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Anreise und Ankunft in der ältesten Stadt Deutschlands
Die Anreise ist der längste Fahrtag der Woche, bleibt aber unter drei Stunden reiner Fahrzeit.
Parkt das große Wohnmobil nicht in der Altstadt, sondern nutzt den Stellplatz und geht zu Fuß zur Porta Nigra.
Hier startet eure Reise. Von Köln geht es in gut zwei Stunden über die Eifel-Autobahn nach Trier.
Das schwarze Stadttor aus römischer Zeit ist das Wahrzeichen von Trier und über 1800 Jahre alt. Kinder können durch die dunklen Gänge und Etagen steigen und sich vorstellen, wie hier einst Wachen standen. Ein guter erster Eindruck von der Römerstadt.
Zentrumsnaher Stellplatz direkt an der Mosel, von dem ihr zu Fuß oder mit dem Rad über die Uferwege in die Altstadt kommt. Praktisch für den ersten Abend, um ohne Auto die Stadt zu erkunden.
Römer, Markt und ein ruhiger Erholungstag
Heute steht kein Ortswechsel an: Trier lässt sich komplett zu Fuß erkunden.
Der Nachmittag bleibt frei für eine erste kurze Radtour am Moselufer oder einfach zum Ausruhen.
Das römische Amphitheater bot einst Platz für Tausende Zuschauer. Über die Kellergewölbe unter der Arena lässt sich gut erklären, wie hier Kämpfe und Spiele vorbereitet wurden. Ein anschaulicher Ort für neugierige Kinder.
Der lebhafte Marktplatz mit bunten Bürgerhäusern, Marktkreuz und Brunnen ist das Herz der Altstadt. An Markttagen gibt es regionale Produkte, Käse und Backwaren zum Probieren. Ein guter Ort für eine gemütliche Mittagspause.
Der älteste Dom Deutschlands verbindet römische Mauern mit späteren Bauteilen und wirkt innen mächtig und kühl. Der Rundgang ist kurz und gut für Kinder machbar. Direkt daneben steht die zierliche Liebfrauenkirche.
Erster Abschnitt auf dem Moselradweg
Kurze Fahrt am Vormittag, danach das erste richtige Stück Moselradweg am Nachmittag.
Die Radetappe verläuft flach und autoarm, mit vielen Möglichkeiten für Pausen am Wasser.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Der Stellplatz liegt direkt an der Mosel, nur wenige Minuten vom malerischen Marktplatz entfernt. Von hier startet ihr Radtouren am Fluss und erreicht die Altstadt bequem zu Fuß über die Brücke.
Nach der kurzen Fahrt zum Stellplatz nehmt ihr die Räder für eine gemütliche Uferetappe auf dem gut ausgeschilderten Moselradweg. Der Weg verläuft weitgehend flach und autofrei am Wasser entlang, vorbei an Weinbergen und kleinen Winzerorten. Ideal, um mit eurer Tochter ohne Steigungen ins Radeln zu kommen.
Der Marktplatz mit seinen schiefen Fachwerkhäusern und dem winzigen Spitzhäuschen gehört zu den schönsten der Mosel. Kinder finden die krummen Fassaden faszinierend, und rundum gibt es Eisdielen und Cafés. Ein guter Abschluss für den Radeltag.
Wandern, Aussicht und ein ruhiger Tag in Bernkastel-Kues
Heute kein Ortswechsel: Ruhetag mit Wanderung und Aussicht.
Der Aufstieg zur Burg ist mit etwas Kondition machbar, alternativ fährt ein Shuttle-Bus einen Teil hinauf.
Die Ruine der Burg Landshut thront hoch über Bernkastel und bietet einen weiten Blick über die Moselschleife und die Weinberge. Der Aufstieg zu Fuß dauert etwa 30 Minuten und lohnt sich für das Panorama. Oben gibt es ein Café für eine Rast.
Der kurze Lehrpfad durch die steilen Weinberge erklärt anschaulich, wie an der Mosel Wein wächst. Für Kinder gibt es Aussichtspunkte und viel zu entdecken zwischen den Rebzeilen. Eine entspannte Runde für den Nachmittag.
Radetappe durch die Moselschleifen
Kurzer Wohnmobil-Transfer am Vormittag, danach ausgiebige Radrunde durch die Schleifen.
