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Kostenloses Konto, keine Kreditkarte. Übernehmen, Verschieben und Anpassen sind enthalten.
Anreise, erste lange Etappe
Langer Fahrtag, teilt euch am Steuer ab.
Fehmarnbelt-Fähre vorab buchen spart Zeit und Geld.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Hier startet eure Reise. Fahrt früh los, denn die erste Etappe führt über die Öresundregion weit nach Norden.
Die Öresundbrücke verbindet Dänemark mit Schweden und ist ein beeindruckender Auftakt für die Fahrt in den Norden. Der Tunnel-Brücken-Übergang ist mautpflichtig und geht schnell.
Ruhiger Campingplatz auf Öland als Zwischenstopp nach der langen ersten Etappe. Nahe am Wasser mit Bademöglichkeit und einfacher Infrastruktur fürs Dachzelt. Wer keine Lust auf den kleinen Umweg hat, wählt einen Platz nahe der E4 auf dem Festland.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Zweite Anreise-Etappe
Das ist der letzte richtig lange Fahrtag, ab morgen wird es entspannter.
In Sundsvall lohnt am Abend ein Bummel durch die Steinstadt, wenn noch Energie da ist.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Von Öland geht es zurück auf die E4 und stetig nach Norden. Heute liegt der lange Teil der Anfahrt hinter euch.
Campingplatz direkt am Meer am Stadtrand von Sundsvall, gut gelegen für die letzte kurze Etappe an die Höga Kusten am nächsten Morgen. Sandstrand und Badebucht laden nach dem Fahrtag zum Abkühlen ein.
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Höga Kusten Bron und Weltnaturerbe
Heute ankommen und akklimatisieren, die großen Wanderungen kommen morgen.
Deckt euch in Docksta oder Kramfors mit Proviant ein, die Läden werden nördlich seltener.
Kurze letzte Etappe entlang der Küste, dann seid ihr endlich an der Höga Kusten angekommen.
Die Höga Kusten Bron ist eine der längsten Hängebrücken Schwedens und spannt sich hoch über die Mündung des Ångermanälven. Vom Aussichtspunkt am Nordufer hast du einen weiten Blick über den Fjord und die bewaldeten Hügel. Ein perfekter Auftakt für das Weltnaturerbe.
Das Besucherzentrum am Fuß des Skuleberget erklärt die Landhebung nach der Eiszeit, die die Höga Kusten zum UNESCO-Weltnaturerbe gemacht hat. Der Eintritt ist frei, es gibt Karten und Wandertipps für die kommenden Tage. Guter Startpunkt, um sich zu orientieren.
Kleiner, ruhig gelegener Campingplatz am See nahe Docksta, ideal als Basis für Skuleskogen und Skuleberget. Naturnah, mit Bademöglichkeit und einfacher Ausstattung fürs Dachzelt.
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Aussicht und Höhle
Nach der Anreise bewusst ein moderater Wandertag zum Eingewöhnen.
Nehmt genug Wasser mit, oben am Berg gibt es keine Versorgung.
Der Skuleberget erhebt sich fast 300 Meter direkt über dem Meer und ist ein Wahrzeichen des Weltnaturerbes. Zu Fuß geht es über markierte Pfade nach oben, wer mag nimmt den Sessellift bis zur Höhe. Oben eröffnet sich ein grandioser Blick über die Steilküste und die vorgelagerten Inseln.
Auf halber Höhe des Skuleberget liegt die Kungsgrottan, eine markante Felshöhle, die einst als Räuberversteck gedient haben soll. Der Weg dorthin ist teils steil, aber gut machbar und lohnt sich für die Aussicht unterwegs.
Die große Wanderung
Rechnet für die volle Runde mit Slåttdalsskrevan fünf bis sechs Stunden ein.
Gutes Schuhwerk, Regenschutz und ausreichend Verpflegung sind Pflicht, Netz ist im Park schwach.
Der Skuleskogen Nationalpark ist das Herz der Höga Kusten mit urwüchsigen Wäldern, glatt geschliffenen Felsen und stillen Buchten. Vom Eingang Süd führen gut markierte Wege durch abwechslungsreiche Landschaft bis ans Meer. Die Landhebung ist hier überall an alten Strandwällen ablesbar.
Die Slåttdalsskrevan ist eine spektakuläre, rund 40 Meter tiefe Felsspalte, die den Berg wie mit einem Messer teilt. Der Weg durch die schmale Schlucht ist das Highlight vieler Skuleskogen-Wanderer. Vom nahen Gipfel Slåttdalsberget bietet sich zudem ein weiter Blick über den Nationalpark bis zum Meer.
Bootstour und Inselleben
Autos müssen am Festland bleiben, packt nur einen Tagesrucksack und Übernachtungssachen.
Prüft den Bootsfahrplan sorgfältig, die letzten Verbindungen fahren am frühen Abend.
Von Köpmanholmen legen die Ausflugsboote zu den Schäreninseln Ulvön und Trysunda ab. Der kleine Hafenort ist Ausgangspunkt für die Bootstouren in die äußeren Schären. Parken ist am Hafen möglich.
Ulvön war einst das Zentrum der Herings- und Surströmming-Fischerei und ist heute ein charmantes Inseldorf mit bunten Holzhäusern am Hafen. Wanderwege führen zu Aussichtspunkten über die Schären, und man kann herrlich an den Felsen baden. Autos bleiben am Festland, auf der Insel geht alles zu Fuß.
