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Anreiseetappe
Lange erste Etappe, deshalb Zwischenübernachtung in Regensburg statt Durchfahren.
Hier startet eure Reise. Ihr fahrt über die A17 und A9 Richtung Süden.
Ruhig an der Donau gelegener Platz am Rand von Regensburg, ideal für die erste Nacht. Von hier sind es nur wenige Radminuten oder ein kurzer Bus in die UNESCO-Altstadt mit ihrer mittelalterlichen Steinernen Brücke. Ein guter Zwischenstopp, um die lange Anreise auf zwei Etappen zu verteilen.
Ankommen am Bergsee
Ankunft am frühen Nachmittag lässt Zeit für einen ersten Spaziergang am See.
Terrassierter Campingplatz mit weitem Blick über den Zeller See und die umliegenden Berge, ideal als Basis für die kommenden Tage. Vom Platz erreicht ihr den See und die Uferpromenade zu Fuß oder mit dem Rad. Der Ort selbst ist gut zu Fuß und mit Nahverkehr erschlossen, sodass das große Wohnmobil stehen bleiben kann.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Erholungstag am Wasser
Ruhiger Eingewöhnungstag, um für die Glocknerstraße fit zu sein.
Die autofreie Uferpromenade und die kleine Altstadt mit der romanischen Kirche St. Hippolyt laden zum Bummeln ein. Rund um den Zeller See führt ein ebener Wanderweg, den ihr auch in Etappen gehen könnt. Am Markt gibt es regionale Produkte und gemütliche Cafés.
Mit der Bergbahn geht es hinauf auf rund 2.000 Meter, wo sich an klaren Herbsttagen ein Panorama über 30 Dreitausender öffnet. Oben locken einfache Höhenwanderwege und Almhütten mit deftiger Jause. Ein guter erster Eindruck der Hohen Tauern vor der Glocknerstraße.
Europas höchster Wasserfall
Kurze Fahretappe, viel Zeit für die Wasserfälle.
Mit 380 Metern Fallhöhe zählen die Krimmler Wasserfälle zu den höchsten Europas und sind über einen gut angelegten Wasserfallweg bis nach oben begehbar. Der Aufstieg dauert je nach Tempo ein bis zwei Stunden und belohnt mit immer neuen Aussichtskanzeln. Im Herbst ist die Wassermenge geringer, dafür ist die Luft klar und der Weg weniger überlaufen.
Einfacher, praktischer Wohnmobilstellplatz nahe der Wasserfälle und des Nationalpark-Zentrums. Von hier startet ihr am Morgen bequem zu den Fällen, bevor die Tagesgäste kommen. Ver- und Entsorgung sind vor Ort möglich.
Das Herzstück der Reise
Der fahrintensivste Tag der Reise, aber mit vielen Pausen entspannt machbar.
Höhenmeter und kurvige Straßen fordern das Wohnmobil, mit ruhigem Fahrstil aber unproblematisch.
Hier beginnt die Nordauffahrt zur Großglockner-Hochalpenstraße. Ein 3,5-Tonnen-Wohnmobil bewältigt die Steigungen problemlos, wenn du im niedrigen Gang fährst und die Motorbremse nutzt statt der Betriebsbremse. Fahr früh los, wähle einen ruhigen Fahrstil und plane Pausen an den ausgewiesenen Parkplätzen ein.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Mit 2.571 Metern der höchste befahrbare Punkt der Straße, erreichbar über eine kurze, sehr steile Stichstraße mit Kopfsteinpflaster. Das Rundum-Panorama reicht bei klarer Herbstsicht über 37 Dreitausender. Für große Wohnmobile ist der obere Parkplatz eng, notfalls unten parken und die letzten Meter gehen.
