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Anreise, erste lange Etappe entspannt aufteilen
Erste Etappe bewusst kurz gehalten, gut 3,5 Stunden Fahrt.
Hier startet eure Reise. Vollgetankt und mit gefülltem Frischwassertank geht es in Richtung Frankreich.
Beaune im Herzen des Burgund ist ein charmanter Zwischenstopp mit von einer Ringmauer umgebener Altstadt und dem berühmten Hôtel-Dieu. Der Stellplatz liegt fußläufig zum Zentrum, ideal für einen entspannten Abendbummel.
Fahrtetappe mit Weinregion-Flair
Das ist die längste Fahrtetappe der Reise. Frühe Abfahrt empfehlenswert, dafür danach kürzere Tage.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Bordeaux besticht mit seiner eleganten Flussfront an der Garonne und dem gepflasterten Zentrum um den Place de la Bourse. Der bewachte Stellplatz am See ist gut angebunden, ins Zentrum kommt ihr bequem mit der Tram.
Ankunft im Baskenland
Kurze Fahretappe, den Nachmittag für La Concha und die ersten Pintxos in der Parte Vieja nutzen.
San Sebastián gilt als eine der schönsten Städte am Golf von Biskaya. Der geschwungene Stadtstrand La Concha, die belebte Altstadt und die dichteste Pintxos-Kultur des Baskenlands warten auf euch.
Die muschelförmige Bucht von La Concha ist das Wahrzeichen der Stadt, gesäumt von einer eleganten Promenade mit weißem Geländer. Bei Ebbe breiter, feiner Sandstrand, ideal für einen ersten Meeresspaziergang.
Der terrassierte Campingplatz liegt auf dem Monte Igueldo hoch über der Stadt mit Blick auf die Bucht. Ein Buslinie verbindet den Platz direkt mit dem Zentrum, sodass ihr das Wohnmobil stehen lassen könnt.
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Genusstag ohne Ortswechsel
Erholungstag ohne Fahren. Vormittags Altstadt und Mercado de la Bretxa, mittags Pintxos, nachmittags Monte Urgull.
In den engen Gassen der Altstadt reiht sich eine Pintxos-Bar an die nächste. Man zieht von Tresen zu Tresen, probiert kleine Häppchen wie Gilda oder gebratenen Kabeljau und trinkt dazu einen Txakoli.
Der bewaldete Stadtberg über der Altstadt lässt sich in einer knappen Stunde erwandern. Oben belohnt eine Christusstatue mit weitem Blick über die Bucht und das offene Meer.
Steilküste und Wanderweg zur Ermita
Für Gaztelugatxe festes Schuhwerk und Wasser mitnehmen, der Abstieg und Wiederaufstieg dauert gut 1,5 Stunden.
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Das kleine Fischerdorf Getaria ist bekannt für gegrillten Fisch und den würzigen Txakoli aus den umliegenden Weinbergen. Der markante Felsen El Ratón prägt die Silhouette am Hafen.
Über eine steinerne Brücke und 241 Stufen erreicht man die einsame Einsiedelei auf einer Felsinsel, die durch Game of Thrones weltberühmt wurde. Der Weg ist steil, die tosende Brandung und der Rundumblick machen ihn zum Höhepunkt.
Bakio ist ein entspanntes Surferdorf mit langem Sandstrand, nur wenige Minuten von Gaztelugatxe entfernt. Der Wohnmobilstellplatz liegt strandnah und eignet sich gut für einen ruhigen Abend am Meer.
Architektur und Kunst
Kurze Anfahrt, den ganzen Tag für Bilbao. Am Fluss entlang lässt sich gut vom Guggenheim in die Altstadt spazieren.
Frank Gehrys glänzender Titanbau am Ufer des Nervión hat Bilbao verwandelt und ist schon von außen ein Erlebnis. Drinnen wechselnde Ausstellungen moderner Kunst, davor Jeff Koons Blumenhund Puppy.
