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Erste Etappe mit Zwischenstopp
Rund 300 km am ersten Tag reichen mit Kind und Hund. Genug Pausen einplanen.
Die Blockheide in Gmünd ist ideal, um vor der Ankunft nochmal Energie loszuwerden.
Hier startet eure Reise. Von Dresden aus fahrt ihr Richtung Süden, die erste Etappe teilt ihr bewusst auf, damit die lange Anfahrt entspannt bleibt.
Die kleine Grenzstadt im nördlichen Waldviertel ist ein guter Halt zum Beinevertreten. Der Naturpark Blockheide mit seinen bizarren Granitfindlingen liegt direkt am Ort und ist ein toller Bewegungsstopp für Kind und Hund.
Familienfreundliche Übernachtung im Waldviertel, hundefreundlich und mit ruhiger Lage. Ein guter Zwischenstopp, um die Fahrt auf zwei überschaubare Etappen aufzuteilen.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Zweite Etappe und Ankunft am Standquartier
Insgesamt gut zwei Stunden reine Fahrt, dazu die Pause in Krems.
Nach der Ankunft nur noch entspannt einrichten und ans Wasser gehen.
Die charmante Stadt am Beginn der Wachau eignet sich gut für eine Mittagspause. Entlang der Donau lässt es sich schön spazieren, und in der Fußgängerzone findet ihr Bäckereien und Marktstände.
Euer Standquartier für die nächsten Nächte liegt in Podersdorf, dem einzigen Ort direkt am offenen Ostufer des Sees. Von hier kommt ihr zu Fuß zum flachen, warmen Wasser und direkt auf die gut ausgebauten Radwege rund um den See.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Wasser und Erholung
Bewusst ein reiner Erholungstag ohne Autofahren.
In der Hauptsaison gilt am Hauptstrand oft Hundeverbot, den ausgewiesenen Hundestrand nutzen.
Der weitläufige Strand mit dem berühmten Leuchtturm ist ideal für Kinder: Das Wasser bleibt lange flach und wird schnell warm. Es gibt eigene Liegewiesen und in der Nähe einen ausgewiesenen Hundestrandbereich.
Am Abend lohnt ein Spaziergang entlang der Promenade und zum kleinen Segelhafen. Von hier hat man einen weiten Blick über den Schilfgürtel, und der Sonnenuntergang über dem See ist ein Erlebnis.
Weinort und Storchennester
Kurzer Ausflug ans andere Ufer, insgesamt unter zwei Stunden Fahrt.
Die Storchennester lassen sich vom Boden aus gut mit Fernglas beobachten.
Rust am Westufer ist berühmt für seine Störche, die im Sommer auf fast jedem Schornstein der Altstadt nisten. Die kleine Weinstadt lädt zum Bummeln durch bunte Barockhäuser und zu einer Verkostung ein, das Klappern der Störche begleitet euch überall.
Am Ortsrand liegt das Seebad mit flachen Ufern und Liegewiesen. Ein guter Ort, um nach dem Stadtbummel noch ins Wasser zu springen und den Nachmittag ruhig ausklingen zu lassen.
Radwege und flache Landschaft
Rund 30 km flaches Radeln über den Tag verteilt, mit langen Pausen gut machbar.
Leihräder gibt es in Podersdorf; Hund kann bei Hitze besser im Quartier bleiben.
Genug Wasser mitnehmen, im Seewinkel gibt es wenig Schatten.
Vom Standquartier führt der Neusiedler-See-Radweg flach durch den Seewinkel nach Illmitz, ein Paradies für Vögel und Störche. Das Informationszentrum des Nationalparks erklärt kindgerecht die Salzlacken und die besondere Tierwelt der Puszta.
Auf dem Rückweg radelt ihr an den charakteristischen Salzlacken vorbei, wo mit etwas Glück Reiher und Störche zu sehen sind. Die flache, weite Landschaft macht das Radeln auch für ein achtjähriges Kind angenehm.
Essen, Märkte und Wein
Kurze Fahrten, viel Zeit für Genuss und Spaziergänge.
Im Schlosspark gilt oft Leinenpflicht, kurz vor Ort prüfen.
Gols ist die größte Weinbaugemeinde des Burgenlands und ein guter Ort, um regionale Spezialitäten zu probieren. In den Heurigen und Hofläden gibt es Traubensaft für die Kleinen, Wein für die Großen und deftige Jause.
Das barocke Schloss Halbturn mit weitläufigem Park ist ein ruhiges Ausflugsziel. Der schattige Schlosspark eignet sich gut zum Spazieren mit Hund und Kind, wechselnde Ausstellungen bieten Abwechslung bei Regen.
See und Wasser
Ein entspannter Tag mit einem kleinen Fährabenteuer und viel Wasser.
Fährzeiten vorab prüfen, da sie im September reduziert sein können.
Ein besonderes Erlebnis ist die Überfahrt mit der Personen- und Radfähre zwischen dem Ost- und Westufer. Vom Wasser aus seht ihr den breiten Schilfgürtel, der den See fast vollständig umschließt.
Zurück am Ostufer verbringt ihr den Nachmittag noch einmal am flachen Strand von Podersdorf. Das warme Wasser und die Liegewiesen sind ideal für einen ruhigen letzten vollen Tag am See.
Ausklang
Die Reise endet am Neusiedler See, ein Rückweg nach Dresden ist nicht Teil dieser Planung.
Wer heimfährt, sollte die lange Strecke wieder auf zwei Etappen aufteilen und einen Zwischenstopp einplanen.
Zum Abschluss ein letzter ruhiger Vormittag: ein Spaziergang mit Hund an der Promenade und ein Einkauf regionaler Produkte am Ort. So nehmt ihr etwas vom Burgenland mit nach Hause.
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