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Anreise mit der Bahn
Erster Tag ist ein reiner Bahntag; nehmt Verpflegung mit, im Bordrestaurant ist das Angebot begrenzt.
Umstiegszeiten in Verona oder Bologna nicht zu knapp wählen.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Hier startet eure Reise. Vom Münchner Hauptbahnhof geht es mit dem Zug Richtung Süden, im Laufe des Tages erreicht ihr über Verona oder Mailand die Weiterverbindung nach Italien.
Umstiegsknoten für die Weiterfahrt nach Süden. Von München erreicht ihr Rom über den Tagverkehr via Verona und Bologna; wer bequemer reisen will, nutzt Nachtzugverbindungen. In Rom steigt ihr in den Intercity Richtung Sizilien um.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Zug auf der Fähre
Langer Reisetag, aber die Zugfährverladung in Messina ist ein Erlebnis für sich.
Ankunft in Palermo am Abend; plant einen ruhigen ersten Abend in der Altstadt ein.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Das Besondere dieser Strecke: Der Intercity aus Rom wird in Villa San Giovanni auf die Fähre verladen und über die Meerenge von Messina gesetzt. Ihr könnt während der Überfahrt an Deck gehen und habt einen ersten Blick auf Sizilien.
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Ankunft in der Hauptstadt Siziliens. Vom Bahnhof erreicht ihr das Zentrum zu Fuß. Den Mietwagen holt ihr am besten erst am Abreisetag der Palermo-Basis oder direkt am Bahnhof Palermo Centrale ab, um euch die Innenstadt-Tage ohne Auto anzusehen.
Kleines historisches Hotel in einem Palazzo im Herzen der Altstadt, nahe dem Ballarò-Markt und den Sehenswürdigkeiten. Von hier aus erkundet ihr Palermo bequem zu Fuß.
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Stadt und Essen
Ganz ohne Auto: Palermos Zentrum lässt sich hervorragend zu Fuß erkunden.
Streetfood auf dem Markt ist Teil des Erlebnisses, nehmt euch Zeit.
Die mächtige Kathedrale vereint normannische, arabische und barocke Baustile und beherbergt Königsgräber. Ihr könnt aufs Dach steigen und habt von dort einen weiten Blick über die Stadt bis zum Meer.
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Das barocke Herz der Stadt mit der prächtigen Straßenkreuzung Quattro Canti und dem Brunnen der Piazza Pretoria. Ringsum liegen die Kirchen La Martorana und San Cataldo mit ihren Mosaiken und roten Kuppeln.
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Der lebendigste Markt Palermos, wo Straßenküchen Panelle, Arancine und Sfincione anbieten. Hier taucht ihr in den Alltag der Stadt ein und esst günstig und typisch sizilianisch.
Normannische Kunst
Ab heute steht der Mietwagen zur Verfügung; kurze Etappe nach Monreale.
In Palermos Zentrum das Auto besser am Hotelparkplatz oder in einem ebenerdigen Parkplatz abstellen, statt in enge Gassen zu fahren.
Der Dom von Monreale gilt als einer der schönsten normannischen Bauten der Welt, mit über 6000 Quadratmetern goldener Mosaike im Inneren. Der Kreuzgang mit seinen fein gearbeiteten Säulen und der Blick über das Conca d'Oro-Tal lohnen den kurzen Ausflug.
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Die Palastkapelle im Normannenpalast ist ein Juwel aus Mosaiken, arabischer Deckenkunst und Marmor. Zurück in Palermo rundet ihr den Tag mit diesem Höhepunkt normannisch-arabischer Baukunst ab.
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Küste und Normannendom
Höchstens gut eine Stunde Fahrt je Richtung, viel Zeit für Strand und Altstadt.
Alternativ ist Cefalù bequem mit dem Regionalzug ab Palermo Centrale erreichbar.
Das Küstenstädtchen Cefalù liegt malerisch zwischen einem gewaltigen Felsen und dem Meer. Der normannische Dom mit seinen Mosaiken, die engen Gassen und der lange Sandstrand direkt an der Altstadt machen den Ausflug besonders.
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Der breite Sandstrand direkt vor der Altstadt lädt zu einer Pause am Wasser ein. Der Blick von hier auf die Häuserfront und den Felsen La Rocca ist eines der bekanntesten Motive Siziliens.
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Griechischer Tempel und Basiswechsel
Basiswechsel von Palermo nach Trapani, unterwegs der Stopp in Segesta.
Insgesamt entspannte Fahrstrecke unter zwei Stunden.
Der dorische Tempel von Segesta steht einsam auf einem Hügel und gilt als einer der besterhaltenen der antiken Welt. Oberhalb liegt das griechische Theater mit weitem Blick über die Hügellandschaft, ein kurzer Shuttle bringt euch hinauf.
