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Anreise durch Frankreich
Reiner Transfertag - früh losfahren, damit ihr am Abend entspannt in Beaune ankommt.
Vignette/Maut in Frankreich beachten, mehrere kostenpflichtige Abschnitte.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Hier startet eure Reise. Von Frankfurt aus geht es über die Autobahn Richtung Südwesten nach Frankreich.
Beaune ist die Weinhauptstadt des Burgund mit dem berühmten Hôtel-Dieu und seinen bunten Ziegeldächern. Ein guter erster Halt nach einem langen Fahrtag, mit hübscher Altstadt für einen Abendspaziergang. Das Hôtel Le Cep liegt zentral in einem historischen Stadtpalais.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Anreise nach Südwestfrankreich
Zweiter Transfertag. Wer die Strecke lieber teilt, kann bei Bordeaux eine zusätzliche Nacht einlegen.
Ab Biarritz ist die spanische Grenze in einer knappen halben Stunde erreicht.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Biarritz ist die elegante Bäderstadt an der baskischen Atlantikküste, kurz vor der spanischen Grenze. Ein guter Zwischenstopp, um vor dem Sprung über die Pyrenäen die Beine zu vertreten und am Grande Plage die Meeresluft zu genießen. Die Unterkunft liegt zentral nahe der Altstadt.
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Ankunft auf der Meseta
Grenzübertritt nach Spanien - keine Vignette nötig, viele Autobahnen sind mautfrei.
Am Nachmittag Ankunft in Segovia, damit noch Zeit für das Aquädukt im Abendlicht bleibt.
Das fast 2000 Jahre alte römische Aquädukt zählt zu den besterhaltenen der Welt und überspannt mit 167 Bögen ohne Mörtel die Innenstadt. Von der Plaza del Azoguejo hast du den eindrucksvollsten Blick auf das gut 28 Meter hohe Bauwerk. Der Besuch ist kostenlos.
Ein klassisches Stadthotel direkt an der Plaza Mayor, wenige Schritte von Kathedrale und Aquädukt entfernt. Ideale Lage, um Segovia am Abend zu Fuß zu erkunden. Von hier sind alle Sehenswürdigkeiten fußläufig erreichbar.
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Burgen und Türme
Ganzer Tag in Segovia ohne Ortswechsel - entspanntes Tempo.
Zum Mittag lohnt das berühmte Spanferkel (cochinillo), eine Segovianer Spezialität.
Auf einem Felssporn über dem Zusammenfluss zweier Flüsse thront der Alcázar mit seinen spitzen Türmchen - er gilt als eines der Vorbilder für Disneys Märchenschloss. Innen erwarten dich prunkvolle Säle, eine Waffensammlung und ein Turm mit weitem Blick über die Meseta. Ein Höhepunkt für Burgenfreunde.
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Die spätgotische Kathedrale, wegen ihrer schlanken Eleganz die Dame der Kathedralen genannt, überragt die Plaza Mayor. Im Inneren beeindrucken Chorgestühl, Kreuzgang und Kapellen, der Turmaufstieg belohnt mit einem Rundblick. Ein guter Kontrast zum wehrhaften Alcázar.
Königskloster und Universitätsstadt
Vormittags El Escorial, am Nachmittag Weiterfahrt - Fahrzeit bleibt gut unter fünf Stunden.
In Salamanca gibt es zentrumsnahe Parkhäuser; das PKW braucht keine besondere Höhe.
Der gewaltige Klosterpalast Philipps II. vereint Kloster, Königsresidenz, Bibliothek und Grablege der spanischen Könige unter einem strengen Renaissance-Dach. Höhepunkte sind der Prunksaal der Bibliothek, die Basilika und das Pantheon der Könige. Plant genug Zeit ein, die Anlage ist riesig.
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Kleines, freundliches Stadthotel wenige Schritte von der Plaza Mayor entfernt. Perfekte Ausgangslage, um die goldene Sandsteinstadt am Abend und am Folgetag zu Fuß zu erkunden. Ruhige Zimmer trotz zentraler Lage.
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Goldene Sandsteinstadt
Kompletter Tag in Salamanca zu Fuß - keine Autofahrt nötig.
Die Altstadt ist abends besonders schön beleuchtet, plant einen Abendbummel ein.
Salamancas Plaza Mayor gilt als einer der schönsten Barockplätze Spaniens, ein geschlossenes Ensemble aus goldenem Villamayor-Sandstein mit Arkaden und Medaillons. Tagsüber Marktplatz, abends Bühne des Stadtlebens. Der ideale Ausgangspunkt für den Bummel durch die Altstadt.
Die 1218 gegründete Universität ist eine der ältesten Europas. An der berühmten Fassade im Plateresco-Stil suchen alle den versteckten Frosch, drinnen beeindrucken der historische Hörsaal und die prachtvolle Universitätsbibliothek mit tausenden alten Bänden. Ein Muss für Geschichtsinteressierte.
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Salamanca hat gleich zwei aneinandergebaute Kathedralen - die romanische Vieja und die spätgotische Nueva. Über den Aufstieg Ieronimus gelangst du auf Türme und Dächer mit weitem Blick über die Stadt. Ein spannender Kontrast der Baustile.
Fahrt in die Kaiserstadt
In Toledo sind die Altstadtgassen eng; am besten in einem Parkhaus am Rand parken und zu Fuß gehen.
Fahrzeit unter drei Stunden lässt Zeit für den Aussichtspunkt am Nachmittag.
