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Ankommen am See
Kurzer Anreisetag mit Zeit zum Ankommen.
Räder für die Bahn ggf. abgeben und Fahrradstellplatz vorab reservieren.
Hier startet eure Reise. Vom Ulmer Hauptbahnhof nehmt ihr den Zug mit den Rädern an den Bodensee, um die knapp anderthalb Stunden Anfahrt entspannt zu beginnen.
Konstanz ist die größte Stadt am See mit verwinkelter Altstadt, dem gotischen Münster und der drehbaren Imperia-Statue am Hafen. Am Ufer lässt es sich herrlich bummeln, und im Frühling laden die Uferpromenaden zu einer ersten Pause ein.
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Traditionsreiches Haus mitten in der Altstadt mit gemütlichen Zimmern und sicherer Abstellmöglichkeit für die Räder. Ideal, um zu Fuß Altstadt und Hafen zu erkunden.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Klosterinsel und Blumeninsel
Rund 41 km, flach und familientauglich als Rundtour ohne Gepäck.
Zwei Inseln an einem Tag ist voll, aber gut machbar; Zeit für die Mainau einplanen.
Nach dem Frühstück radelt ihr am Seerhein entlang westwärts Richtung Reichenau.
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Das Wollmatinger Ried ist eines der bedeutendsten Naturschutzgebiete am Bodensee mit Schilfgürteln und reicher Vogelwelt. Vom Radweg aus habt ihr schöne Blicke über die Feuchtwiesen, ein kurzer Halt lohnt sich für Ferngläser und Rast.
Die Klosterinsel Reichenau gehört zum UNESCO-Welterbe und beeindruckt mit drei romanischen Kirchen und ausgedehnten Gemüsefeldern. Über den flachen Damm rollt ihr bequem hinüber und könnt das Münster St. Maria und Markus sowie die alten Fresken bestaunen.
Die Blumeninsel Mainau ist im Mai ein Meer aus Rhododendren, Tulpen und blühenden Alleen, dazu gibt es ein Schmetterlingshaus und einen großen Kinderspielbereich. Über die Brücke gelangt ihr direkt mit dem Rad an den Eingang und lasst die Räder am Parkplatz stehen.
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Wasser und das größte Fließgewässer Europas
Rund 47 km auf dem Rad plus Bahn-Rückfahrt spart die Gegensteigung.
Schweizer Franken oder Karte für den Rheinfall bereithalten.
Heute geht es rheinabwärts Richtung Schweiz zum Rheinfall.
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Das mittelalterliche Städtchen Stein am Rhein besticht mit bemalten Fassaden und einem romantischen Rathausplatz. Ein guter Ort für eine Pause auf dem Weg zum Rheinfall.
Der Rheinfall ist der größte Wasserfall Europas und donnert mit gewaltiger Kraft über die Felsen. Von den Aussichtskanzeln beim Schloss Laufen und mit den kleinen Booten kommt ihr ganz nah heran, ein spektakuläres Naturschauspiel.
Gemütliches Gasthaus am Höri-Ufer des Untersees mit gutbürgerlicher Küche und sicherem Radabstellraum. Ruhige Lage für einen erholsamen Abend nach der langen Etappe.
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Fährüberfahrt und mittelalterliche Burgstadt
Rund 33 km plus kurze Fährüberfahrt, moderater Tag.
Der Anstieg in Meersburgs Oberstadt ist kurz, aber steil; ggf. schieben.
Vom Höri-Ufer radelt ihr zurück nach Konstanz zur Fähre.
Am Fährhafen Staad legt die Autofähre nach Meersburg ab, auf der Räder gern mitgenommen werden. Die Überfahrt über den Überlinger See bietet einen schönen Blick zurück auf Konstanz und hinüber zu den Bergen.
Meersburg thront mit seiner ältesten bewohnten Burg Deutschlands über dem See und begeistert mit steilen Gassen, Fachwerk und der Alten Burg zum Erkunden. Von der Oberstadt öffnet sich ein weiter Blick über den Bodensee, unten am Hafen laden Cafés zur Pause.
Familiär geführter Gasthof oberhalb der Altstadt mit badischer Küche und Radabstellraum. Ruhig gelegen und trotzdem in wenigen Minuten zu Fuß in der Altstadt.
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Steinzeit am Wasser und Inselstadt
Rund 55 km, flach, aber die längste Etappe der Tour; früh starten.
Bei Zeitdruck ist zwischen Friedrichshafen und Lindau ein kurzer Zugabschnitt mit Radmitnahme möglich.
Entlang des Nordufers radelt ihr Richtung Osten zum Bodensee-Ostende.
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Das Pfahlbaumuseum Unteruhldingen zeigt rekonstruierte Stein- und Bronzezeitdörfer direkt über dem Wasser und gehört zum UNESCO-Welterbe. Auf Stegen wandelt ihr durch die Hütten und taucht mit anschaulichen Szenen in das Leben vor 6000 Jahren ein.
Lindau liegt malerisch auf einer Insel im Bodensee, die berühmte Hafeneinfahrt mit Löwe und Leuchtturm ist das Wahrzeichen der Region. Die autoarme Altstadt lädt zum Bummeln ein, mit Blick auf die Alpenkette bei klarem Wetter.
Kleines familiengeführtes Hotel garni auf der Lindauer Insel mit fahrradfreundlichem Service und ruhigen Zimmern. Zentral gelegen, sodass ihr Hafen und Altstadt bequem zu Fuß erreicht.
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Naturschlucht und Heimweg
Naturschlucht plus entspannte Rückfahrt; gute Schuhe für den Fußweg durch die Marienschlucht einpacken.
Rund 20 km auf dem Rad, der Rest per Bahn.
Am letzten Tag bringt euch die Bahn ans Nordwestufer für den Naturhöhepunkt Marienschlucht.
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Die Marienschlucht ist eine tief eingeschnittene, moosgrüne Felsschlucht am steilen Überlinger-See-Ufer und nach umfangreicher Sanierung wieder begehbar. Ein Wanderweg führt über Stege und Treppen durch die kühle Klamm mit Wasserfällen, ein erfrischender Kontrast zum flachen Radweg.
Zurück in Konstanz endet die Radrunde am Hauptbahnhof, von wo ihr die Räder in den Zug nach Ulm verladet. Vorher bleibt Zeit für einen letzten Blick auf den Hafen.
Rückkehr zum Ausgangspunkt: In Ulm endet eure Bodensee-Radrunde.
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