Die berühmte Aussichtsplattform gegenüber dem Großglockner und der Pasterze, dem größten Gletscher der Ostalpen. Ein großer, ebener Parkplatz nimmt auch Wohnmobile auf. Im Besucherzentrum erfahrt ihr, wie stark der Gletscher zurückgeht, und ihr könnt Murmeltiere und Steinböcke beobachten.
Familiär geführter Campingplatz im Mölltal mit Blick auf den Großglockner, direkt nach der Südabfahrt der Hochalpenstraße. Das Dorf Heiligenblut mit seiner markanten gotischen Wallfahrtskirche liegt fußläufig. Ein ruhiger Platz, um den langen Panorama-Tag ausklingen zu lassen.
Almen und Sonnenstadt
Kurze Fahretappe, viel Zeit für Lienz und die Almen.
Die mächtige Burg der Görzer Grafen thront über Lienz und beherbergt heute das Museum der Stadt mit Werken des Malers Albin Egger-Lienz. Von den Türmen habt ihr einen weiten Blick über das Lienzer Becken und die Dolomiten. Ein guter Programmpunkt für euer Interesse an Burgen und Geschichte.
Gepflegter Campingplatz am Fuß der Lienzer Dolomiten, nur wenige Minuten von der Altstadt entfernt. Der Blick auf die schroffen Felswände ist gerade im Herbstlicht eindrucksvoll. Ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen und Ausflüge im Osttirol.
Wasserfälle im Nationalpark
Tagesausflug ins Virgental, abends zurück am gewohnten Campingplatz.
Am Talschluss des Virgentals stürzt die Isel über die Umbalfälle, erschlossen durch einen barrierearmen Wasserschaupfad mit Aussichtskanzeln. Die frei fließende Isel ist einer der letzten Gletscherflüsse der Alpen unter Schutz. Der Weg ab dem Parkplatz Ströden ist gut markiert und familientauglich.
Bewirtschaftete Alm oberhalb der Umbalfälle mit hausgemachten Tiroler Spezialitäten und Almkäse. Ein guter Rastpunkt auf der Wanderung, an dem ihr die Ruhe des Talschlusses genießt. Herbstliche Jause mit Blick auf die Venedigergruppe.
Rückweg mit Zwischenstopp
Etwa vier Stunden Fahrt inklusive Tunnel, gut machbar innerhalb des Tageslimits.
Der mautpflichtige Felbertauerntunnel verbindet Osttirol wetterunabhängig mit dem Pinzgau und ist die bequeme Alternative zur Passfahrt. Für das Wohnmobil eine entspannte, gut ausgebaute Strecke. Ganzjährig geöffnet, kein Höhenlimit-Problem.
Terrassenplatz am Stadtrand von Salzburg mit Blick auf die Festung Hohensalzburg. Ins Zentrum kommt ihr bequem mit dem Bus, sodass das Wohnmobil stehen bleibt. Ein guter Halt, um die barocke Altstadt und die Mozartstadt zu erleben.
Barockstadt und Anfahrt Heimweg
Vormittags Salzburg, nachmittags kurze Etappe nach Bayern, um den letzten Tag zu entlasten.
Die UNESCO-Altstadt mit Getreidegasse, Dom und Residenzplatz lässt sich gut zu Fuß erkunden, hinauf zur mächtigen Festung Hohensalzburg bringt euch die Standseilbahn. Vom Festungsberg reicht der Blick über die Stadt und die Alpen. Am Grünmarkt am Universitätsplatz gibt es regionale Spezialitäten für unterwegs.
Ruhig gelegener Campingplatz am wärmsten See Oberbayerns, ein angenehmer Halt auf dem Heimweg. Das flache Ufer und die Wiesen laden zum Ausspannen ein. Von hier verkürzt ihr die letzte lange Etappe nach Dresden.
Heimreise
Längste Rückfahretappe, daher früh starten und regelmäßig Pausen machen.
Rückkehr an den Ausgangspunkt. Damit endet eure Rundreise durch die Hohen Tauern und das Osttirol.
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