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Hanseatischer Auftakt an der Bucht
Kurze Anreise, so bleibt der Nachmittag komplett für die Altstadt.
In der Wismarer Altstadt gilt teils verkehrsberuhigte Zone; parkt am besten am Rand und geht zu Fuß.
Hier startet eure Reise. Von Hamburg aus geht es entspannt in Richtung Ostseeküste.
Wismars vollständig erhaltene Backstein-Altstadt gehört zum UNESCO-Welterbe und gruppiert sich um einen der größten Marktplätze Norddeutschlands mit der Wasserkunst als Wahrzeichen. Über die verwinkelten Gassen erreicht man die mächtigen Backsteinkirchen St. Nikolai und St. Georgen. Ein guter Ort, um bei einem Bummel in der Hanse-Vergangenheit anzukommen.
Der Alte Hafen mit dem historischen Baumhaus und den Speichergebäuden erzählt von Wismars maritimer Blütezeit. Von hier legen im Herbst noch Ausflugsboote ab, und der Nachbau der Poeler Kogge liegt oft im Wasser. Ein schöner Abschluss des ersten Tages am Wasser.
Zentrale Ferienwohnung in einem der sanierten Bürgerhäuser der Altstadt, von der aus ihr Markt und Hafen zu Fuß erreicht. Ideal, um am Abend noch durch die beleuchteten Gassen zu schlendern.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Salzspeicher, Werftblick und erste Boddenluft
Am Vormittag noch entspannt durch Wismar, dann die längere Etappe des Tages.
Fahrzeit knapp unter der Drei-Stunden-Grenze, mit Pausenpuffer in Ahrenshoop.
Die historischen Salzspeicher am Hafen zeugen vom einträglichen Salzhandel der Hansezeit, als Wismar Umschlagplatz für Lüneburger Salz war. Die wuchtigen Backsteinbauten stehen heute unter Denkmalschutz und bilden eine markante Hafenkulisse. Ein kurzer, lohnender Halt vor der Weiterfahrt.
Das alte Fischer- und Künstlerdorf Ahrenshoop lockte schon um 1900 Maler mit seinem besonderen Licht zwischen Ostsee und Bodden. Rohrdachhäuser, kleine Galerien und das Kunstmuseum prägen den Ort. Ein Spaziergang zum Hohen Ufer bietet den ersten weiten Blick über die Ostsee.
Ruhige Ferienwohnung in einem der typischen Rohrdachhäuser von Prerow, guter Ausgangspunkt für Weststrand und Darßwald. Von hier erreicht ihr die kommenden Tage alle Ziele der Halbinsel mit kurzen Wegen.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Der wilde Westen der Halbinsel
Der Darßer Ort ist nur zu Fuß oder per Rad erreichbar; plant für Hin- und Rückweg ausreichend Zeit ein.
Fester Wanderschuh und windfeste Kleidung lohnen sich, der Weststrand ist im Herbst rau.
Der Weststrand gilt als einer der schönsten Naturstrände Deutschlands: unbebaut, wild und gesäumt von windgeformten Küstenwäldern und Windflüchtern. Angeschwemmtes Totholz und die salzige Brandung machen ihn zu einem ursprünglichen Erlebnis. Ein langer Strandspaziergang gehört hier zum Pflichtprogramm.
Der Leuchtturm Darßer Ort steht an der wilden Nordwestspitze der Halbinsel und ist nur zu Fuß oder mit dem Rad durch den Nationalpark erreichbar. Im angeschlossenen Natureum erfährt man mehr über die Küstendynamik, und von der Aussichtsplattform reicht der Blick über die endlose Küstenlandschaft. Wer hinaufsteigt, wird mit einem grandiosen Rundblick belohnt.
Prerows moderne Seebrücke ragt weit in die Ostsee hinaus und bietet am Ende des Tages einen weiten Blick über den Nordstrand. Der breite Sandstrand lädt zum Ausklang eines Wandertages ein. Bei Sonnenuntergang ein besonders stimmungsvoller Ort.
Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft
Der Kranicheinflug findet in der Abenddämmerung statt; plant den Rückweg mit Restlicht.
Fernglas mitnehmen und im Kerngebiet auf den Wegen bleiben, um die Vögel nicht zu stören.
Das Ostseebad Zingst verbindet einen breiten Sandstrand mit weiten Boddenwiesen und ist im Herbst Anlaufpunkt für die Kranichbeobachtung. Die Seebrücke mit ihrer Meerwasser-Messstation und das Ortszentrum laden zum Bummeln ein. Von hier führen zahlreiche Rad- und Wanderwege in den Nationalpark.
Der Nationalpark schützt eine einzigartige Landschaft aus flachen Bodden, Windwatt und Salzwiesen. Im Herbst rasten hier zehntausende Kraniche, die abends spektakulär zu ihren Schlafplätzen einfliegen. Aussichtspunkte und geführte Touren machen das Naturschauspiel erlebbar.
Holstentor und hanseatischer Abschluss
Die Rückfahrt vom Darß nach Lübeck ist die längste Etappe der Reise; früh losfahren und eine Pause einplanen.
In der Lübecker Altstadt ebenerdig am Rand parken und zu Fuß weiter, die Gassen sind eng.
Das Holstentor ist das Wahrzeichen Lübecks und eines der bekanntesten Stadttore Deutschlands, mit seinen zwei runden Türmen und dem Schriftzug Concordia domi foris pax. Im Inneren erzählt ein Museum von der Macht der Hanse. Der Blick vom Torplatz auf die Altstadtsilhouette ist ein klassischer Fotomoment.
Lübecks Altstadtinsel gehört zum UNESCO-Welterbe und beeindruckt mit der Marienkirche, dem gotischen Rathaus und engen Gängen voller Backsteinhäuser. Zwischen Marzipan-Traditionshäusern und Kaufmannshöfen lässt sich die Hansepracht erwandern. Ein stimmiger Abschluss eurer Reise entlang der Ostsee.
Ferienwohnung auf der Altstadtinsel, von der ihr Holstentor, Rathaus und Marienkirche zu Fuß erreicht. Perfekt, um den letzten Abend in aller Ruhe in der Hansestadt ausklingen zu lassen, bevor es am nächsten Tag heimwärts geht.
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