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Anreise über die Alpen
Entspannter Anreisetag mit knapp fünf Stunden Fahrt.
Der Arlberg kann mit dem Wohnmobil zäh sein, plant Pufferzeit ein.
Hier startet eure Reise. Von Franken geht es Richtung Süden über die Alpen in den Balkan.
Terrassierter Campingplatz mit weitem Blick über das Walgau-Tal und die umliegenden Berge. Guter erster Halt nach der Fahrt durch Bayern und über den Arlberg, mit ordentlicher Infrastruktur und Restaurant. Ideal, um in Ruhe anzukommen.
Etappe Richtung Balkan
Rund fünf Stunden Fahrt, danach lohnt ein Abendspaziergang am See.
Weitläufiger Campingplatz direkt am Westufer des Bleder Sees mit eigenem Kiesstrand. Vom Platz aus habt ihr die Inselkirche und die Burg im Blick, ein Rundweg um den See lädt zum Spazieren ein. Schöner Ort, um die lange Fahrt zu unterbrechen.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Alpensee und Autobahn nach Süden
Kurze Vormittagsbesichtigung, danach entspannte Fahrt.
In Kroatien braucht ihr keine Vignette, es gilt Streckenmaut mit Ticket.
Auf einem Felsen über dem See thront die älteste Burg Sloweniens mit Museum, Kapelle und einem grandiosen Panoramablick. Der Aufstieg zu Fuß dauert etwa 20 Minuten, mit dem Wohnmobil parkt ihr unterhalb. Ein guter Morgenstopp vor der Weiterfahrt.
Ruhiger Naturcampingplatz direkt am glasklaren Fluss Mrežnica, ideal zum Baden und Erfrischen. Familiär geführt, viel Grün und schattige Stellplätze am Wasser. Guter Zwischenstopp auf dem Weg Richtung Süden.
Lange Balkan-Etappe
Rechnet an der EU-Außengrenze mit zusätzlicher Wartezeit.
In Serbien gilt Maut mit Ticket, Bezahlung in Dinar oder Euro möglich.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Einfacher, ruhig gelegener Platz an der Donau östlich von Belgrad, praktisch als Zwischenstation auf der Balkanroute. Erwartet keinen Luxus, dafür Ruhe am Fluss und freundliche Betreiber. Guter Ausgangspunkt für die Weiterfahrt nach Süden.
Weiter durch den Balkan
Zweite Nicht-EU-Grenze, Papiere und Versicherungskarte bereithalten.
Für Nordmazedonien wird an der Grenze oft eine Vignette verkauft.
Naturnaher Campingplatz am Ufer des Mladost-Sees südlich von Skopje, mit Bademöglichkeit und viel Ruhe. Ein guter Ort, um vor der letzten Etappe nach Griechenland durchzuatmen. Einfache, aber saubere Ausstattung.
Schwebende Felsklöster
Nach der Grenze seid ihr wieder im EU-Mautsystem (Ticket an Stationen).
Kastraki liegt direkt unter den Felsen, ein kurzer Abendspaziergang lohnt sich.
Campingplatz mit unschlagbarem Blick direkt auf die Felstürme von Meteora, am Ortsrand von Kastraki gelegen. Vom Pool und von vielen Stellplätzen schaut ihr auf die Sandsteinnadeln, abends wird der Fels golden angestrahlt. Perfekte Basis für zwei Nächte.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Kloster und Aussicht
Früh starten, um Menschenmassen und Hitze zu entgehen.
Am Nachmittag Zeit zum Ausruhen am Camping oder für eine kleine Wanderung unter den Felsen.
Das zweitgrößte der Meteora-Klöster thront auf einem hohen Felsen und ist über eine Treppe erreichbar. Im Inneren erwarten euch prächtige Fresken, ein altes Refektorium und die historische Seilwinde, mit der früher Vorräte hochgezogen wurden. Der Blick über das Tal ist überwältigend.
Das größte und höchstgelegene Kloster von Meteora mit einem sehenswerten Museum und der prächtigen Hauptkirche. Der Aufstieg über die in den Fels gehauenen Stufen belohnt mit dem berühmtesten Panorama der Region. Ideal, um Varlaam am selben Vormittag zu ergänzen.
Wasserfälle und Fahrt nach Norden
Insgesamt viel Fahrt heute, dafür startet danach die Strand-Woche.
