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Etappe über Österreich
Rund 5 Stunden Fahrt, damit heute etwas über dem üblichen Tagespensum. Plant früh loszufahren und macht am Ossiacher See bewusst Feierabend.
Für die Tauernautobahn eine Go-Box oder Streckenmaut vorbereiten.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Hier startet eure Reise. Tank voll, Kühlschrank gefüllt und los geht es Richtung Alpen.
Terrassenplatz direkt am warmen Ossiacher See, ideal um nach der langen Fahrt die Beine zu vertreten und ein erstes Mal ins Wasser zu springen. Von hier ist die slowenische Grenze am nächsten Morgen schnell erreicht. Ruhige Lage mit Blick auf die Karawanken.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Türkiser See und Inselkirche
Kurzer Fahrtag, damit bleibt der Nachmittag zum Baden und für den Seeuferweg.
In Bled gibt es ebenerdige Parkplätze am Ortsrand; Tiefgaragen wegen der Höhe des Kastenwagens meiden.
Der wohl bekannteste See Sloweniens mit türkisgrünem Wasser, der kleinen Insel samt Wallfahrtskirche und der Burg auf dem Felsen. Ein Rundweg von gut 6 Kilometern führt bequem ums Ufer, und an mehreren Stellen könnt ihr baden. Zur Insel geht es mit dem traditionellen Pletna-Ruderboot.
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Großzügiger Platz am ruhigen Westende des Bleder Sees mit eigenem Badestrand und Blick auf die Insel. Perfekte Basis, um Bled zu Fuß und zum Baden zu erkunden. Restaurant, gute Sanitäranlagen und familienfreundlich.
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Klammwanderung und See
Sehr wenig Fahrt, dafür Bewegung: Klamm am Vormittag, Burg oder Baden am Nachmittag.
Für die Vintgar-Klamm feste Schuhe und ein Zeitfenster-Ticket am Vortag sichern.
Über Holzstege windet sich der Weg 1,6 Kilometer durch die enge Schlucht der Radovna, vorbei an türkisen Gumpen und tosenden Stromschnellen bis zum Sum-Wasserfall. Eine der eindrucksvollsten Klammwanderungen Sloweniens und gut auch für ungeübte Wanderer machbar. Früh kommen lohnt sich, dann ist es ruhiger.
Auf einem 130 Meter hohen Felsen thront die älteste Burg Sloweniens mit weitem Blick über See, Insel und Julische Alpen. Innen gibt es ein kleines Museum, eine Druckwerkstatt und eine Kapelle. Ein schöner Abschluss nach der Klamm.
Der große, stille See im Nationalpark
Entspannter Tag mit kurzer Fahrt, viel Zeit für See und Wasserfall.
Am Bohinjer See gibt es ebenerdige Parkplätze; im Sommer früh anreisen, da sie sich schnell füllen.
Der größte See Sloweniens liegt still und klar mitten im Triglav-Nationalpark, umringt von Bergen. Weniger touristisch als Bled, dafür ideal zum Schwimmen im türkisen Wasser und für Wanderungen entlang des Ufers. Ein Rundweg führt ganz um den See.
Vom westlichen Seeende führt ein steiler, aber kurzer Steig hinauf zum berühmten Savica-Wasserfall, der sich gegabelt über die Felswand stürzt. Rund 550 Stufen sind zu bewältigen, oben wartet ein grandioser Blick. Der Fall gilt als Ursprung der Sava.
Waldreicher Platz am Westufer des Bohinjer Sees, mit direktem Seezugang zum Baden. Ruhige Naturlage, perfekt für Wanderer und Wasserfans. Von hier startet auch die Fahrt zum Savica-Wasserfall.
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Der spektakuläre Alpenpass
Kilometer wenig, aber die Passfahrt ist anstrengend: viel Schalten, enge Kehren, langsam fahren.
Startet früh, um dem Passverkehr zuvorzukommen. Bremsen vor der Abfahrt kontrollieren und im niedrigen Gang bergab fahren.
Der Kastenwagen meistert den Vrsic problemlos, große Wohnmobile und Gespanne tun sich an den engen Kehren dagegen schwer.
Auf der Nordrampe des Vrsic-Passes erinnert diese kleine Holzkapelle an russische Kriegsgefangene, die die Passstraße im Ersten Weltkrieg bauten. Ein stiller, bewegender Ort mitten in den Kehren. Guter erster Halt beim Aufstieg.
Der höchste befahrbare Gebirgspass Sloweniens auf 1611 Metern, mit 50 nummerierten Kehren und Blick auf schroffe Julische Alpen. Mit dem Kastenwagen gut fahrbar: Die Straße ist asphaltiert, hat aber enge, teils kopfsteingepflasterte Serpentinen, an denen du niedrig schaltest und den Gegenverkehr im Blick behältst. Oben laden Wanderwege und die Berghütte zur Pause ein.
