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Kostenloses Konto, keine Kreditkarte. Übernehmen, Verschieben und Anpassen sind enthalten.
Ankommen am größten See
Entspannter Anreisetag: erst am Nachmittag ankommen, kurz die Altstadt erkunden, keine Radtour einplanen.
Falls ihr keine eigenen Räder mitnehmt, klärt am Ankunftstag die Radvermietung für die nächsten Tage.
Hier startet eure Reise. Von Berlin fahrt ihr direkt in die Seenplatte, das Fahrrad könnt ihr im Regionalzug mitnehmen oder vor Ort leihen.
Waren liegt am Nordufer der Müritz und hat eine hübsche Backsteinaltstadt mit zwei Kirchen und einem lebendigen Stadthafen. Vom Ufer starten Ausflugsschiffe, und die Promenade lädt zum ersten Spaziergang am Wasser ein.
Familiär geführtes Hotel mitten in der Altstadt, wenige Schritte vom Hafen und gut zu Fuß vom Bahnhof erreichbar. Guter Ausgangspunkt für die kommenden Tage rund um die Müritz.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Natur, Wald und Vögel
Nehmt ein Fernglas mit; Adler und viele Wasservögel lassen sich vom Weg aus beobachten.
Der Nationalpark ist teils Ruhezone: auf den markierten Wegen bleiben.
Das Info-Zentrum am Rand des Müritz-Nationalparks erklärt anschaulich die Moor- und Waldlandschaft. Von hier führen Wege zur bekannten Adlerbeobachtungsstation, wo im Sommer Fischadler live per Kamera am Nest zu sehen sind.
Mitten im Nationalpark liegen stille Buchenwälder und Moorseen, die man auf gut markierten Rundwegen erkunden kann. In der Dämmerung sammeln sich hier im Herbst tausende Kraniche, aber auch im Sommer lohnt die Ruhe und die Chance auf See- und Fischadler.
Baden und Seepromenade
Rund 50 km am Tag sind gut machbar, aber gemütlich einteilen und die Badepause voll auskosten.
Wer lieber weniger radelt, kombiniert Hin- oder Rückweg mit der Bahn.
Das kleine Hafenstädtchen am Westufer der Müritz hat zwei markante Backsteinkirchen und eine schöne Seepromenade. Der Stadthafen und die nahen Badestellen laden zu einer Pause mit Sprung ins Wasser ein.
Flach abfallende Uferstellen am größten Binnensee Deutschlands, ideal für ein ausgiebiges Bad an einem warmen Junitag. Vom Ufer schaut man weit über das Wasser bis zum gegenüberliegenden Nationalpark.
Umzug zur zweiten Basis
Reisetag mit Basiswechsel: nur leichtes Programm, dafür entspannt umziehen.
Gepäck bleibt gepackt bis Neustrelitz; ab hier vier Nächte an einem Ort.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Das ruhige Städtchen am Westrand der Seenplatte hat eine sehenswerte Hubbrücke über die Elde, einen alten Burgturm und einen einladenden Seehafen. Ein kurzer Bummel und ein Blick vom Wasser lohnen sich, bevor ihr weiterreist.
Neustrelitz ist eine barocke Planstadt mit sternförmigem Grundriss, dessen acht Straßen auf den quadratischen Marktplatz zulaufen. Der weitläufige Schlossgarten mit Orangerie und die Nähe zum Zierker See machen die Stadt zu einer angenehmen Basis.
Gepflegtes Hotel in Grünlage nahe dem Zierker See, gute Basis für die Tagesausflüge nach Mirow, Feldberg und Ankershagen. Radfreundlich mit Abstellmöglichkeit.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Wasserschloss und Geschichte
Prüft die Öffnungszeiten des Schlosses vorab; im Sommer meist täglich geöffnet.
Für ein Tagesticket im Regionalverkehr lohnt sich oft das Mecklenburg-Vorpommern-Ticket zu zweit.
Das barocke Schloss liegt auf einer Insel im Mirower See und war Residenz der Herzöge von Mecklenburg-Strelitz. Über die Liebesinsel und die Johanniterkirche erschließt sich die Geschichte des Ortes, aus dem die spätere britische Königin Charlotte stammte.
Rund um die Schlossinsel gibt es einen kleinen Hafen und ruhige Uferstellen zum Baden. Ein guter Ort für eine Pause, bevor es zurück nach Neustrelitz geht.
Stille Seen und Wandern
Busverbindungen nach Feldberg sind dünn; plant den Tag um die Fahrzeiten herum.
Badesachen und Wanderschuhe mitnehmen; die Wege am Schmalen Luzin sind teils schmal und wurzelig.
Die Feldberger Seenlandschaft ist ein Naturpark mit klaren, tief eingeschnittenen Seen und ausgedehnten Buchenwäldern. Am Haussee kann man baden, wandern und mit etwas Glück Fischadler und Eisvögel beobachten.
Der Schmale Luzin ist ein klarer, schmaler Waldsee, an dem ein schöner Rundwanderweg durch alte Buchen führt. Eine kleine Seilfähre verbindet die Ufer und macht den Ausflug für Groß und Klein zum Erlebnis.
Troja in Mecklenburg und Wasserwandern
Kombiniert Museum am Vormittag und Baden am Nachmittag für einen abwechslungsreichen, entspannten Tag.
Der Useriner See liegt im Nationalparkumfeld: Ruhe bewahren und auf den Wegen bleiben.
Im ehemaligen Pfarrhaus wuchs Heinrich Schliemann auf, der Entdecker des antiken Troja. Das lebendig gestaltete Museum erzählt seine Kindheit und seine Ausgrabungen mit Nachbildungen und Mitmachstationen und macht Archäologie greifbar.
Am Useriner See liegt ein naturnaher Wasserwanderrastplatz, an dem Kanuten Halt machen und wo man ruhig am Wasser sitzen und baden kann. Die stille Uferlandschaft ist ein guter Ort, um Wasservögel zu beobachten und den Tag ausklingen zu lassen.
Burgturm, Hubbrücke und Abschied
Reise mit offenem Ende: Von Plau am See kommt ihr am Folgetag bequem per Bahn über Güstrow oder Waren zurück Richtung Berlin.
Letzter Tag bewusst ruhig: Umzug am Vormittag, Nachmittag zum Baden und Ausklingen.
Der mittelalterliche Burgturm überragt die kleine Altstadt und bietet von oben einen weiten Blick über See und Elde. Zusammen mit der historischen Hubbrücke, die Schiffen den Weg freigibt, ist er das Wahrzeichen des Städtchens.
Der Plauer See lädt zu einem letzten Bad und einem Spaziergang an der Promenade ein. Vom Hafen fahren Ausflugsschiffe, und die Uferwiesen sind ein guter Ort für ein Abschiedspicknick.
Ruhig gelegenes Hotel oberhalb der Altstadt mit Blick über den See, gut zu Fuß vom Bahnhof und von der Promenade erreichbar. Angenehmer Abschluss der Reise am Wasser.
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