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Anreise, erste Etappe
Erster Tag mit nur rund drei Stunden Fahrt, damit der Start entspannt bleibt.
In Bern lohnt ein kurzer Spaziergang zum Bärenpark und an die Aare.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Hier startet eure Reise. Von Stuttgart aus geht es über die Schweiz Richtung Süden.
Nach rund drei Stunden Fahrt ist Bern ein guter Zwischenstopp. Die kompakte Altstadt mit dem Bärenpark und der Aare lädt zum Auslaufen ein, bevor es am nächsten Tag weiter Richtung Provence geht.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Zweite Etappe, Ankunft im Ferienhaus
Der zweite Anreisetag ist der längste der Reise. Danach bleibt ihr für neun Nächte im selben Haus.
Am See in Ruhe ankommen, damit die Kinder sich die Beine vertreten können.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Ein kurzer Halt am türkisblauen Stausee am Ausgang der Verdonschlucht. Eine gute Gelegenheit für ein Picknick und die erste Abkühlung der Füße im Wasser, bevor es weiter ins Ferienhaus geht.
Euer Ferienhaus mit Pool im Herzen des Luberon, zentral gelegen für alle Ausflüge. Bonnieux liegt an einem Hang mit Blick über das Tal und ist ein guter Ankerpunkt für die kommenden Tage.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Erholung, kurzer Dorfbummel
Bewusst ein Ruhetag nach der langen Anreise, ohne Autofahrt.
Der örtliche Wochenmarkt (freitags in Bonnieux) ist ein schöner Einstieg in die Region.
Ein ruhiger Tag zum Ankommen. Bonnieux klettert in Terrassen den Hang hinauf, oben steht die alte Kirche mit weitem Blick über den Luberon. Ein gemütlicher Bummel durch die Gassen, dann zurück zum Pool.
Bergdörfer und Lavendel
Früh in Gordes sein, dann ist es kühler und ruhiger. Die Lavendelblüte an der Abtei ist Ende Juli meist noch schön.
Insgesamt nur rund eine Stunde Fahrt an diesem Tag.
Eines der schönsten Dörfer Frankreichs, aus hellem Stein an einen Felsen gebaut. Der Blick auf das Dorf von der Zufahrtsstraße ist berühmt. Durch die steilen Gassen schlendern und ein Eis in der Sonne genießen.
Die romanische Zisterzienserabtei liegt in einer Senke, umgeben von ihrem eigenen Lavendelfeld, das Ende Juli in voller Blüte steht. Ein ruhiger, fast magischer Ort. Für Kinder spannend sind die kühlen Klosterräume und die Mönchsgeschichte.
Ockererde und Farben
Sehr kurze Fahrten heute. Vormittags der Ockerpfad, Nachmittag frei.
Feste Schuhe und Ersatzkleidung mitnehmen, der Ockerstaub färbt kräftig.
Ein Dorf ganz in Rot- und Orangetönen, gebaut aus dem Ocker der Umgebung. Die leuchtenden Fassaden wirken wie gemalt. Ein toller Ort zum Staunen und Fotografieren.
Ein kurzer Rundweg durch die ehemaligen Ockersteinbrüche, vorbei an bizarren roten und gelben Felsformationen. Zwei Routen von 30 und 50 Minuten, gut für Kinder machbar. Achtung: helle Kleidung färbt sich vom Ockerstaub.
Quelle und Fluss
Ein Wasser-Tag zum Abkühlen. Die Quelle führt im Hochsommer wenig Wasser, das Flussbett bleibt aber schön.
Badeschuhe für die steinigen Uferstellen sind praktisch.
Hier tritt die Sorgue aus einer tiefen, geheimnisvollen Quelle am Fuß einer Felswand hervor, der stärksten Quelle Frankreichs. Das klare, kalte Wasser lädt an den flacheren Stellen zum Planschen ein. Ein kurzer, schattiger Weg führt zum Quelltopf.
Das Venedig der Provence, durchzogen von Kanälen und alten Wasserrädern. Ein entspannter Ort für ein Mittagessen am Wasser und einen Bummel entlang der schattigen Ufer.
Erholung
Bewusst ein autofreier Erholungstag in der Mitte der Reise.
Gute Gelegenheit für einen Ausflug zum lokalen Wochenmarkt oder eine Radtour in der Umgebung.
Dörfer und Aussicht
Kurze Fahrten zwischen drei nah beieinander liegenden Dörfern.
Der Burgaufstieg in Lacoste ist steil, aber kurz und für Kinder gut machbar.
Ein langgestrecktes Dorf auf einem Felsrücken, mit weitem Blick über die Weinberge des Luberon. Durch Peter Mayles Bücher berühmt geworden, aber immer noch ruhig und ursprünglich. Ideal für einen gemächlichen Vormittagsbummel.
Ein kleines Bergdorf mit der Ruine des Château de Sade, hoch über dem Tal gelegen. Der Aufstieg zur Burg belohnt mit einem tollen Rundblick, für Kinder ein spannendes Ziel. Gegenüber sieht man Bonnieux.
Lavendelblüte, der Höhepunkt
Valensole ist der weiteste Ausflug, aber mit rund 75 Minuten pro Strecke noch im Rahmen. Früh losfahren lohnt sich wegen Licht und weniger Verkehr.
Getränke und Sonnenschutz mitnehmen, auf dem Plateau gibt es kaum Schatten.
Das berühmteste Lavendelplateau der Provence, im Juli ein endloses violettes Meer, das bis zum Horizont reicht. Zwischen den Feldern führen kleine Straßen, an denen ihr anhalten und durch den Duft laufen könnt. Der schönste Ort der ganzen Reise für Fotos.
Das Dorf im Zentrum des Plateaus, mit Lavendel- und Honigläden. Ein guter Ort für eine Mittagspause und um Lavendelprodukte und Honig direkt vom Erzeuger zu kaufen.
Lavendel und Ockercanyon
Am Vormittag den kühleren Colorado Provençal wandern, danach die Lavendelfelder bei Sault.
Insgesamt etwas mehr Fahrt heute, aber in kurzen Abschnitten mit langen Pausen dazwischen.
Ein ehemaliger Ockersteinbruch bei Rustrel mit leuchtend bunten Felstürmen, Schluchten und Sandformationen. Es gibt zwei ausgeschilderte Rundwege, der kürzere ist gut mit Kindern machbar. Wirkt wie eine Miniaturausgabe des amerikanischen Colorado.
Ein Hochebenen-Dorf am Rand des Mont Ventoux, umgeben von weiten Lavendelfeldern, die durch die Höhenlage oft länger blühen als im Tal. Sault ist bekannt für Lavendel und Nougat. Ein ruhiges Ziel abseits der großen Touristenströme.
Abreise
Die Reise endet im Luberon. Für den Heimweg empfiehlt sich wie bei der Anreise eine Übernachtung unterwegs, etwa in Lyon oder Basel.
Rechnet für die gesamte Rückfahrt nach Stuttgart mit rund neun Stunden reiner Fahrzeit, gut auf zwei Tage aufteilbar.
Nach dem Frühstück Abschied vom Ferienhaus. Da die Reise als Zielort-Tour endet, ist dies euer Ausgangspunkt für die individuelle Heimfahrt.
Für die Rückreise Richtung Stuttgart ist Lyon ein guter Zwischenstopp zum Beinevertreten oder für eine Übernachtung. Die Altstadt Vieux Lyon und die Ufer der Rhône laden zu einer Pause ein.
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