Die Grevenburg erreicht ihr über einen steilen, aber kurzen Fußweg.
Ruhiger Stellplatz am Moselufer im Jugendstilstädtchen Traben-Trarbach. Von hier erreicht ihr die beiden Ortsteile über die Brücke und startet Radtouren direkt am Fluss.
Eine der schönsten Radetappen führt durch die engen Moselschleifen mit Weinbergen an beiden Ufern. Der Weg bleibt flach und gut ausgeschildert, unterwegs laden Winzerorte zu Pausen ein. Rund 24 Kilometer, für Familien in Ruhe gut zu schaffen.
Die Ruine der Grevenburg liegt auf einem Felssporn hoch über Trarbach und bietet einen tollen Blick ins Moseltal. Der kurze Aufstieg lohnt sich vor allem am späten Nachmittag, wenn das Licht warm über die Weinberge fällt. Eintritt frei.
Weindörfer und ein gemütlicher Radtag
Wieder nur eine kurze Wohnmobiletappe, der Schwerpunkt liegt auf dem Rad.
Genug Zeit für ein Eis am Ufer und einen ruhigen Abend in Zell.
Stellplatz direkt am Moselufer im Weinort Zell, bekannt für den Zeller Schwarze Katz. Von hier führt der Radweg flussabwärts weiter, und die Uferpromenade lädt abends zum Spazieren ein.
Die Etappe führt durch ruhige Weindörfer wie Reil und Pünderich am flachen Moselufer entlang. Unterwegs gibt es viele schattige Rastplätze und Blicke auf steile Weinberge. Eine entspannte Strecke von rund 20 Kilometern, ideal für Familien.
Die kleine Altstadt von Zell dreht sich um den berühmten Wein Zeller Schwarze Katz, dessen Brunnen ein beliebtes Fotomotiv ist. Für Kinder ist die Geschichte der schwarzen Katze auf dem Weinfass eine nette Erzählung. Rundum gibt es gemütliche Lokale.
Reichsburg und die Perle der Mosel
Kurze Fahrt, dann Zeit für die Reichsburg und ein gemütlicher Nachmittag in der Altstadt.
Das große Wohnmobil bleibt am Stellplatz, in die enge Altstadt geht ihr zu Fuß.
Stellplatz nahe dem Moselufer, von dem ihr die Altstadt von Cochem zu Fuß erreicht. Ein guter Standort, um die berühmte Reichsburg und die Gassen zu erkunden.
Die Reichsburg thront hoch über Cochem und ist mit ihren Türmen wie aus einem Märchenbuch. Bei der Führung erfahren große und kleine Besucher, wie im Mittelalter auf einer Burg gelebt wurde. Der Aufstieg zu Fuß dauert etwa 15 Minuten und bietet schöne Blicke auf den Ort.
Die enge Altstadt mit Fachwerkhäusern, dem historischen Rathaus und dem Marktplatz lädt zum Bummeln ein. Es gibt Eisdielen, kleine Läden und Cafés für eine Pause. Am Ufer könnt ihr den Ausflugsschiffen zusehen.
Märchenburg und Deutsches Eck
Letzter Tag mit zwei kurzen Fahretappen unter je einer Stunde.
Die Reise endet offen in Koblenz; von hier ist die Rückfahrt nach Köln in gut anderthalb Stunden möglich, wenn ihr wollt.
Die Burg Eltz gilt als eine der schönsten Burgen Deutschlands und liegt versteckt in einem bewaldeten Seitental. Sie wurde nie zerstört und ist bis heute im Familienbesitz, was die Führung besonders lebendig macht. Kinder sind von den Türmchen und der Schatzkammer begeistert.
Am Deutschen Eck fließt die Mosel in den Rhein, überragt vom mächtigen Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Der weite Platz mit Uferpromenade ist ein passender Abschluss eurer Moselreise. Von hier fährt eine Seilbahn hinauf zur Festung Ehrenbreitstein mit weitem Blick.
Zentral gelegener Reisemobilhafen nahe der Altstadt und dem Deutschen Eck. Von hier klingt eure Reise am Zusammenfluss von Mosel und Rhein aus, mit kurzem Weg in die Altstadt für das Abschlussessen.
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