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Anreise und erster Blick auf den Lago Maggiore
Lange Anreise: früh starten und Pausen einplanen.
Schweizer Autobahnvignette wird benötigt.
Hier startet eure Reise. Früh losfahren lohnt sich, denn vor euch liegt eine lange, aber landschaftlich lohnende Etappe Richtung Süden.
Wer Zeit und gutes Wetter hat, nimmt statt des Tunnels die alte Tremola-Passstrasse mit ihrem historischen Kopfsteinpflaster und den engen Serpentinen. Oben am Passsee gibt es ein kleines Museum und einen Kiosk; die Auffahrt ist ein Erlebnis für sich. Bei schlechtem Wetter oder Zeitdruck nehmt ihr einfach den Gotthard-Strassentunnel.
Die weitläufige Piazza Grande mit ihren Arkaden und Palmen ist das mediterrane Herz von Locarno. Nach der langen Fahrt bummelt ihr über die Seepromenade und lasst den Tag am Ufer des Lago Maggiore ausklingen. Abends laden zahlreiche Terrassen zum Essen ein.
Ruhig gelegenes Hotel in Muralto nur wenige Schritte vom Seeufer und der Promenade entfernt. Ein guter Ausgangspunkt für die nächsten Tage rund um Locarno und den Lago Maggiore.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Türkisfluss und Ponte dei Salti
Badeschuhe mitnehmen, die Flusssteine sind glatt.
Sehr früh anreisen wegen begrenzter Parkplätze im Tal.
Die doppelbögige Steinbrücke über der glasklaren Verzasca ist das Wahrzeichen des Tals. Das smaragdgrüne Wasser lockt zum Baden, allerdings ist es kalt und die Strömung stark, daher nur an ruhigen Stellen ins Wasser. Früh anreisen, denn die Parkplätze füllen sich im Sommer rasch.
Die imposante Staumauer wurde durch den Bungee-Sprung im James-Bond-Film berühmt. Auch ohne Sprung lohnt der Blick von der Mauer hinunter in die Schlucht und über den türkisen Stausee. Ein kurzer, eindrücklicher Zwischenstopp auf dem Rückweg.
In den typischen Tessiner Grotti gibt es regionale Küche wie Polenta, Käse und Wein an schattigen Steintischen. Eine gemütliche Mittagspause direkt im Tal, bevor es zurück zum See geht.
Blumeninseln und Palmenpromenade
Schiffszeiten vorab checken, im Juni fahren regelmäßige Kurse.
In Ascona ebenerdige Parkplätze am Ortsrand nutzen.
Die botanische Garteninsel im Lago Maggiore beherbergt subtropische Pflanzen aus aller Welt, erreichbar per Kursschiff von Ascona oder Porto Ronco. Ihr spaziert zwischen Palmen, Bambus und Zitrusbäumen und geniesst den Seeblick. Ein Baden ist an ausgewiesenen Stellen erlaubt.
Ascona gilt als das mediterrane Schmuckstück am See mit bunter Häuserzeile, Palmen und zahlreichen Cafés direkt am Wasser. Perfekt zum Flanieren, Eisessen und für ein spätes Mittagessen mit Seeblick. Die Altstadtgassen dahinter laden zum Stöbern ein.
Foroglio-Wasserfall und Wechsel an den Luganersee
Bergstrasse im Bavonatal ist eng; ruhig und vorausschauend fahren.
Umzugstag mit moderater Fahrzeit, gut aufteilbar.
Im wildromantischen Bavonatal stürzt der Wasserfall von Foroglio rund 100 Meter über eine Felswand hinab, direkt neben einem kleinen Steinhaus-Weiler. Ein kurzer Fussweg führt an den Fuss des Falls, wo der feine Sprühnebel für Abkühlung sorgt. Das Tal gilt als eines der ursprünglichsten des Tessins.
