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Anreise entspannt aufteilen
Anreise bewusst auf zwei Etappen aufgeteilt, heute nur rund vier Stunden fahren.
In Schwaz nach der Fahrt gemütlich ankommen und den ersten Almabend genießen.
Hier startet eure Reise. Fahrt am Vormittag los, damit ihr die erste Etappe entspannt schafft.
Ruhiger, gepflegter Campingplatz im Inntal mit Stromanschluss, guter erster Etappenstopp vor den Alpen. Von hier aus lässt sich der Abend am Fluss oder mit einem Bummel durch die kleine Silberstadt Schwaz ausklingen. Ebenerdige Stellflächen, für ein großes Wohnmobil problemlos.
Autobahn statt Serpentinen
Kurze Etappe, damit ihr am Nachmittag im Naturbadeteich schwimmen könnt.
Brixen ist gut ohne Wohnmobil erreichbar: Rad oder Bus statt in die Altstadt fahren.
Der Brenner ist der einzige Alpenübergang, den ihr mit dem großen Wohnmobil ganz entspannt nehmt: durchgehende Autobahn, keine Serpentinen, moderate Steigung. Perfekt, um sanft nach Südtirol zu rollen.
Moderner Ganzjahrescampingplatz mit Naturbadeteich, Sauna und großzügigen Stellplätzen mit Strom, ideal für einen ersten ruhigen Südtirol-Tag. Vom Platz führt ein Radweg an der Eisack entlang bis in die hübsche Bischofsstadt Brixen. Wasser und Schwimmen gibt es direkt vor der Tür.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Markt, Stadt und Erholung
Ruhetag zum Einleben: vormittags Stadt und Markt, nachmittags am Platz entspannen.
Wochenmarkt in Brixen findet regelmäßig statt, gut für den Vorratseinkauf.
Brixen ist eine der ältesten Städte Tirols mit Laubengassen, Dom und lebhaftem Wochenmarkt. Auf dem Markt findet ihr Südtiroler Speck, Käse und frisches Obst, ideal zum Auffüllen der Vorräte. Lasst das Wohnmobil am Campingplatz und kommt mit dem Rad oder Bus.
Der berühmteste Bergsee
Entspannte Etappe auf breiter Talstraße, ideal fürs große Wohnmobil.
Toblach dient als Standort für gleich mehrere Ausflüge, ihr bleibt vier Nächte.
Großzügiger Campingplatz am Eingang zum Höhlensteintal mit Strom, Wellnessbereich und viel Platz auch für lange Fahrzeuge. Von hier aus erreicht ihr die großen Dolomitenseen bequem, ohne selbst schwierige Bergstraßen fahren zu müssen. Ideale Basis für die nächsten Tage.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Türkisblaues Wasser und Almwanderung
Früh starten, der See ist ab dem späten Vormittag stark besucht.
Die enge Talstraße zum See ist nichts für ein 7,4-Meter-Fahrzeug, deshalb konsequent den Bus nehmen.
Der Pragser Wildsee ist der wohl bekannteste Bergsee der Dolomiten, tiefgrün eingebettet unter dem Seekofel. Ein flacher Rundweg von rund einer Stunde führt komplett um den See, für Familien und gemütliche Wanderer bestens geeignet. Ruderboote lassen sich stundenweise mieten.
Dolomiten-Ikonen ohne eigene Passfahrt
Die Auffahrt zu den Drei Zinnen macht ihr per Bus, das erspart die enge Mautstraße.
Nachmittags zurück zum Camping in Toblach, dort ausruhen.
Der Misurinasee liegt auf 1750 Metern und spiegelt bei ruhigem Wetter die umliegenden Gipfel. Ein bequemer, weitgehend flacher Uferweg von rund zwei Kilometern lädt zum gemütlichen Umrunden ein. Von hier hat man einen der schönsten Blicke auf die Sorapiss-Gruppe.
Die Drei Zinnen sind das Wahrzeichen der Dolomiten, und vom Rifugio Auronzo führt ein einfacher Höhenweg zur berühmten Nordwand-Ansicht. Die Mautstraße hinauf ist steil und eng, deshalb lasst ihr das Wohnmobil unten und fahrt mit dem Wanderbus. Oben erwartet euch alpines Hochgebirge zum Greifen nah.
Rad, Wasser und Markt
Bewusster Erholungstag ohne Wohnmobilfahrt.
Am Nachmittag bleibt Zeit für Wellness oder Baden am Campingplatz.
