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Anreise und Ankommen
Gesamtfahrzeit rund 3 Stunden, aufgeteilt durch die Pause in Bad Muskau.
Ankunft am frühen Nachmittag lässt genug Zeit, das Dachzelt in Ruhe aufzubauen.
Hier startet eure Reise. Nach dem Beladen des Dachzelts geht es Richtung Süden ins Elbsandsteingebirge.
Eine gute Stelle zum Beinevertreten auf halber Strecke. Im weitläufigen Fürst-Pückler-Park lassen sich Kinder über Brücken und Wiesen austoben, bevor es weiter ins Elbtal geht.
Familiärer, ruhig gelegener Campingplatz im engen Kirnitzschtal direkt am Bach, umgeben von Felswänden. Ideale Basis für die ganze Woche, mit einfacher Ausstattung, Brötchenservice und kurzen Wegen zu den Wanderstartpunkten.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Die großen Klassiker
Die Rundtour Bastei - Schwedenlöcher - Amselsee ist etwa 7 km lang mit vielen Treppen; für Acht- und Zehnjährige gut machbar mit Pausen.
Früh starten, um dem größten Andrang an der Basteibrücke zu entgehen.
Feste Wanderschuhe und ausreichend Wasser einpacken.
Startpunkt für den Aufstieg zur Basteibrücke. Ebenerdiger Parkplatz, von hier sind es wenige Minuten bis zu den ersten Aussichtsfelsen.
Die weltberühmte Sandsteinbrücke spannt sich in schwindelerregender Höhe zwischen den Felsnadeln über dem Elbtal. Kinder staunen über den Tiefblick zur Elbe und die schroffen Türme ringsum; ein absolutes Highlight der Reise.
Direkt an der Bastei liegt die größte Felsenburg der Region, deren Reste man über schmale Stege und Treppen zwischen den Felsen erkundet. Für Kinder wie ein steinernes Abenteuer mit Blick auf ehemalige Verliese und Wehranlagen.
Über hunderte Stufen führt der Weg durch eine schmale, moosgrüne Felsschlucht hinab in den Amselgrund. Die engen Passagen und die kühle, fast verwunschene Atmosphäre machen den Abstieg für die Kinder besonders spannend.
Am Ende der Wanderung liegt der kleine Stausee im Amselgrund, wo man Ruderboote leihen und die Beine ausruhen kann. Ein schöner, ruhiger Abschluss vor dem Rückweg.
Burgen und Geschichte
Ein ruhigerer Tag mit viel zu entdecken, aber ohne lange Wanderung.
Auf der weitläufigen Festung mindestens drei Stunden einplanen.
Eine der größten Bergfestungen Europas thront auf einem Tafelberg hoch über der Elbe. Kinder entdecken den tiefsten Brunnen Sachsens, alte Kanonen und weite Ausblicke; die Panoramastraße rund um die Mauern ist ein Erlebnis für sich.
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Ein Panorama-Aufzug bringt euch bequem vom Parkplatz auf das Plateau. Praktisch, wenn die Beine vom Vortag noch müde sind, und ein Highlight mit Ausblick für die Kinder.
Der Kurort an der Elbe lädt zum entspannten Bummel und Eis essen ein. Vom Ufer lässt sich das Treiben der historischen Raddampfer beobachten, ein ruhiger Ausklang des Tages.
Felsstiegen und Panorama
Die Schrammsteinstiegen sind teils ausgesetzt mit Leitern; für schwindelfreie Kinder ein Abenteuer, sonst lässt sich der leichtere Rückweg über den Zahnsgrund wählen.
Insgesamt rund 6 km mit einigen Höhenmetern.
Ausgangspunkt für die Wanderung zur Schrammsteinaussicht. Von hier führt der Weg durch den Wald bis zu den ersten Felsen.
Über eiserne Leitern, schmale Stiegen und Felsspalten geht es hinauf zu einem der schönsten Aussichtspunkte des Gebirges. Der Kletterspaß auf dem Weg begeistert Kinder, oben wartet ein grandioser Blick über das Meer aus Sandsteintürmen.
Die historische Straßenbahn tuckert gemächlich durch das grüne Kirnitzschtal zum Lichtenhainer Wasserfall. Eine gemütliche Fahrt, die den Kindern nach der Wanderung Freude macht.
Felstore und ruhige Wälder
Die Rundtour zum Kuhstall ist mit etwa 4 km moderat und gut für einen ruhigeren Tag.
Der Nachmittag bleibt frei zum Ausruhen am Platz.
Kleiner künstlich gestauter Wasserfall, der zu jeder vollen Stunde freigegeben wird. Ein netter, gut erreichbarer Startpunkt für die Wanderung zum Kuhstall.
Das zweitgrößte Felsentor der Sächsischen Schweiz war einst Versteck und Viehunterstand. Über die enge Himmelsleiter, eine steile Felsspalte mit Eisenstiege, klettert man auf den Aussichtspunkt oberhalb, ein großer Spaß für Kinder.
Zurück nahe dem Campingplatz lässt sich am Bach die Wanderung mit einem erfrischenden Fußbad und Ausruhen beschließen. Ein entspannter Nachmittag am Zeltplatz zum Abschluss.
Letzter Gipfel und Heimweg
Vormittags eine kurze Rundwanderung auf den Pfaffenstein, danach in Ruhe abbauen.
Die Heimfahrt liegt knapp über dem Tagespensum, daher eine Pause unterwegs einplanen.
Vor der Abfahrt am Campingplatz auschecken und Wasser für die Fahrt mitnehmen.
Ein kompakter Tafelberg mit spektakulärem Gipfelplateau und der berühmten Felsnadel Barbarine. Der Aufstieg über die Nadelöhr-Stiege ist abenteuerlich, oben eröffnen sich weite Blicke über das Elbtal, ein schöner letzter Höhepunkt.
Rückfahrt nach Berlin. Nach einer letzten Wanderung geht es am Nachmittag entspannt Richtung Heimat.
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