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Anreise mit Zwischenstopp
Kurze erste Etappe, damit der Start entspannt bleibt.
Berlin nur als Zwischenstopp, keine Innenstadtfahrt mit dem großen Wohnmobil.
Hier startet eure Reise. Von Dresden geht es Richtung Norden, die erste Etappe teilt ihr auf, damit der Anreisetag entspannt bleibt.
Ein praktischer Stellplatz für die erste Nacht am südöstlichen Berliner Rand, gut geeignet als Etappenstopp. Für die Kinder lohnt ein kurzer Spaziergang durch den weitläufigen Treptower Park an der Spree.
Ankommen am Meer
Fahrzeit knapp unter 4 Stunden, danach ein ruhiger Nachmittag im Ozeaneum.
In Stralsund ebenerdig parken, die Altstadtgassen sind für ein großes Wohnmobil zu eng.
Das Ozeaneum am Stralsunder Hafen zeigt die Unterwasserwelt von Ostsee bis Nordatlantik mit riesigen Aquarien und lebensgroßen Walmodellen. Ein perfekter erster Nachmittag und ein starker Tipp für jeden Regentag der Reise.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Ruhig gelegener Platz am Wasser mit Blick über den Strelasund zur Rügenbrücke. Gute Ausstattung und ein guter Ausgangspunkt für den Sprung auf die Insel am nächsten Tag.
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Erstes Seebad
Kurze Fahrt, viel Zeit zum Ankommen auf der Insel.
In Binz an den ausgewiesenen Parkplätzen am Ortsrand halten, die Promenade ist zu Fuß erreichbar.
Die kilometerlange Bauruine aus der NS-Zeit ist heute teils saniert und beherbergt Ausstellungen zur Geschichte. Ein interessanter Stopp gerade für die Ältere, die Zusammenhänge verstehen will, und mit dem nahen Strand direkt dahinter.
Binz ist das bekannteste Seebad Rügens mit weißer Bäderarchitektur, langer Seebrücke und breitem Sandstrand. Auch bei Wind lohnt ein Bummel über die Promenade mit Eisdiele und Blick aufs Meer.
Waldnaher Campingplatz nahe Prora mit kurzem Weg zum breiten Strand. Guter Standort für mehrere Nächte, um Ostrügen ohne ständiges Umziehen zu erkunden.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Natur und Wandern
Wanderschuhe mitnehmen, die Wege an der Steilküste können bei Nässe rutschig sein.
Bei Sturmwarnung sind Klippenwege gesperrt, dann ins Nationalpark-Zentrum ausweichen.
Der Königsstuhl ist der berühmteste Kreidefelsen Rügens, heute mit einem freischwebenden Skywalk und einem Erlebniszentrum zur Natur des Nationalparks. Der Weg dorthin führt durch alten Buchenwald, der zum UNESCO-Welterbe gehört.
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Aussichtspunkt mit dem klassischen Postkartenblick auf den Königsstuhl und die schroffen Kreideklippen über dem Meer. Gut erreichbar zu Fuß und ein Höhepunkt der Wanderung entlang der Steilküste.
Burgen und alte Bahn
Kombination aus Schloss und Bahnfahrt hält beide Altersgruppen bei Laune.
Der Rasende Roland ist auch bei Regen ein guter Programmpunkt.
Auf einem bewaldeten Hügel thront dieses Jagdschloss aus dem 19. Jahrhundert mit einem gusseisernen Wendeltreppen-Turm, den man erklimmen kann. Von oben reicht der Blick weit über die Insel, ein Erlebnis auch für ältere Kinder.
Die historische Dampfschmalspurbahn tuckert seit über hundert Jahren zwischen den Seebädern durch Wald und Felder. Eine Fahrt im offenen Wagen mit dem Duft von Kohle und Dampf begeistert Kinder wie Erwachsene.
Bäderarchitektur
Entspannter Tag mit kurzen Fahrten und viel Zeit am Strand von Göhren.
Die restaurierte Seebrücke mit ihrem markanten Brückenhaus gilt als schönste der Insel. In der Tauchgondel am Ende der Brücke geht es unter die Wasseroberfläche, ein Highlight für die Kinder auch bei kühlem Wetter.
Die stille Halbinsel Mönchgut bietet sanfte Hügel, Steilküste und weite Blicke über die Boddenlandschaft. Ein Spaziergang hier ist ein ruhiger Kontrast zum Trubel der großen Seebäder.
Großer Ferienplatz direkt hinter der Düne am Südoststrand von Rügen mit direktem Strandzugang. Familienfreundlich mit Spielplätzen und Brötchenservice.
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Erholung und Regenoptionen
Bewusst ein Ruhetag ohne Fahren, damit sich alle erholen können.
Bei schönem Wetter Strand, bei Regen Museum und Rasender Roland als Ausweichidee.
Breiter, feiner Sandstrand mit flachem Einstieg, ideal zum Buddeln und Muschelsuchen. Bei Wind lässt sich hier gut ein Drachen steigen oder eine Sandburg bauen.
Das kleine Mönchguter Heimatmuseum und das MoLa zeigen Fischerei, Trachten und Alltag der Insel früher. Eine gute Beschäftigung, wenn der Regen den Strandtag durchkreuzt.
