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Anreise
Erster Reisetag bewusst kurz gehalten, damit ihr entspannt ankommt.
Rechnet am Platz rund 30 Minuten für Aufbau und Rangieren ein.
Hier startet eure Reise. Ihr fahrt gemächlich los Richtung Süden, denn bis in die Marken sind es mehrere Etappen, die ihr mit dem Gespann bewusst kurz haltet.
Gut erreichbarer Campingplatz am Rand von Nürnberg, ideal für die erste Nacht der Anreise. Für den Wohnwagen bequem anzufahren, mit ordentlicher Infrastruktur für Familien. Wer mag, kann abends noch kurz an den nahen Dutzendteich.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Anreise über die Alpen
Der Brenner ist die einzige größere Steigung, aber als breite Autobahn anhängertauglich.
Etwas über dem Tagespensum, dafür ist der Folgetag kürzer.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Von Nürnberg geht es weiter Richtung Alpen. Der Brenner ist die anhängertauglichste Alpenquerung, gut ausgebaut und ohne enge Passstraße.
Familienfreundlicher Platz südlich von Bozen im Etschtal, gut über die Brennerautobahn erreichbar. Pool und Spielplatz sorgen für Abwechslung nach der langen Fahrt. Eine gute Zwischenstation vor der Weiterfahrt Richtung Adria.
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Ankunft am Meer
Die längste Fahretappe der Anreise; danach steht ihr fest am Meer und fahrt mehrere Tage nur mit dem Auto.
Beim Aufbau in Ruhe ankommen, danach lockt der Strand.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Letzte Anreiseetappe: über die Autobahn geht es hinunter zur Adria und in die Marken, euer eigentliches Reiseziel.
Großer Küstenplatz bei Sirolo direkt am Rand des Conero-Parks, euer Standort für die Adria-Tage. Direkter Zugang zum Meer und Pool machen ihn ideal für Familien. Der Wohnwagen bleibt hier stehen, während ihr die Umgebung mit dem Auto erkundet.
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Strand und Meer
Reiner Erholungstag ohne lange Fahrten.
Wasserschuhe helfen an den kieseligen Buchten.
Sirolo ist der hübsche Balkon über dem Conero mit einem kleinen Altstadtkern und Blick aufs türkise Meer. Vom Ort führen Wege hinunter zu den Stränden Spiaggia San Michele und Urbani. Mit dem Auto ebenerdig am Ortsrand parken, in die Gassen geht es nur zu Fuß.
Der Nachbarort Numana hat einen kleinen Hafen und flach ins Wasser laufende Strände, die für Kinder gut geeignet sind. Von hier legen im Sommer auch Boote zu den Buchten unterhalb des Monte Conero ab. Eismacher und Strandbars sorgen für einen entspannten Nachmittag.
Höhlen und Natur
In den Höhlen ist es rund 14 Grad kühl, Jacke mitnehmen.
Die Fahrt liegt knapp über dem Tagespensum, dafür ohne Anhänger und mit langer Pause vor Ort.
Die Grotte di Frasassi zählen zu den eindrucksvollsten Tropfsteinhöhlen Europas, mit riesigen Hallen voller Stalaktiten und Stalagmiten. Die geführte Tour dauert rund eine Stunde bei kühlen Temperaturen, ein tolles Erlebnis gerade für Kinder. Parken ist mit dem Auto am großen Besucherparkplatz problemlos.
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In einer Felsnische über der Frasassi-Schlucht liegt der achteckige Tempietto del Valadier, ein kleines Kirchlein, das halb in der Höhle steckt. Ein kurzer, aber steiler Fußweg führt hinauf und belohnt mit einem eindrucksvollen Blick. Gute Ergänzung zum Höhlenbesuch am selben Tag.
Geschichte und Kultur
Kurze Fahrten, ideal als ruhiger Kulturtag.
In der Basilika von Loreto auf angemessene Kleidung achten.
Loreto ist einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte Italiens, überragt von der mächtigen Basilika, die das heilige Haus von Nazareth umschließt. Die Kuppel und die reich verzierten Kapellen beeindrucken auch, wenn man nicht als Pilger kommt. Auf ebenerdigen Parkplätzen am Ortsrand abstellen, ins Zentrum sind es nur wenige Minuten.
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Recanati ist die Heimatstadt des Dichters Giacomo Leopardi und eine ruhige Hügelstadt mit weitem Blick über die Marken. Familien mögen den weiten Ausblick vom Torre del Passero Solitario und die kleinen Museen. Ein guter Ort für einen entspannten Nachmittag mit Gelato auf der Piazza.
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Von der Küste in die Berge
Fahrt liegt im Tagespensum, danach entspannter Nachmittag am Bergsee.
Rechnet mit kühleren Abenden als an der Küste.
