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Anreise per Bahn
Erster Tag bewusst als reiner Reisetag geplant, mit Ankunft am Abend in Paris.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Hier startet eure Reise. Von Berlin geht es mit dem Zug Richtung Westen, um die lange Strecke nach Spanien entspannt in Etappen zu nehmen.
Kleines, klassisches Stadthotel in der Naehe der Grands Boulevards, gut fuer eine Zwischenuebernachtung. Am Abend bleibt Zeit fuer einen ersten Bummel und ein Abendessen im Marais.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Anreise per Bahn
Zweiter langer Bahntag; in Madrid ankommen und den Abend ruhig ausklingen lassen.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Von Paris fuehrt die schnellste Bahnverbindung nach Spanien ueber Barcelona. Der Umstieg in Barcelona ist entspannt, dort bleibt Zeit fuer einen Kaffee.
Traditionsreiches Hotel direkt gegenueber dem Bahnhof Atocha, ideal fuer die Weiterfahrt am naechsten Morgen. Der Prado und der Retiro-Park liegen zu Fuss in Reichweite fuer einen ruhigen Abendspaziergang.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Ankunft in der Extremadura
Den Mietwagen erst ab morgen nutzen; heute reicht die Bahn, das Theater liegt fusslaeufig.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Von Atocha bringt euch der Regionalzug direkt nach Merida in die Extremadura. Die Fahrt fuehrt durch weite Dehesa-Landschaften mit Korkeichen und Weideland.
Das um 15 v. Chr. errichtete Theater ist eines der besterhaltenen der roemischen Welt und bis heute Buehne fuer Festspiele. Die zweistoeckige Saeulenkulisse hinter der Buehne ist ein grossartiger erster Eindruck der antiken Provinzhauptstadt Emerita Augusta.
Elegantes Hotel in einem Palast direkt an der Plaza de Espana, zentral und mit Parkmoeglichkeit fuer den spaeter uebernommenen Mietwagen. Von hier aus sind alle roemischen Monumente zu Fuss erreichbar.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Roemisches Erbe zu Fuss
Reiner Fusstag in Merida, viel Zeit fuer Pausen in den Bogenhallen und an der Bruecke.
Von der einst kilometerlangen Wasserleitung stehen noch mehrere hohe Pfeiler mit dem charakteristischen Wechsel aus Ziegel und Granit. Der Volksmund taufte sie Los Milagros, die Wunderbaren; heute nisten Stoerche in den Bogenreihen.
Das von Rafael Moneo entworfene Museum zeigt in einer eindrucksvollen Ziegelhalle Mosaike, Statuen und Alltagsgegenstaende aus Emerita Augusta. Ein guter Ort, um die roemische Stadt vor der Erkundung der Ruinen einzuordnen.
Die fast 800 Meter lange Roemerbruecke ueber den Guadiana ist eine der laengsten der Antike und heute Fussgaengerweg. Am Brueckenkopf schuetzt die maurische Alcazaba mit ihrer Zisterne den Uebergang, ein schoener Nachmittagsspaziergang.
Konquistadoren-Altstadt
Kurze Etappe, damit am Nachmittag genug Zeit fuer die Altstadt bleibt.
Caceres wird fuer die naechsten Naechte eure Basis fuer Autoausfluege.
Hier uebernehmt ihr den vorab reservierten Mietwagen. Eine Reservierung im Voraus ist deutlich guenstiger als die spontane Anmietung; die Station liegt nahe dem Bahnhof.
Die von einer Stadtmauer umschlossene Ciudad Monumental ist ein fast lueckenlos erhaltenes Ensemble aus mittelalterlichen und Renaissance-Palaesten mit wehrhaften Tuermen, auf denen Stoerche nisten. Ein Rundgang durch die verwinkelten Gassen fuehlt sich an wie eine Reise ins Zeitalter der Konquistadoren.
Der Parador residiert in einem Adelspalast des 14. Jahrhunderts mitten in der Altstadt, mit Steingewoelben und ruhigem Innenhof. Er hat einen Parkservice, sodass der Mietwagen sicher steht, waehrend ihr die Gassen zu Fuss erkundet.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Autoausflug
Nur rund 50 Kilometer je Richtung, viel Zeit vor Ort ohne Hetze.
