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Kostenloses Konto, keine Kreditkarte. Übernehmen, Verschieben und Anpassen sind enthalten.
Anreise entzerren
Erster Tag bewusst als reiner Anfahrtstag mit Zwischenübernachtung, damit ihr nicht die volle Strecke am Stück fahren müsst.
Hier startet eure Reise. Ihr fahrt nach Süden über Tschechien Richtung Slowakei und teilt die lange Strecke auf zwei Tage auf.
Olomouc ist eine sehenswerte Universitätsstadt mit dem UNESCO-gelisteten Dreifaltigkeitsdenkmal und einem lebendigen Hauptplatz. Ideal, um nach der halben Anfahrt am Abend noch durch die Altstadt zu bummeln und gut zu essen. Die Lage macht die Strecke in die Tatra am nächsten Tag deutlich kürzer.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Basislager beziehen
Nach der Anfahrt bewusst nur eine kurze Seerunde als Auftakt, den Rest des Tages im Basislager ankommen.
Der bekannteste Gletschersee der Hohen Tatra liegt auf 1.346 Metern und ist von Zirben und schroffen Gipfeln umrahmt. Ein flacher Rundweg von rund zwei Kilometern führt euch als sanften Einstieg um den See. Vom Ufer habt ihr einen ersten großen Blick auf die Bergkette, in der ihr die kommenden Tage unterwegs seid.
Eure Ferienwohnung als Basislager für sechs Nächte, verkehrsgünstig zwischen Starý Smokovec und Tatranská Lomnica gelegen. Von hier erreicht ihr alle Talstationen und Wanderausgangspunkte in wenigen Minuten mit dem Auto oder der Tatra-Bahn (TEŽ). Eine eigene Küche macht das lange Bleiben ohne tägliches Umziehen bequem.
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Bergsee-Wanderung
Konditionell moderater Tag mit rund 400 Höhenmetern, guter Einstieg in die Höhenluft.
Vom Parkplatz Popradské Pleso wandert ihr auf einem gut ausgebauten Weg rund 90 Minuten hinauf zu diesem stillen, tief in einem Talkessel liegenden See auf 1.500 Metern. Am Ufer steht die urige Berghütte Chata pri Popradskom plese mit Einkehr. Wer noch Kraft hat, steigt weiter zum Symbolischen Friedhof der Bergsteiger auf, ein eindrücklicher Ort mit weitem Talblick.
Der große Gipfeltag
Wetter am Vortag prüfen und Seilbahn-Zeitfenster früh am Tag legen; oben ist es auch im September deutlich kälter, warme Kleidung mitnehmen.
Der elegante Kurort ist Ausgangspunkt der Seilbahnen hinauf ins Hochgebirge. Vor oder nach der Auffahrt lohnt ein Bummel durch das gepflegte Ortszentrum mit historischen Kurhotels. Hier startet die Kabinenbahn zum Skalnaté Pleso.
Der kleine Hochgebirgssee auf 1.751 Metern liegt an der Zwischenstation der Seilbahn, direkt unter den steilen Felswänden des Lomnický štít. Hier stehen die Berghütte und die Sternwarte, und der Blick über das Tatra-Vorland ist grandios. Von hier fährt die Kabinenbahn weiter auf den Gipfel.
Mit 2.634 Metern ist der Lomnický štít einer der höchsten und markantesten Gipfel der Tatra, erreichbar mit der spektakulären Gipfelseilbahn ab Skalnaté Pleso. Oben erwartet euch eine Aussichtsplattform mit Rundblick über die gesamte Bergkette bis nach Polen. Der Aufenthalt am Gipfel ist zeitlich reglementiert, das Ticket bindet euch an ein festes Zeitfenster.
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Wasserfälle wandern
Flexibel je nach Kondition: von der einfachen Wasserfallrunde bis zur längeren Tour ins Hochtal ist alles kombinierbar.
Von Starý Smokovec bringt euch die Standseilbahn hinauf zum Hrebienok auf 1.285 Metern, dem Tor ins Kohlbachtal. Von hier führen gut markierte Wege zu den Wasserfällen und weiter in die Hochtäler. Ein Panoramarestaurant lädt vor dem Abstieg zur Einkehr ein.
Nur einen kurzen Waldweg vom Hrebienok entfernt stürzt der Kalte Bach über mehrere Stufen und glatt geschliffene Felsplatten hinab. Die Kaskaden sind ein Klassiker der Tatra und lassen sich gut zu einer Rundtour verbinden. Wer weiterläuft, erreicht in rund zwei Stunden die Zamkovského-Hütte im Hochtal.
Höhle und Ostkette
Bewusst etwas ruhigerer Tag mit Höhle und Wanderung in der Osttatra, um zwischen den großen Hochtouren durchzuatmen.
Die Belianska-Höhle bei Tatranská Kotlina ist die einzige der Tatra-Höhlen, die für Besucher zugänglich ist, mit reich verzierten Tropfsteinen und unterirdischen Wasserläufen. Der Rundgang dauert etwa eine Stunde bei kühlen sechs bis sieben Grad, festes Schuhwerk und Jacke sind sinnvoll. Der Zugang beginnt mit einem kurzen, aber steilen Anstieg zum Höhleneingang.
Das Bergdorf Ždiar am Fuß der Belianske Tatry ist bekannt für seine bunt bemalten Goralen-Holzhäuser und die noch lebendige Volkskultur. Von hier starten schöne Wanderungen in die sanfteren Osttatra. Ein kleines Freilichtmuseum gibt Einblick in das traditionelle Leben der Region.
Fluss statt Fels
Etwas weitere Anfahrt, dafür ein ruhiger Tag am Fluss als Ausgleich zu den Gipfeltouren.
Das Rote Kloster am Ufer des Dunajec ist eine ehemalige Kartause aus dem 14. Jahrhundert, heute Museum mit dem berühmten Kräutergarten des Bruders Cyprián. Ringsum öffnet sich die Pieniny-Schlucht mit ihren steilen, bewaldeten Felswänden. Ein schöner Kontrast zum Hochgebirge und ein guter Ort für einen entspannteren Tag.
Entlang des Dunajec-Durchbruchs führt ein flacher Uferweg durch die Pieniny-Schlucht, den ihr zu Fuß oder mit dem Leihrad erkunden könnt. Traditionelle Floßfahrten mit den Goralen-Fährleuten gehören hier zum festen Bild. Die Schlucht markiert die Grenze zu Polen, das andere Ufer ist polnisch.
Rückreise Etappe 1
Rückreise auf zwei Etappen aufgeteilt, damit der letzte Tag nicht überlang wird.
Als Abschluss noch einmal an den ikonischen See, diesmal für eine längere Runde hinauf zum Popradské-Aussichtspunkt oder ein letztes Frühstück mit Bergblick. Von hier verabschiedet ihr euch von der Hohen Tatra und tretet die erste Rückreise-Etappe an. Der frühe Vormittag ist am ruhigsten am Ufer.
Brno bietet sich als Zwischenstopp auf dem Rückweg an, um die lange Strecke nach Dresden zu teilen. Die zweitgrößte Stadt Tschechiens hat eine lebendige Altstadt, die Burg Špilberk und viele gute Lokale. Am Abend könnt ihr die Reise entspannt ausklingen lassen.
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Rückreise Etappe 2
Optionaler Zwischenstopp in Prag zum Essen möglich, verlängert die Fahrzeit aber spürbar.
Über Prag geht es zurück nach Dresden, wo eure Tatra-Woche endet. Wer mag, legt in Prag noch eine Mittagspause ein. Am Nachmittag seid ihr wieder am Ausgangspunkt.
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