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Anreise, erste Etappe entspannt
Erster Tag bewusst als reine Fahretappe, damit die folgenden Tage entspannter werden.
Bleibt unter dem Tagespensum von etwa 7 Stunden am Steuer.
Hier startet eure Reise. Vollgetankt und mit gefülltem Wassertank geht es Richtung Süden.
Praktischer Zwischenstopp nach der langen ersten Fahretappe, ruhig gelegen mit einfacher Versorgung. Von hier ist es am nächsten Tag ein überschaubares Stück über die Alpen. Memmingens hübsche Altstadt eignet sich für einen kurzen Abendbummel.
Alpenüberquerung und Ankunft am Meer
Nach der Ankunft in Genua Zeit lassen, den Fährtermin für morgen prüfen und die Papiere bereitlegen.
Startpunkt der heutigen Etappe über den Alpenhauptkamm hinunter ans ligurische Meer.
Camping am westlichen Stadtrand von Genua, praktisch für die Weiterfahrt zum Fährterminal am nächsten Tag. Von hier lässt sich Genuas Hafen und Altstadt mit Bus und Nahverkehr erkunden, ohne das große Wohnmobil durch enge Gassen zu manövrieren. Ideal, um vor der Überfahrt entspannt anzukommen.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Hafenstadt und Überfahrt
Vormittag Genua, Nachmittag zum Terminal, Nacht auf der Fähre.
Wichtiger Tipp zur eigenen Frage: Für die Nachtfähre ist eine Kabine sinnvoll, damit ihr am Morgen fit an Land geht und direkt in die Ferien starten könnt.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Der alte Hafen von Genua mit dem großen Aquarium, dem Panorama-Aufzug Bigo und maritimen Museen ist ein guter Tagesabschluss vor der Überfahrt. Erreicht ihn mit Bus oder Bahn vom Campingplatz, das Wohnmobil bleibt außerhalb der engen Altstadt stehen. Für einen entspannten Vormittag reicht ein Bummel entlang der Kaimauer.
Vom Fährterminal Genua legt die Nachtfähre nach Olbia ab. Seid rechtzeitig mindestens zwei Stunden vor Abfahrt da, da das Einchecken mit Wohnmobil länger dauert.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Die Überfahrt dauert je nach Reederei rund 10 bis 12 Stunden. Ihr schlaft an Bord und kommt am nächsten Morgen ausgeruht auf Sardinien an.
Erster Tag auf Sardinien, schwimmen
Nach der Nachtfähre bewusst kurzer Fahrtag mit viel Zeit am Wasser.
Am Morgen legt die Fähre in Olbia an, dem Tor zum Nordosten Sardiniens. Nehmt es langsam angehen: Vorräte auffüllen, Wasser tanken und dann Richtung Küste starten.
Wenige Kilometer südlich von Olbia liegt diese ruhige Bucht mit türkisem, flach abfallendem Wasser und Blick auf die Insel Tavolara. Ideal für ein erstes Bad nach der Überfahrt. Weniger überlaufen als die berühmten Strände der Costa Smeralda.
Naturnaher Campingplatz nahe Porto Istana mit direktem Zugang zu Buchten und Blick auf Tavolara. Guter erster Standort, um in Ruhe anzukommen und die nähere Küste zu erschwimmen. Schatten unter Pinien und einfache, familiäre Atmosphäre.
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Schnorcheln und weiße Buchten
Erholungstag ohne Standortwechsel, ganz nach dem entspannten Tempo.
Wegen des feinen weißen Sands und des flachen, azurblauen Wassers wird diese Bucht auch kleines Tahiti genannt. Perfekt zum langen Schwimmen und Schnorcheln in ruhigem Wasser. Kommt früh, im Sommer wird ein Parkplatzbeitrag fällig und es füllt sich schnell.
Kleinere, felsig gerahmte Bucht mit klarem Wasser abseits der großen Strände, gut zum Schnorcheln zwischen den Granitfelsen. Ein schöner Zwischenstopp auf dem Rückweg.
Küstenfahrt und Golfo di Orosei
Moderater Fahrtag mit Badepause unterwegs.
Weiter Sandstrand an der Mündung des Rio Posada mit dahinterliegendem mittelalterlichem Dorf und Burgruine. Guter Badestopp auf halber Strecke nach Süden. Das Wasser fällt flach ab und ist ruhig.
