt das Museum von der Natur und Geschichte der Saimaa-Region, samt der seltenen Saimaa-Ringelrobbe. Eine gute Einstimmung, bevor ihr die Nationalparks per Kanu erlebt.
Kiefernrücken und Holzbaukunst
Entspannter Rundtag mit wenig Fahrzeit und viel Natur.
Badesachen mitnehmen, am Punkaharju gibt es schöne Uferstellen.
Der schmale, von hohen Kiefern gesäumte Moränenrücken zwischen zwei Seen gilt als eine der schönsten Landschaften Finnlands. Wanderwege und Aussichtspunkte führen über den Kamm mit Wasser zu beiden Seiten. Ein ruhiger Naturtag zum Spazieren und Baden.
Am Punkaharju gelegenes Museum über Wald und Holz, mit anschaulichen Ausstellungen zur finnischen Natur und Forstkultur. Ein guter Regen- oder Nachmittagsstopp mit Café.
Die größte Holzkirche der Welt fasst Tausende Menschen unter einem eindrucksvollen weißen Kuppelbau von 1847. Der schlichte, helle Innenraum und die Lage am See machen den Abstecher lohnend.
Ankommen in der Ruhe
Astuvansalmi liegt westlich, das Ferienhaus wieder Richtung Nordosten; insgesamt rund vier Stunden Fahrt. Wer es kürzer mag, verschiebt Astuvansalmi auf einen späteren Tagesausflug.
Vor Ankunft Vorräte in Rantasalmi oder Savonlinna einkaufen, das Haus liegt abgeschieden.
An einer steilen Felswand am Ufer des Yövesi finden sich die größten prähistorischen Felsmalereien Nordeuropas, mehr als 3000 Jahre alt. Elche, Menschen und Handabdrücke sind vom Wasser oder über einen Waldpfad zu erreichen. Ein stimmungsvoller, stiller Ort.
Ein traditionelles finnisches Mökki direkt am Saimaa mit eigener Sauna am Wasser, Steg und Ruderboot. Genau der ersehnte Rückzugsort für sechs Nächte, nah an den Nationalparks Linnansaari und Kolovesi. Buchbar über Lomarengas oder Nature Bnb.
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Wasser und Erholung
Bewusst ruhiger Einstiegstag am Haus mit kurzem Abstecher nach Oravi zur Tourplanung.
Ausrüstung und Termine für die kommenden Paddeltage vor Ort klären.
Erster ganzer Tag am eigenen See: morgens vom Steg schwimmen, mit dem Ruderboot die stillen Buchten erkunden und abends die Sauna anheizen. Ankommen im finnischen Sommerrhythmus.
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Das kleine Dorf am Wasser ist Ausgangspunkt für Kanu- und Kajaktouren in Linnansaari und Kolovesi. Hier lassen sich Boote mieten und geführte Touren buchen, dazu gibt es ein Café am Kanal.
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Ringelrobben und Inselwelt
Ganzer Tag auf dem Wasser. Früh starten, wenn der See ruhig ist und die Robben aktiv sind.
Wetter- und Windvorhersage checken; bei Sturm auf einen anderen Tag ausweichen.
Ein Labyrinth aus Hunderten bewaldeten Inseln und stillen Wasserstraßen, Heimat der stark bedrohten Saimaa-Ringelrobbe. Mit dem Kanu gleitet ihr durch geschützte Buchten, macht Rast auf einsamen Felsen und habt mit etwas Glück eine Robbenbegegnung. Ein Höhepunkt der Reise.
Erholung
Kein Fahrprogramm. Erholung nach dem Paddeltag.
Optional ein kurzer Spaziergang oder Einkauf in Rantasalmi.
Urwald und Felsmalereien am Wasser
Zweiter Paddeltag, ruhiger und ursprünglicher als Linnansaari.
Proviant für den ganzen Tag mitnehmen, unterwegs gibt es keine Versorgung.
In diesem Motorboot-freien Park geht es ausschließlich mit Muskelkraft voran, was ihn besonders still und ursprünglich macht. Steile Felswände, dichte Wälder und prähistorische Felsmalereien am Ufer machen die Kanutour zum Erlebnis, und auch hier lebt die Saimaa-Ringelrobbe. Startpunkt ist meist Kirkkoranta bei Enonkoski.
Abschied vom Saimaa
Rund drei Stunden Fahrt nach dem gemütlichen Vormittag am See.
Lahti liegt nur gut eine Stunde vor Helsinki, das entzerrt den Abreisetag.
Zentral gelegenes Hotel in Lahti, gut als Zwischenstopp auf dem Weg zur Fähre. So bleibt die letzte Etappe nach Helsinki am Abreisetag kurz und entspannt.
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Abreise über die Ostsee
Kurze Morgenfahrt nach Helsinki, dann Zeit in der Stadt bis zum Check-in.
Zwei Stunden vor Abfahrt am Terminal sein. Die Überfahrt dauert wieder rund 29 Stunden bis Travemünde.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Vor der Überfahrt bleibt Zeit für einen letzten Bummel über die Esplanade und den belebten Marktplatz am Südhafen. Café, Souvenirs und ein Blick aufs Wasser runden die Reise ab.
Am Nachmittag legt die Finnlines-Fähre zurück nach Travemünde ab. Ihr rollt euer Auto an Bord, bezieht die Kabine und lasst die finnische Küste langsam hinter euch.
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