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Anreise, erste lange Etappe
Heute geht es vor allem ums Vorankommen. Plane genügend Pausen ein und komm vor der Dämmerung an.
Hier startet eure Reise. Früh losfahren lohnt sich, denn heute liegt eine lange Etappe quer durch Frankreich vor euch.
Gepflegter, günstiger Stadtcampingplatz am Rand von Beaune im Burgund, fußläufig zur historischen Altstadt mit dem berühmten Hôtel-Dieu. Ein ruhiger Zwischenstopp nach dem ersten langen Fahrtag, ideal zum kurzen Beinevertreten am Abend.
Zweite Anfahrtsetappe
Zweiter langer Fahrtag. Danach wird es deutlich entspannter, sobald ihr die Berge erreicht.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Großer, gut ausgestatteter Campingplatz am See nördlich von Bordeaux, mit direkter Anbindung an die Stadt per Tram. Gute Basis, um nach der langen Fahrt zu entspannen oder abends kurz nach Bordeaux hineinzuschnuppern.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Ankunft in Kantabrien
Heute erreicht ihr Spanien. Die Fahrt ist lang, aber die Küstenautobahn fährt sich angenehm.
Eines der schönsten mittelalterlichen Dörfer Spaniens, mit gepflasterten Gassen, Steinhäusern und der romanischen Stiftskirche Colegiata de Santa Juliana. Ein kurzer Bummel zum Ankommen an der grünen Nordküste, bevor es weiter Richtung Berge geht.
Terrassierter Campingplatz mit Panoramablick auf das Meer und die Küstenberge, direkt am historischen Ort. Guter Standort für die erste Nacht in Spanien und der Einstieg in die Region der Picos de Europa.
Erste Bergwanderung im Osten der Picos
Fahr am Morgen zur Seilbahn und wandere oben in Ruhe. Gutes Schuhwerk und Windschutz mitnehmen, oben ist es kühl.
Die Seilbahn überwindet in wenigen Minuten rund 750 Höhenmeter bis zum Mirador del Cable auf 1.823 Metern. Oben eröffnet sich ein spektakulärer Rundblick über den zentralen Kalkstock; von der Bergstation lässt sich eine Höhenwanderung Richtung Refugio de Áliva anschließen.
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Schlicht gelegener Campingplatz direkt am Talschluss von Fuente Dé, fast unter der Seilbahn. Ideal, um früh oben zu sein und nach der Wanderung ohne Anfahrt am Fuß der Berge zu übernachten.
Umzug in den zentralen Cares-Bereich
Ein bewusst kürzerer Tag zum Durchatmen und Vorbereiten. Fülle Wasservorräte und Verpflegung für die lange Cares-Wanderung morgen auf.
Hübscher Bergort am Zusammenfluss mehrerer Täler mit alten Steinbrücken, dem Torre del Infantado und guten Gelegenheiten zum Proviant einkaufen. Ein schöner Zwischenstopp, um kantabrische Spezialitäten zu probieren, bevor es weiter nach Westen geht.
Franziskanerkloster, das eines der größten erhaltenen Fragmente des Heiligen Kreuzes bewahren soll und ein bedeutender Wallfahrtsort ist. Die schlichte gotische Klosterkirche und der Blick über das Liébana-Tal machen den kurzen Halt lohnenswert.
Terrassierter Campingplatz oberhalb von Potes mit weitem Blick auf die Berge und Pool. Ruhige Basis für einen halben Erholungstag, bevor am nächsten Tag die große Ruta del Cares ansteht.
Die berühmteste Schluchtwanderung der Picos
Die volle Ruta del Cares ist ein langer, aber technisch einfacher Tag. Starte früh, nimm viel Wasser mit und plane die Rückkehr rechtzeitig ein. Wer die Distanz kürzen will, kehrt an einem beliebigen Punkt um.
Der spektakuläre Weg führt in den senkrechten Felswänden der Cares-Schlucht durch Tunnel und über Brücken zwischen Poncebos und Caín. Die volle Strecke hin und zurück misst rund 22 Kilometer mit moderaten Höhenmetern und gehört zu den beeindruckendsten Wanderungen Spaniens.
Bekannter Campingplatz in Arenas de Cabrales, ideal zentral für die Wanderungen rund um die Cares-Schlucht und Bulnes. Guter Ausgangspunkt und praktisch, um am Abend den berühmten Cabrales-Käse zu probieren.
Bergdorf und ikonischer Gipfel
Der Aufstieg zu Fuß von Poncebos nach Bulnes ist steil, aber lohnend. Wer Kraft sparen will, nimmt die Standseilbahn hinauf und geht zurück zu Fuß.
Das autofreie Bergdorf Bulnes ist nur zu Fuß über den historischen Camino de la Canal del Texu oder mit der Standseilbahn erreichbar. Der Aufstieg dauert rund anderthalb Stunden; oben liegt ein stilles Steindorf, von dem aus sich der Blick auf den Naranjo de Bulnes eröffnet.
