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Anreise zum Fährhafen
Kurzer Anreisetag, damit ihr am Fährtag ausgeruht seid.
Delft lohnt einen Abendspaziergang durch die Altstadt.
Hier startet eure Reise. Von Köln geht es Richtung Nordsee, wo ihr euch für die Fähre nach England bereitmacht.
Ruhiger Campingplatz am Stadtwald von Delft, gut als erste Etappe auf dem Weg zum Fährhafen. Delft mit seinen Grachten und der Nieuwe Kerk ist zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar und ein schöner Einstieg. Der Platz ist gepflegt und familienfreundlich.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Fährüberfahrt IJmuiden - Newcastle
Die Fähre fährt über Nacht, ihr kommt am Morgen des dritten Tages in Newcastle an.
An Bord gibt es Restaurants und Kabinen, sodass ihr ausgeruht ankommt.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Vom Terminal in IJmuiden legt die DFDS-Fähre am späten Nachmittag ab und bringt euch über Nacht nach Newcastle. So spart ihr die lange Fahrt durch England und startet ausgeruht in Schottland. Check-in mindestens 90 Minuten vor Abfahrt.
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Linksverkehr üben, Grenze nach Schottland
Nach der Nachtfähre bewusst kurze Etappen und viele Pausen einplanen.
Fahrt am ersten Tag im Linksverkehr defensiv, besonders an Kreisverkehren links halten.
In Newcastle rollt ihr von der Fähre und macht die ersten Kilometer im Linksverkehr, am besten in Ruhe und mit voller Konzentration. Auf den ersten Autobahn- und Landstraßen gewöhnt ihr euch an Kreisverkehre und die Fahrbahnseite. Danach geht es gemächlich Richtung schottische Grenze.
Direkt hinter der Grenze liegt die eindrucksvolle Ruine der Jedburgh Abbey, ein Augustinerkloster aus dem 12. Jahrhundert. Die roten Sandsteinmauern und der noch stehende Kirchturm geben einen guten ersten Eindruck schottischer Geschichte. Ein passender erster Stopp zum Ankommen und Beinevertreten.
Ruhig gelegener Campingplatz in einem Landgut südlich von Edinburgh, gut als Basis für einen Stadttag. Vom Platz fahren Busse ins Zentrum, sodass ihr euren Camper stehen lassen könnt. Die Anlage ist grün und gepflegt.
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Burg und Altstadt
Ganzer Tag in der Stadt ohne Ortswechsel, das schont die Kondition.
Für Arthur's Seat festes Schuhwerk mitnehmen.
Die Burg thront hoch über der Stadt und erzählt Jahrhunderte schottischer Geschichte, von den Kronjuwelen bis zur täglichen Kanone um ein Uhr. Von den Wällen habt ihr einen weiten Blick über Edinburgh. Tickets solltet ihr vorab online buchen, um Warteschlangen zu vermeiden.
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Die Royal Mile verbindet Burg und Palast und ist gesäumt von engen Gassen, Pubs und kleinen Läden. Wer Beine vertreten will, steigt auf den Arthur's Seat, einen erloschenen Vulkan mit Rundblick über Stadt und Meer. Ein guter Mix aus Stadt und Natur.
Erste echte Highlands-Kulisse
Kurze Fahretappe mit einem Naturstopp zum Ankommen in den Highlands.
Die A9 ist teils zweispurig, Geschwindigkeitskontrollen beachten.
In South Queensferry überquert ihr die berühmte Forth Road Bridge und blickt auf die rote Eisenbahn-Auslegerbrücke aus dem 19. Jahrhundert. Ein kurzer Stopp am Wasser lohnt sich für Fotos und einen Kaffee. Von hier führt die Route weiter nordwärts in die Berge.
Ein kurzer, familientauglicher Waldspaziergang führt durch alte Douglasien zu einem Aussichtspavillon über den tosenden Wasserfällen des River Braan. Der Wald zählt zu den höchsten Baumbeständen Großbritanniens. Ideal, um nach der Fahrt Beine zu vertreten.
Waldreicher Campingplatz am Rand des hübschen Städtchens Pitlochry, umgeben von Bergen und nahe am See. Pitlochry selbst hat eine bekannte Lachstreppe und einladende Cafés. Ein ruhiger Ort, um in die Highlands hineinzukommen.
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Dramatische Berglandschaft
Genug Zeit für Fotostopps in Glencoe einplanen.
Nutzt die ausgewiesenen Haltebuchten, nicht am Straßenrand halten.
Das Glencoe-Tal gilt als eine der spektakulärsten Landschaften Schottlands, mit steilen Bergflanken, die die Straße einrahmen. Am Besucherzentrum erfahrt ihr von der bewegten Geschichte des Tals und den Wandermöglichkeiten. Für Fotostopps gibt es mehrere ausgewiesene Haltebuchten.