Ihr baut ab und fahrt ins südliche Hinterland der Marken, an den Rand der Monti Sibillini. Die Route bleibt auf gut ausgebauten Straßen und meidet enge Passfahrten.
Ruhiger Campingplatz am Lago di Fiastra im Herzen der Sibillini, euer Standort für die Bergtage. Der türkisgrüne Bergsee lädt zum Baden und Paddeln ein. Die Anfahrt bleibt anhängertauglich; der Wohnwagen bleibt für die Ausflüge hier stehen.
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Natur und Wandern
Früh starten, im Hochsommer wird es auf dem sonnigen Weg heiß.
Genug Wasser und feste Schuhe mitnehmen, es gibt kaum Schatten.
Die Lame Rosse sind bizarre rötliche Erosionstürme, die an einen Miniatur-Canyon erinnern. Der leichte Rundweg vom Staudamm des Lago di Fiastra dauert gut zwei Stunden hin und zurück und ist auch mit Kindern gut machbar. Ein Höhepunkt der Sibillini abseits der großen Gipfel.
Nach der Wanderung lockt der Lago di Fiastra mit klarem, türkisem Wasser zum Baden und Erfrischen. An den kleinen Kiesstränden lässt sich der Nachmittag entspannt ausklingen. Ein SUP oder Tretboot kann man vor Ort leihen.
Geschichte und Stadt
Die Fahrt liegt knapp über dem Tagespensum, dafür ohne Anhänger.
Beachtet die ZTL-Zonen in der Altstadt; nur außerhalb parken.
Ascoli Piceno gilt als eine der schönsten Städte der Marken, ganz aus hellem Travertin erbaut. Das Herz ist die elegante Piazza del Popolo mit dem historischen Café Meletti; enge Gassen und Türme laden zum Bummeln ein. Mit dem Auto ebenerdig außerhalb der ZTL parken und zu Fuß ins Zentrum.
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Umzug in den Norden der Marken
Etwas längere Umzugsetappe, danach steht ihr wieder fest.
Am Nachmittag kurz ans Meer zum Ankommen.
Ihr verlasst das Bergland und fahrt in den Norden der Marken, in die Nähe von Urbino und Gradara. Die Route folgt Talstraßen und der Küstenautobahn.
Küstennaher Campingplatz bei Fano, gut gelegen als Standort für die letzten Marken-Tage. Von hier erreicht ihr sowohl das Meer als auch Urbino und Gradara mit dem Auto. Der Wohnwagen bleibt für die Ausflüge stehen.
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Geschichte und Kunst
Urbino liegt auf einem Hügel mit steilen Gassen, festes Schuhwerk hilft.
Die Stadt lohnt einen ganzen Tag, plant Mittagspause in einer Osteria ein.
Urbino ist die von hohen Mauern umgebene Renaissancestadt der Herzöge von Montefeltro und UNESCO-Welterbe. Das Herzstück ist der prächtige Palazzo Ducale mit der Galleria Nazionale delle Marche und ihren Meisterwerken. Mit dem Auto auf einem der ebenerdigen Parkplätze außerhalb der Mauern abstellen und zu Fuß hinauf.
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Burg und Strand
Ruhiger Abschlusstag mit kurzen Fahrten.
Vor der Heimreise Tank und Reifen prüfen, Vorräte auffüllen.
Die Rocca di Gradara ist eine der besterhaltenen Burgen Italiens, verbunden mit der Sage von Paolo und Francesca aus Dantes Göttlicher Komödie. Der begehbare Wehrgang und der Blick über das Hügelland begeistern besonders Kinder. Ebenerdige Parkplätze liegen unterhalb des Ortes, in die Gassen geht es zu Fuß.
Zum Abschluss ein entspannter Nachmittag am Sandstrand von Fano, der flach ins Wasser läuft und für Kinder gut geeignet ist. Strandbars und Eisdielen liegen direkt an der Promenade. Ein ruhiger Ausklang vor der langen Heimreise.
Heimfahrt
Diese Etappe ist bewusst lang, damit ihr am Folgetag Deutschland erreicht; teilt sie mit Pausen auf.
Die Reise endet planmäßig einen Tag später zurück in Leipzig; die Zwischenübernachtung macht die 900 km bis Leipzig anhängertauglich in zwei Etappen möglich.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Ihr baut ab und tretet die Heimreise an. Da die Strecke bis Leipzig zu lang für einen Tag mit Anhänger ist, plant ihr eine Zwischenübernachtung auf dem Weg über den Brenner.
Zwischenstopp im Etschtal auf der Rückfahrt, bewährt und gut über die Autobahn erreichbar. Nach der langen Fahrt könnt ihr den Pool nutzen und in Ruhe ankommen. Am nächsten Morgen geht es über den Brenner weiter Richtung Leipzig.
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