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Anreise mit dem Fernverkehr
Bewusst als ruhiger Anreisetag geplant, damit die weite Strecke nicht in einen einzigen langen Tag gepresst wird.
In Paris nur ein kurzer Umstieg zwischen Nord und Montparnasse nötig, den ihr heute schon vorbereitet.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Hier startet eure Reise. Vom Frankfurter Hauptbahnhof geht es mit dem Fernverkehr Richtung Frankreich, wo ihr in Paris umsteigt.
Eine Zwischenübernachtung in Paris teilt die lange Anreise in machbare Etappen. Das Hotel liegt direkt an der Gare Montparnasse, von der am nächsten Morgen der TGV Richtung Südwesten abfährt. So bleibt am Abend Zeit für einen kurzen Bummel und ein Abendessen im Viertel.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Ankunft im Baskenland
Nach der Ankunft nur noch entspannt ins Hotel einchecken und den ersten Abend mit ein paar Pintxos beginnen.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Der Grenzbahnhof Hendaye ist das Tor ins Baskenland. Hier endet der französische TGV, und ihr wechselt in den grenzüberschreitenden Regionalverkehr Richtung spanische Seite. Ein kurzer Blick auf die Bidasoa-Mündung stimmt schon auf das Meer ein.
Das traditionsreiche Carlton liegt an der zentralen Plaza Moyúa, von der aus Guggenheim und Altstadt fußläufig erreichbar sind. Die Lage ist ideal für eine Bahnreise, da Metro und Bahnhöfe nah sind. Hier lasst ihr die lange Anreise entspannt ausklingen.
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Kunst und moderne Stadt
Der Nachmittag bleibt bewusst locker: Altstadt in Ruhe erkunden und am Abend beim Pintxos-Hopping ausklingen lassen.
Frank Gehrys geschwungener Titanbau am Fluss ist das Wahrzeichen des modernen Bilbao und Grund genug für die Reise. Drinnen wechseln große Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, draußen bewachen Jeff Koons' Blumenhund Puppy und Louise Bourgeois' Riesenspinne Maman den Vorplatz. Plant genug Zeit für einen Rundgang außen herum ein.
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Der Uferweg entlang der Ría del Nervión führt vom Museum an modernen Bauten und der geschwungenen Zubizuri-Fußgängerbrücke von Calatrava vorbei. Ein ruhiger Spaziergang ohne Auto, ganz nach dem Tempo dieser Reise. Immer wieder öffnen sich Blicke auf Fluss und Stadt.
Die Altstadt mit ihren Siete Calles ist ein Gewirr enger Gassen voller Pintxos-Bars, kleiner Läden und der gotischen Kathedrale von Santiago. Am Abend zieht man hier von Theke zu Theke und probiert sich durch die kleinen Häppchen. Perfekt zum Bummeln zu Fuß.
Essen und Panorama
Vormittags Markt, mittags auf den Berg, Nachmittag frei: ein bewusst ruhiger Tag mit viel Pufferzeit.
Die große überdachte Markthalle am Flussufer gilt als eine der größten Europas und zeigt das Baskenland auf dem Teller: Fisch, Gemüse, Käse und feine Konserven. Im Obergeschoss und außen herum gibt es Pintxos-Stände zum Probieren. Ein lebendiger Ort, an dem man leicht eine Weile verweilt.
Die kleine Standseilbahn bringt euch in wenigen Minuten auf den Hausberg Artxanda mit weitem Blick über ganz Bilbao und die Ría. Oben laden Parkanlagen und ein Café zum Verweilen ein. Ein entspanntes Highlight, das gut zum ruhigen Reisetempo passt.
Basiswechsel und erster Stadtbummel
Vormittags gemütlicher Umzug, Nachmittag frei am Strand und Abend in der Altstadt. Kein Hetzen nötig.
Das moderne Hotel liegt nur wenige Schritte vom Bahnhof und der Altstadt entfernt, ideal für die bahngestützten Tagesausflüge der nächsten Tage. Vom Zentrum aus erreicht man die Playa de la Concha und die Pintxos-Bars zu Fuß. Ein guter Ankerpunkt für die zweite Reisehälfte.
