Übernimm sie in dein Konto, verschieb sie auf deine Termine und pass sie an dich an — Stationen tauschen, Tempo ändern, Tage ergänzen.
Kostenloses Konto, keine Kreditkarte. Übernehmen, Verschieben und Anpassen sind enthalten.
Anreisetag per Bahn
Die Strecke ist lang und mit einem Umstieg in Paris verbunden – plane genug Umsteigezeit ein.
Der Bahnhofswechsel in Paris (Gare de l'Est zu Gare de Lyon) braucht Zeit; nimm nicht die knappste Verbindung.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Hier startet eure Reise. Vom Frankfurter Hauptbahnhof geht es mit dem Zug in Richtung Süden.
Barcelona ist ein natürlicher Zwischenstopp auf der langen Bahnstrecke: Statt alles an einem Tag zu fahren, übernachtet ihr hier und könnt am Abend noch durch das Viertel Eixample bummeln. Am nächsten Morgen geht es entspannt weiter nach Valencia.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Ankunft an der Basis
Nach der Bahnfahrt reicht ein entspannter Nachmittag in der Altstadt – Markt und Lonja liegen direkt beieinander.
Deponiert das Gepäck vor dem Bummel in der Unterkunft.
Der Bahnhof Joaquín Sorolla ist der Fernverkehrsbahnhof Valencias und liegt direkt neben dem historischen Estació del Nord. Von hier sind es nur wenige Minuten zu Fuß in die Innenstadt.
Eine der größten und schönsten Markthallen Europas im Jugendstil, unter einer prächtigen Kuppel mit bunten Fliesen und Glas. Hier riecht es nach frischem Fisch, Schinken und Orangen, und ihr bekommt einen ersten Eindruck von der valencianischen Küche. Ein guter Ort für einen Snack am Stehtisch.
Die gotische Seidenbörse gegenüber dem Markt gehört zum UNESCO-Welterbe und zeigt mit ihren spiralförmig gedrehten Säulen die Blütezeit des mittelalterlichen Handels. Der Innenhof mit Orangenbäumen lädt zum Verweilen ein. Der Eintritt ist günstig und der Besuch schnell gemacht.
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Eine zentral gelegene Ferienwohnung im Altstadtviertel Ciutat Vella ist ideal als Basis: Alles Wichtige ist zu Fuß erreichbar, und für die Autotage findet ihr Parkhäuser oder Anwohnerparkplätze in der Nähe. Von hier startet ihr sowohl die Fußwege durch die Stadt als auch die Ausflüge mit dem Mietwagen.
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Moderne Architektur und Wissenschaft
Der Wissenschaftskomplex füllt leicht einen halben bis ganzen Tag – wählt vorab, ob euch Museum, Aquarium oder beides interessiert.
Im Frühling ist es tagsüber oft schon warm; nehmt Wasser und Sonnenschutz mit.
Das futuristische Ensemble von Santiago Calatrava und Félix Candela liegt im ehemaligen Flussbett des Turia und ist Valencias architektonisches Wahrzeichen. Ihr könnt das Science-Museum, das Oceanogràfic-Aquarium und das Opernhaus besichtigen oder einfach zwischen den weißen Bauten und Wasserbecken spazieren. Für einen Tag gibt es hier reichlich zu sehen.
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Der neun Kilometer lange Grüngürtel im trockengelegten Flussbett des Turia durchzieht die ganze Stadt und ist die grüne Lebensader Valencias. Auf dem Rückweg vom Wissenschaftskomplex lässt es sich hier gemütlich unter Palmen und über Brücken zurück in die Altstadt schlendern. Ein schöner Kontrast zur Architektur.
Historisches Valencia zu Fuß
Ein reiner Fußtag ohne Auto – ideal zwischen den beiden Ausflugstagen.
Reserviert euch mittags Zeit für Tapas im Barrio del Carmen.
Die Kathedrale vereint Romanik, Gotik und Barock und beherbergt einen als Heiligen Gral verehrten Kelch. Der Aufstieg auf den achteckigen Glockenturm El Miguelete belohnt mit einem weiten Blick über die Dächer der Altstadt. Vom Turm aus versteht ihr die Struktur der Stadt am besten.
Neben der Kathedrale liegt der stimmungsvolle Platz mit dem Turia-Brunnen; von hier zieht sich das lebendige Altstadtviertel Barrio del Carmen mit engen Gassen, Bars und Wandkunst. Ein guter Ort, um mittags Tapas zu essen und das Stadtleben zu beobachten. Die Türme Torres de Serranos sind zu Fuß schnell erreicht.