Klassizismus und Bodden
Fahrzeit deutlich unter dem Tageslimit, viel Zeit für Zwischenstopps.
Im Herbst lohnt am Abend eine Kranichbeobachtung am Bodden.
Die weiße Residenzstadt Putbus überrascht mit klassizistischen Rundplätzen und einem großen englischen Landschaftspark. Der Park lädt zum Spazieren ein, im Orangerie-Café gibt es Kuchen für die Pause.
Vom Fischerort Schaprode geht der Blick über den Bodden zur autofreien Insel Hiddensee. Ein ruhiger Ort zum Durchatmen mit weiter Wasserlandschaft und Vogelschwärmen im Herbst.
Ruhiger Platz auf der Insel Ummanz direkt am Wasser, bekannt bei Surfern und Naturfreunden. Im Herbst rasten hier tausende Kraniche, ein besonderes Naturschauspiel für die Kinder.
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Leuchttürme und Steilküste
Der letzte Abschnitt zum Kap ist autofrei, festes Schuhwerk mitnehmen.
Bei Regen sind die Leuchtturm-Ausstellungen trocken und interessant.
An der Nordspitze Rügens stehen zwei historische Leuchttürme und die Reste einer slawischen Tempelburg über der Steilküste. Beide Türme lassen sich besteigen, und die Wanderung zum Fischerdorf Vitt ist ein Erlebnis.
Das winzige, reetgedeckte Fischerdörfchen Vitt liegt versteckt in einer Schlucht direkt am Meer und steht komplett unter Denkmalschutz. Ein Bummel durch die schmalen Gassen fühlt sich an wie eine kleine Zeitreise.
Hansestadt entdecken
Kurze Fahrt, Nachmittag für die Altstadt.
Das Wohnmobil ebenerdig abstellen, Altstadt zu Fuß erkunden.
Die UNESCO-Welterbe-Altstadt von Stralsund beeindruckt mit Backsteingotik, dem prächtigen Rathaus und alten Speichern am Hafen. Ein Spaziergang durch die Gassen zeigt, wie mächtig die Hansestadt einst war.
Im umgebauten mittelalterlichen Kloster erzählt das Meeresmuseum von Meeresforschung, Fischerei und Walskeletten unter dem Gewölbe. Eine ruhige, wetterunabhängige Alternative zum Ozeaneum am Hafen.
Zurück auf dem vertrauten Platz am Strelasund, ideal um Stralsund zu Fuß und mit kurzen Wegen zu erkunden.
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Seenlandschaft
Fahrzeit gut über zwei Stunden, danach das Müritzeum als ruhiger Nachmittag.
Das hübsche Städtchen Waren liegt am Nordufer der Müritz, dem größten Binnensee Deutschlands. Der Hafen und die Altstadt laden zum Bummeln ein, der Müritzsee wirkt fast wie ein Meer.
Das Naturerlebniszentrum Müritzeum zeigt die Tier- und Pflanzenwelt der Seenplatte mit einem großen Süßwasseraquarium voller heimischer Fische. Eine sehr gute Idee für einen grauen Tag, spannend für beide Kinder.
Naturnaher Platz im Müritz-Nationalpark am Waldrand, mit Zugang zum See und Wanderwegen direkt vor der Tür. Ruhig gelegen und ideal zum Abschalten.
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Natur und Wandern
Ruhiger Naturtag mit kurzen Fahrten und einer machbaren Wanderung.
Bei starkem Regen bietet sich stattdessen erneut das Müritzeum an.
Vom Beobachtungsturm bei Federow im Müritz-Nationalpark lassen sich Seeadler und im Herbst rastende Kraniche beobachten. Rangerstationen erklären die Tierwelt kindgerecht, ein Fernglas lohnt sich.
Ein Aussichtsturm mitten im Wald bietet einen weiten Blick über die unberührte Seenlandschaft des Nationalparks. Der Weg dorthin ist familientauglich und führt an klaren Seen vorbei.
Reformation und Geschichte
Fahrzeit knapp über drei Stunden, danach ein kompakter Stadtbummel.
In Wittenberg ebenerdig am Elbufer parken, die Altstadt ist zu Fuß erreichbar.
In Wittenberg schlug Martin Luther seine Thesen an die Schlosskirche, die Altstadt ist voll gut erhaltener Backsteinbauten und Museen. Ein anschaulicher Geschichtsstopp, der besonders für die Ältere greifbar wird.
Das Lutherhaus ist das größte reformationsgeschichtliche Museum der Welt und zeigt anschaulich das Leben Luthers und seiner Zeit. Ein guter, wetterunabhängiger Programmpunkt auf dem Heimweg.
Campingplatz direkt an der Elbe mit Blick aufs Wasser und kurzem Weg in die Altstadt. Bequemer letzter Halt vor der Rückkehr nach Dresden.
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Heimreise
Kurze Heimfahrt, damit der letzte Tag ruhig bleibt.
Vor der Abfahrt lohnt ein kurzer Morgenspaziergang am Elbufer entlang des Radwegs. Ein ruhiger Abschluss, um die Reise ausklingen zu lassen, bevor die letzte Etappe beginnt.
Zurück am Ausgangspunkt endet eure Rundreise. Von der Ostsee über die Kreidefelsen bis zur Seenplatte habt ihr viel gesehen, gewandert und entdeckt.
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