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Die sieben Gassen der Bilbao Altstadt sind voller traditioneller Bars und Märkte wie dem Mercado de la Ribera. Perfekt für eine Pintxos-Runde am Nachmittag.
Der städtische Wohnmobilplatz liegt auf einer Anhöhe über Bilbao mit Blick auf die Stadt. Von hier fährt ein Bus ins Zentrum, sodass ihr das große Fahrzeug außerhalb der engen Innenstadt lasst.
Küstenfahrt nach Castro Urdiales
Sehr entspannter Tag mit kurzen Etappen und Zeit am Strand.
Der Fischerort mit gotischer Kirche Santa María, Burgruine und altem Hafen ist ein ruhiger Einstieg nach Kantabrien. An der Uferpromenade lässt es sich gut flanieren und Meeresfrüchte essen.
Laredo besitzt einen der längsten Sandstrände Kantabriens, La Salvé, der sich über Kilometer erstreckt. Der Stellplatz liegt strandnah und ist ideal für einen Bade- und Spaziernachmittag.
Elegante Hauptstadt am Meer
Halbinsel und Strände lassen sich gut zu Fuß verbinden. Das Wohnmobil am Stellplatz stehen lassen.
Der weitläufige Park mit dem königlichen Sommerpalast liegt auf einer grünen Halbinsel mit Blick über die Bucht von Santander. Freilaufende Robben und Pinguine in einem kleinen Gehege machen den Spaziergang abwechslungsreich.
Der elegante Stadtstrand von Santander wird von einer Belle-Époque-Promenade gesäumt. Feiner Sand und ruhiges Wasser laden zum Baden und Bummeln ein.
Der Stellplatz nahe dem Leuchtturm Cabo Mayor liegt am grünen Küstenpark von Santander. Von hier lässt sich der Küstenweg mit Blick aufs Meer erwandern, das Zentrum ist mit dem Bus erreichbar.
Mittelalter und Gaudí
Wer mag, besucht in Santillana zusätzlich das Museum der Höhle von Altamira mit der Nachbildung der Felsmalereien.
Das komplett erhaltene mittelalterliche Dorf mit Kopfsteinpflaster, Adelshäusern und der Stiftskirche zählt zu den schönsten Ortsbildern Spaniens. Autofrei im Kern, ideal für einen Bummel durch die Geschichte.
Dieser verspielte Frühbau von Antoni Gaudí in Comillas leuchtet mit Sonnenblumen-Kacheln und einem markanten Turm. Ein kleines, aber charmantes Werk, das die spätere Formensprache des Meisters bereits andeutet.
Comillas verbindet modernistische Architektur mit einem hübschen Strand und einem historischen Ortskern. Der Stellplatz liegt zentrumsnah, sodass El Capricho und die Universidad Pontificia zu Fuß erreichbar sind.
Küstenkuriositäten und asturische Grenze
Gulpiyuri lohnt sich besonders bei auflaufender Flut, dann steht dort Wasser.
Dieser winzige Binnenstrand liegt rund hundert Meter landeinwärts, gespeist durch unterirdische Kanäle vom Meer. Bei Flut füllt sich die grüne Mulde mit Wasser, ein skurriles Naturschauspiel, das man über einen kurzen Fußweg erreicht.
Das lebendige Fischerstädtchen Llanes hat einen malerischen Hafen, die bunt bemalten Cubos de la Memoria und mehrere Stadtstrände. Ein guter Ort für frischen Fisch und einen Bummel durch die Altstadt.
Der Stellplatz liegt in Gehweite zur Altstadt und zu den Stränden von Llanes. Ideal, um Küstenorte und den Sella-Steilpfad Paseo de San Pedro zu erkunden.
Bergtag Teil eins
Die Straße zu den Lagos ist in der Hochsaison für Fahrzeuge zeitweise gesperrt; heute nur bis Covadonga, die Seen morgen früh oder per Shuttle.
Die einstige asturische Hauptstadt liegt am Tor zu den Picos de Europa, überspannt von der berühmten römisch anmutenden Brücke über den Sella. Ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen und mit lebhaftem Markt.
