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Anreise zur Fähre
Heute die längste Fahrt der Reise. Früh losfahren und in der Schweiz eine Pause einlegen.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Hier startet eure Reise. Von Stuttgart geht es über den Gotthard Richtung ligurische Küste zum Fährhafen von Genua.
Genua ist Zwischenstopp vor der Nachtüberfahrt nach Sizilien. Am Alten Hafen mit dem Aquarium und den engen Gassen der Altstadt lässt sich der Abend gut mit einem ligurischen Essen ausklingen, bevor am nächsten Tag die Fähre wartet.
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Nachtüberfahrt über das Tyrrhenische Meer
Reiner Fährtag. Nutzt die Zeit zum Ausruhen.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Am Nachmittag legt die Fähre der GNV oder Grandi Navi Veloci Richtung Palermo ab. Die Überfahrt dauert rund 20 Stunden; eine Kabine mit Fenster macht die Nacht angenehmer.
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Die Überfahrt ist Teil des Abenteuers: Deck, Sonnenuntergang über dem Meer und eine Nacht in der Kabine. Am Morgen taucht die Küste Siziliens auf.
Hauptstadt und Streetfood
Auto möglichst am Hotel abstellen und Palermo zu Fuß erkunden.
Am Vormittag legt die Fähre in Palermo an. Von hier sind es nur wenige Minuten in die Altstadt.
Die Kathedrale von Palermo vereint normannische, arabische und barocke Bauelemente und erzählt die vielschichtige Geschichte der Stadt. Der Aufstieg aufs Dach lohnt sich für den Blick über die Altstadt.
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Der lebhafteste Markt Palermos ist ideal für einen ersten kulinarischen Streifzug: Panelle, Arancine und Streetfood zwischen Marktständen. Ein guter Einstieg in Sizliens Esskultur.
Zentrale Übernachtung fußläufig zu den Sehenswürdigkeiten. Am Abend bietet die Vucciria oder das Kalsa-Viertel gute Trattorien mit Pasta con le sarde und frischem Fisch.
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Normannenglanz und Mosaike
Ruhiger Tag mit kurzen Fahrten rund um Palermo.
Die Palastkapelle im Normannenpalast ist ein Höhepunkt: Goldmosaike, arabische Deckenmalerei und byzantinische Kunst auf engstem Raum. Ein Muss für Geschichts- und Kunstinteressierte.
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Der Dom von Monreale über der Stadt beeindruckt mit dem größten Mosaikzyklus Siziliens, der die gesamte Heilsgeschichte zeigt. Der Kreuzgang mit seinen kunstvollen Säulen ist besonders sehenswert.
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Küste und Badetag
Kurze Fahrt, viel Zeit für Strand und Altstadt.
Die normannische Kathedrale von Cefalù mit dem monumentalen Christus-Pantokrator-Mosaik thront über dem Städtchen. Rundherum lädt die kleine Altstadt zum Bummeln ein.
Der lange Sandstrand direkt an der Altstadt ist im milden Oktober noch gut zum Baden. Von hier hat man den schönsten Blick auf die Häuserfront und den Felsen La Rocca.
Übernachtung in einer Wohnung in der Altstadt, ideal für einen entspannten Abend am Meer. In den Gassen gibt es hervorragende Fischrestaurants mit Blick auf den kleinen Hafen.
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Ankunft am Aetna-Fuß
Fahrt knapp unter dem Tageslimit. Auto früh in Taormina abstellen und zu Fuß weiter.
Das antike griechisch-römische Theater bietet eine der berühmtesten Kulissen Italiens: Bühne, Meer und im Hintergrund der rauchende Aetna. Am späten Nachmittag ist das Licht besonders schön.
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Die Flaniermeile von Taormina führt an Palazzi, Boutiquen und Aussichtsterrassen vorbei. Ein Eis auf der Piazza IX Aprile mit Blick auf die Küste gehört dazu.
Übernachtung in Taormina mit Blick auf Meer und Vulkan. Abends laden Restaurants mit Terrasse zu sizilianischer Küche und einem Glas Etna-Wein.
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Europas größter aktiver Vulkan
Wetterbericht am Aetna checken; Sicht kann schnell umschlagen.
Von der Südseite auf 1900 Metern startet die Auffahrt zum Vulkan. Mit Seilbahn und geführter Tour geht es weiter zu den Gipfelkratern; festes Schuhwerk und warme Kleidung sind Pflicht.
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Diese erloschenen Nebenkrater lassen sich frei umrunden und geben einen ersten Eindruck der Lavalandschaft. Ein guter, kostenloser Spaziergang direkt am Rifugio.
