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Ankommen, Räder aufsatteln, römisches Trier
Entspannter Anreisetag: Zug am Vormittag nehmen, damit am Nachmittag noch Zeit für die Altstadt bleibt.
Fahrradmitnahme im Regionalverkehr rechtzeitig reservieren.
Hier startet eure Reise. Vom Kölner Hauptbahnhof nehmt ihr mit euren Rädern den Zug ins Moseltal nach Trier.
Ankunft in Trier, Deutschlands ältester Stadt. Vom Bahnhof sind es nur wenige Minuten mit dem Rad bis in die Altstadt und zur Porta Nigra.
Das mächtige römische Stadttor aus dem 2. Jahrhundert ist das Wahrzeichen Triers und das besterhaltene seiner Art nördlich der Alpen. Ihr könnt hinaufsteigen und über die Dächer der Altstadt blicken. Der schwarze Sandstein und die gewaltigen Steinquader beeindrucken schon von außen.
Zentral gelegenes Haus direkt an der Porta Nigra mit fahrradfreundlicher Unterbringung. Von hier erreicht ihr die Weinstuben und Restaurants der Altstadt fußläufig. Ein guter Startpunkt für die Tour, mit sicherem Abstellraum für die Räder.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Römisches Landleben und erster Radeltag
Die Villa Borg liegt abseits des flachen Moseltals; der Bahn-Abstecher spart Höhenmeter.
Wer lieber durchgehend radelt, lässt Borg aus und genießt die entspannten ersten Kilometer ab Trier nach Schweich (rund 20 km, flach).
Diese vollständig rekonstruierte römische Villenanlage mit Bädern, Küche und Herrenhaus lässt das Landleben der Antike lebendig werden. Die Anreise per Rad ist hügeliger als der Moseltalweg, daher lohnt hier die Bahn ab Trier. Wer sich die Steigung sparen will, hält später am flachen Fluss.
Kleines Weinstädtchen am rechten Moselufer, umgeben von steilen Riesling-Lagen. Guter Ort für die erste Einkehr bei einem Winzer und ein gemütliches Etappenende. Die Uferpromenade lädt zum Ausklang ein.
Familiäres Weingasthaus mit eigenem Weinbau und fahrradfreundlicher Unterbringung. Beim Abendessen könnt ihr die Weine aus den umliegenden Lagen probieren. Sichere Abstellmöglichkeit für die Räder ist vorhanden.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Riesling, Fachwerk und Burg Landshut
Etappe rund 44 km, durchgehend flach am Fluss.
Die Burg Landshut lohnt sich; der steile Aufstieg ist optional und lässt sich mit einem Aussichtspunkt am Weinberg ersetzen.
Der älteste Weinort Deutschlands, bekannt für das römische Weinschiff, dessen Nachbau am Ufer liegt. Ein schöner Zwischenstopp mit Café und Winzerhöfen. Die Kopie der Neumagener Weinschiffe erinnert an den römischen Weinhandel.
Die Ruine der Burg Landshut thront hoch über Bernkastel-Kues und bietet einen der schönsten Blicke über die Moselschleife. Der Aufstieg ist steil, aber lohnend; oben gibt es ein Restaurant mit Panoramaterrasse. Wer die Steigung meiden will, genießt den Blick von der Aussichtsplattform am Fuß des Weinbergs.
Traditionsreiches Haus in der malerischen Altstadt am Moselufer, fahrradfreundlich mit abschließbarem Radraum. Der berühmte Marktplatz mit seinen Fachwerkhäusern liegt direkt vor der Tür. Ideal für einen Bummel durch die verwinkelten Gassen am Abend.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Calmont, Weindörfer und die große Schleife
Etappe rund 44 km, flach am Fluss.
Der Calmont-Klettersteig ist nur für Trittsichere; der untere Uferweg bietet die Schleifenblicke ohne Kletterei.
Das Weinstädtchen ist berühmt für die Lage Zeller Schwarze Katz und seine gemütliche Uferpromenade. Ein guter Ort für eine Mittagsrast mit Winzereinkehr und einem Glas Riesling. Die Schwarze-Katz-Statue am Marktplatz ist ein beliebtes Fotomotiv.
Am Fuß des Calmont, dem steilsten Weinberg Europas, könnt ihr die Räder stehen lassen und den unteren Panoramaweg gehen. Der eigentliche Klettersteig ist gesichert, aber anspruchsvoll und schwindelfrei zu begehen; der flache Uferweg bietet ebenfalls tolle Ausblicke. Von hier öffnet sich die berühmte Bremmer Moselschleife.
Weingut mit Gästezimmern direkt unterhalb des Calmont, fahrradfreundlich und mit eigenen Weinen aus der Steillage. Nach dem Tag am Fluss könnt ihr beim Winzer einkehren und die Aussicht auf die Moselschleife genießen. Sichere Radunterstellung ist gegeben.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Dornröschenstädtchen und Märchenburg
Kurze, entspannte Etappe von rund 25 km, viel Zeit für Beilstein und die Burg.
Nachmittag als Erholungszeit in Cochem einplanen.
Das winzige, autofreie Fachwerkstädtchen wird oft Dornröschen der Mosel genannt. Enge Gassen, Weinkeller und die Ruine der Burg Metternich über den Dächern machen den Zauber aus. Perfekt für eine Kaffeepause und ein Glas Wein in einer der Weinstuben.
Die neugotisch wiederaufgebaute Reichsburg thront hoch über Cochem und ist eine der meistbesuchten Burgen an der Mosel. Bei einer Führung erlebt ihr Rittersaal, Waffensammlung und prächtige Räume. Der Aufstieg zur Burg ist steil, daher die Räder unten sicher abstellen und zu Fuß hinauf.
Gepflegtes Hotel nahe dem Moselufer und der Altstadt von Cochem, fahrradfreundlich mit Abstellmöglichkeit. Von hier erreicht ihr die Uferpromenade und die Weinlokale zu Fuß. Ein guter Ausgangspunkt für den Bummel unter der Reichsburg.
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Burgen, Weindörfer und der große Zusammenfluss
Etappe rund 50 km, durchgehend flach am Fluss.
Die Rückreise nach Köln ab Koblenz Hauptbahnhof ist per Regionalbahn mit Fahrradmitnahme unkompliziert (rund 60 bis 90 Minuten); Fahrradkarte lösen.
Burg Eltz liegt abseits der Mosel und erfordert eine kurze Wanderung oder Steigung; nur für den fitten Zusatzausflug einplanen.
Lange Radetappe (58 km) — teilt sie oder plant genug Pausen ein.
Kleines Weindorf und Ausgangspunkt für die nahe Burg Eltz. Ein guter Rastplatz mit Bäckerei und Café am Weg. Wer Zeit und Lust hat, kann von hier zu Fuß zur berühmten Burg Eltz wandern, sonst geht es gemütlich weiter.
Am Deutschen Eck fließen Mosel und Rhein zusammen, überragt vom mächtigen Reiterstandbild Kaiser Wilhelms I. Hier endet euer Moselradweg an einem der markantesten Punkte Deutschlands. Von der Landspitze blickt ihr über beide Flüsse und hinauf zur Festung Ehrenbreitstein.
Familiengeführtes Hotel direkt am Rheinufer mit Blick aufs Wasser und fahrradfreundlicher Unterbringung. Von hier erreicht ihr die Altstadt und den Bahnhof für die Heimreise bequem. Ein ruhiger Abschluss der Radreise am großen Zusammenfluss.
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