Schön gelegener Campingplatz oberhalb des Küstenorts Cala Gonone, dem besten Ausgangspunkt für den spektakulären Golfo di Orosei. Von hier startet man Bootstouren zu Buchten, die man sonst nur zu Fuß erreicht. Gepflegte Anlage mit Pool und Schatten.
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Wilde Buchten vom Wasser aus
Kein Fahrtag mit dem Wohnmobil, dafür ein voller Tag auf dem Wasser.
Sonnenschutz, Wasser und Schnorchel nicht vergessen, an vielen Buchten gibt es keine Versorgung.
Eine der berühmtesten wilden Buchten Sardiniens, nur per Boot oder auf einer längeren Wanderung erreichbar, mit Höhlen im Kalkfelsen und smaragdgrünem Wasser. Ideal zum Schwimmen und Schnorcheln fernab von Ferienanlagen. Nehmt vom Hafen Cala Gonone ein Ausflugsboot.
Traumbucht mit weißen Kieseln und intensiv türkisem Wasser, umringt von steilen Felswänden. Wegen des kristallklaren Wassers ein Höhepunkt für Schnorchler. Wird oft im Rahmen der Bootstour angefahren.
Natur und Wandern im Landesinneren
Wanderung am Vormittag, wenn es noch kühler ist, danach gemütlich zur Küste weiterrollen.
Einer der tiefsten Canyons Europas mit bis zu 500 Meter hohen Felswänden. Die Wanderung durch das Flussbett ist eindrucksvoll und für gute Wanderer gut machbar. Festes Schuhwerk und genug Wasser mitnehmen, Schatten ist knapp.
Ruhiger, naturnaher Campingplatz nahe der langen Sandstrände von Cardedu an der Ogliastra-Küste. Ein guter Zwischenstopp auf dem Weg weiter nach Süden mit viel Grün und direktem Strandzugang. Familiär und ohne großen Rummel.
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Strandtag und Ausspannen
Bewusster Ruhetag ohne größere Fahrt, ganz im entspannten Tempo.
Langer, ruhiger Kiesel- und Sandstrand mit klarem Wasser, ideal für einen faulen Tag mit viel Schwimmen. Weit weg vom Trubel der bekannteren Orte. Ein paar einfache Bars sorgen für Kaffee und Snacks.
Küstenfahrt und Traumstrände im Südosten
Fahren am Vormittag, Nachmittag am Strand.
Naturbelassener Campingplatz nahe der Costa Rei mit ihren langen, feinsandigen Stränden und türkisem Wasser. Guter Standort, um die Buchten am Capo Ferrato zu erkunden. Ruhige Lage ohne große Resortanlagen.
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Kilometerlanger heller Sandstrand mit flach abfallendem, klarem Wasser, immer wieder unterbrochen von kleinen Felsbuchten. Perfekt für lange Schwimmrunden und Spaziergänge am Wasser. Am nördlichen Ende ist es meist ruhiger.
Buchten und Lagunen im Süden
Etwas längere Etappe heute, dafür morgen ein Ruhetag in Chia.
Kleine, von Granitfelsen umrahmte Bucht bei Villasimius mit außergewöhnlich klarem Wasser, sehr gut zum Schnorcheln. Die Zufahrt ist im Sommer kontingentiert, kommt daher früh. Ein Naturjuwel abseits der großen Anlagen.
Campingplatz nahe den berühmten Dünen und Lagunen von Chia mit Flamingos und langen weißen Stränden. Ausgezeichneter Standort für die schönsten Buchten der Südküste. Ruhig, mit Schatten und kurzem Weg zum Wasser.
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Strandtag im Süden
Erholungstag mit Baden und kurzer Wanderung.
Weiter Traumstrand mit türkisem, flachem Wasser und einer kleinen vorgelagerten Insel, die man bei Ebbe fast trockenen Fußes erreicht. Hinter dem Strand liegt eine Lagune mit Flamingos. Einer der schönsten Badeplätze Sardiniens.
Spanischer Wachturm auf einem Hügel über den antiken Ruinen von Bithia mit weitem Blick über die Küste. Ein kurzer Aufstieg lohnt sich vor allem am Nachmittag. Verbindet Kultur mit Panorama.