Das urige Grotto direkt am Wasserfall serviert Tessiner Klassiker wie Polenta mit Zicklein und hausgemachte Spezialitäten. Ein stimmungsvoller Ort für die Mittagspause, bevor die Fahrt nach Lugano beginnt.
Lugano überrascht mit südländischem Flair, einer langen Uferpromenade unter Palmen und einer lebhaften Altstadt. Am Nachmittag kommt ihr an, bezieht die Unterkunft und lasst den Abend am See ausklingen. Die Piazza della Riforma ist der ideale Ort für einen Aperitivo.
Familiengeführtes Hotel mit Garten und Pool nahe dem Seeufer und dem Lido von Lugano. Ein guter Standort für die nächsten beiden Tage rund um den Luganersee und den Monte Brè.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Aussichtsberg und Altstadt
Standseilbahn morgens für klare Fernsicht nutzen.
Marktzeiten in der Altstadt beachten (Di und Fr).
Mit der Standseilbahn geht es hinauf auf den Monte Brè, der als einer der sonnigsten Aussichtsberge der Schweiz gilt. Vom Gipfel reicht der Blick über den Luganersee bis zu den Walliser und Berner Alpen. Ein kleiner Rundweg und das Bergdorf Brè mit Künstlerpfad lohnen den Aufenthalt.
Die Gassen der Luganeser Altstadt sind voller Läden, Cafés und Feinkostgeschäfte. Dienstags und freitags belebt ein Markt die Innenstadt mit regionalen Produkten, Käse und frischem Obst. Ein guter Ort, um euch für ein Picknick oder den Aperitivo einzudecken.
Das Strandbad am Luganersee bietet Liegewiesen, Schwimmbecken und direkten Seezugang. Nach dem Berg ist es der ideale Ort für eine Abkühlung am Nachmittag. Familien und Erholungssuchende kommen hier gleichermassen auf ihre Kosten.
Letzter Seetag und Etappe zurück nach Norden
Aufteilung der Rückreise in zwei Etappen hält die Fahrzeit unter fünf Stunden.
Bei gutem Wetter noch einmal die Gotthard-Passstrasse als Alternative.
Das oft als schönstes Dorf der Schweiz bezeichnete Morcote liegt malerisch am Südufer des Luganersees. Enge Gassen, Arkaden und der Park Scherrer mit subtropischer Bepflanzung machen den kurzen Halt lohnend. Von der Terrasse der Kirche Santa Maria del Sasso öffnet sich ein weiter Seeblick.
Die drei Burgen von Bellinzona gehören zum UNESCO-Welterbe; das mächtige Castelgrande thront über der Altstadt. Ein kurzer Rundgang über die Mauern gibt einen letzten Eindruck vom Tessin, bevor die Fahrt nach Norden weitergeht. Ein Lift bringt euch bequem hinauf.
Zwischenübernachtung nördlich des Gotthards im Bergdorf Andermatt teilt die Rückreise in zwei entspannte Etappen. Die klare Bergluft und das kleine Zentrum laden zu einem Abendspaziergang ein. Ein guter Startpunkt für die letzte Etappe nach Freiburg.
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Heimfahrt durch die Zentralschweiz
Letzte Etappe mit einer Pause in Luzern bleibt gut im Rahmen.
An der Grenze bei Basel kann es zu Wartezeiten kommen.
Auf dem Weg nach Norden bietet sich ein Halt in Luzern an, wo die historische Kapellbrücke über die Reuss führt. Ein Spaziergang durch die Altstadt und entlang des Vierwaldstättersees ist eine schöne letzte Pause. Ebenerdige Parkplätze finden sich am Stadtrand mit kurzem Fussweg ins Zentrum.
Ende eurer Rundreise: Ihr kehrt nach der Woche im mediterranen Tessin wieder nach Freiburg zurück. Zeit, die Eindrücke von Seen, Bergtälern und Steinbrücken sacken zu lassen.
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