Der Wasserfall-Park von Edessa ist eine willkommene Bewegungspause.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Mitten in der Stadt stürzt der größte Wasserfall, der Karanos, rund 70 Meter in die Tiefe, umgeben von einem üppigen Park. Ein Weg führt hinter das Wasser in eine kleine Höhle, dazu gibt es Aussichtspunkte über die Ebene. Ein erfrischender Halt auf dem Weg zur Chalkidiki.
Schön gelegener Platz an der Bucht von Vourvourou mit direktem Zugang zum ruhigen, flachen Wasser und Blick auf die vorgelagerten Inseln. Schattige Stellplätze unter Pinien und ein guter Ausgangspunkt für Sithonia. Erste Basis am Meer für zwei Nächte.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Türkisblaue Buchten
Ruhetag am Meer, gut nach den langen Fahrtagen.
Sonnenschutz und Wasser fürs Boot mitnehmen.
Eine der schönsten Buchten Sithonias mit flachem, klarem Wasser und den kleinen vorgelagerten Inseln von Diaporos. Vom Ufer aus lassen sich Boote oder SUPs mieten, um zu den einsamen Stränden der Inselchen zu paddeln. Ideal für einen entspannten Badetag.
Mit einem gemieteten kleinen Motorboot oder einer geführten Tour erkundet ihr die versteckten Buchten und die blaue Lagune rund um die Insel Diaporos. Das Wasser ist so klar, dass man den Grund sieht, und viele Ankerplätze gehören meist nur euch. Ein Höhepunkt vor Ort.
Bergdorf und Küste
Die Bergstraße nach Parthenonas ist schmal, fahrt vorausschauend.
Am Nachmittag Baden am Strand von Toroni.
Ein liebevoll restauriertes Steindorf am Hang des Berges Itamos, hoch über Neos Marmaras gelegen. Enge Gassen, alte Häuser und ein weiter Blick über den Toroneos-Golf machen es zu einem stimmungsvollen Ort für einen Kaffee oder ein spätes Frühstück. Die Zufahrt ist eng, mit dem Wohnmobil besser unten parken und die letzten Meter zu Fuß oder mit dem Zugfahrzeug.
Campingplatz an der Südspitze von Sithonia mit direktem Zugang zu einem langen, flach abfallenden Sandstrand. Ruhige Lage und guter Ausgangspunkt für die schönen Buchten der Westküste. Zentral, um am Folgetag die Kavourotrypes zu erreichen.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Weiße Felsbuchten
Nehmt Badeschuhe mit, der Zugang zu den Felsbuchten ist steinig.
Von Sarti starten viele Athos-Bootstouren.
Eine Kette kleiner Buchten mit weißen, glatten Felsen und leuchtend türkisem Wasser an der Ostküste Sithonias. Zwischen den Klippen finden sich versteckte Sand- und Kieselplätze, ideal zum Schnorcheln und Sonnen. Einer der fotogensten Küstenabschnitte Griechenlands.
Großer, lebendiger Campingplatz an einem herrlichen Pinien-gesäumten Strand nahe Sarti, mit Blick hinüber zum Athos. Viel Infrastruktur, Beachbars und ausreichend Platz auch für größere Wohnmobile. Gute Basis für die Ostküste und die Bootstour zum Athos.
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Die Mönchsrepublik vom Wasser aus
Die Bootstour dauert oft einen halben Tag, plant Verpflegung ein.
Nachmittags bleibt Zeit für den Strand.
Da die Mönchsrepublik Athos für Frauen gesperrt und für Männer nur mit Sondergenehmigung zugänglich ist, erlebt ihr sie am besten vom Wasser aus. Das Ausflugsboot fährt in respektvollem Abstand an der Küste entlang, vorbei an den beeindruckenden Klosterburgen, die spektakulär über dem Meer aufragen. Ein einzigartiger Blick auf einen der heiligsten Orte der Orthodoxie.
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Strand und Erholung
Bewusst eingeplanter Erholungstag ohne Programm.
Nutzt die Tavernen für frischen Fisch und griechische Küche.
Langer, breiter Sandstrand mit klarem Wasser und Blick zum Athos, gesäumt von Tavernen und Cafés im Ort. Flach abfallend und gut zum Schwimmen, dazu ein entspannter Ortskern zum Bummeln. Ein Tag zum Kräftesammeln nach der bewegten Woche.