Einsame Dünen und wilde Küste
Etappe mit etwas Fahrzeit, bleibt aber deutlich unter dem Tagespensum.
Schotterpiste nach Piscinas ruhig und langsam fahren.
Riesiges, karg-schönes Wanderdünengebiet an der Costa Verde, wo der Sand bis ins Meer reicht und man weit gehen kann, ohne einer Ferienanlage zu begegnen. Die letzte Zufahrt ist eine Schotterpiste, mit dem großen Wohnmobil vorsichtig fahren. Ein wilder, einsamer Ort zum Baden und Staunen.
Einfacher, ruhiger Campingplatz im Bereich der Costa Verde, guter Ausgangspunkt für die einsamen Strände dieses Küstenabschnitts. Naturnah und ohne großen Trubel. Ideal, um die Weite der Westküste zu erleben.
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Kristallklares Wasser und Antike
Baden und ein bisschen Antike, entspannt kombiniert.
Berühmt für den Strand aus kleinen, rundgeschliffenen Quarzkörnern, die in der Sonne glitzern, und für sehr klares Wasser. Ein einzigartiger, geschützter Ort im Meeresschutzgebiet Sinis. Zum Schutz darf kein Sand mitgenommen werden.
Antike phönizisch-römische Stadt direkt am Meer mit Säulen, Bädern und Straßen vor spektakulärer Küstenkulisse. Ein lohnender Kulturstopp zwischen den Badetagen. Der benachbarte Turm San Giovanni bietet einen schönen Rundblick.
Campingplatz nahe den Quarzstränden der Sinis-Halbinsel, umgeben von Pinien und mit kurzem Weg ans Wasser. Guter Standort, um das Meeresschutzgebiet und Tharros zu erkunden. Gepflegt und ruhig gelegen.
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Küstenfahrt zurück zum Fährhafen
Längste Fahretappe auf der Insel, bleibt aber gut unter sieben Stunden.
Plant eine Pause auf halber Strecke ein.
Campingplatz nahe dem langen Traumstrand La Cinta mit türkisem Wasser und Blick auf Tavolara, gut gelegen für die letzte Nacht vor der Rückfahrt nach Olbia. San Teodoro ist lebhaft, der Strand aber weitläufig genug für ruhige Ecken. Kurzer Weg ans Wasser für ein letztes ausgiebiges Bad.
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Abschied und Überfahrt
Vormittag am Strand, am späten Nachmittag zum Terminal, Nacht auf der Fähre.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Fünf Kilometer feiner heller Sand mit flach abfallendem, klarem Wasser, ideal für ein langes letztes Bad auf Sardinien. Dahinter liegt eine Lagune, in der oft Flamingos stehen. Ein schöner Abschluss vor der Rückfahrt.
Vom Fährterminal Olbia legt die Nachtfähre zurück nach Genua ab. Seid rechtzeitig vor Ort und plant den Check-in mit dem Wohnmobil großzügig ein.
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Rund 10 bis 12 Stunden Überfahrt über Nacht. Ihr schlaft an Bord und erreicht am Morgen wieder das Festland.
Rückreise, erste Etappe auf dem Festland
Nach der Nachtfähre erst gemächlich starten, dann die Festland-Etappe fahren.
Bleibt unter dem Tagespensum von etwa 7 Stunden.
Am Morgen legt die Fähre in Genua an. Nach kurzer Stärkung geht es Richtung Norden über die Poebene und die Alpen.
Gut ausgestatteter Camping- und Stellplatz am Rand von Bozen, praktisch für die Rückfahrt und mit Anbindung ins Zentrum per Bus oder Rad. Angenehmer Zwischenstopp in Südtirol mit guter Versorgung. Das große Wohnmobil steht hier ebenerdig, die Altstadt erreicht ihr ohne Wagen.
Letzte Etappe und Heimkehr
Längste Fahretappe der Reise, deshalb früh losfahren und regelmäßig Pause machen.
Bei Bedarf lässt sich die Strecke mit einer weiteren Zwischenübernachtung entzerren.
Von Bozen führt die letzte Etappe über den Brenner und durch Bayern zurück in die Heimat.
Ende der Rundreise: Ihr seid wieder zu Hause in Leipzig angekommen. Voller Sonne, Salzwasser und Bergluft endet die Reise dort, wo sie begonnen hat.
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