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Bahnanreise ins Wallis
Langer, aber entspannter Anreisetag ganz mit der Bahn.
Bequeme Umstiegszeit in Basel und Visp einplanen, damit ihr die Anschlüsse ohne Stress erreicht.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Hier startet eure Reise. Vom Frankfurter Hauptbahnhof geht es mit dem ICE Richtung Schweiz.
Der autofreie Bergort am Fuß des Matterhorns ist Ausgangspunkt des Glacier Express. Vom Bahnhof erreicht ihr fußläufig die Fußgängerzone, Läden und Restaurants; elektrische Ortstaxis bringen Gepäck zum Hotel. Ein guter Einstieg, um am Abend den Blick aufs Matterhorn zu genießen.
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Zentrales, familiengeführtes Hotel wenige Gehminuten vom Bahnhof mit Blick Richtung Matterhorn. Gute Basis für zwei Nächte, um Ort und Umgebung ohne Hektik zu erleben.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Bergnatur und Erholung
Erholungstag ohne Ortswechsel: viel Natur, wenig Fahren.
Bei klarem Wetter früh hochfahren, dann ist der Blick aufs Matterhorn am klarsten.
Die Zahnradbahn Gornergratbahn fährt von Zermatt auf 3089 Meter hinauf zu einem der berühmtesten Panoramen der Alpen mit Blick auf Matterhorn und Gornergletscher. Oben gibt es leichte Aussichtswege und ein Bergrestaurant. Ein ruhiger Tag mit großer Wirkung.
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Die langsamste Schnellbahn der Welt
Langer Bahntag, aber ganz im Panoramawagen sitzend.
Verpflegung ist an Bord möglich; Tischreservierung im Bordrestaurant lohnt sich.
Der Glacier Express verbindet Zermatt mit St. Moritz und braucht für die rund 290 Kilometer etwa acht Stunden. Ihr steigt in Chur aus und erlebt bis dahin die Oberalppass-Höhe, tiefe Schluchten und die Rheinschlucht. Panoramawagen mit großen Fenstern, ein Bordrestaurant und Kopfhörer-Kommentare machen die Fahrt zum Erlebnis.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Chur gilt als älteste Stadt der Schweiz und hat eine gut erhaltene, autofreie Altstadt mit Kathedrale und Bischofshof. Vom Bahnhof erreicht ihr die Altstadt in wenigen Minuten zu Fuß. Ein guter Ort, um nach der langen Bahnfahrt bei einem Bummel anzukommen.
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Modernes Hotel direkt am Bahnhofplatz von Chur, ideal für die Weiterreise mit der Rhätischen Bahn. Kurze Wege zu Altstadt und Anschlusszügen.
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Burgen, Geschichte und das berühmteste Viadukt
Vormittag gemütlich in der Altstadt, Nachmittag zum Viadukt.
Fahrplan der RhB prüfen, damit ihr den Zug über das Viadukt auch fotografieren könnt.
Die romanisch-gotische Kathedrale und der Bischofshof bilden das historische Herz von Chur. Rund um die Hofgasse spürt man die lange Geschichte der Bündner Hauptstadt. Ein ruhiger Vormittagsspaziergang durch die verwinkelte Altstadt.
Das gebogene Landwasserviadukt bei Filisur ist das ikonische Bauwerk der Rhätischen Bahn und Teil des UNESCO-Welterbes. Vom Aussichtspunkt bei Filisur seht ihr die Züge über die 65 Meter hohen Bögen fahren, die direkt in einen Tunnel in der Felswand münden. Ein kurzer Wanderweg führt vom Bahnhof Filisur zum Fotopunkt.
Wandern entlang der Albulabahn
Wanderung bequem bergab, rund zwei Stunden, danach entspannt weiter ins Engadin.
Festes Schuhwerk mitnehmen; der Weg ist gut ausgebaut, aber teils schottrig.
Der leichte Wanderweg von Preda hinunter nach Bergün folgt der spektakulären Albulastrecke der Rhätischen Bahn mit ihren Kehrtunneln und Viadukten. Auf gut zwei Stunden begleitet ihr die Züge, die sich in Schleifen den Berg hinabwinden, und lernt an Tafeln die geniale Bahntechnik kennen. Bergab und familienfreundlich, mit Bahnhof am Anfang und Ende.