Innichen ist ein charmantes Städtchen im Hochpustertal mit romanischer Stiftskirche und gemütlichen Cafés. Der Pustertaler Radweg führt eben und autofrei von Toblach hierher, ideal für einen entspannten Radtag. Kleine Läden und ein Wochenmarkt laden zum Bummeln ein.
Almen der Seiser Alm
Wir fahren die entspannte Talroute statt über das Grödnerjoch, das für lange Fahrzeuge mühsam ist.
Etwas längere Etappe heute, dafür bleibt ihr danach drei Nächte an einem Ort.
Mehrfach ausgezeichneter Campingplatz am Fuß des Schlern mit großzügigen Stellplätzen, Strom, Panoramabad und Wellness. Von hier startet ihr direkt zur größten Hochalm Europas, der Seiser Alm. Ein hervorragender Standort für Almwanderungen und ruhige Bergabende.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Die größte Hochalm Europas
Die Alm ist für privaten Autoverkehr gesperrt, ihr fahrt bequem mit der Seilbahn.
Wählt einen flachen Hüttenweg und plant genug Zeit für eine Einkehr ein.
Die Seiser Alm ist ein riesiges, sanft welliges Almplateau vor der Kulisse von Schlern und Langkofel. Zahllose einfache bis mittlere Wege führen von Hütte zu Hütte, wo es frische Milch, Kaiserschmarrn und Käse gibt. Perfekt für einen genussvollen Wandertag ohne Steilheit.
Spiegelsee und Erholung
Halbtagsausflug zum Karersee, danach zurück und am Platz baden.
Die SS241 durchs Eggental ist eine der wenigen wirklich wohnmobiltauglichen Bergstraßen der Region.
Der Karersee ist berühmt für sein leuchtendes Farbenspiel und die Spiegelung des Latemar in seinem klaren Wasser. Ein kurzer, ebener Rundweg führt am Ufer entlang, ideal für einen ruhigen Halbtagsausflug. Ein Ausflugsziel, das sich mit einer Einkehr wunderbar verbinden lässt.
Palmen, Promenaden und Markt
Entspannte Etappe hinunter ins milde Etschtal.
In Meran das Wohnmobil am Platz lassen und mit dem Rad oder Bus in die Stadt.
Stadtnaher Campingplatz mit Strom, Pool und guter Anbindung an die Kurstadt Meran. Von hier erreicht ihr die berühmten Gärten von Schloss Trauttmansdorff und die milden Promenaden entlang der Passer. Ein angenehmer Kontrast zu den Höhen der Dolomiten.
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Gärten, Markt und Wasser
Letzter voller Südtirol-Tag, ganz ohne Fahrstress.
Vormittags Gärten, nachmittags Altstadt und Markt.
Rund um das Schloss Trauttmansdorff erstrecken sich terrassierte Gärten mit Pflanzen aus aller Welt und Ausblicken über Meran. Die Wege sind gut angelegt und laden zu einem entspannten halben Tag ein. Im Schloss zeigt das Touriseum die Geschichte des Tiroler Tourismus.
Die Laubengassen von Meran bieten Schatten, Geschäfte und Südtiroler Spezialitäten. Am Markt und in den Feinkostläden findet ihr Speck, Wein und frisches Obst aus dem Etschtal. Ein guter Ort, um die Vorräte für die Heimreise aufzufüllen.
Der versunkene Kirchturm
Der Reschenpass ist breit und für lange Fahrzeuge gut machbar, deshalb wählen wir ihn für die Rückreise.
Heute rund drei Stunden reine Fahrzeit, mit ausreichend Zeit für den Fotostopp am See.
Aus dem Reschensee ragt der Kirchturm des versunkenen Dorfes Graun, eines der bekanntesten Fotomotive der Alpen. Ein flacher Uferweg führt nah an das Wasser heran. Der Reschenpass selbst ist eine breite, gut ausgebaute Straße und mit dem Wohnmobil bequem zu fahren.
Gut ausgestatteter Campingplatz bei Landeck mit Strom und ebenen Stellplätzen, praktisch für die letzte Übernachtung vor der Heimreise. Von hier ist es nur noch eine überschaubare Etappe zurück nach Nürnberg. Ruhige Lage im Inntal zum Kräftesammeln.
Heimreise
Letzte Etappe unter fünf Stunden, mit einer längeren Rast unterwegs.
Früh losfahren, um dem Nachmittagsverkehr rund um München auszuweichen.
Rückkehr an den Ausgangspunkt eurer Reise. Über die Inntal- und die A9 rollt ihr entspannt nach Hause, mit vielen Bildern von Bergseen und Almen im Gepäck.
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