Die in den Fels gehauene Höhlenkapelle und die neoromanische Basilika bilden ein spirituelles Zentrum Asturiens. Der Wallfahrtsort liegt spektakulär zwischen den Bergen und ist Auftakt zur Fahrt hinauf zu den Seen.
Der Stellplatz nahe dem Zentrum von Cangas de Onís ist ein bequemer Standort für zwei Bergtage. Von hier startet ihr am nächsten Morgen zeitig zu den Lagos de Covadonga.
Bergtag Teil zwei
Früh los, oben ist es morgens ruhiger und oft wolkenfreier. Warme Kleidung und feste Schuhe mitnehmen, das Wetter wechselt schnell.
Die beiden Gletscherseen Enol und Ercina liegen auf über 1000 Metern inmitten grüner Almen mit weidenden Rindern. Rund um die Seen führen leichte bis mittlere Wanderwege mit weitem Blick auf die Berggipfel.
Der markierte Rundweg PR-PNPE 2 verbindet beide Seen und die Aussichtspunkte über etwa fünf bis sechs Kilometer. Eine familientaugliche Bergwanderung mit moderaten Höhenmetern und großer Kulisse.
Spektakulärer Wandertag, dann Richtung Burgos
Die Bergstraßen sind eng und kurvig, für das Wohnmobil ruhig fahren und Ausweichbuchten nutzen.
Das Bergstädtchen Potes liegt in der Region Liébana am Fuß der Picos, mit steinernen Gassen und Türmen. Bekannt für den Orujo-Schnaps und als Ausgangspunkt zur Seilbahn von Fuente Dé.
Die Seilbahn überwindet in wenigen Minuten fast 800 Höhenmeter bis auf 1823 Meter zum Aussichtspunkt El Cable. Oben eröffnet sich ein grandioses Panorama über das Herz der Picos de Europa.
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Der Stellplatz am Ortsrand von Potes liegt eingebettet zwischen den Bergen der Liébana. Ruhige Nacht vor der Weiterfahrt Richtung Meseta und Burgos.
Gotische Kathedrale und Jakobsweg
Etwas längere Fahretappe, dafür der Nachmittag entspannt in Burgos.
Die gotische Kathedrale von Burgos zählt zum UNESCO-Welterbe und beeindruckt mit filigranen Türmen, kunstvollen Portalen und dem Grab des El Cid. Ein Höhepunkt spanischer Sakralarchitektur am Jakobsweg.
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Rund um die Plaza Mayor und die Uferpromenade am Arlanzón laden Tapasbars zum Verweilen ein. Regionale Spezialität ist die Blutwurst Morcilla de Burgos.
Der Stellplatz am Fluss Arlanzón liegt in einem Grünzug, von dem ein Rad- und Fußweg direkt in die Altstadt führt. Praktisch, um das große Wohnmobil außerhalb des Zentrums zu parken.
Rückreise, Etappe eins
Rund vier Stunden Fahrt am Limit des Tagespensums, unterwegs bewusst Pausen einlegen.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Die rosa Backsteinstadt Toulouse an der Garonne bietet mit der Basilika Saint-Sernin und lebhaften Plätzen einen schönen Zwischenstopp. Der bewachte Stellplatz ist gut ans Zentrum angebunden.
Heimkehr
Die Rückfahrt Toulouse–Freiburg ist zu lang für einen Tag. Wir empfehlen, in Mâcon eine Nacht einzulegen und die letzte Strecke am Folgetag zu fahren, falls euer Zeitplan es zulässt.
Wenn ihr durchfahren müsst, plant großzügige Pausen ein und wechselt euch am Steuer ab.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Falls euch die Etappe zu lang wird, ist Mâcon an der Saône ein hübscher Zwischenhalt in der Weinregion. Von hier ist Freiburg gut erreichbar.
Hier endet eure Rundreise. Nach der grünen Nordküste und den Picos de Europa seid ihr wieder zurück im Schwarzwald.
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