Griechische Antike und Barockinsel
Sorge wegen enger Gassen: Auto am ebenerdigen Parkplatz Talete abstellen, dann ist Ortigia entspannt zu Fuß machbar.
Der Archäologiepark birgt das große griechische Theater, das römische Amphitheater und das Ohr des Dionysius. Hier wird die Bedeutung von Syrakus als antike Großstadt greifbar.
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Die Altstadtinsel von Syrakus verbindet den Barockdom auf antiken Tempelsäulen, die Arethusa-Quelle und lebhafte Gassen. Am besten das Auto am Rand parken und die autofreie Insel zu Fuß entdecken.
Übernachtung mitten auf der Insel Ortigia. Wegen der engen Gassen empfiehlt sich ein Parkplatz am Rand wie Talete oder Molo Sant'Antonio und der Weg zur Wohnung zu Fuß. Abends viele Fischrestaurants und Weinbars.
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Noto, Fischerdorf und Meer
Entspannter Ausflugstag mit kurzen Fahrten und viel Genuss.
Noto gilt als Hauptstadt des sizilianischen Barock, nach dem Erdbeben von 1693 komplett neu aufgebaut. Der Corso mit Kathedrale und Palazzi leuchtet im warmen Sandstein und lässt sich gemütlich erkunden.
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Das alte Thunfischerdorf mit seiner Piazza direkt am Meer ist ein Höhepunkt für Genießer. Rund um die Tonnara reihen sich Restaurants, ideal für ein spätes Mittagessen mit frischem Fisch.
Barockstädte und Weg zu den Tempeln
Etwas mehr Fahrzeit heute, aber aufgeteilt durch die Stopps in Ragusa und Modica.
Der historische Stadtteil Ibla klebt malerisch am Hang, gekrönt vom Dom San Giorgio. Ein kurzer Rundgang durch die verwinkelten Gassen zeigt den Barock von seiner intimsten Seite.
Modica ist berühmt für seine kalt verarbeitete Schokolade nach aztekischer Tradition. Zwischen den Barockfassaden lässt sich in den historischen Manufakturen probieren und einkaufen.
Übernachtung in Agrigent, möglichst nah am Tal der Tempel für den frühen Besuch am nächsten Morgen. Viele Häuser bieten Blick auf die beleuchteten Tempel bei Nacht.
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Griechische Tempel und weiße Klippen
Tal der Tempel früh, Scala dei Turchi am Nachmittag mit Badepause. Zugang zur Klippe kann gesperrt sein, dann vom Strand aus schauen.
Das Tal der Tempel gehört zu den bedeutendsten antiken Stätten des Mittelmeers. Der Concordia-Tempel und der Juno-Tempel zählen zu den besterhaltenen Dorischen Tempeln überhaupt; am Morgen ist es angenehm kühl.
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Die strahlend weiße Mergelklippe fällt in Stufen zum türkisen Meer ab und ist eines der Fotomotive Siziliens. Von den umliegenden Stränden bei Realmonte lässt sich der Blick genießen und im milden Oktober noch baden.
Mosaike und Etappe nach Palermo
Etwas längere Fahrt, aber mit ausgiebiger Mosaikpause aufgelockert.
Diese römische Prachtvilla birgt die besterhaltenen antiken Bodenmosaike der Welt, darunter die berühmten Sportlerinnen im Bikini und große Jagdszenen. Ein Rundgang auf Stegen führt durch die Räume.
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Rückkehr nach Palermo vor der Fähre nach Genua am nächsten Tag. Ein letzter Abend in der Stadt bietet noch einmal gutes sizilianisches Essen und einen Bummel durch die Altstadt.
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Nachtüberfahrt heimwärts
Tagsüber Zeit in Palermo, abends Einschiffung.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Vor der Abfahrt lohnt ein letzter Marktbesuch für Cannoli, Zitrusfrüchte und sizilianische Spezialitäten als Mitbringsel. Ein stimmiger Abschied von der Insel.
Am Abend legt die Fähre Richtung Genua ab. Die Nachtüberfahrt bringt euch bequem über das Meer zurück aufs Festland.
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Eine Nacht auf See mit Kabine, bevor am nächsten Morgen Genua auftaucht. Guter Moment, die Eindrücke der Reise Revue passieren zu lassen.
Heimreise über die Alpen
Letzter Fahrtag deutlich über dem Tageslimit. Falls die Fähre erst mittags ankommt, lohnt eine Übernachtung unterwegs in Luzern oder am Vierwaldstättersee.
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Am Vormittag Ankunft in Genua. Von hier führt der letzte lange Abschnitt über die Alpen zurück nach Hause.
Rückkehr nach Stuttgart. Hier endet eure Sizilien-Rundreise.
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