Übernimm sie in dein Konto, verschieb sie auf deine Termine und pass sie an dich an — Stationen tauschen, Tempo ändern, Tage ergänzen.
Kostenloses Konto, keine Kreditkarte. Übernehmen, Verschieben und Anpassen sind enthalten.
Anreise und erste Etappe
Erster Fahrtag knapp unter fünf Stunden – bewusst kurz gehalten für einen entspannten Start.
Für die österreichische Autobahn braucht ihr eine Go-Maut-Box oder Vignette je nach Gewicht; Wohnmobile über 3,5 t sind mautpflichtig.
Hier startet eure Reise. Ihr fahrt über die A8 und Tauernautobahn Richtung Süden.
Familienfreundlicher Campingplatz direkt am warmen Millstätter See, ideal für die erste Nacht auf halber Strecke. Der See lädt am Abend zu einer Runde Schwimmen ein und die Alpen zeigen sich schon eindrucksvoll. Ein ruhiger Einstieg vor dem Grenzübertritt nach Slowenien.
Ankunft in Slowenien
Kurzer Fahrtag mit Badepause – Ankunft am See mit Zeit zum Aufbauen und Erkunden.
Kurzer Stopp am türkisgrünen Faaker See direkt vor der slowenischen Grenze. Das klare Wasser und der Blick auf den Mittagskogel sind ein schöner Vorgeschmack auf die kommenden Tage. Ein Spaziergang am Ufer lockert die Fahrt auf.
Großzügiger Campingplatz am ruhigen Westufer des Bleder Sees mit eigenem Badestrand und Blick auf die Insel mit der Wallfahrtskirche. Von hier lässt sich der ganze See zu Fuß umrunden, das Zentrum ist etwa 25 Minuten entfernt. Eine ideale Basis für zwei Nächte.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Wasser und Geschichte
Reiner Erkundungstag ohne Ortswechsel – ideal, um Bled in Ruhe zu genießen.
Die Seeumrundung ist etwa 6 km lang und eben, gut für einen Nachmittagsspaziergang.
Die älteste Burg Sloweniens thront auf einem Felsen 130 Meter über dem See und bietet den berühmtesten Ausblick der Region. In den Innenhöfen gibt es eine historische Druckerei, eine Weinkellerei und ein kleines Museum zur Burggeschichte. Der Aufstieg zu Fuß lohnt sich für das Panorama.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Mit einer traditionellen Pletna-Ruderbarke geht es zur kleinen Insel mit der Marienkirche in der Seemitte. Es sind 99 Stufen bis zur Kirche, wo man die Wunschglocke läuten darf. Eine ruhige, klassische Bleder Erfahrung.
Schluchten und Wandern
Wenig Fahrtzeit, viel Natur – ausgewogener Tag mit Klamm am Morgen und See am Nachmittag.
Die Vintgar-Klamm ist morgens am ruhigsten, deshalb der frühe Start.
Auf hölzernen Stegen wandert ihr durch eine tiefe, wildromantische Schlucht entlang des türkisen Radovna-Flusses. Die etwa 1,6 km lange Route führt vorbei an tosenden Stromschnellen bis zum Šum-Wasserfall. Ein Höhepunkt für alle, die Wasser und Fels mögen.
Der größte natürliche See Sloweniens liegt still und ursprünglich mitten im Triglav-Nationalpark. Anders als Bled ist er ruhiger und wilder, umgeben von Bergen und ideal zum Schwimmen im klaren Wasser. Ein Uferspaziergang zur Johanneskirche in Ribčev Laz lohnt sich.
Schön gelegener Campingplatz am Westufer des Bohinjer Sees, direkt am Wasser und im Herzen des Nationalparks. Von hier starten Wanderungen und die Seilbahn auf den Vogel ist gleich um die Ecke. Ruhig und naturnah, perfekt für zwei Nächte.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Berge und Wasserfälle
Entspannter Wandertag rund um den See ohne Ortswechsel.
Am Vogel oben gibt es Rundwege ab 1 Stunde bis zu mehrstündigen Touren – wählt nach Lust und Wetter.
Die Seilbahn bringt euch auf 1535 Meter mit weitem Blick über den Bohinjer See und hinauf zum Triglav-Massiv. Oben gibt es mehrere Wanderwege unterschiedlicher Länge und im Panoramarestaurant eine Rast mit Aussicht. Ein bequemer Weg in die Höhe ohne langen Aufstieg.
Vom Parkplatz führen rund 500 Stufen hinauf zum berühmten A-förmigen Wasserfall, der aus einer Felswand stürzt. Der kurze, aber steile Weg wird mit einem eindrucksvollen Naturschauspiel belohnt. Ein Klassiker des Triglav-Nationalparks.
Die große Frage: Vršič-Pass
ZUM VRŠIČ-PASS: Der Pass ist mit einem 6,5-Meter-Wohnmobil grundsätzlich fahrbar und wird regelmäßig von Reisemobilen befahren. Die Herausforderung sind die engen, teils gepflasterten Spitzkehren und der Gegenverkehr, nicht Höhe oder Breite. Wichtig sind niedriger Gang, ruhiges Tempo, gute Bremsen und die Bereitschaft, an Kehren zu warten. Meidet die Mittagszeit mit dem meisten Verkehr und Reisebussen.
ALTERNATIVE, falls ihr euch unsicher fühlt: Ihr könnt den Pass umfahren, indem ihr von Kranjska Gora über Italien (Tarvis, Val Canale) und den Predil-Pass oder über Villach und Tarvis nach Bovec fahrt. Das ist entspannter, aber landschaftlich weniger spektakulär und länger.
