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Anreiseetappe
Die erste Etappe ist die längste der Reise. Legt unterwegs zwei bis drei Pausen ein.
Auf der Autobahn in Frankreich fallen Mautgebühren an; rechnet für diesen Tag mit rund 45 bis 55 Euro.
Hier startet eure Reise. Von Freiburg geht es über die Autobahn Richtung Süden nach Frankreich.
Nach der langen Anreise ein ruhiger Zwischenstopp im Voralpenraum. Der Platz bietet einen Pool und schattige Stellplätze, ideal um durchzuatmen, bevor es am nächsten Tag weiter in die Provence geht.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Ins Verdon-Gebiet
Kommt früh genug an, um die Rezeption vor Schluss zu erreichen und den Nachmittag entspannt in Castellane zu verbringen.
Das lebendige Städtchen liegt am östlichen Eingang der Schlucht, überragt vom markanten Felsen mit der Kapelle Notre-Dame du Roc. Enge Gassen, Cafés am zentralen Platz und ein guter Ort, um die erste Provence-Luft zu schnuppern.
Familiär geführter Platz am Ortsrand von Castellane, fußläufig ins Zentrum und direkt am Verdon-Fluss gelegen. Von hier lässt sich das Womo stehen lassen und die Stadt zu Fuß erkunden.
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Erholungstag am Fluss
Ein bewusster Ruhetag mit kurzen Wegen. Nutzt die Zeit zum Ankommen und ersten Baden.
Ein etwa 30-minütiger Aufstieg auf den Felsen über der Stadt belohnt euch mit einem weiten Blick über das Verdon-Tal und die roten Dächer von Castellane. Ein schöner Einstieg zum Beinevertreten nach den Fahrtagen.
Der türkisblaue Stausee nördlich von Castellane lädt zum ersten Baden ein. Ruhige Ufer, Sonnenplätze und klares Wasser, ideal für einen gemütlichen Nachmittag am Wasser.
Die berühmte Panoramarunde
WICHTIG: Die Route des Crêtes (Schleife D23 über La Palud-sur-Verdon) meidet ihr mit dem 7-Meter-Womo. Sie ist eng, teils Einbahn und für lange Fahrzeuge ungeeignet.
Empfehlung: Womo auf dem Campingplatz stehen lassen und die Panoramastrecke mit einem kleinen Mietwagen fahren, oder gezielt nur den gut erreichbaren Point Sublime ansteuern.
Der nördliche Schluchtrand (Rive Droite, D952) ist mit dem Womo besser fahrbar als die südliche Corniche Sublime, aber trotzdem stellenweise eng. Fahrt gelassen und nutzt Ausweichbuchten.
Die spektakuläre Panoramastraße mit ihren Aussichtsbelvederen hoch über der Schlucht ist teils sehr eng, kurvig und stellenweise als Einbahn geführt. Mit einem 7-Meter-Womo ist sie nicht empfehlenswert, an manchen Belvederen wird die Durchfahrt für große Fahrzeuge sogar untersagt.
Einer der grandiosesten Aussichtspunkte der Schlucht, mit Blick tief hinab auf den Verdon. Ein kurzer Fußweg führt zum eigentlichen Belvedere, ideal für ein paar ruhige Momente über der Schlucht.
Ans türkise Wasser
Der Parkplatz am Pont du Galetas ist im Hochsommer früh voll. Kommt am Morgen oder späten Nachmittag.
In Aiguines das Womo am unteren Ortsrand parken und den kurzen Anstieg zu Fuß gehen, die Gassen sind eng.
Das kleine Bergdorf thront mit seinem Schloss über dem Lac de Sainte-Croix und bietet einen der schönsten Ausblicke auf den See und den Schluchtausgang. Enge Gassen, daher das Womo unten am Ortsrand parken und zu Fuß hinauf.
Am Pont du Galetas mündet die Verdon-Schlucht in den See, und genau hier leuchtet das Wasser am intensivsten türkis. Von den Kiesstränden könnt ihr Tretboote oder Kanus mieten und in die Schlucht hineinpaddeln.
