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Anreise, erste Etappe entspannt geteilt
Heute die längste Fahretappe, bewusst mit Pause in Luzern aufgeteilt.
In der Schweiz gilt die Autobahnvignette, achtet auf ein gültiges Pickerl.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Hier startet eure Reise. Ihr fahrt südwärts Richtung Schweizer Alpen und teilt die lange Anfahrt ins Piemont bewusst auf zwei Tage auf.
Ein guter erster Halt: Altstadt mit Kapellbrücke, See und Bergpanorama. Ein Spaziergang am Wasser lockert die Fahrt auf, bevor es weiter über den Gotthard geht.
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Übernachtung im Tessin am Fuß der drei UNESCO-Burgen von Bellinzona. Ein ruhiger Zwischenstopp südlich des Gotthards, damit die Anfahrt morgen kurz bleibt. Am Abend lohnt ein Blick hinauf zum Castelgrande.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Ankommen im Weinland
Nach der Ankunft nur noch ein kurzer Spaziergang, keine weitere Fahrt.
In Barolo könnt ihr abends zu Fuß essen gehen.
Nach dem Frühstück geht es weiter nach Süden ins Piemont. Die Etappe bleibt kurz, damit ihr am Nachmittag in Ruhe ankommt.
Die Trüffelhauptstadt der Langhe: Im Oktober läuft die Fiera Internazionale del Tartufo Bianco d'Alba mit Markt und Verkostungen. Bummelt durch die mittelalterliche Altstadt und probiert euch durch Feinkost und Nocciola-Süßes.
Ein kleines Haus mitten in Barolo, umgeben von den berühmtesten Weinbergen der Region. Von hier erreicht ihr Weingüter und Restaurants zu Fuß und müsst am Abend nicht mehr fahren. Ruhige Basis für die ersten Langhe-Tage.
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Barolo direkt beim Winzer
Wer verkostet, sollte fahren lassen oder maßvoll probieren und ausspucken.
Kaum Fahrzeit heute, viel Zeit für Weinberge und ein gutes Mittagessen.
Der Ort, der dem Wein seinen Namen gab. Heute bleibt ihr in der Nähe, verkostet und wandert ein Stück durch die Reben.
Das Weinmuseum im Schloss Falletti erzählt anschaulich die Kultur des Barolo. Danach lohnt der Blick von den Schlossterrassen über die Weinberge. Ein guter Einstieg, um die Region zu verstehen.
Von der Panoramaterrasse in La Morra blickt ihr über die schönsten Barolo-Hügel. Ein kurzer Spaziergang zur Cappella del Barolo, der bunt bemalten Kapelle inmitten der Reben, lohnt sich. Ideal für einen ruhigen Nachmittag.
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Vereinbart eine Verkostung direkt beim Winzer, etwa bei einem der Familienbetriebe rund um La Morra. Ihr probiert Barolo aus verschiedenen Lagen und kauft am liebsten gleich ein paar Flaschen. Reservierung vorab ist üblich und wichtig.
Barbaresco direkt beim Winzer
Sehr kurze Fahrstrecken, der Fokus liegt auf Verkostung und Dörfern.
Für die Barbaresco-Verkostung im Weingut vorab einen Termin ausmachen.
Ihr wechselt heute auf die andere Seite von Alba, nach Barbaresco. Kurze Fahrt, dann ein Tag zwischen Turm, Reben und Verkostung.
Das kleine Winzerdorf über dem Tanaro-Fluss ist berühmt für seinen Nebbiolo. Der mittelalterliche Torre di Barbaresco bietet einen weiten Rundblick über die Reben. In der Enoteca Regionale im ehemaligen Kirchenschiff könnt ihr viele Weingüter auf einmal verkosten.
Eines der schönsten Dörfer Italiens, mit gepflasterten Gassen und Blick über die Hügel. Ein ruhiger Spaziergang und ein Espresso am Platz runden den Nachmittag ab. Auch hier gibt es feine Weingüter für einen Besuch.
Ein charmantes B&B im historischen Ortskern von Neive, mitten in den Barbaresco-Weinbergen. Ruhige Lage, fußläufig zu Trattorien und Enoteche. Perfekt für einen Abend ohne Auto.
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Natur und Trüffel
Festes Schuhwerk für die Rocche del Roero mitnehmen.
Insgesamt gut zwei Stunden Fahrzeit, aufgeteilt über den Tag.
Heute mischt ihr Natur und Genuss: eine Wanderung durch die Hügel und der Trüffelmarkt in Alba.
Am Wochenende ist der internationale Trüffelmarkt in vollem Gang: weiße Alba-Trüffel, Käse, Haselnüsse und Wein unter einem Dach. Auch ohne Kauf ein Erlebnis für die Nase. Kommt früh, dann ist es entspannter.
Auf der anderen Seite des Tanaro liegen die Rocche del Roero, bizarre Erosionsschluchten mit Wanderwegen durch Wald und Reben. Eine ruhige Runde bringt Bewegung nach dem Marktbummel. Im Herbst leuchtet das Laub besonders schön.
Geschichte zwischen den Reben
Entspannter Kulturtag mit kurzen Fahrten zwischen den Burgen.
Serralunga-Führung am besten für den Vormittag reservieren.
Der letzte volle Langhe-Tag steht im Zeichen von Burgen und Aussicht, bevor ihr weiter Richtung Norden zieht.
Die mittelalterliche Burg thront über den Weinbergen und beherbergt heute die Enoteca Regionale Piemontese und ein Museum. Hier fand einst die berühmte Trüffelauktion statt. Verbindet Geschichte, Aussicht und eine Verkostung an einem Ort.
Eine der besterhaltenen Höhenburgen des Piemont aus dem 14. Jahrhundert, schlank und wehrhaft über dem Dorf. Die Führung erklärt das Leben auf einer mittelalterlichen Feudalburg. Von oben reicht der Blick weit über die Barolo-Hügel.
Erste Rückreise-Etappe
Rund zweieinhalb Stunden Fahrt, danach entspannter Nachmittag am See.
Vor dem Gotthard morgen früh starten, um Verkehr zu vermeiden.
Ihr verlasst die Langhe und legt für den Rückweg eine reizvolle Zwischenstation ein, damit die Alpenüberquerung nicht in einem Rutsch fällt.
Die Stadt am Südzipfel des Comer Sees lädt zu einem Spaziergang an der Uferpromenade und durch die Altstadt ein. Ein schöner Abschluss der italienischen Tage, bevor es morgen über die Alpen geht. Ein Kaffee mit Seeblick lohnt sich.
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Ein solides Hotel mitten in der Altstadt von Como, wenige Schritte vom See. Ihr könnt zu Fuß essen gehen und müsst am Abend nicht mehr fahren. Guter Ausgangspunkt für die letzte Alpenetappe.
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Heimreise
Heute die längste Etappe, mit Pause in Andermatt aufgeteilt.
Autobahnvignette für die Schweiz weiterhin nötig.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Die letzte Etappe führt über die Schweizer Alpen zurück nach Hause. Ein Halt unterwegs lockert die Fahrt auf.
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Ein Zwischenhalt im Herzen der Zentralalpen, umgeben von hohen Bergen. Ein kurzer Spaziergang und ein Mittagessen bringen frische Luft in die Rückfahrt. Danach geht es weiter Richtung Norden.
Ankunft zu Hause in Stuttgart. Eure Trüffel- und Weinreise ins Piemont endet dort, wo sie begonnen hat, mit vollem Kofferraum und guten Erinnerungen.
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