Übernachtung im Dorf auf Ulvön, damit ihr das stille Inselleben nach Abfahrt der Tagesgäste erlebt. Einfache Ausstattung, dafür unmittelbar am Wasser mit Blick über den Hafen. Wer das Dachzelt lieber am Festland lässt, kann hier auch ein Bett im Vandrarhem nehmen.
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Inselwandern und einsame Buchten
Die Schärenlogistik hängt am Fahrplan, plant den Tag um die Bootszeiten herum.
Falls Trysunda per Boot nicht passt, ist auch eine reine Ulvön-Wanderung ein schöner Tag.
Ein ganzer Tag für die Schären, bevor ihr am Nachmittag zurück ans Festland fahrt.
Trysunda gilt als eines der am besten erhaltenen Fischerdörfer der Höga Kusten, gruppiert um einen geschützten Naturhafen. Ein Rundweg führt über glatt geschliffene Felsen zu abgelegenen Badebuchten mit klarem Wasser. Die kleine Fischerkapelle aus dem 17. Jahrhundert ist einen Blick wert.
Zurück am Festland übernachtet ihr am schön gelegenen Campingplatz von Norrfällsviken, direkt an der Küste mit Sandstrand und den Schären vor der Nase. Guter Ausgangspunkt, um am nächsten Tag das Fischerdorf und die Steilküste zu erkunden.
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Fischerdorf und Baden
Ruhiger Tag zum Durchatmen mit Baden und kurzen Wanderungen.
Das Meer ist auch im Sommer erfrischend kühl, ein Handtuch ist Pflicht.
Das historische Fischerdorf Norrfällsviken mit seinen roten Bootshäusern und der kleinen Kapelle gehört zu den stimmungsvollsten Orten der Höga Kusten. Vom Dorf führen kurze Wege zu Aussichtspunkten und Steinstränden. Die vorgelagerten Schären lassen sich von hier gut überblicken.
Rund um Mjällom laufen mehrere kurze Küstenwanderungen zu Klippen, Kiesstränden und ruhigen Buchten. Zwischendurch bieten sich immer wieder Stellen zum Baden im klaren, wenn auch kühlen Wasser. Ein entspannter Tag nach den langen Schärentagen.
Steilküste und Aussichten
Rotsidan ist auch bei rauem Wetter eindrucksvoll, dann brechen die Wellen an den Felsen.
Letzte Gelegenheit für einen entspannten Küstentag, bevor die Rückreise beginnt.
Ihr fahrt an die nördlicheren Abschnitte der Steilküste, wo die Klippen am eindrucksvollsten ins Meer abfallen.
Das Naturreservat Rotsidan zeigt die glatt geschliffenen Felsplatten der Steilküste von ihrer schönsten Seite. Über weite, wellenförmige Klippen läuft man direkt am Wasser entlang, ohne nennenswerte Steigung. Ein besonders eindrucksvolles Beispiel für die eiszeitlich geformte Küste.
Vom Aussichtspunkt Högklinten hast du einen der weitesten Blicke über die Höga Kusten mit ihren Fjorden und bewaldeten Bergrücken. Der kurze Aufstieg lohnt sich besonders bei klarer Sicht. Ein guter Ort, um die Landschaft noch einmal von oben zu erfassen.
Campingplatz direkt am Wasser in Docksta, zentral gelegen für die letzten Küstenausflüge. Von hier ist es nicht weit zum Skuleberget und zur Höga Kusten Bron für einen letzten Blick.
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Weltnaturerbe-Blick und erste Rückfahrt-Etappe
Die Rückreise ist auf drei Etappen verteilt, damit kein Tag über acht Stunden am Steuer geht.
Nutzt den Vormittag noch für einen letzten Küstenblick, bevor ihr aufbrecht.
Ein letzter Blick auf das Weltnaturerbe, dann beginnt die lange Fahrt zurück nach Süden.
Am Rastplatz an der Höga Kusten Bron nehmt ihr Abschied von der Steilküste mit ihrem weiten Fjordblick. Ein passender Schlusspunkt, bevor die E4 euch nach Süden führt.
Campingplatz an der Küste bei Gävle als Zwischenstopp auf der Rückfahrt. Ruhig gelegen mit Bademöglichkeit, gut erreichbar direkt an der E4.
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Zweite Rückreise-Etappe
Der längste Rückfahrtag, plant großzügig Pausen ein.
Rund um Stockholm kann es zu Stoßzeiten stocken, meidet nach Möglichkeit den Berufsverkehr.
Weiter nach Süden, vorbei an Stockholm auf der E4, bis in die Nähe des Öresund.
Strandnaher Campingplatz in Åhus an der Ostküste Schonens, guter Endpunkt der zweiten Rückfahretappe. Langer Sandstrand für ein letztes Bad in schwedischem Wasser, bevor am nächsten Tag der Öresund überquert wird.
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Letzte Etappe nach Hause
Öresundmaut und gegebenenfalls Fährticket vorab buchen spart Geld und Zeit.
Rechnet mit einem vollen Fahrtag, teilt euch am Steuer ab.
Letzter Reisetag: über die Öresundbrücke, durch Dänemark und zurück nach Hamburg.
Noch einmal über den Öresund, diesmal Richtung Kontinent. Der Übergang aus Brücke und Tunnel ist ein markanter Schlusspunkt des Roadtrips.
Ankunft in Hamburg, das Ziel der Rückreise. Damit endet euer Roadtrip an die Höga Kusten.
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