Ruhig gelegener Platz oberhalb des Sees bei Aiguines mit Blick ins Grüne und guter Ausgangspunkt für Baden und Wandern. Von hier erreicht ihr die Seeufer und Moustiers gut mit dem Auto.
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Wasser und Erholung
Ein reiner Erholungstag am und im Wasser, wie ihr es euch gewünscht habt.
Nehmt Sonnenschutz und Wasserschuhe mit, die Kiesstrände können sehr heiß werden.
Der große türkisfarbene Stausee ist das Herz eurer Reise, mit weiten Kiesstränden bei Sainte-Croix-du-Verdon und Bauduen. Baden, Stand-up-Paddeln oder einfach in der Sonne liegen, hier dürft ihr euch die versprochene Zeit nehmen.
Das malerische Dorf liegt direkt am Westufer des Sees, die Häuser reichen fast bis ans Wasser. Ein guter Ort für ein Eis oder ein spätes Mittagessen am Seeufer.
Kunsthandwerk und Fayence
Moustiers ist mit dem 7-Meter-Womo im Kern nicht befahrbar. Nutzt die Randparkplätze und geht zu Fuß.
Der Aufstieg zur Kapelle Notre-Dame-de-Beauvoir dauert rund 30 Minuten und lohnt sich für den Ausblick.
Eines der schönsten Dörfer Frankreichs, malerisch in eine Felsspalte gebaut, über der ein goldener Stern an einer Kette hängt. Berühmt für seine Fayence-Keramik, mit engen Gassen, kleinen Werkstätten und der Kirche Notre-Dame-de-Beauvoir hoch über dem Ort.
Ein liebevoll gestaltetes kleines Museum mitten in Moustiers, das rund um Süßigkeiten und Naschwerk eine überraschend charmante Sammlung zeigt. Ein netter, kurzweiliger Stopp abseits der üblichen Wege.
Grüner Platz nahe Moustiers, ruhig gelegen und fußläufig oder mit kurzer Fahrt ins Dorf. Guter Ausgangspunkt für einen entspannten Nachmittag im Ort.
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Vorgeschichte und stiller See
Ein ruhigerer Tag im weniger touristischen Teil der Schlucht. Kombiniert Baden am Vormittag mit dem Museum am Nachmittag.
Der ruhige, tiefblaue See in den Basses Gorges du Verdon ist deutlich weniger überlaufen als die großen Seen weiter oben. Ein friedlicher Ort zum Baden, Paddeln und Ausspannen.
Das moderne, von Norman Foster entworfene Museum in Quinson erzählt eindrücklich von der Steinzeit-Besiedlung der Schlucht. Eine gute Abwechslung zu Wasser und Wandern und leicht mit dem Womo zu erreichen.
Einfacher, ruhiger Wohnmobilstellplatz am Ortsrand von Quinson, ideal um die untere Schlucht in aller Ruhe zu erkunden. Von hier sind See und Museum fußläufig oder mit kurzer Fahrt erreichbar.
Heimwärts, Etappe 1
Bewusst auf zwei Tage aufgeteilte Rückreise, damit ihr unter fünf Stunden Fahrzeit bleibt.
Nutzt die Autobahnraststätten für Pausen und tankt vor der Grenze noch günstig in Frankreich.
Zwischenstopp auf dem Rückweg, ruhig an einem kleinen See gelegen und mit dem Womo bequem erreichbar. Ein entspanntes Quartier, um die lange Heimfahrt auf zwei Etappen zu teilen.
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Ankunft am Startort
Startet nach dem Frühstück, dann seid ihr am frühen Nachmittag entspannt zu Hause.
Auch heute fallen in Frankreich noch Mautgebühren an; plant rund 30 bis 40 Euro ein.
Hier endet eure Rundreise. Von der Türkisen Verdon-Schlucht seid ihr wieder wohlbehalten in Freiburg angekommen.
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