Der mondäne Ferienort im Oberengadin liegt an einem See und ist Ausgangspunkt des Bernina Express. Vom Bahnhof unten am See geht es hinauf zum Dorf mit Läden und Seepromenade. Ein guter Standort, um Engadin und Bernina zu erkunden.
Familiengeführtes Hotel zentral in St. Moritz Dorf mit eigener Konditorei, gut erreichbar vom Bahnhof. Bequeme Basis für zwei Nächte im Engadin.
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UNESCO-Welterbe und Klostergeschichte
Etwas längerer Ausflug wegen des abgelegenen Tals, dafür wenig Andrang und eindrucksvolle Passfahrt.
Verbindungen von PostAuto und Bahn genau abstimmen, die Takte sind im Val Müstair seltener.
Das Benediktinerkloster St. Johann in Müstair beherbergt die weltweit bedeutendsten Wandmalereien aus karolingischer Zeit und ist UNESCO-Welterbe. Kirche, Klostermuseum und der Heiligkreuzkapelle erzählen über 1200 Jahre Geschichte. Ein ruhiger Ort tief im Val Müstair nahe der italienischen Grenze.
Die höchste Alpenüberquerung per Bahn
Höhepunkt der Reise: die komplette Berninastrecke mit Halt in Alp Grüm.
Am Bahnhof Tirano geht es von der Schweizer RhB zur italienischen Bahn; Grenze beachten, Ausweis mitführen.
Der Bernina Express überquert ohne Zahnrad die Alpen und erreicht am Ospizio Bernina 2253 Meter, bevor er hinunter nach Tirano in Italien rollt. Die Strecke ist UNESCO-Welterbe und führt vorbei am Lago Bianco, durch Kehrschleifen und über das offene Kreisviadukt von Brusio. Panoramawagen mit Deckenfenstern machen die Fahrt spektakulär.
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Der Halt Alp Grüm liegt spektakulär mit Blick auf den Palügletscher und das Val Poschiavo. Von der Terrasse des Bergrestaurants öffnet sich ein weites Panorama, während der Zug direkt am Abhang wendet. Ein lohnender kurzer Aufenthalt vor der Weiterfahrt nach Tirano.
Das italienische Städtchen Tirano ist Endpunkt der Berninastrecke, wo die Bahn mitten durch die Straßen zum Bahnhof fährt. Die Wallfahrtskirche Madonna di Tirano und die kleine Altstadt laden zu einem Bummel und einem italienischen Abendessen ein. Ein reizvoller Kontrast zum alpinen Engadin.
Traditionsreiches Hotel direkt gegenüber dem Bahnhof von Tirano, praktisch für die Ankunft mit dem Bernina Express und die Rückreise. Zentrale Lage nahe der Altstadt.
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Italienischer Vormittag, Rückweg über die Berninabahn
Entspannter Vormittag in Tirano, am Nachmittag gemütliche Rückfahrt über die Berninastrecke.
Die Rückfahrt könnt ihr auch im regulären RhB-Regionalzug machen und den Panoramazuschlag sparen.
Die Renaissance-Wallfahrtskirche am Ortsrand von Tirano ist reich mit Fresken und einer prächtigen Orgel ausgestattet. Sie steht am Beginn der Berninastrecke und ist ein ruhiger, kunsthistorisch spannender Ort. Ein schöner Abschluss der italienischen Etappe vor der Rückreise.
Zurück in Chur übernachtet ihr eine letzte Nacht in der Schweiz, bevor es am nächsten Tag zurück nach Frankfurt geht. Die kurze Etappe lässt genug Zeit für einen entspannten Abend in der Altstadt.
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Letzte Nacht wieder direkt am Bahnhof von Chur, ideal für die frühe Abreise nach Deutschland am nächsten Morgen.
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Bahnfahrt zurück nach Hause
Ruhiger Rückreisetag ganz mit der Bahn.
Bequeme Umstiegszeit in Zürich und Basel einplanen; mit Interrail oder Sparpreis reist ihr günstiger.
Vom Bahnhof Chur startet ihr die direkte Bahnverbindung zurück nach Deutschland. Ein letzter Blick auf die Bündner Berge, bevor der Zug ins Rheintal rollt.
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Ankunft am Frankfurter Hauptbahnhof: Hier endet eure Rundreise durch Graubünden und das Engadin.
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