Der Fahrtag ist trotz Pass unter fünf Stunden reiner Fahrzeit; plant den Pass mit viel Puffer ein.
Bekannter Wintersport- und Wanderort am Fuß des Vršič-Passes, ideal für eine Pause und Vorräte. Der nahe Jasna-See mit türkisem Wasser und der Zlatorog-Statue ist ein kurzer, lohnender Abstecher. Von hier beginnt die Passstraße nach Süden.
Der höchste Straßenpass Sloweniens auf 1611 Metern verbindet Kranjska Gora mit dem Soča-Tal über 50 Kehren, viele davon mit historischem Kopfsteinpflaster. Oben warten Alpenpanorama und die russische Holzkapelle als Rastpunkt. Landschaftlich grandios, fahrerisch anspruchsvoll.
Ökologisch geführter Campingplatz direkt über der türkisen Soča bei Kobarid, ruhig und naturnah gelegen. Ideale Basis für Wanderungen, Wasserfälle und die Erkundung des Soča-Tals. Freundlich, gepflegt und wohnmobiltauglich.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Wasser und Geschichte des Ersten Weltkriegs
Ruhiger Tag mit kurzer Wanderung und Museum – Erholung nach der Passfahrt.
Die Soča hat auch im September frisches Wasser; für ein kurzes Bad reicht die Wärme meist trotzdem.
Das preisgekrönte Museum erzählt eindringlich von den Isonzoschlachten des Ersten Weltkriegs in dieser Gegend. Karten, Fotos und persönliche Gegenstände machen die Geschichte greifbar und verständlich. Ein bewegender Einblick für alle mit Interesse an Geschichte.
Ein etwa einstündiger Rundweg führt über Hängebrücken und entlang der Soča zu einem 15 Meter hohen Wasserfall, der in eine amphitheaterartige Felsenhöhle stürzt. Der türkise Fluss und die grüne Schlucht machen den Weg zu einem Erlebnis. Familientaugliche, abwechslungsreiche Wanderung.
Türkise Flüsse und Schluchten
Gemütlicher Tag entlang des Flusses mit mehreren kurzen Wanderungen statt einer langen.
In Bovec kann man auch Rafting oder Ziplining buchen, falls ihr Lust auf mehr Action habt.
Bei Lepena und Trenta hat sich die Soča tief in den Fels gegraben und leuchtet dort in intensivem Türkis. Über eine Hängebrücke und entlang von Uferpfaden lässt sich die Schlucht bequem erwandern. Das klarste, farbintensivste Wasser der ganzen Region.
Einer der mächtigsten Wasserfälle Sloweniens stürzt über 100 Meter tief eine Felswand hinab. Schon vom Aussichtspunkt an der Straße ist er beeindruckend, ein kurzer Aufstieg bringt euch näher. Besonders eindrucksvoll nach Regen.
Kleiner, ruhiger Campingplatz am Ortsrand von Bovec mit Bergblick und guter Wanderanbindung. Bovec ist das Zentrum für Aktivitäten im oberen Soča-Tal. Zwei Nächte hier geben Raum für ausgedehnte Touren.
Hochalpen im Triglav-Nationalpark
Reiner Wandertag mit wenig Fahrt – der Höhepunkt für alle Naturfans.
Wetter im September in der Höhe prüfen; warme Kleidung mitnehmen, oben kann es deutlich kühler sein.
Die höchstgelegene Straße Sloweniens führt zu einem Sattel auf 2055 Metern mit atemberaubendem Rundblick auf die Julischen Alpen. Von hier starten Wanderwege unterschiedlicher Schwierigkeit mit Hochgebirgspanorama. Ein spektakulärer Naturtag für erfahrene Wanderer.
Rückreise beginnt
Gut drei Stunden Fahrt mit Passüberquerung – der Predil ist deutlich einfacher als der Vršič.
In Tarvis lohnt ein Stopp am Grenzmarkt für Vorräte.
Der historische Grenzpass zwischen Slowenien und Italien mit dem türkisen Predilsee am Fuß. Die Straße ist breiter und weniger kurvig als der Vršič und daher entspannt zu fahren. Ein schöner Abschied vom Soča-Tal.
Ruhiger Campingplatz im Mölltal in Kärnten, gute Zwischenstation für die Rückreise. Umgeben von Bergen und Wäldern, ideal für einen erholsamen Abend. Praktisch gelegen für die Weiterfahrt Richtung Norden.
Ausklang am Wasser
Entspannter vorletzter Tag mit Seespaziergang und Komfort-Campingplatz zum Ausklang.
Der Badesee am Platz ist im September oft noch angenehm warm.
Malerischer Ort am gleichnamigen See mit Blick auf die Hohen Tauern und den Kitzsteinhorn-Gletscher. Die Seepromenade lädt zum Bummeln und einem letzten Bad ein. Ein entspannter Zwischenstopp auf dem Weg nach München.
Sehr gut ausgestatteter Fünf-Sterne-Campingplatz mit eigenem Badesee und Bergpanorama, perfekt für die letzte Nacht. Große, ebene Stellplätze und viel Komfort machen den Abschluss angenehm. Familienfreundlich und wohnmobiltauglich.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Heimreise
Kurzer letzter Fahrtag – am frühen Nachmittag seid ihr wieder zu Hause.
Für einen letzten Stopp bietet sich der Chiemsee an der A8 an.
Ankunft zurück am Ausgangspunkt eurer Reise. Die letzte Etappe führt entspannt über die Autobahn zurück nach München.
Übernimm sie und verschieb sie auf deine Termine.
Kostenloses Konto, keine Kreditkarte. Übernehmen, Verschieben und Anpassen sind enthalten.