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Auftakt am Bodensee
Kurzer erster Tag zum Eingewöhnen mit dem beladenen Rad.
Der Anstieg nach Scheidegg ist die erste echte Steigung der Tour - ruhig angehen.
Hier startet deine Reise. Wirf vor dem Losfahren einen Blick auf den Lindauer Hafen mit Löwe und Leuchtturm, dann rollst du auf dem offiziellen Startpunkt des Bodensee-Königssee-Radwegs los.
Das Wahrzeichen von Lindau: der bayerische Löwe und der historische Leuchtturm flankieren die Hafeneinfahrt. Ein guter Ort für ein Startfoto und einen letzten Blick über den See zu den Alpen.
Der Luftkurort Scheidegg liegt aussichtsreich auf einem Höhenrücken im Westallgäu. Von hier reicht der Blick über den Bodensee bis zum Säntis in der Schweiz. Zur Belohnung für den ersten Anstieg gibt es Alpenpanorama.
Ruhig gelegener Campingplatz im Westallgäu mit Blick auf die Alpen und einfacher Zeltwiese. Gute Sanitäranlagen und ein entspannter Start ins Voralpenland. Radler sind hier willkommen.
Hügel und Seen
Etwa 34 km, dafür kupiert - die Höhenmeter machen den Tag.
Genug Zeit für ein Bad im Alpsee einplanen.
Bekannter Luftkurort im Allgäu, eingebettet zwischen grünen Hügeln. Eine schöne Gelegenheit für eine Kaffeepause und ein Käsebrot, bevor es weiter Richtung Alpseen geht.
Der größte Natursee des Allgäus liegt umrahmt von Bergen und lädt zu einer Badepause ein. Das Wasser ist im Juni oft schon angenehm, und die Uferwege sind flach und ruhig.
Familienfreundlicher Campingplatz direkt am Großen Alpsee mit eigenem Seezugang. Perfekt für eine Abendrunde im Wasser und einen Blick auf die umliegenden Berge. Zeltplätze auf der Wiese.
Römerstadt und Iller
Rund 56 km - eine der längeren Etappen, dafür ohne große Pässe.
Cambodunum passt gut zu deinem Interesse an Burgen und Geschichte.
Eine der ältesten Städte Deutschlands mit römischen Wurzeln. In der Altstadt lohnen die Residenz und der Blick auf die Iller. Ein guter Zwischenstopp mit Geschichte und Einkaufsmöglichkeiten für Proviant.
Auf dem Gelände der römischen Provinzhauptstadt Cambodunum kannst du rekonstruierte Tempel und Thermen erkunden. Ein greifbarer Einblick in die Römerzeit direkt an der Route.
Ruhig gelegener Campingplatz am kleinen Elbsee mit Naturbadestelle. Ideal zum Abschalten nach der Fahrt, mit Zeltwiese und Seeblick. Gute Basis am Übergang ins Ostallgäu.
Schlösser und Voralpenseen
Rund 48 km plus der Abstecher zu den Schlössern.
Die Königsschlösser sind ein Highlight - dafür lohnt es sich, früh loszufahren, um dem größten Andrang zu entgehen.
Am südlichen Ende der Romantischen Straße gelegen, mit hübscher Altstadt und dem Hohen Schloss. Von hier hast du die Königsschlösser fast in Sichtweite und stehst am Fuß der Alpen.
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Ludwigs berühmtes Märchenschloss thront über dem Alpsee. Ohne langes Anstehen lohnt sich der Blick von unten oder von der Marienbrücke; eine Innenbesichtigung ist mit Zeittickets möglich, kostet aber Zeit und Aufstieg. Der Alpsee bietet zudem eine Badegelegenheit.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Campingplatz am Hopfensee mit Bergpanorama und Seezugang. Der See gilt als eines der wärmeren Gewässer der Region und lädt zum Abendbad ein. Sehr radfreundlich gelegen kurz vor der Weiterfahrt in den Pfaffenwinkel.
Moore, Klöster und die Isar
Mit rund 64 km die längste Etappe - dafür ohne echte Pässe.
Bei Bedarf lässt sich das Stück Füssen-Bad Tölz auch teilen; unterwegs gibt es weitere Campingplätze.
Lange Radetappe (107 km) — teilt sie oder plant genug Pausen ein.
Die Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland ist ein UNESCO-Welterbe und ein Höhepunkt des bayerischen Rokoko. Der lichte Innenraum inmitten grüner Wiesen ist einen Halt wert und kostet keinen Eintritt.
Kurstadt an der Isar mit bemalten Bürgerhäusern in der Marktstraße. Ein guter Ort für eine Abendrunde und ein Eis am Fluss, umgeben von den ersten Voralpengipfeln.
Einfacher, naturnaher Campingplatz südlich von Bad Tölz im Isarwinkel. Ruhige Zeltwiese am Rand der Voralpen, guter Ausgangspunkt für den Weg Richtung Tegernsee. Radler kommen hier unkompliziert unter.
Bayerische Seen
Rund 72 km mit einigen Steigungen zwischen den Seen - die anspruchsvollste Etappe.
Wer es ruhiger mag, kann das Stück Schliersee-Chiemsee auch teilweise mit der Bahn (Fahrradmitnahme) abkürzen.
Lange Radetappe (89 km) — teilt sie oder plant genug Pausen ein.
Klarer Bergsee mit Alpenkulisse und dem ehemaligen Kloster am Ufer. Ein schöner Platz für eine Badepause und einen Blick auf die umliegenden Gipfel. Die Uferpromenade ist flach und angenehm zu fahren.
Der ruhigere Nachbar des Tegernsees, ebenfalls von Bergen umrahmt. Eine gute Gelegenheit für ein zweites Bad, bevor es weiter Richtung Chiemgau geht.
Familienfreundlicher Campingplatz nahe Prien am Chiemsee mit Zeltwiese. Vom bayerischen Meer aus lohnt eine Schifffahrt zur Herreninsel mit Schloss Herrenchiemsee. Guter Zwischenstopp vor der letzten Etappe.
Ans Ziel
Rund 66 km mit den meisten Höhenmetern der Tour - der letzte Anstieg zum Königssee ist anspruchsvoll.
Für die Rückreise: Ab Berchtesgaden bringt dich die Bahn mit Fahrradmitnahme (Reservierung empfohlen) zurück Richtung Heimat.
Lange Radetappe (85 km) — teilt sie oder plant genug Pausen ein.
Traditionsreiche Salinenstadt am Fuß der Berchtesgadener Alpen. Ein guter Ort für eine letzte Rast, bevor der Radweg auf den Schlussanstieg Richtung Königssee einbiegt.
Das smaragdgrüne Ziel deiner Tour, eingebettet zwischen steilen Felswänden. Mit dem leisen Elektroboot geht es zur berühmten Wallfahrtskirche St. Bartholomä. Ein würdiger Abschluss des Bodensee-Königssee-Radwegs.
Campingplatz mit Bergpanorama nahe dem Königssee und dem Watzmann. Der ideale Abschlussplatz nach dem letzten Anstieg, mit Zeltwiese und Blick auf die Gipfel. Von hier ist das Seeufer schnell erreicht.
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