Weitläufiger Platz im Tal am Fuße des Ben Nevis, dem höchsten Berg Großbritanniens. Von hier starten viele Wanderwege, und der Ort Fort William liegt nur wenige Minuten entfernt. Eine gute Basis für einen Wandertag.
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Steall Falls und Glen Nevis
Ein Standort für zwei Nächte, dadurch entspannter Tag.
Die Steall-Wanderung braucht Trittsicherheit, festes Schuhwerk mitnehmen.
Vom Ende der Straße im Glen Nevis führt ein spektakulärer Pfad durch eine enge Schlucht zu einem der höchsten Wasserfälle Schottlands. Der Weg ist teils felsig, aber gut machbar und belohnt mit einer weiten Talwiese. Eine Drahtseilbrücke über den Fluss ist eine sportliche Zugabe für Mutige.
Das geschwungene Eisenbahnviadukt ist durch die Harry-Potter-Filme weltberühmt geworden und liegt malerisch am Loch Shiel. Vom Besucherzentrum führt ein kurzer Weg zum Aussichtspunkt, von dem ihr die Züge über die Bögen fahren seht. Auch das Glenfinnan Monument am Seeufer lohnt einen Blick.
Eilean Donan und Portree
Die Skye Bridge ist kostenlos, keine Fähre nötig.
Auf Skye beginnen die Single-Track-Roads, immer die Passing Places nutzen und Gegenverkehr vorlassen.
Diese Wasserburg auf einer kleinen Insel im Loch Duich gilt als eine der meistfotografierten Burgen Schottlands. Über eine steinerne Brücke gelangt ihr hinein und erkundet die restaurierten Räume mit Geschichte der Clan-MacRae. Ein perfekter Zwischenstopp auf dem Weg nach Skye.
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Einfacher, gut gelegener Campingplatz nahe des Hauptorts Portree, ideal als zentrale Basis für Skye. Der bunte Hafen von Portree mit Läden und Restaurants ist wenige Minuten entfernt. Von hier aus lassen sich die Highlights der Insel gut erreichen.
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Old Man of Storr und Quiraing
Zwei Standorte auf Skye bewusst gewählt, damit ihr nicht umziehen müsst.
Auf den Passstraßen Gegenverkehr vorlassen und Passing Places nur zum Ausweichen und Vorbeilassen nutzen.
Ein markanter Felszahn ragt hier aus dem Hang und ist eines der Wahrzeichen von Skye. Der Aufstieg ist steil, aber gut angelegt und belohnt mit weitem Blick über das Meer und die Berge. Am besten früh am Tag starten, bevor der Parkplatz voll ist.
Die Quiraing ist eine bizarre Landschaft aus Felstürmen, Plateaus und grünen Hängen, entstanden durch alte Erdrutsche. Ein Rundweg führt entlang der Formationen mit ständig wechselnden Ausblicken. Der Weg ist teils schmal und ausgesetzt, aber unvergesslich.
Fairy Pools und Berge
Wer lieber weniger fährt, wählt zwischen Fairy Pools und Armadale nur ein Ziel.
Die Fairy Pools sind sehr beliebt, früh oder spät ist es ruhiger.
Kristallklare Bergbäche bilden hier eine Kette kleiner Becken und Wasserfälle vor der Kulisse der Black Cuillin. Ein ebener bis leicht ansteigender Weg führt an den Pools entlang, mutige Badegäste tauchen ins kalte Wasser. Ein sehr fotogener und familientauglicher Spaziergang.
Im Süden der Insel liegt das Clan Donald Centre mit Schlossruine, Gärten und einem Museum zur Geschichte der Highlands. Die grüne Halbinsel Sleat gilt als Garten von Skye und ist ein ruhiger Kontrast zu den schroffen Bergen. Ein schöner Ausklang des Insel-Aufenthalts.
Wester Ross und Loch Broom
Etwas längere Fahretappe, dafür mit spektakulärer Landschaft.
Genug Trinkpausen einplanen, im hohen Norden gibt es wenig Tankstellen und Läden.
Eine tiefe, bewaldete Schlucht, über die eine schwankende Hängebrücke führt, unter der die Wasserfälle des Falls of Measach tosen. Ein kurzer Rundweg mit Aussichtsplattform lohnt sich für den spektakulären Blick in den Abgrund. Ein guter Zwischenstopp auf dem Weg nach Ullapool.
Campingplatz direkt am Wasser mit Blick über den Loch Broom, am Rand des netten Fischerorts Ullapool. Von hier lassen sich der hohe Norden und die Berge des Wester Ross gut erkunden. Der Ort hat Pubs, kleine Läden und einen Hafen.
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Berge, Küste und Ruhe
Ein Standort für zwei Nächte, entspannter Wandertag.
Die Straßen im Coigach sind eng und einspurig, plant mehr Zeit ein als die Distanz vermuten lässt.
