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Ankommen und Dreiflüssestadt entdecken
Reiner Anreisetag: nach der Zugfahrt reicht die Zeit für einen entspannten Altstadtbummel.
Fahrradmitnahme im Zug unbedingt vorab reservieren.
Hier startet eure Reise. Mit den Rädern geht es per Zug nach Passau, dem klassischen Ausgangspunkt des Donauradwegs.
Passau liegt am Zusammenfluss von Donau, Inn und Ilz und hat eine kompakte, gut zu Fuß erkundbare Altstadt mit engen Gassen. Der Dom St. Stephan beherbergt eine der größten Domorgeln der Welt, deren Mittagskonzerte auch Kindern gefallen. Vom Aussichtspunkt an der Veste Oberhaus überblickt man die drei Flüsse.
Zentral direkt an der Donau gelegenes Hotel mit fahrradfreundlicher Ausstattung und abschließbarem Radraum. Von hier startet ihr am nächsten Morgen bequem in die erste Etappe.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Erste, kurze Etappe am Fluss
Sehr kurze Etappe von rund 20 km, damit genug Zeit zum Baden und Pausieren bleibt.
Der linke Donauradweg ist der ruhigere und schattigere.
Die mächtige Festung über Passau wurde ab 1219 erbaut und beherbergt heute ein Museum zur Stadtgeschichte. Vom Aussichtsturm hat man den besten Blick auf das Flussdreieck. Der Aufstieg lohnt sich als kleiner Einstieg, bevor es aufs Rad geht.
Der linke Donauuferweg führt fast eben und autofrei durch dichte Uferauen mit Blick auf die bewaldeten Hänge. Unterwegs gibt es ruhige Kiesbuchten, an denen man rasten und die Füße ins Wasser halten kann. Eine sanfte erste Etappe zum Eingewöhnen.
Traditioneller Gasthof am Marktplatz des kleinen Donauorts mit sicherer Radabstellmöglichkeit und regionaler Küche. Ruhige Lage direkt am Fluss, ideal für einen entspannten Abend am Wasser.
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Über die Grenze nach Österreich
Etappe rund 30 km, mit langer Pause an der Schlögener Schlinge.
Bei Schlögen bringt eine kleine Radfähre auf die Sonnenseite des Flusses.
Der Grenzort Engelhartszell beherbergt das einzige Trappistenkloster Österreichs mit prachtvoller Rokoko-Stiftskirche. Im Klosterladen gibt es das hier gebraute Bier und hausgemachte Liköre. Ein guter Halt, um die Räder abzustellen und durchzuatmen.
An der Schlögener Schlinge zwingen steile Hänge die Donau zu einer scharfen Doppelkehre, eine der eindrucksvollsten Landschaften am ganzen Radweg. Vom Ufer aus wirkt der Fluss wie ein See zwischen den Bergen. Ein kurzer Fußweg zum Aussichtspunkt lohnt sich, oder man badet einfach an der Kiesbank.
Historisches Schlösschen direkt an der Donau mit fahrradfreundlicher Ausstattung und Blick aufs Wasser. Der kleine Marktort Aschach hat eine hübsche Uferpromenade mit Barockhäusern zum Abendspaziergang.
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In die Landeshauptstadt
Etappe rund 26 km, danach viel Zeit für die Stadt.
Mit der Pöstlingbergbahn kann man später einen kurzen Ausflug auf den Hausberg machen.
Der Weg führt weiterhin flach und gut asphaltiert am Ufer entlang, mit Blick auf grüne Auwälder. Immer wieder laden Rastplätze und Badestellen zum Verweilen ein. Kurz vor Linz weitet sich das Tal.
Das Museum der Zukunft direkt an der Donau lässt Kinder Roboter, Virtual Reality und interaktive Experimente ausprobieren. Nach den Tagen in der Natur eine willkommene Abwechslung an einem verregneten oder heißen Nachmittag. Von der Terrasse gibt es einen schönen Blick über den Fluss.
Modernes, zentral gelegenes Hotel mit abschließbarem Fahrradraum und ruhiger Lage am Neuen Dom. Von hier erreicht ihr die Altstadt und die Donaupromenade zu Fuß in wenigen Minuten.
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Durchatmen und Geschichte
Erholungstag: entweder ganz in Linz bleiben oder ein lockerer Ausflug nach Enns.