Urgeschichte und Großstadt
Moderater Fahrtag mit einem gut zu erreichenden Höhepunkt.
Für Thessaloniki das Wohnmobil am Platz lassen und mit Bus oder Auto zum P+R fahren.
In dieser Tropfsteinhöhle wurde einer der ältesten Menschenschädel Europas gefunden, geschätzt mehrere hunderttausend Jahre alt. Bei der geführten Tour wandert ihr durch farbenprächtige Stalaktiten- und Stalagmitensäle, ein kleines Museum erklärt die Funde. Ein faszinierender Einblick in die Urgeschichte.
Küstennaher Campingplatz südlich von Thessaloniki mit gutem Anschluss in die Stadt und Bademöglichkeit am Thermaischen Golf. Praktische Basis, um Thessaloniki ohne das Wohnmobil in der Innenstadt zu besuchen. Ruhige Lage am Meer.
Stadt am Meer
Thessaloniki ist gut zu Fuß erkundbar, plant eine Pause an der Uferpromenade ein.
Das Wohnmobil bleibt außerhalb der Innenstadt.
Das Wahrzeichen Thessalonikis steht direkt an der Uferpromenade und beherbergt ein Museum zur Stadtgeschichte. Über eine Wendeltreppe geht es hinauf zur Aussichtsplattform mit weitem Blick über die Bucht und die Altstadt. Ein idealer Startpunkt, um die Stadt zu Fuß zu erkunden.
Die Oberstadt Ano Poli ist der einzige Teil Thessalonikis, der die großen Brände überstanden hat, mit engen Gassen, byzantinischen Mauern und Panoramablicken über die Stadt. Auf dem Weg liegen die frühchristliche Rotonda und der Galeriusbogen. Ein schöner Nachmittagsspaziergang zurück zum Ufer.
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Heimweg über den Balkan
Rückreise beginnt, gemächliche Etappen unter fünf Stunden.
Grenzformalitäten einplanen.
Bewährter Zwischenstopp am Mladost-See auf dem Rückweg, ruhig und mit Bademöglichkeit. Ein guter Ort, um die erste lange Etappe der Heimreise zu beenden. Am See lässt sich der Abend entspannt ausklingen.
Balkan-Etappe nach Norden
Wieder eine Nicht-EU-Grenze, Versicherungskarte bereithalten.
Serbische Maut bar oder per Karte bezahlbar.
Ruhiger Platz an der Donau als Zwischenstation auf dem Rückweg, praktisch und unkompliziert. Ein einfacher, aber freundlicher Halt vor der Weiterfahrt nach Kroatien. Abendspaziergang am Fluss möglich.
Zurück in die EU
Etwas längere Etappe, dafür wartet am Ende das Meer.
Nach der Grenze wieder EU-Regeln, kroatische Streckenmaut mit Ticket.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Gepflegter Campingplatz an der Adria bei Zadar mit direktem Meerzugang und guter Ausstattung. Nach den Balkan-Etappen ist das Meer ein willkommener Zwischenstopp mit Bademöglichkeit. Schöne Stellplätze nahe am Wasser.
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Küste und Karst
Angenehme Fahrt mit Kaffeepause an der Küste oder am Karst.
Der letzte See-Tag der Reise.
Noch einmal Halt am Bleder See, diesmal auf dem Rückweg, um die Reise ruhig ausklingen zu lassen. Der See lädt zum Schwimmen und Spazieren ein, die Kulisse aus Burg und Inselkirche ist unverändert schön. Letzte Etappe vor den Alpen.
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Zurück Richtung Heimat
Letzte Nacht in den Alpen, am See lässt sich der Abend genießen.
Kurze, entspannte Etappe.
Familiär geführter Campingplatz am Reintalersee in Tirol mit Bademöglichkeit und Bergblick. Ideal, um die letzte Nacht vor der Heimkehr in ruhiger Alpenkulisse zu verbringen. Sauber, gemütlich und gut erreichbar von der Inntalautobahn.
Ankunft
Letzte Etappe unter vier Stunden, entspannte Heimkehr.
Vor München kann es zu Stau kommen, plant etwas Puffer ein.
Zurück am Ausgangspunkt endet eure Rundreise. Vom nordgriechischen Meer über Balkan und Alpen seid ihr wieder in Franken angekommen.
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