Vom Aussichtspunkt am jenseitigen Tajo-Ufer siehst du das ganze historische Toledo auf einem Felssporn liegen - Alcázar, Kathedrale und die Häuser dicht gedrängt über der Flussschleife. Der klassische Postkartenblick, besonders zum Sonnenuntergang. Ein perfekter Auftakt vor dem Stadtbesuch.
Ein solides Hotel in einem historischen Gebäude mitten in der Altstadt, nur wenige Schritte von der Kathedrale entfernt. Ruhige Lage in den engen Gassen, ideal um Toledo früh und spät ohne Touristenandrang zu erleben. Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
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Stadt der drei Kulturen
Ganzer Tag in Toledo zu Fuß, kein Ortswechsel.
Die Altstadt lohnt einen ausgiebigen Bummel - Santo Tomé mit El Grecos Begräbnis des Grafen von Orgaz ist ein guter Zusatz.
Die gotische Primatialkathedrale ist eine der größten und reichsten Spaniens - über zweihundert Jahre Bauzeit stecken in Chor, Kapellen und dem berühmten Transparente-Altar. Die Schatzkammer birgt eine gewaltige Monstranz, die Sakristei Werke von El Greco. Ein Höhepunkt eurer Reise.
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Die wuchtige Festung über der Stadt beherbergt heute das Heeresmuseum mit weiten Ausblicken vom höchsten Punkt Toledos. Für Geschichts- und Burgenfreunde ein guter Kontrast zur Kathedrale. Von hier überschaust du die verwinkelte Altstadt.
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Hängende Häuser über der Schlucht
Kurze Fahrt am Vormittag lässt den Nachmittag frei für Cuencas Altstadt.
Die Oberstadt ist steil und verwinkelt - festes Schuhwerk empfiehlt sich.
Die hängenden Häuser kleben scheinbar schwerelos an der Felskante über der Huécar-Schlucht - das Wahrzeichen Cuencas. Eines beherbergt heute das Museum für Abstrakte Kunst. Vom Fußgängersteg San Pablo hast du den besten Blick auf die kühne Bauweise.
Die frühgotische Kathedrale an der Plaza Mayor ist eine der ersten im gotischen Stil auf spanischem Boden, mit auffälliger moderner Fassade. Innen lohnen Buntglasfenster und Seitenkapellen einen Besuch. Ein ruhiger Kontrast zur spektakulären Schluchtenlage der Stadt.
Der Parador liegt in einem ehemaligen Kloster auf der anderen Seite der Schlucht, mit direktem Blick auf die hängenden Häuser. Ruhige, historische Atmosphäre und ein besonderes Erlebnis für eine Nacht. Über die Fußgängerbrücke gelangst du in wenigen Minuten in die Altstadt.
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Felslandschaft und Hauptstadt
Früh in die Ciudad Encantada, um am Nachmittag entspannt nach Madrid zu fahren.
In Madrid gilt eine Umweltzone; das Auto am besten im Parkhaus abstellen und die Stadt zu Fuß und mit Metro erkunden.
Die verwunschene Stadt ist ein Karstlabyrinth aus bizarr verwitterten Kalkfelsen, die aussehen wie Tiere, Brücken und Türme. Ein gut ausgeschilderter Rundweg von rund anderthalb Stunden führt durch die skurrilen Formationen. Ein reizvoller Naturstopp auf dem Weg zurück Richtung Madrid.
Ein traditionsreiches Stadthotel direkt gegenüber dem Bahnhof Atocha und dem Museo Reina Sofía. Zentrale Lage für zwei Tage Hauptstadtbummel, Prado und Retiro-Park sind fußläufig. Gutes Mittelklassehaus mit fairem Preis.
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Hauptstadt zum Abschluss
Ganzer Tag zu Fuß und mit Metro - das Auto bleibt im Parkhaus.
Prado am Vormittag, Palast und Altstadt am Nachmittag - flexibel je nach Interesse.
Eines der bedeutendsten Kunstmuseen der Welt mit Meisterwerken von Velázquez, Goya, El Greco und Bosch. Für Geschichts- und Kunstinteressierte ein Muss, plant mehrere Stunden ein. Die letzten Öffnungsstunden sind kostenlos, dann aber oft voll.
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Der Königspalast ist mit über 3000 Räumen einer der größten Europas, prunkvoll ausgestattet mit Thronsaal, Waffenkammer und königlicher Apotheke. Von den Gärten Sabatini genießt du einen schönen Blick auf die Fassade. Ein glanzvoller Kontrast zu den kastilischen Kathedralen.
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Der geschlossene Barockplatz im Herzen der Altstadt ist seit Jahrhunderten Bühne des Stadtlebens. Von hier aus lohnt der Bummel zu Mercado de San Miguel und Puerta del Sol. Ein guter Ausklang des Städtebogens.
Heimfahrt
Die Heimfahrt sprengt einen einzelnen Fahrtag deutlich - plant mindestens ein bis zwei Zwischenübernachtungen ein.
Wer mehr Zeit hat, kann in Burgos oder San Sebastián noch einen letzten Halt einlegen.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Von Madrid geht es über Burgos und das Baskenland zurück Richtung Grenze. Die Gesamtstrecke bis Frankfurt ist zu lang für einen Tag - plant eine Zwischenübernachtung, etwa im Baskenland, in Bordeaux oder im Elsass, bevor ihr am Folgetag Frankfurt erreicht.
Ende eurer Rundreise - zurück am Ausgangspunkt in Frankfurt. Da die Strecke von Madrid rund 1800 km beträgt, teilt ihr die Heimfahrt sinnvoll auf mindestens zwei Etappen mit einer Zwischennacht auf.
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