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Kostenloses Konto, keine Kreditkarte. Übernehmen, Verschieben und Anpassen sind enthalten.
Anreise und erster Blick auf die Fliesse
Kurzer Anreisetag mit nur rund 1,5 Stunden Fahrt, damit noch Zeit zum Ankommen bleibt.
Vor dem Aufbau des Dachzelts kurz an der Rezeption nach der Kanu-Reservierung für morgen fragen.
Hier startet eure Reise. Vom Berliner Stadtrand sind es nur rund anderthalb Stunden Fahrt nach Süden in den Spreewald.
Lübbenau gilt als Tor zum Spreewald und ist der lebhafteste Ausgangspunkt für Kahn- und Kanutouren. Rund um den Großen Hafen reihen sich Restaurants, kleine Läden und Anlegestellen, von denen die Kähne in die Fliesse aufbrechen. Ein guter Ort, um anzukommen und die Landschaft auf sich wirken zu lassen.
Der ruhig am Ortsrand gelegene Campingplatz ist hundefreundlich und liegt fußläufig zu Hafen und Altstadt. Große Wiesenplätze bieten reichlich Raum fürs Dachzelt, ein eigener Kanuverleih direkt am Platz erspart lange Wege zum Wasser. Ein entspannter Standort für alle vier Nächte.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Paddeln und das Freilandmuseum
Ein reiner Wassertag ohne Auto, ganz nach eurem entspannten Tempo.
Sonnenschutz, Wasser und trockene Kleidung im wasserdichten Sack mitnehmen.
Vor der Rückfahrt Wasserstandshinweise beachten, bei Niedrigwasser können Fliesse gesperrt sein.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Direkt am Campingplatz könnt ihr Kanus und Paddel leihen und ohne Umweg aufs Wasser starten. Für die Fahrt nach Lehde sind keine Vorkenntnisse nötig, das Wasser fließt ruhig. Lasst euch die aktuelle Wasserstands- und Streckeninfo geben, bevor ihr ablegt.
Die Fliesse sind das ruhige Wassernetz des Spreewalds, ein Labyrinth aus kleinen Kanälen zwischen Erlen, Wiesen und alten Höfen. Vom Kanu aus gleitet ihr lautlos an Häusern vorbei, die nur übers Wasser erreichbar sind. Plant genug Zeit ein, um einfach treiben zu lassen.
Das Freilandmuseum in Lehde zeigt originale Spreewaldhöfe mit Blockbohlenhäusern, Ställen und Gärten, wie sie vor über hundert Jahren üblich waren. Zwischen den Gebäuden lernt ihr, wie das Leben zwischen den Fliessen früher funktionierte, vom Heutransport per Kahn bis zur Gurkenernte. Am Anleger könnt ihr das Kanu vertäuen und zu Fuß über das Gelände.
Die traditionsreiche Wotschofska liegt mitten im Wald und ist ausschließlich über das Wasser oder zu Fuß erreichbar. Bei einer deftigen Brotzeit oder Fischgericht macht ihr Rast, bevor ihr weiterpaddelt. Am eigenen Kanu-Anleger könnt ihr direkt festmachen.
Erholung an Land und Spreewald-Spezialitäten
Bewusst ruhiger Tag mit wenig Fahrt und einem freien Nachmittag am Campingplatz.
Fahrt nach Lübben und zurück bleibt deutlich unter zwei Stunden am Steuer.
Die Schlossinsel in Lübben verbindet das historische Schloss mit einem weitläufigen Landschaftspark voller Wasserläufe, Stege und Spielstationen. Aussichtspunkte und kleine Brücken laden zum gemütlichen Bummeln ein, das Schlossmuseum erzählt die Geschichte der Region. Ein ruhiger Vormittag zwischen zwei Paddeltagen.
Der kleine, gepflegte Marktplatz von Lübben eignet sich gut für eine Mittagspause und einen Bummel. In den Läden findet ihr Spreewald-Spezialitäten, an den Ständen frisches Obst und regionale Produkte. Entspannt und übersichtlich, ohne Trubel.
In der Region um Lübbenau gibt es mehrere Hofläden, die Spreewaldgurken direkt beim Erzeuger verkaufen. Hier bekommt ihr Gewürz-, Senf- und Knoblauchgurken frisch aus dem Fass und könnt oft bei der Verkostung probieren. Fragt an der Camping-Rezeption nach dem nächstgelegenen Hof mit Verkauf, die Auswahl wechselt saisonal.
Abschluss im Hochwald von Burg
Von Lübbenau nach Burg sind es nur rund 20 Minuten Fahrt, also gemütlicher Start.
Die Rückfahrt nach Berlin dauert von Burg aus rund 1,5 bis 2 Stunden über die A15 und A13, gut im Tagespensum machbar.
Da die Reise am Ziel endet, könnt ihr die Rückfahrt frei einteilen oder eine weitere Nacht anhängen.
Burg ist der größte und weitläufigste Spreewaldort, ein staatlich anerkannter Erholungsort mit vielen Höfen, Kanälen und Radwegen. Am Hafen starten Kahnfahrten, ringsum liegen ruhige Wege durch den sogenannten Hochwald. Ein guter Ort, um den Aufenthalt entspannt ausklingen zu lassen.
Der Gurkenradweg ist eine rund 260 Kilometer lange, gut ausgeschilderte Rundstrecke durch den Spreewald, benannt nach der berühmten Gurke. Ein kurzer Abschnitt rund um Burg führt eben durch Wiesen, an Fliessen und Höfen vorbei und lässt sich zu Fuß oder mit dem Rad erkunden. Unterwegs gibt es immer wieder Stände mit Gurken und Honig.
Der Bismarckturm bei Burg steht auf dem Schlossberg und ist einer der höchsten Aussichtspunkte im flachen Spreewald. Vom oberen Rundgang habt ihr einen weiten Blick über den Wald und die Fliesslandschaft. Ein schöner Abschluss, bevor es zurück Richtung Berlin geht.
Zum Abschluss noch einmal Gurken und eingelegtes Gemüse direkt beim Erzeuger für die Heimfahrt. In und um Burg gibt es mehrere Höfe mit Direktverkauf und Verkostung. Fragt vor Ort nach dem nächsten geöffneten Hofladen.
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