Eines der bedeutendsten Kunstmuseen Spaniens mit Werken von Sorolla, Velázquez und Goya, und dazu noch kostenlos zu besichtigen. Das lichte Gebäude am Rand des Turia-Parks eignet sich gut für einen ruhigeren Nachmittag. Für Kunstinteressierte ein Höhepunkt der Stadt.
Reisfelder, Küche und Strand
Kurze Fahrstrecken, viel Zeit am See und am Strand – ein entspannter Autotag.
Für den Sonnenuntergang über der Albufera lohnt es sich, die Bootsfahrt in den späten Nachmittag zu legen.
Den Mietwagen holt ihr am praktischsten am Bahnhof Joaquín Sorolla oder am Flughafen Manises ab – beide sind vom Zentrum aus schnell erreichbar. Eine Vorab-Reservierung ist deutlich günstiger und spart Wartezeit. Für die kurzen Tagesausflüge reicht ein kompakter Wagen.
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Der größte Süßwassersee Spaniens ist umgeben von Reisfeldern und ein wichtiges Vogelschutzgebiet. Vom Ort El Palmar aus könnt ihr eine Bootsfahrt über die Lagune machen, besonders schön zum Sonnenuntergang. Zwischen den Reisfeldern wurde die Paella Valenciana erfunden – hier schmeckt sie am authentischsten.
El Palmar gilt als Wiege der echten Paella Valenciana mit Huhn, Kaninchen und Bohnen, über Holzfeuer gekocht. In den Restaurants des Dorfes bekommt ihr sie so, wie sie ursprünglich gemeint war. Bestellt am besten mittags, denn Paella ist traditionell ein Mittagsgericht.
Valencias breiter Stadtstrand mit langer Promenade lädt am Nachmittag zum Spazieren und Verweilen ein. Die Strandbars und Fischrestaurants am Paseo Marítimo sind ein guter Abschluss des Ausflugstags. Bei mildem Frühlingswetter reicht es oft schon für die ersten Sonnenstunden am Meer.
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Römisches Theater und Weinberge
Zwei getrennte Ziele an einem Tag – die Gesamtfahrzeit bleibt knapp unter drei Stunden.
Wenn ihr Wein verkosten wollt, plant, wer fährt, oder bucht einen Fahrdienst für die Bodega.
Das restaurierte römische Theater am Hang von Sagunto ist eines der ältesten Spaniens und wird bis heute für Aufführungen genutzt. Oberhalb thront die weitläufige Burg, von der aus ihr über Orangenplantagen bis zum Meer blickt. Ein eindrucksvoller Ort mit über zwei Jahrtausenden Geschichte.
Das Hinterland von Requena ist eines der wichtigsten Weinbaugebiete der Region, bekannt für Bobal-Trauben und den Schaumwein Cava. In der historischen Altstadt La Villa und in den umliegenden Bodegas könnt ihr Weinproben machen und die unterirdischen Gewölbekeller besichtigen. Ein ruhiger, weniger touristischer Kontrast zur Küste.
Burgstadt oder Markttag
Xàtiva rundet die Ausflüge ins Hinterland ab; wer lieber ausruht, kann diesen Tag auch entspannt in Valencia verbringen.
Gebt den Mietwagen an diesem Tag zurück – ab morgen braucht ihr ihn nicht mehr.
Die doppelte Burganlage über Xàtiva zieht sich über einen langen Bergrücken und bietet einen weiten Blick über die Region La Costera. Die Festung war einst Geburtsort zweier Borgia-Päpste und ist gut mit dem Mietwagen an eurem letzten Autotag zu erreichen. Der Aufstieg ist die Aussicht wert.
Die elegante Jugendstil-Markthalle von 1916 dient heute als stilvoller Treffpunkt mit Cafés, einer Horchatería und Tapas-Ständen. Am Rückkehrabend ist sie ein schöner Ort, um bei einer Horchata mit Fartons den Tag ausklingen zu lassen. Die filigrane Ziegel- und Eisenarchitektur ist selbst einen Blick wert.
Abschied von Valencia
Die Rückreise per Bahn braucht wieder Umstiege in Barcelona und Paris – wenn möglich, teilt sie auf zwei Tage auf oder plant einen sehr frühen Start.
Checkt am Vortag die Zugverbindungen und Sitzplatzreservierungen.
Das mächtige gotische Stadttor aus dem 14. Jahrhundert war einst Teil der Stadtmauer und bietet von oben einen schönen Abschiedsblick über die Altstadt und den Turia-Park. Ein kurzer Aufstieg am letzten Vormittag, bevor es zum Bahnhof geht. Rundherum lässt sich noch ein letzter Café con Leche genießen.
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Vom Bahnhof Joaquín Sorolla tretet ihr die Heimreise mit dem Zug an. Über Barcelona und Paris geht es zurück nach Frankfurt. Plant für die lange Strecke ausreichend Umsteigezeit ein.
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