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Anreise
Die Gesamtstrecke Dresden–Krakau ist zu lang für einen Tag, deshalb liegt hier eine Zwischenübernachtung in Wrocław.
In Wrocław mit dem großen Wohnmobil ebenerdig am Stadion oder am Campingplatz parken und ins Zentrum laufen oder mit Tram/Bus fahren.
Hier startet eure Reise. Von Dresden geht es über die Autobahn Richtung polnische Grenze und weiter nach Schlesien.
Ein guter Zwischenhalt auf halber Strecke: der Rynek von Wrocław gehört zu den größten und schönsten Marktplätzen Polens, umgeben von bunten Bürgerhäusern und dem gotischen Rathaus. Für einen Spaziergang und ein spätes Mittagessen ideal, um die lange Fahrt zu unterbrechen.
Ruhig gelegener Campingplatz am Stadtrand von Wrocław, gut mit dem Wohnmobil erreichbar und mit ordentlicher Infrastruktur. Von hier kommt ihr am nächsten Morgen ausgeruht weiter Richtung Krakau.
Ankunft in der Kulturstadt
Mit dem großen Wohnmobil nicht in die Altstadt fahren; auf dem Campingplatz stehen lassen und Bus/Tram nutzen.
Nach dem Aufbau ist am Nachmittag noch Zeit für einen ersten Altstadtbummel.
Entspannte Etappe über die A4 nach Krakau. Unterwegs bietet sich ein kurzer Tankstopp und eine Kaffeepause an.
Camping Clepardia liegt im Norden Krakaus, ist gut mit dem Wohnmobil anzufahren und über die nahe Bus- und Tramanbindung schnell mit der Altstadt verbunden. Ein ruhiger Stützpunkt für zwei bis drei Nächte in der Stadt.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Der Rynek Główny ist der größte mittelalterliche Marktplatz Europas, dominiert von den Tuchhallen und der Marienkirche mit ihrem berühmten stündlichen Trompetensignal. Am ersten Abend ein perfekter Einstieg in die Krakauer Altstadt, die abends besonders lebendig ist.
Städte, Burgen und Geschichte
Der ganze Tag lässt sich zu Fuß in der Altstadt bestreiten; das Wohnmobil bleibt am Campingplatz.
Für den Wawel früh ein Zeitfenster buchen, dann bleibt nachmittags Ruhe für den Rynek.
Der Wawel über der Weichsel war jahrhundertelang Sitz der polnischen Könige und ist das nationale Herzstück Polens. Ihr könnt Schlossräume, die Kathedrale mit den Königsgräbern und die Drachenhöhle besichtigen; die Aussicht über die Stadt lohnt schon allein den Aufstieg.
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In den Tuchhallen am Rynek reihen sich Stände mit Bernstein und Handwerk, oben zeigt das Galerie-Museum polnische Malerei des 19. Jahrhunderts. Gleich nebenan lohnt der Blick in die Marienkirche mit dem geschnitzten Veit-Stoß-Altar.
Weltkulturerbe unter Tage
Wieliczka liegt direkt südöstlich von Krakau und ist mit dem Wohnmobil gut anzufahren.
Nach der Tour bleibt Zeit für einen ruhigen Nachmittag oder einen zweiten Altstadtabend per Bus.
Das Salzbergwerk Wieliczka ist UNESCO-Welterbe und führt euch über Treppen und Stollen hinab zu Salzseen und der beeindruckenden Kapelle der Heiligen Kinga, ganz aus Salz gehauen. Die geführte Tour dauert rund zwei Stunden bei angenehm kühler Temperatur; festes Schuhwerk ist empfehlenswert.
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Erinnerung und Geschichte
Von Krakau nach Oświęcim sind es rund 70 km; der Besuch am Vormittag, danach die Fahrt nach Zakopane.
Die Etappe bleibt unter dem Tageslimit von etwa fünf Stunden am Steuer.
Die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau mahnt an die Opfer des größten nationalsozialistischen Vernichtungslagers und ist ein Ort stillen Gedenkens. Der Besuch erfolgt in geführten Rundgängen durch das Stammlager und das weitläufige Birkenau; plant Zeit und innere Ruhe dafür ein.