Die weite, von Arkaden und Palaesten gesaeumte Plaza Mayor gehoert zu den schoensten Plaetzen Spaniens; in ihrer Mitte reitet Francisco Pizarro in Bronze. Von hier stammen mehrere Eroberer Suedamerikas, deren Reichtum die prunkvollen Fassaden ringsum bezahlte.
Die maurische Burg kroent den Huegel ueber der Stadt und bietet von den Mauern einen weiten Blick ueber die Dehesa. Der Aufstieg durch die Oberstadt an alten Kirchen und Palaesten vorbei ist selbst schon ein Erlebnis.
Autoausflug und Pilgerort
Guadalupe liegt weiter entfernt; die Strecke ist der laengste Autoausflug der Reise mit rund zwei Stunden je Richtung, aber landschaftlich sehr schoen.
Das prachtvolle Kloster ist seit Jahrhunderten ein bedeutender Wallfahrtsort und UNESCO-Welterbe, eng verbunden mit der Entdeckung Amerikas. Die Fuehrung durch Sakristei mit Zurbaran-Gemaelden, Kreuzgang und Reliquienschatz lohnt sich sehr.
Rund um das Kloster windet sich ein Gassengewirr mit Fachwerkhaeusern, Brunnen und kleinen Plaetzen. Ein guter Ort fuer eine ruhige Mittagspause bei regionaler Kueche, bevor es zurueck nach Caceres geht.
Basiswechsel
Kurzer Umzug, Nachmittag frei fuer die Altstadt von Plasencia.
Plasencia wird die Basis fuer die naechsten Naechte und die Monfrague-Ausfluege.
Die von einer maechtigen Stadtmauer umgebene Bischofsstadt am Jerte-Fluss verbindet zwei Kathedralen, eine lebendige Plaza Mayor und mittelalterliche Gassen. Sie ist zugleich das Tor zum Monfrague und ein angenehmer Ort zum Ankommen.
Der Parador liegt in einem ehemaligen Kloster des 15. Jahrhunderts mit gotischem Kreuzgang, mitten in der Altstadt. Er hat Parkmoeglichkeit und ist ein ruhiger Ausgangspunkt fuer die Ausfluege in den Nationalpark.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Vogelwelt und Wandern
Frueh am Morgen sind die Geier am aktivsten, daher fruehes Losfahren empfohlen.
Kurze Fahrstrecken, viel Zeit fuer Beobachtung und einen kleinen Wanderweg.
Vom Aussichtspunkt gegenueber dem gewaltigen Quarzitfelsen beobachtet ihr Kolonien von Gaensegeiern, dazu Schwarzstoerche und mit Glueck den seltenen Schwarzstorch oder Kaisereradler. Fernglas nicht vergessen; im Fruehling ist die Aktivitaet am Brutfelsen besonders hoch.
Die Ruine der maurischen Burg thront hoch ueber dem Zusammenfluss von Tajo und Tietar und bietet einen Rundblick ueber die Schluchten und den kreisenden Greifvoegeln. Der kurze, aber steile Aufstieg belohnt mit einem der schoensten Ausblicke der Extremadura.
Das Besucherzentrum im kleinen Weiler mitten im Park informiert ueber die Tierwelt und die markierten Wanderwege. Ein guter Ort, um einen kurzen Rundweg zu waehlen und die Beobachtungen des Tages einzuordnen.
Autoausflug ins Ambroztal
Ruhiger Abschlusstag in der Region mit nur einem Ausflugsziel.
Denkt an die Rueckgabe des Mietwagens, die Ankunftsstation der Bahn liegt in Plasencia.
Die enge Juderia von Hervas gilt als eines der besterhaltenen juedischen Viertel Spaniens, mit steilen Kopfsteingassen und Fachwerkhaeusern aus Kastanienholz. Der Bummel durch das Labyrinth am Fluss Ambroz fuehrt in die Zeit vor der Vertreibung von 1492.
Heimreise per Bahn
Die Rueckreise ist lang; wer es entspannter mag, teilt sie mit einer Nacht in Paris auf zwei Tage auf.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Von Plasencia geht es mit dem Zug ueber Madrid und weiter Richtung Norden zurueck nach Berlin. Die Heimreise laeuft in Etappen mit Umstiegen in Madrid und Paris.
Ankunft am Ausgangspunkt der Reise. Die lange Rueckfahrt ueber Madrid und Paris schliesst die Rundreise ab; plant fuer die Gesamtstrecke gegebenenfalls eine Zwischenuebernachtung ein, falls kein durchgehender Anschluss passt.
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