Die zweite Nacht in Linz erspart erneutes Aus- und Einpacken.
Der Hausberg von Linz ist mit der steilen Bergbahn bequem erreichbar und bietet einen Rundblick über Stadt und Donautal. Auf dem Gipfel gibt es die Grottenbahn, eine liebevoll gestaltete Zwergen-Märchenwelt, die vor allem den Jüngeren gefällt. Ein entspannter Vormittag ohne Radgepäck.
Enns gilt als eine der ältesten Städte Österreichs mit römischen Wurzeln und einem markanten Stadtturm am Hauptplatz, den man besteigen kann. Das Museum Lauriacum erzählt von der Römerzeit mit anschaulichen Ausstellungsstücken. Ein guter Zwischenhalt oder Tagesziel.
Ins Strudengau
Etwas längere Etappe, dafür überwiegend flach und mit vielen Badestellen.
Wer den Abstecher nach St. Florian auslassen will, hat einen kürzeren Tag.
Lange Radetappe (49 km) — teilt sie oder plant genug Pausen ein.
Das barocke Augustiner-Chorherrenstift St. Florian beeindruckt mit prunkvollen Sälen und einer riesigen Orgel, auf der der Komponist Anton Bruckner spielte. Die Führungen sind auch für Kinder gut verständlich. Ein kurzer Abstecher weg vom Fluss, der sich lohnt.
Das malerische Städtchen am Beginn des Strudengaus besitzt das älteste noch bespielte Bürgertheater Österreichs im Rathaus. Über dem Ort thront Schloss Greinburg mit einem Sommerhof und weiten Donaublicken. Die Uferpromenade lädt zum Bummeln und Baden ein.
Familiengeführtes Haus am Stadtplatz mit sicherer Radgarage und gemütlicher Wirtsstube. Die Lage direkt an der Donau macht abendliche Spaziergänge am Wasser leicht.
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In die Wachau
Von Grein zunächst rund 30 km bis zur Wachau, dann gemütlich weiter.
Bei Aggstein bringt die Rollfähre bei Bedarf ans andere Ufer.
Hoch über der Donau thront die weitläufige Ruine Aggstein, einst Sitz raubritterlicher Burgherren. Vom Bergfried und dem sagenumwobenen Rosengärtlein hat man einen atemberaubenden Blick ins Wachautal. Der Aufstieg ist für Kinder ein Abenteuer, lässt sich aber auch auslassen und vom Ufer bewundern.
Das goldgelb leuchtende Benediktinerstift Melk ist eines der bedeutendsten Barockbauwerke Europas und krönt den Felsen über der Stadt. Die prunkvolle Bibliothek und die Stiftskirche sind überwältigend, der weitläufige Stiftspark bietet Platz zum Toben. Ein würdiger Höhepunkt kurz vor Wien.
Zentral gelegenes Haus mit Blick auf das Stift und sicherer Fahrradunterbringung. Die kleine Altstadt und die Donau sind zu Fuß schnell erreicht.
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Wachau-Finale und Bahn nach Wien
Letzte Radetappe bewusst kurz gehalten, danach entspannte Bahnfahrt nach Wien.
Man kann die Strecke Melk bis Krems auch teilweise radeln und bei Bedarf per Bahn abkürzen.
Die Rückreise ab Wien lässt sich flexibel per Bahn mit Fahrradreservierung buchen.
Das wohl bekannteste Wachaudorf mit dem blauweißen Stiftsturm und der Burgruine, in der einst König Richard Löwenherz gefangen saß. Die enge Gasse mit Weinlokalen und der Aufstieg zur Ruine machen den Ort zum Erlebnis. Von oben reicht der Blick weit über das Donautal.
Die lebendige Stadt am Ende der Wachau hat eine hübsche Fußgängerzone, das Steiner Tor als Wahrzeichen und gute Bahnverbindungen. Von hier bringt euch der Zug mit den Rädern bequem nach Wien. Ein schöner Abschluss der Radetappen.
Ankunft in Wien nach der Bahnfahrt aus Krems. Von hier ist die Innenstadt schnell erreichbar, und die Rückreise nach Hause lässt sich flexibel planen.
Klassisches Stadthotel nahe dem Naschmarkt mit Fahrradunterstellmöglichkeit auf Anfrage. Zentral gelegen, um den Abschluss der Reise in der Wiener Innenstadt zu genießen.
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