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Erste Etappe nach Süden
Erste Etappe knapp unter dem 6-Stunden-Limit, bewusst ohne Pässe.
Am Zielplatz rund 20-30 Minuten fürs Rangieren und Aufstellen einplanen.
Hier startet eure Reise. Nutzt den frühen Vormittag, um vor dem Berufsverkehr aus der Stadt zu kommen.
Ruhig gelegener Campingplatz am Main im fränkischen Weinland, gut mit dem Gespann erreichbar über Autobahn und flache Landstraße. Ein kurzer Spaziergang führt ins beschauliche Winzerstädtchen Frickenhausen mit Stadtmauer. Ideal, um nach der ersten langen Etappe zur Ruhe zu kommen.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Über die flache Tauernroute nach Süden
Längste Fahretappe der Reise, dafür morgen kurz.
Katschbergtunnel und Tauerntunnel ersparen euch die steilen Rampen - ideal fürs Gespann.
Ein weit ausgebauter Campingplatz direkt am warmen Ossiacher See in Kärnten, perfekt für eine Abkühlung nach der Fahrt. Die Anfahrt über die Tauernautobahn A10 nutzt Tunnel statt steiler Pässe und ist mit dem Gespann gut machbar. Am Abend könnt ihr am flach abfallenden Seeufer schwimmen und den ersten Süden-Sonnenuntergang genießen.
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Ankunft am Meer
Kurze Etappe, damit ihr am frühen Nachmittag am Meer seid.
Slowenien-Vignette vorab besorgen; für den Anhänger keine separate Vignette nötig.
Letzte Etappe ans Meer. Nutzt den Vormittag und plant den Grenzübertritt nach Slowenien und Kroatien ohne Zeitdruck.
Weitläufiger Küstencampingplatz nördlich von Rovinj mit Kiesbuchten, Pinienschatten und Blick auf die vorgelagerten Inseln. Von hier aus erreicht ihr die venezianisch geprägte Altstadt von Rovinj in wenigen Fahrminuten oder auf dem Küstenradweg. Der Platz ist eure erste feste Basis für sechs Nächte, sodass ihr entspannt ankommen und den Wohnwagen stehen lassen könnt.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Strand und Altstadt
Bewusst ruhiger Eingewöhnungstag nach der Anreise.
Innenstadt-Parkhäuser meiden, ebenerdig am Rand parken.
Der Waldpark Zlatni Rt südlich von Rovinj bietet schattige Pinienwege und mehrere flach zugängliche Kiesbuchten mit klarem Wasser. Ein idealer Ort zum Schwimmen und Faulenzen am ersten vollen Urlaubstag. Zufahrt mit dem Zugfahrzeug, der Wohnwagen bleibt am Campingplatz.
Die Altstadt drängt sich malerisch auf eine Halbinsel, gekrönt von der Kirche Sveta Eufemija mit weitem Blick über die Adria. Enge Gassen, kleine Galerien und Fischrestaurants laden zum Bummeln am Abend ein. Parkt mit dem Auto auf einem der ebenerdigen Randparkplätze und geht die letzten Meter zu Fuß.
Kultur und Baden im Süden Istriens
Tagesausflug nur mit dem Zugfahrzeug, Wohnwagen bleibt in Rovinj.
In Pula ebenerdig parken, die Arena ist zu Fuß gut erreichbar.
Das gut erhaltene römische Amphitheater aus dem 1. Jahrhundert gehört zu den größten der Welt und beeindruckt schon von außen. Im Inneren erzählt eine Ausstellung von der antiken Olivenöl- und Weinproduktion Istriens. Ein Highlight für einen Vormittag, bevor es zum Baden geht.
Die Halbinsel Kamenjak südlich von Pula ist ein Naturschutzgebiet mit versteckten Buchten, türkisem Wasser und wildem Charme. Perfekt zum Schnorcheln und Baden abseits der großen Strände. Zufahrt mit dem Auto über eine Schotterpiste, ruhig und langsam fahren.
Mosaike und Strandnachmittag
Nachmittag frei zum Baden am Campingplatz oder in einer nahen Bucht.
Fahrt nach Poreč rund 40 Minuten mit dem Zugfahrzeug.
Die frühchristliche Basilika aus dem 6. Jahrhundert gehört zum UNESCO-Welterbe und begeistert mit goldglänzenden Wandmosaiken. Vom Glockenturm hast du einen schönen Blick über die Altstadt und den Hafen. Ein ruhiger Kulturstopp am Vormittag.
Auf dem Markt von Poreč gibt es frischen Fisch, istrischen Käse, Olivenöl, Trüffelprodukte und Obst der Saison. Ein guter Ort, um Zutaten fürs Abendessen am Campingplatz einzukaufen. Kleine Stände laden zum Probieren ein.
Meer, Boot und Ruhe
Bewusst ein fahrfreier Erholungstag zur Halbzeit an der ersten Basis.
Alternativ einfach am Campingplatz bleiben und schwimmen.
Vom Hafen von Rovinj fahren kleine Ausflugsboote zu den nahen Inseln Sveta Katarina und Crveni Otok mit ruhigen Badebuchten. Ein entspannter Tag auf und im Wasser, ganz ohne Auto. Tickets gibt es direkt am Kai.