In der Trenta entspringt die Soca smaragdgrün direkt aus einer Felshöhle. Ein kurzer, aber steiler und stellenweise seilgesicherter Pfad führt zur Quelle hinauf, wo das kalte, klare Wasser hervorsprudelt. Der Ursprung des Flusses, dem ihr die nächsten Tage folgt.
Familiär geführter Platz direkt am Zusammenfluss von Soca und Lepenca, mit türkisem Wasser zum Baden gleich nebenan. Ruhige Lage im oberen Soca-Tal, guter Ausgangspunkt für Wanderungen und den Kozjak-Wasserfall am Folgetag. Kleines Restaurant und einfache, saubere Ausstattung.
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Türkise Wasserwelt der Soca
Kurze Fahrten, viel Wandern und Baden. Genug Zeit für den Wasserfall und das Museum.
Am Fluss ist das Wasser sehr kalt, aber herrlich türkis. Badeschuhe helfen an den steinigen Ufern.
Vom Parkplatz nahe Kobarid führt ein leichter Wanderweg über Brücken und Stege zum verborgenen Kozjak-Wasserfall, der in eine türkise, halb geschlossene Felshöhle stürzt. Einer der fotogensten Wasserfälle Sloweniens. Der Hin- und Rückweg dauert rund eineinhalb Stunden.
Die steinerne Bogenbrücke spannt sich hoch über die türkise Soca und liegt gleich am Start zum Kozjak-Wasserfall. Von hier hast du einen schönen Blick in die Schlucht, und der Einstieg zu mehreren Wanderungen liegt direkt daneben.
Ein mehrfach ausgezeichnetes Museum über die Isonzoschlachten des Ersten Weltkriegs, die sich genau hier im Soca-Tal abspielten. Anschaulich und ohne Pathos erzählt es von den Gebirgskämpfen. Ein guter Kontrast zu den Naturerlebnissen der Reise.
Öko-zertifizierter Platz hoch über der türkisen Soca, nur wenige Schritte von der Napoleon-Brücke und dem Weg zum Kozjak-Wasserfall entfernt. Ruhig gelegen, mit Sauna und Kletterwand, und eine ideale Basis für Kobarid. Von hier geht es zu Fuß zum Fluss zum Baden.
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Enge Schluchten und stille Berge
Insgesamt entspannt, aber die Straße nach Javorca ist eng und steil. Wer sich unsicher fühlt, kann Javorca auslassen und mehr Zeit an der Soca verbringen.
Die Klamm ist teils feucht und rutschig, festes Schuhwerk mitnehmen.
Der tiefste Punkt des Triglav-Nationalparks, wo sich die Tolminka und die Zadlascica durch enge, hohe Felswände graben. Über Stege und Brücken, darunter die luftige Teufelsbrücke, geht es durch eine wildromantische Schlucht mit smaragdgrünem Wasser. Eine abwechslungsreiche Rundwanderung von rund zwei Stunden.
Eine hölzerne Gedenkkirche von 1916, hoch über dem Tolminka-Tal, errichtet für gefallene österreichisch-ungarische Soldaten. Der stille, kunstvoll bemalte Bau trägt das Europäische Kulturerbe-Siegel und liegt an einem schmalen Sträßchen mit grandiosem Bergblick. Ein besonderer, abgelegener Ort.
Vom Soca-Tal Richtung Norden
Rund zweieinhalb Stunden reine Fahrt, gut im Tagespensum. Am Faaker See bleibt Zeit für ein letztes Bad im türkisen Wasser.
Für Italien Vignette nicht nötig, aber auf der A23 Autobahnmaut einplanen.
Ein kurzer Halt am türkisblauen Bergsee kurz hinter der italienischen Grenze, umrahmt von steilen Felswänden. Ideal für eine letzte Badepause oder ein Picknick, bevor es weiter Richtung Alpennordseite geht. Ruhig und wunderschön gelegen.
Ruhiger Platz nahe dem türkisgrünen Faaker See, einem der wärmsten Badeseen Kärntens. Perfekt für eine letzte Nacht mit Baden, bevor am nächsten Tag die Heimfahrt ansteht. Familiär geführt und gut gepflegt.
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Rückkehr zum Ausgangspunkt
Der längste Fahrtag mit rund fünf Stunden reiner Fahrt. Die Pause in Salzburg teilt ihn gut auf.
Früh losfahren, damit ihr entspannt und bei Tageslicht ankommt.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Auf halber Strecke bietet sich Salzburg für eine längere Beinvertret- und Mittagspause an. Ein Spaziergang durch die Altstadt oder entlang der Salzach lockert die lange Fahrt auf. Ebenerdige Parkplätze am Stadtrand nutzen.
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Ende der Rundreise. Zurück in Nürnberg nach neun Tagen türkisem Wasser, Bergpässen und Klammen.
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