Von Bulnes führt ein weiterer Steig zum Aussichtspunkt mit direktem Blick auf den Naranjo de Bulnes, den senkrechten Kalkturm, der als Wahrzeichen der Picos gilt. Bei klarem Wetter einer der eindrücklichsten Bergblicke Nordspaniens.
Gletscherseen im Westen der Picos
Fahr früh zu den Seen, um dem Andrang und der eventuellen Zufahrtssperre zuvorzukommen. Die Bergstraße ist eng und kurvig.
Das Marienheiligtum von Covadonga mit der neoromanischen Basilika und der Heiligen Höhle gilt als Wiege der Reconquista. Ein geschichtsträchtiger Ort, an dem sich Bergkulisse und asturische Geschichte eindrucksvoll verbinden.
Die beiden Gletscherseen Enol und Ercina liegen in einer weiten Hochebene inmitten der westlichen Picos. Ein einfacher Rundweg verbindet die Seen und Aussichtspunkte; die Landschaft mit weidenden Kühen und schroffen Gipfeln ist ein Höhepunkt der Reise.
Familiärer Campingplatz zwischen Cangas de Onís und Covadonga, guter Ausgangspunkt für die westlichen Picos. Zentral gelegen und praktisch für den Besuch der Seen und der Stadt.
Überführung nach Osten
Heute ein reiner Überführungstag. Teile die Fahrt mit Pausen und komm rechtzeitig in Logroño an, um die Stadt am Abend zu genießen.
Das ehemalige erste Königreich Asturiens ist bekannt für seine markante römisch anmutende Brücke Puente Romano über den Río Sella. Ein kurzer Morgenbummel vor der langen Fahrt Richtung Pyrenäen.
Praktischer Campingplatz am Fluss in der Rioja-Hauptstadt Logroño, guter Halbwegs-Halt zwischen den Picos und den Pyrenäen. Am Abend lässt sich die lebendige Tapas-Gasse Calle Laurel erkunden.
Ankunft in den Pyrenäen
Nach der Ankunft lohnt sich ein früher Check-in, damit du dich für die Bergtage der nächsten Tage einrichten kannst. Informiere dich über das Shuttle-System ins Tal.
Das Steindorf Torla-Ordesa liegt am Tor zum Nationalpark, mit Blick auf die Felswände von Mondarruego. Von hier aus starten die Shuttlebusse ins Ordesa-Tal; das Dorf selbst lädt zum Bummeln durch enge Gassen ein.
Campingplatz direkt am Zugang zum Ordesa-Tal, ruhig im Grünen und ideal, um früh am Shuttle oder Taleingang zu sein. Basis für die kommenden Bergtage in den Pyrenäen.
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Die große Talwanderung
Eine lange, aber wunderschöne Ganztageswanderung. Früh mit dem ersten Shuttle starten, ausreichend Wasser und Proviant mitnehmen.
Von der Pradera de Ordesa, dem Taleingang, startet die klassische Wanderung entlang des Río Arazas durch den Nationalpark. Buchenwälder, Wasserfälle wie die Gradas de Soaso und steil aufragende Kalkwände begleiten den Weg tief ins Tal hinein.
Der Wasserfall Cola de Caballo, der Pferdeschweif, bildet das grandiose Ende der Talwanderung im hintersten Ordesa-Kessel. Der Hin- und Rückweg von der Pradera misst rund 18 Kilometer und führt durch die schönsten Abschnitte des Nationalparks.
Wilde Schlucht abseits des Trubels
Die Anfahrt ist kurvenreich und braucht Zeit. Die Wanderung selbst lässt sich in Länge und Schwierigkeit gut anpassen.
Die tief eingeschnittene Schlucht des Río Bellós ist deutlich stiller als das Ordesa-Tal und beeindruckt mit engen Felswänden, Wasserfällen und dichtem Wald. Vom Ausgangspunkt bei San Urbez führt ein schöner Rundweg entlang des Flusses ins Herz der Schlucht.
Beginn der Heimreise
Langer Fahrtag über die Pyrenäen. Nach der Ankunft bleibt am Abend Zeit für einen ersten Blick auf die beleuchtete Festung.
Die mittelalterliche Festungsstadt Carcassonne mit ihrer doppelten Ringmauer und den vielen Türmen zählt zum UNESCO-Welterbe. Ein Rundgang durch die Cité und über die Burg Château Comtal verbindet Geschichte und beeindruckende Architektur.
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Gepflegter Campingplatz mit direkter Sicht auf die Festungsstadt und Shuttle-Anbindung zur Cité. Guter Zwischenstopp auf dem Rückweg, um Geschichte und Bergerinnerungen zu verbinden.
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Letzte Etappe
Als offenes Ende endet die geplante Reise in Lyon; die restliche Strecke nach Karlsruhe ist von hier gut an einem weiteren Tag zu fahren. Wer mag, verbringt in Lyon noch einen Abend in der Altstadt.
Waldiger Campingplatz am Stadtrand von Lyon mit Anbindung an die Innenstadt, guter letzter Halt auf dem Weg zurück Richtung Deutschland. Von hier ist Karlsruhe am nächsten Tag gut erreichbar.
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