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Wohnungen mit Meerblick in der Altstadt von Trapani, ruhig gelegen und dennoch nah an der Uferpromenade. Von hier aus erreicht ihr Erice, die Salinen und San Vito Lo Capo gut mit dem Auto.
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Bergstadt und Salzgärten
Kurze Fahrten, viel Zeit zum Bummeln in Erice und für den Sonnenuntergang an den Salinen.
Die Salinen am späten Nachmittag besuchen, dann ist das Licht am schönsten.
Das mittelalterliche Bergstädtchen thront auf 750 Metern über Trapani und ist bei klarem Wetter bis zu den Ägadischen Inseln zu überblicken. Kopfsteingassen, das normannische Castello di Venere und die berühmten Mandelgebäcke der Pasticceria machen den Besuch aus.
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Das Naturreservat der Salinen zwischen Trapani und Marsala mit seinen Salzbecken und Windmühlen wirkt besonders im Abendlicht magisch, wenn sich das Rosa der Becken im Wasser spiegelt. Im Salzmuseum erfahrt ihr, wie hier seit Jahrhunderten Meersalz gewonnen wird.
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Traumstrand und Küstenwanderung
Badetag mit optionaler Küstenwanderung im Zingaro; Badesachen und Sonnenschutz nicht vergessen.
Der Zingaro ist nur zu Fuß begehbar, plant die Wanderung nach eurer Kondition.
Der karibisch anmutende Strand von San Vito Lo Capo mit weißem Sand und türkisem Wasser gilt als einer der schönsten Siziliens. Der kleine Ort ist auch für sein Couscous-Festival bekannt und bietet gute Fischrestaurants an der Promenade.
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Das erste Naturschutzgebiet Siziliens schützt eine unberührte Küste mit versteckten Buchten wie der Cala Marinella und dem klaren Wasser zum Schwimmen. Ein gut markierter Küstenweg führt an mediterraner Macchia entlang, festes Schuhwerk und Wasser sind ratsam.
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Alte Thunfischfabrik und Felsnadeln
Ruhiger Tag an der Küste; die Tonnara-Bucht ist kostenpflichtig, aber lohnt sich für ein Bad.
Badesachen mitnehmen, der Zugang zur Bucht ist begrenzt und kann im Mai schon gefragt sein.
Die historische Thunfischfabrik liegt in einer traumhaften Bucht, überragt von markanten Felsnadeln, den Faraglioni. Der Ort war Kulisse zahlreicher Filme; das klare Wasser lädt zum Schnorcheln zwischen den Felsen ein.
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Das winzige Dorf Scopello gruppiert sich um einen alten Baglio-Innenhof mit Steinbrunnen und kleinen Läden. Hier bekommt ihr das berühmte Pane cunzato, ein üppig belegtes Brot, und genießt die ruhige Atmosphäre abseits der Küste.
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Griechische Ruinenstadt am Meer
Etwas längere Fahrt als an den anderen Tagen, aber die weitläufige Anlage lohnt den Weg.
Sonnenschutz und Wasser mitnehmen, der Park bietet wenig Schatten.
Selinunt ist einer der größten archäologischen Parks Europas, mit mehreren Tempeln direkt über dem Meer. Zwischen Akropolis, Wiesen und Klatschmohn spürt man die Weite der antiken Stadt; ein Elektroshuttle verbindet die weit auseinanderliegenden Bereiche.
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Das kleine Fischerdorf neben dem Tempelpark bietet frischen Fisch und einen ruhigen Strand. Ein guter Ort für ein spätes Mittagessen, bevor es zurück nach Trapani geht.
Rückreise beginnt
Fahrt nach Palermo am Vormittag, Nachmittag Zeit für einen letzten Bummel, abends Zugabfahrt.
Reserviert den Nachtzug rechtzeitig für einen bequemen Schlafwagenplatz.
Bevor die Bahnrückreise beginnt, gebt ihr den Mietwagen am Bahnhof Palermo Centrale zurück. Plant genug Zeit für die Fahrt von Trapani und die Abgabe ein.
Vom Bahnhof Palermo Centrale geht es mit dem Intercity zurück über die Fähre bei Messina nach Rom. Für die lange Strecke bietet sich ein Nachtzug an, damit ihr ausgeruht in Norditalien ankommt.
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Ankunft am Ausgangspunkt
Langer, aber entspannter Bahntag zurück über die Alpen.
Bei knappen Anschlüssen in Rom oder Verona eine Verbindung mit Puffer wählen.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Ankunft in Rom am Morgen, Umstieg für die Weiterfahrt in Richtung Alpen. Wenn Zeit bleibt, könnt ihr während des Umstiegs kurz aus dem Bahnhof treten und einen Espresso trinken.
Zurück am Ausgangspunkt eurer Reise. Nach der Fahrt über Bologna und Verona schließt sich die Runde am Münchner Hauptbahnhof.
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