Bergdörfer, Trüffel und Wein
Letzter Tag an der ersten Basis, morgen kurzer Umzug zur zweiten.
Für den Trüffel-Genuss ruhig ein längeres Mittagessen einplanen.
Das Künstlerstädtchen Grožnjan thront über sanften Hügeln des istrischen Hinterlands und ist voller Galerien, Ateliers und Steingassen. Die Zufahrt führt über kurvige, aber nicht steile Landstraßen, gut mit dem Zugfahrzeug zu machen. Ein ruhiger Kontrast zur Küste mit Blick über Weinberge und Olivenhaine.
Auf einem Hügel über dem Mirna-Tal gelegen, ist Motovun berühmt für seine Stadtmauer und die Trüffelwälder ringsum. Von der Stadtmauer eröffnet sich ein weiter Blick über die Wälder, in denen die begehrten Trüffel wachsen. In den Lokalen kannst du istrische Spezialitäten mit frischem Trüffel probieren.
Kurze Etappe zur zweiten Basis
Sehr kurzer Fahrtag, damit ihr am Nachmittag schon baden könnt.
Nach dem Aufbau bleibt der Wohnwagen für sechs Nächte stehen.
Familienfreundlicher Campingplatz nahe dem Badeort Rabac mit klaren Kieselstränden und ruhiger Bucht. Die Ostküste Istriens ist grüner und windgeschützter, ideal für die zweite Wochenhälfte. Von hier aus sind das Bergstädtchen Labin und weitere Buchten schnell erreichbar.
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Strandtag an der Ostküste
Eingewöhnungstag an der zweiten Basis, kein Fahren nötig.
Am Abend ein Fischlokal am Hafen von Rabac ausprobieren.
Der bekannte Kieselstrand Girandella fällt flach ins türkisklare Wasser ab und ist gut für einen entspannten Badetag geeignet. Cafés und Liegen gibt es direkt vor Ort. Zu Fuß oder mit dem Zugfahrzeug vom Campingplatz erreichbar.
Altstadt und Aussicht
Kurzer Ausflug mit dem Zugfahrzeug, nur wenige Minuten bergauf.
Nachmittag frei zum Baden in Rabac.
Die alte Bergbaustadt Labin liegt auf einem Hügel über Rabac und besticht mit bunten Fassaden, engen Gassen und Aussichtsterrassen über die Kvarner Bucht. Kleine Galerien und Cafés machen einen Vormittagsbummel angenehm. Ebenerdig unterhalb der Altstadt parken und zu Fuß hinaufgehen.
Wasser und kleine Buchten
Fahrfreier Tag, ganz dem Wasser gewidmet.
Bei Wind lieber am Strand bleiben und den Bootstag verschieben.
Von Rabac starten Ausflugsboote entlang der grünen Ostküste zu einsamen Badebuchten und Grotten. Ein entspannter Tag auf dem Wasser mit Badestopps und Blick auf die Insel Cres. Tickets direkt am Hafen buchen.
Essen, Märkte und Küste
Etwas längerer Ausflugstag, dafür morgen ruhig am Platz.
Der Wohnwagen bleibt in Rabac stehen.
Die historische Markthalle von Pula aus dem Jahr 1903 bietet unten frischen Fisch und Meeresfrüchte, außen Obst, Gemüse und istrische Spezialitäten. Ein lebendiger Ort für alle, die gern kosten und einkaufen. Nimm istrisches Olivenöl und Käse für den weiteren Aufenthalt mit.
Eine ruhige, wenig überlaufene Bucht an der Südostküste mit flachem Einstieg und klarem Wasser. Guter Ort, um den Nachmittag nach dem Marktbesuch zu verbringen. Zufahrt mit dem Zugfahrzeug über Landstraße.
Baden und Ausklang
Bewusst fahrfreier Tag zum Ausruhen.
Abends noch einmal in einem Lokal am Hafen essen gehen.
Die Uferpromenade von Rabac verbindet mehrere kleine Buchten und lädt zum Schlendern, Schwimmen und Eisessen ein. Ein ruhiger Tag zum Kräftesammeln vor der Heimreise. Alles fußläufig vom Campingplatz erreichbar.
Abschied von der Adria
Genießt den letzten Adria-Tag, morgen beginnt die Rückreise.
Hinweis: Diese Reise endet am Ziel; die Rückfahrt planen wir hier nicht ausführlich.
Eine schattige Bucht mit Pinien direkt neben dem Campingplatz, ideal für einen letzten ausgiebigen Badetag. Nutzt den ruhigen Tag, um zugleich schon zusammenzuräumen und das Auto vorzubereiten. So startet ihr morgen ohne Stress.
Erste Heimetappe über flache Übergänge
Diese Einbahn-Reise endet planerisch in Istrien; als Service ist der erste Rücketappen-Tag ergänzt.
Für die restliche Heimfahrt eignet sich derselbe Zwischenstopp in Franken wie auf der Hinfahrt.
Als Übernachtungsstopp auf der Heimreise bietet sich der bekannte Platz am warmen Ossiacher See erneut an, mit flacher Anfahrt über Tunnelstrecken statt Pässen. So teilt ihr die lange Strecke nach Hause bequem auf. Am Abend könnt ihr noch einmal im See schwimmen, bevor es weiter nordwärts geht.
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