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Anreise und Zitadelle
Entspannter Anreisetag mit kurzer Radstrecke, damit ihr euch nach der Bahnfahrt in Ruhe einrollt.
In Namur unbedingt einen Tisch für den Abend reservieren, die Altstadt hat gute Küche.
Hier startet eure Reise. Vom Kölner Hauptbahnhof nehmt ihr den Zug mit Fahrradmitnahme Richtung Belgien.
Ankunftsbahnhof in Namur, dem Tor zu den Ardennen. Von hier startet ihr die Radtour direkt an der Maas.
Eine der größten Festungsanlagen Europas thront hoch über dem Zusammenfluss von Maas und Sambre. Ihr könnt über die Wehrgänge spazieren, die unterirdischen Gänge besichtigen und den weiten Blick über die Stadt genießen.
Zentral gelegenes Hotel in Fußweite zur Altstadt und zur Maas, mit sicherer Abstellmöglichkeit fürs Rad. Guter Ausgangspunkt für Restaurants am Abend.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Flusstal der Maas
Rund 32 km, fast durchgehend flach auf der alten Bahntrasse an der Maas.
Die Auffahrt zur Zitadelle von Dinant lohnt sich per Seilbahn, dann bleiben die Beine für morgen frisch.
Kleiner Ort südlich von Namur, bekannt für seine Erdbeeren. Direkt am Radweg findet ihr Stände und ein kleines Erdbeermuseum, ideal für eine erste Pause am Flussufer.
Ein prächtiges Renaissance- und Barockschloss direkt an der Maas, mit kunstvoll angelegten Gärten im französischen Stil. Gegenüber ragen die berühmten Freÿr-Felsen auf, ein Kletterparadies über dem Fluss.
Malerisch zwischen steilen Felswänden und der Maas gelegen, überragt von der Zitadelle und der zwiebelturmgekrönten Stiftskirche. Dinant ist die Geburtsstadt von Adolphe Sax, dem Erfinder des Saxofons, was überall in bunten Instrumenten sichtbar wird.
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Traditionsreiches Hotel im Herzen von Dinant, direkt an der Uferpromenade. Fahrradfreundlich mit Abstellmöglichkeit, gute Restaurants in Laufweite.
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Burgen und Höhlen
Rund 40 km mit ein paar Steigungen abseits der Bahntrassen, dafür zwei Höhepunkte an einem Tag.
Für die Grotten von Han früh genug ankommen und Tickets vorab buchen, die Führungen sind beliebt.
Ein wie aus einem Märchen wirkendes Wasserburg-Schloss mit spitzen Türmen, hoch über dem Dorf Celles gelegen. Die Innenräume sind mit Mobiliar aus mehreren Jahrhunderten eingerichtet und geben ein lebendiges Bild des Adelslebens.
Eine der eindrucksvollsten Tropfsteinhöhlen Europas, in die euch eine historische Straßenbahn hineinbringt. Zum Domaine gehört ein weitläufiges Wildpark-Gelände mit heimischen Ardennen-Tieren wie Wisenten, Wölfen und Luchsen.
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Familiengeführtes Hotel im Ortskern von Han-sur-Lesse, wenige Schritte vom Höhlen-Domaine entfernt. Fahrradfreundlich, mit regionaler Küche im hauseigenen Restaurant.
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Semois und Godfried von Bouillon
Bahnabschnitt spart einen sehr hügeligen Umweg und bringt euch entspannt in den Süden der Ardennen.
Die Radetappe ab Orval ist wellig, plant genügend Zeit für die Aussichtspunkte über der Semois ein.
Eine berühmte Zisterzienserabtei, weit über die Grenzen hinaus bekannt für ihr Trappistenbier und ihren Käse. Ihr könnt die eindrucksvollen Ruinen der alten Abtei und das Klostermuseum besichtigen und in Ruhe einkehren.
Die mächtigste Feudalburg Belgiens thront auf einem Felsrücken über einer engen Semois-Schleife. Sie ist untrennbar mit Godfried von Bouillon und den Kreuzzügen verbunden, mit unterirdischen Gängen und Türmen zum Erkunden.
Traditionshaus direkt am Semois-Ufer mit Blick auf die Burg. Fahrradfreundlich und bekannt für seine gehobene Ardennenküche, ideal für einen guten Abend nach der Etappe.
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Flussschleifen der Semois
Vormittags eine kurze, aber lohnende Schleife zum Tombeau du Géant im Semois-Tal.
Der Bahnabschnitt vermeidet eine sehr anstrengende Querung des zentralen Ardennenmassivs.
Einer der schönsten Aussichtspunkte der Ardennen: Von der Höhe blickt ihr auf eine bewaldete Halbinsel, die wie ein Grabhügel in einer engen Semois-Schleife liegt. Ein Klassiker für ein Panoramafoto über dem Flusstal.
Ein lebhaftes Städtchen in einer engen Ourthe-Schleife, überragt von einer mittelalterlichen Burgruine. Rundum locken Wanderwege, und der Ort ist ein guter Platz für ardennische Spezialitäten wie geräucherten Schinken und Wild.
Ruhig gelegenes Hotel in La Roche mit fahrradfreundlicher Ausstattung und Blick auf die Ourthe. Gute Basis, um am Abend in der Altstadt einzukehren.
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Ourthe-Tal und kleinste Stadt der Welt
Rund 34 km, größtenteils auf der flachen Bahntrasse entlang der Ourthe.
In Durbuy lohnt sich Zeit zum Bummeln durch die Gassen und ein gutes Abendessen zum Abschluss.
Kleiner Ort an der Ourthe, bekannt für die Grottes de Hotton mit ihren feinen Kristallformationen. Auf dem Radweg ein guter Punkt für eine Pause am Fluss.
Ein enges Gewirr aus Kopfsteinpflastergassen und alten Steinhäusern, das sich gern als kleinste Stadt der Welt bezeichnet. Am Ufer der Ourthe gelegen, mit Schloss, Marmeladenfabrik und vielen guten Restaurants, ist Durbuy ein Höhepunkt der Tour.
Etabliertes Haus im historischen Kern von Durbuy, direkt an der Ourthe. Bekannt für seine gehobene Küche und fahrradfreundlich mit sicherer Abstellmöglichkeit.
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Rückreise
Kurzer letzter Radzubringer zum Bahnhof, dann entspannte Rückreise.
Rechnet für die Umstiege genügend Zeit ein, damit ihr die Räder in Ruhe verladen könnt.
Von Durbuy fahrt ihr per Bahn mit Fahrradmitnahme zurück nach Namur, dem Knotenpunkt für die Heimreise.
Rückkehr an den Ausgangspunkt eurer Reise. Hier endet die Radrundreise durch die Ardennen.
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