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Von Dresden auf die Insel
Langer Anreisetag mit Zug und Fähre, plant genug Puffer für Umstiege.
Vor Ort in Rønne nur noch ein kurzer Weg zum Hotel.
Hier startet eure Reise. Mit Rad und Gepäck geht es per Zug Richtung Ostsee.
Vom Fährhafen Sassnitz auf Rügen legt die schnelle Fähre nach Rønne ab. Die Überfahrt dauert gut dreieinhalb Stunden über die offene Ostsee.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Zentral am Hafen von Rønne gelegenes Hotel mit Blick aufs Meer, guter Ausgangspunkt für die Inselrunde. Fahrräder lassen sich sicher unterstellen. Der historische Ortskern mit bunten Fachwerkhäusern ist zu Fuß erreichbar.
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Burgruine und Nordküste
Moderater erster Radtag mit rund 36 km und etwas Höhenmeter Richtung Hammershus.
Nehmt euch Zeit für die Ruine, ideal am späten Vormittag.
Die größte Burgruine Nordeuropas thront auf einem Felsen über der Ostsee. Ein modernes Besucherzentrum erklärt die Geschichte, von den Wällen habt ihr einen weiten Blick auf die Küste. Der Aufstieg lohnt sich für die Aussicht allein.
Stilvolles Hotel an der Nordspitze bei Sandvig mit Blick auf die Felsküste. Ruhige Lage direkt am Meer und guter Ausgangspunkt für Spaziergänge auf den Klippen von Hammeren. Fahrräder sind sicher untergebracht.
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Klippen und Räucherei
Rund 24 km mit vielen Naturstopps, entspannter Tag mit Zeit an der Küste.
Die Räucherei mittags einplanen, dann bleibt Zeit für Gudhjem.
Die Landzunge Hammeren an der Nordspitze bietet die wildeste Felsküste Bornholms mit dem kleinen Leuchtturm und dem Opalsee. Wanderwege führen über glatte Granitfelsen mit weitem Blick über die Ostsee.
Die eindrucksvollen Klippenformationen zwischen Allinge und Gudhjem fallen steil ins Meer ab. Ein Küstenpfad und das nahe Kunstmuseum Bornholm machen den Halt lohnend. Vom Wasser wirken die Felstürme besonders spektakulär.
Die traditionsreiche Räucherei in Gudhjem steht für den geräucherten Bornholmer Hering, der als Sol over Gudhjem serviert wird. Über den Schornsteinen liegt der typische Rauch aus Erlenholz. Ein Muss für alle, die die Inselküche probieren wollen.
Charmante familiengeführte Pension mitten im malerischen Fischerort Gudhjem. Von hier sind Hafen, Räucherei und Kunsthandwerksläden zu Fuß erreichbar. Fahrräder können sicher abgestellt werden.
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Rundkirche und Inselchen
Ruhetag vom vielen Radeln: nur eine kurze Schleife zur Rundkirche, dann Bootsausflug.
Fährzeiten nach Christiansø vorab prüfen, Hochsaison gut ausgelastet.
Die größte und älteste der bornholmschen Rundkirchen aus dem 12. Jahrhundert wirkt mit ihren dicken Mauern wie eine Wehrkirche. Im Inneren tragen ein mächtiger Mittelpfeiler und Kalkmalereien die Geschichte. Ein kurzer Abstecher ins Landesinnere lohnt sich.
Die winzige Festungsinsel Ertholmene liegt vor der Ostküste und ist autofrei. Historische Wälle, Türme und ein pittoresker Hafen machen den Ausflug besonders. Die Räder bleiben am Festland, ihr erkundet die Insel zu Fuß.
Ostküste und Handwerk
Rund 37 km entlang der abwechslungsreichen Ostküste.
In Svaneke und Nexø Zeit fürs Kunsthandwerk einplanen.
Der markante Wasserturm Duckdalben prägt das Bild des Künstlerstädtchens Svaneke, das oft als schönste Kleinstadt Dänemarks gilt. Rund um den Hafen reihen sich Glasbläserei, Bonbonkocherei und kleine Werkstätten. Ein guter Ort für eine längere Pause.
In Nexø und Umgebung sitzen zahlreiche Keramik-, Glas- und Handwerksateliers, viele mit offener Werkstatt. Ihr könnt Töpfern und Glasblasen zusehen und Bornholmer Kunsthandwerk direkt kaufen. Der Hafenort selbst hat eine bewegte Fischereigeschichte.
Strandnahes Hotel bei Balka mit flachem Sandstrand direkt vor der Tür, ideal nach einem Radtag. Fahrräder lassen sich sicher unterstellen. Von hier ist der Süden mit Dueodde gut erreichbar.
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Strand, Wald und Rückweg
Längster Radtag mit rund 56 km, dafür überwiegend flach und schattig.
Früh starten, um Strand und Wald in Ruhe genießen zu können.
Der feine, fast weiße Sandstrand Dueodde an der Südspitze zählt zu den schönsten Ostseestränden. Vom Leuchtturm reicht der Blick weit über Dünen und Kiefernwald. Ein guter Ort, um kurz die Füße ins Wasser zu halten.
Bornholms größter Wald Almindingen bietet ruhige Radwege, den Aussichtsturm Kongemindet und den Rytterknægten als höchsten Punkt der Insel. Felsspalten wie die Ekkodalen und stille Seen laden zum Verweilen ein. Ein schattiger Kontrast zur offenen Küste.
Letzte Nacht wieder in Rønne, nahe am Fährhafen für die Abreise am nächsten Morgen. Nach dem Abendessen bleibt Zeit für einen Bummel durch die Altstadt.
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Heimweg
Nach der Fähre in Sassnitz Anschlusszug Richtung Berlin und Dresden nehmen.
Für die Zugfahrt erneut Fahrradstellplätze reservieren, Sparpreise früh sichern.
Vom Hafen Rønne bringt euch die Fähre zurück nach Sassnitz auf Rügen. Ein letzter Blick auf die Insel, bevor es aufs Festland geht.
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Hier endet eure Rundreise. Mit vielen Eindrücken von Felsküste, Räucherei und Kunsthandwerk kehrt ihr nach Dresden zurück.
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