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Die muschelförmige Bucht mit ihrer eleganten Uferpromenade zählt zu den schönsten Stadtstränden Europas. Bei einem Spaziergang unter dem berühmten weißen Geländer öffnet sich der Blick auf die Insel Santa Clara und die grünen Hausberge. Ein perfekter erster Nachmittag in San Sebastian.
Die Altstadt von San Sebastian gilt als Welthauptstadt der Pintxos, mit Bar an Bar rund um die Plaza de la Constitución. Hier probiert man sich von Theke zu Theke durch kleine Kunstwerke aus der Küche. Zwischendurch lohnen die Basilika Santa María und der Fischereihafen.
Panorama und Küste
Vormittag Panorama, Nachmittag zum Ausruhen am Strand oder in einem Café. Bewusst luftig geplant.
Am Westende der Bucht bringt euch eine historische Standseilbahn von 1912 hinauf auf den Monte Igueldo. Oben gibt es den klassischen Postkartenblick über die ganze Concha-Bucht und einen nostalgischen kleinen Freizeitpark. Der Aufstieg mit der alten Bahn ist selbst schon ein Erlebnis.
Am Fuß des Monte Igueldo verankern Eduardo Chillidas eiserne Skulpturen den Blick aufs Meer, während unter den Terrassen das Wasser durch Luftlöcher hochspritzt. Der Ort verbindet Kunst, Wind und Wellen und ist ein ruhiger Kontrapunkt zum Trubel der Altstadt. Ein Muss für Kunstliebhaber und Meerguckende.
Fischerorte und Flysch-Küste
Ein Ausflugstag mit zwei nahen Zielen an derselben Bahnlinie, ohne Hetze. Fahrpläne der Euskotren-Linie E1 vorab checken, da nicht jede Stunde ein Zug fährt.
Das kleine Fischerdorf Getaria ist berühmt für seinen frisch über Holzkohle gegrillten Fisch, den lokalen Txakoli-Wein und als Geburtsort des Weltumseglers Juan Sebastián Elcano. Durch die engen Gassen zieht der Duft der Grills, und vom Hafen blickt man auf die Landzunge Ratón. Hier lohnt sich ein langes Mittagessen mit Meeresblick.
Bei Zumaia stehen die Gesteinsschichten der berühmten Flysch-Küste steil aus dem Meer, wie ein aufgeschlagenes Buch der Erdgeschichte. Am Strand Itzurun kann man bei Ebbe zwischen den scharfen Felsplatten wandern, bekannt auch aus Film und Serie. Ein spektakulärer Naturort direkt am Wasser.
Altstadt und Bootsfahrt zum Abschluss
Letzter Tag mit kurzer Bootsfahrt am Vormittag und einem entspannten Nachmittag in Hondarribia. Von hier ist am Folgetag die Rückreise über Hendaye bequem, da die Grenze nur wenige Kilometer entfernt liegt.
Pasaia liegt an einer engen, fjordartigen Meeresbucht zwischen steilen Hügeln, geteilt in mehrere alte Fischerviertel. Von Pasai San Pedro setzt eine kleine traditionelle Motorboot-Fähre in wenigen Minuten hinüber nach Pasai Donibane, dem malerischen Gassendorf am Wasser. Die kurze Bootsfahrt gehört zum Erlebnis und kostet nur wenige Cent.
Die ummauerte Oberstadt von Hondarribia mit ihren bunten Fischerhäusern, Wappen und Balkonen zählt zu den schönsten Ortsbildern des Baskenlands. Rund um die Kirche und das Kastell von Karl V. reihen sich Pintxos-Bars, unten am Hafen sitzt man mit Blick über die Bidasoa nach Frankreich. Ein stimmungsvoller Ort für den letzten Reiseabend.
Zum Abschluss übernachtet ihr im Fischerviertel von Hondarribia, wenige Schritte vom Hafen und der ummauerten Altstadt. So könnt ihr den Ort auch am Abend und frühen Morgen ohne Rückfahrt genießen. Das Haus liegt zentral und gut erreichbar mit Bus und Euskotren.
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