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Nach dem Besuch geht es weiter in die Berge: Camping Harnaś am Rand von Zakopane ist mit dem Wohnmobil gut erreichbar und ein guter Ausgangspunkt für die Wandertage. Vom Platz kommt ihr per Bus oder zu Fuß ins Zentrum.
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Natur und Wandern
Zum See selbst dürfen keine Autos, ab dem Parkplatz sind es rund 9 km einfacher Weg auf breiter Straße.
Früh aufbrechen, weil der Parkplatz vormittags voll wird und die Wanderung Zeit braucht.
Morskie Oko ist der bekannteste Bergsee der Hohen Tatra, tiefgrün und von schroffen Gipfeln umrahmt. Zum See führt eine breite, gut begehbare Asphaltstraße, die ihr zu Fuß erwandert; oben belohnt euch der Rundweg am Ufer mit grandiosem Panorama.
Bergwandern mit Seilbahn
Bei schlechter Sicht die Seilbahn flexibel auf einen anderen Tag verschieben; oben ist das Wetter oft wechselhaft.
Nach Kuźnice fährt man am besten früh; die Parkplätze für große Fahrzeuge sind begrenzt.
Mit der Seilbahn von Kuźnice geht es hinauf auf den Kasprowy Wierch auf fast 2000 Metern, mit weitem Blick über die polnische und slowakische Tatra. Oben führen mehrere Grat- und Gipfelwege entlang; ihr könnt kurz spazieren oder eine längere Kammwanderung anschließen.
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Die Fußgängerstraße Krupówki ist das lebhafte Herz von Zakopane, gesäumt von Holzhäusern, Restaurants und Ständen mit dem geräucherten Oscypek-Käse. Ein schöner Ausklang nach dem Bergtag mit Podhale-Küche.
Natur und Volksarchitektur
Ein ruhigerer Tag mit einer leichten Talwanderung und einem kurzen Kulturstopp.
Die Gesamtfahrzeit bleibt gut unter dem Tageslimit.
Das Chochołowska-Tal ist das längste Tal der polnischen Tatra, ein sanfter Talweg durch Wald und offene Almen, im Frühsommer mit Blütenteppichen. Der breite Weg eignet sich für eine gemütliche Wanderung ohne große Höhenmeter, ideal für einen ruhigeren Tag.
Die gotische Holzkirche des Erzengels Michael in Dębno gehört zum UNESCO-Welterbe der Holzkirchen Südpolens und beeindruckt mit ihrer bemalten Innenausstattung aus dem 15. Jahrhundert. Ein kleiner, stiller Ort, der die Volksarchitektur der Region eindrucksvoll zeigt.
Wasser und Pieniny
Von Zakopane sind es rund 60 km bis zur Floß-Ablegestelle; die Fahrt am Morgen einplanen.
Nach der Floßfahrt bleibt Zeit für einen Spaziergang zur Burgruine Czorsztyn oder Niedzica am Stausee.
Auf traditionellen Holzflößen gleitet ihr durch die enge Dunajec-Schlucht im Pieniny-Gebirge, zwischen steil aufragenden Kalkfelsen und über klares Gebirgswasser. Die geführte Fahrt dauert rund zwei Stunden und ist ein ruhiges, landschaftlich beeindruckendes Erlebnis, das Kinder wie Erwachsene fesselt.
Ein Campingplatz am Czorsztyn-Stausee mit Blick auf die Pieniny, gut mit dem Wohnmobil erreichbar und ruhig gelegen. Von hier lässt sich der Abend am Wasser ausklingen lassen, mit Blick auf die Burg Czorsztyn.
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Abschluss der Reise
Als Einbahn-Reise endet die Tour hier in der Pieniny-Region; von hier aus tretet ihr eigenständig die Heimfahrt an.
Ein entspannter letzter Tag mit einem Burgbesuch und Zeit am Wasser rundet die Reise ab.
Die Burg Niedzica thront malerisch über dem Czorsztyn-Stausee und blickt auf die Ruine Czorsztyn gegenüber. Ihr könnt die Innenräume mit der Ausstellung zur Grenzgeschichte der Region besuchen und den Blick über das Wasser und die Pieniny genießen, ein stimmiger Abschluss der Reise.
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