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Ankommen und die Altstadt entdecken
Entspannter Anreisetag: nur eine Zugfahrt und ein kurzer Altstadtbummel.
Gepäck kann in Dresden am Hauptbahnhof in ein Schließfach, falls ihr die Altstadt leichter erkunden wollt.
Hier startet eure Reise. Vom größten Kopfbahnhof Europas fahren stündlich Züge Richtung Dresden.
Der barocke Zwinger mit seinen Innenhöfen, Brunnen und dem Kronentor ist ein guter erster Halt zu Fuß vom Hauptbahnhof. Kinder können über die weiten Höfe laufen, das Glockenspiel aus Meissener Porzellan anschauen und die vielen Figuren suchen.
Die wiederaufgebaute Frauenkirche ist das Wahrzeichen der Stadt und erzählt viel über Zerstörung und Versöhnung. Der Aufstieg zur Kuppel lohnt sich mit Kindern für den Rundblick über die Altstadt und die Elbe.
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Familiäre Pension im Kurort Bad Schandau, gut zu Fuß von der S-Bahn-Station Bad Schandau und der Elbfähre erreichbar. Von hier aus erreicht ihr in den nächsten Tagen alle Wandergebiete bequem mit Nahverkehr und Fähre.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Der Klassiker mit dem berühmtesten Ausblick
Früh starten, um dem größten Andrang an der Basteibrücke zu entgehen.
Feste Wanderschuhe und genug Wasser mitnehmen; unterwegs gibt es an der Bastei Einkehrmöglichkeiten.
Die Basteibrücke spannt sich in schwindelerregender Höhe zwischen den Sandsteintürmen über dem Elbtal und bietet den wohl bekanntesten Ausblick der Sächsischen Schweiz. Kinder sind von den senkrechten Felsnadeln begeistert, und der Rundweg ist gut ausgebaut.
Die größte Felsenburg der Sächsischen Schweiz führt über Stege und Treppen durch enge Felsspalten zu ehemaligen Wehrplätzen und Aussichtskanzeln. Für Kinder ein Abenteuer mit Burggeschichte, Nachbildungen von Wurfmaschinen und tollen Tiefblicken.
Der autofreie Kurort Rathen liegt malerisch am Fuß der Bastei und wird nur mit der Gierseilfähre über die Elbe erreicht. Ein guter Ort für eine Rast am Wasser, bevor es zurück zur S-Bahn geht.
Felsengrate und Leitern über dem Elbtal
Die Leitern und Eisenklammern erfordern Trittsicherheit; bei Nässe kann der Weg rutschig sein.
Für jüngere oder unsichere Wanderer gibt es einen einfacheren Zustieg ohne Klettersteig-Passagen.
Über Leitern, Treppen und schmale Pfade führt der Weg auf den Schrammsteingrat mit einem der spektakulärsten Panoramablicke der Region. Der Aufstieg über den Wildschützensteig ist abenteuerlich, aber für trittsichere Kinder ab etwa acht Jahren gut machbar.
Die kleine Personen- und Autofähre verbindet Bad Schandau mit dem rechten Elbufer und ist Ausgangspunkt vieler Wanderungen. Für Kinder ist die kurze Überfahrt schon ein kleines Highlight.
Über die Grenze zum größten Felsentor Europas
Für die Grenze reicht der Personalausweis, auch für die Kinder Ausweisdokument mitnehmen.
In Tschechien wird in Kronen gezahlt; kleine Beträge in bar helfen, oft geht aber auch Karte.
Das tschechische Grenzdorf Hřensko liegt tief eingebettet im Elbtal am Fuß hoher Sandsteinwände. Von hier startet der Aufstieg zum Prebischtor, und im Ort gibt es Marktstände und einfache Gaststätten.
Das Prebischtor ist das größte natürliche Felsentor Europas und ein beeindruckendes Wahrzeichen der Böhmischen Schweiz. Neben dem Felsbogen thront das historische Ausflugsschloss Sokolí hnízdo mit Aussichtsterrassen über die bewaldeten Sandsteinberge.
Burgengeschichte hoch über der Elbe
Ruhigerer Tag mit viel zum Anschauen, gut nach den anstrengenden Wandertagen.
Auf der Festung gibt es Gastronomie und schattige Plätze für eine längere Pause.
Die riesige Bergfestung thront auf einem Tafelberg 240 Meter über der Elbe und war nie erobert worden. Kinder entdecken den tiefsten Brunnen Sachsens, historische Kanonen, Kasematten und einen Panoramaweg mit weitem Blick über das Elbsandsteingebirge.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Das kleine Städtchen am Fuß der Festung liegt direkt an der Elbe und lädt zu einer Rast am Wasser ein. Von hier fährt der Festungsexpress oder ihr geht den kurzen Fußweg hinauf.
Ein letztes Felsentor und die Heimreise
Kürzere Wanderung am Vormittag, damit die Heimreise entspannt bleibt.
Gepäck vorher in der Pension deponieren oder direkt mitnehmen; Rückfahrt Bad Schandau - Dresden - Leipzig dauert rund zweieinhalb bis drei Stunden.
Sparpreise für die Rückfahrt nach Leipzig frühzeitig buchen, mit Kindern ist das Familienreise-Angebot der Bahn günstig.
Der Kuhstall ist das zweitgrößte Felsentor der Sächsischen Schweiz und über die legendäre Himmelsleiter, eine enge Felstreppe, zu erreichen. Von der Aussichtskanzel schaut ihr weit ins Kirnitzschtal, und der Weg dorthin führt mit der historischen Kirnitzschtalbahn beginnend durch den Wald.
Die historische Straßenbahn fährt von Bad Schandau durch das enge Kirnitzschtal bis zum Lichtenhainer Wasserfall. Die gemütliche Fahrt durch den Wald ist für Kinder ein schöner Abschluss, und am Wasserfall gibt es eine kurze Einkehr.
Vom Bahnhof Bad Schandau am rechten Elbufer startet die Heimreise. Über Dresden geht es zurück nach Leipzig.
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