Ein markanter Einzelberg mit zerklüftetem Kamm, der trotz geringer Höhe einen der schönsten Rundwege des Nordwestens bietet. Der Pfad führt einmal um den Berg mit weiten Blicken auf Lochs und Meer. Wer trittsicher ist, geht bis zum Gipfelgrat.
Ein kleiner Bilderbuchstrand mit weißem Sand und türkisem Wasser, überraschend karibisch für den Norden Schottlands. Perfekt für eine Rast nach der Wanderung, Baden nur für Hartgesottene. Die Anfahrt über schmale Straßen ist Teil des Erlebnisses.
Hauptstadt der Highlands
Moderate Fahretappe zurück Richtung Zentrum der Highlands.
In Inverness gibt es wieder große Supermärkte zum Auffüllen der Vorräte.
Ein schöner Waldweg führt zu einer Hängebrücke über die tosenden Rogie Falls, wo im Spätsommer Lachse springen. Der Spaziergang ist kurz und familientauglich. Ein angenehmer Zwischenstopp auf dem Weg nach Inverness.
Campingplatz direkt am Ufer des Beauly Firth, wenige Kilometer westlich von Inverness. Von hier fahrt ihr in die Highland-Hauptstadt und zum nahen Loch Ness. Die Lage am Wasser mit Blick über den Firth ist besonders schön am Abend.
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Sagen und Geschichte
Ganzer Tag mit Burg und Schlachtfeld, wenig Fahrzeit.
Für Urquhart Castle Tickets online sichern, es kann sehr voll werden.
Die weitläufige Burgruine liegt spektakulär am Ufer des Loch Ness und bietet einen der besten Blicke auf den berühmten See. Ihr könnt Türme besteigen und mehr über die kriegerische Geschichte der Highlands erfahren. Wer Glück hat, sieht Nessie, wahrscheinlicher aber nur die weite Wasserfläche.
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Auf diesem Moor endete 1746 der Jakobitenaufstand in einer verheerenden Schlacht, die die Highlands nachhaltig veränderte. Das moderne Besucherzentrum erzählt die Geschichte eindrücklich, draußen markieren Steine die Gräber der Clans. Ein stiller, geschichtsträchtiger Ort.
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Berge und Grenzland
Längere Fahretappe, dafür kurzer Naturstopp am Morgen und Autobahn am Nachmittag.
Rechtzeitig tanken, bevor ihr die A9 nehmt.
Der Cairngorms-Nationalpark bietet weite Kiefernwälder, klare Seen und die höchsten Berge der Region. Rund um Loch Morlich lässt sich gut spazieren, und mit Glück seht ihr die halbwilden Rentiere. Ein schöner letzter Highland-Stopp, bevor es weiter nach Süden geht.
Gepflegter Platz am hübschen Marktstädtchen Moffat in den Southern Uplands, gut gelegen für die Weiterfahrt nach England. Der Ort hat Cafés, Läden und einen historischen Kern. Eine ruhige Etappe auf dem Rückweg.
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Hadrian's Wall und Newcastle
Zeitpuffer für den Fähr-Check-in einplanen, lieber früher da sein.
Housesteads liegt auf einer Höhe, es kann windig und kühl sein.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Das am besten erhaltene römische Kastell am Hadrianswall liegt eindrucksvoll auf einem Höhenzug mit Blick über das Land. Ihr könnt Grundmauern, Tore und ein Museum erkunden und den alten Mauerverlauf entlanggehen. Ein spannender Abschluss des Geschichtsteils der Reise.
Am Fährterminal in Newcastle checkt ihr für die Nachtfähre zurück nach IJmuiden ein. Die Überfahrt bringt euch ausgeruht ans Festland, während ihr an Bord esst und schlaft. Check-in mindestens 90 Minuten vor Abfahrt.
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Zurück auf dem Kontinent
Nach der Fähre bewusst wieder an den Rechtsverkehr gewöhnen.
Kurze Etappe, damit ihr am letzten Tag entspannt nach Köln kommt.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Am Morgen legt die Fähre in IJmuiden an und ihr rollt zurück auf den Kontinent, wieder im Rechtsverkehr. Von hier fahrt ihr in Ruhe Richtung deutsche Grenze. Der Umstieg vom Links- in den Rechtsverkehr braucht wieder etwas Konzentration.
Waldreicher, ruhiger Campingplatz am Rand von Arnhem, ideal als letzte Etappe vor der Heimfahrt. In der Umgebung gibt es Wälder und das Freilichtmuseum, falls ihr den Nachmittag nutzen wollt. Eine entspannte letzte Nacht auf der Reise.
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Heimfahrt
Letzte entspannte Fahretappe zurück in die Heimat.
Vor der Rückgabe oder dem Abstellen den Camper noch einmal auftanken.
Nach der letzten kurzen Etappe erreicht ihr wieder euren Ausgangspunkt Köln. Damit schließt sich der Kreis eurer Highland-Rundreise. Zeit, die vielen Eindrücke von Bergen, Burgen und der Isle of Skye nachwirken zu lassen.
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