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Anreise über die Alpen
Erster Tag bewusst nicht zu lang, damit ihr entspannt am See ankommt.
Hier startet eure Reise. Vollgetankt und mit Vignetten für Österreich geht es über die Tauernautobahn Richtung Süden.
Ruhig gelegener Seecampingplatz in Kärnten mit türkisem Wasser und Bergblick, ideal als erste Etappe vor der Fahrt an die Adria. Der Faaker See lädt am Abend zu einem Bad ein und bricht die lange Anreise angenehm.
Lange Etappe zur Küste
Längere Fahretappe, dafür danach zwei ruhigere Tage.
Nach dem Frühstück am See geht es weiter durch Slowenien Richtung kroatische Küste.
Moderner Campingplatz an einer bewaldeten Landzunge nördlich von Zadar, mit direktem Zugang zum Meer und guten Sanitäranlagen. Perfekt zum Durchatmen nach der langen Fahrt, mit Bademöglichkeit direkt vor dem Stellplatz.
Meeresorgel und Altstadt
Ruhetag mit kurzer Anfahrt zur Altstadt.
Zadars Halbinsel-Altstadt vereint römische Ruinen, venezianische Tore und moderne Kunst: Die Meeresorgel erzeugt aus Wellen Töne, die Sonnengruß-Installation leuchtet abends. Zum Sonnenuntergang an der Uferpromenade lohnt es sich zu bleiben.
Küstenstraße nach Süden
Der Diokletianpalast ist ein bewohntes römisches Kaiserquartier, in dessen antiken Mauern heute Cafés, Wohnungen und die Kathedrale stecken. Ein Spaziergang durch die Substruktionen und über den Peristyl gibt in gut zwei Stunden viel Geschichte.
Waldreicher Küstencampingplatz an der Makarska-Riviera direkt am Kiesstrand, mit dem Biokovo-Massiv als Kulisse. Schattige Stellplätze unter Pinien und ein ruhiger, weniger überlaufener Abschnitt der Küste.
Stadtmauern und Altstadt
Auto am Platz lassen; die Altstadt ist autofrei, Busanbindung ist einfach.
Der einzige Campingplatz nahe Dubrovnik, gut gelegen auf der Halbinsel Lapad mit Buslinie in die Altstadt. Praktischer Ausgangspunkt, um das Auto stehen zu lassen und das Zentrum entspannt zu Fuß und per Bus zu erkunden.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Die vollständig erhaltene Stadtmauer umschließt eine Marmorstraße, Klöster und Palazzi und bietet vom Wehrgang aus Blicke über rote Dächer und das Meer. Ein Rundgang auf der Mauer dauert etwa zwei Stunden, am angenehmsten früh oder gegen Abend.
Grenzübertritt in die Bucht von Kotor
Am Vormittag noch Dubrovnik, nachmittags Grenze und kurze Fahrt in die Bucht.
Auf einem 37 Meter hohen Felsen vor den Mauern thront diese Festung mit der besten Aussicht auf die Altstadt. Der Aufstieg lohnt sich vormittags, das Kombiticket mit der Stadtmauer spart Geld.
Kleiner, familiärer Campingplatz direkt an der Bucht von Kotor bei Morinj, ruhig und abseits des Trubels von Kotor selbst. Klares Wasser vor der Tür und Blick über den Fjord auf die umliegenden Berge.
Fjord der Adria
Das barocke Städtchen mit Steinpalästen liegt an der engsten Stelle der Bucht, davor die beiden Inseln Gospa od Škrpjela und Sveti Đorđe. Ein Bootsausflug zur Kircheninsel dauert nur wenige Minuten und ist ein Höhepunkt.
Die von venezianischen Mauern umschlossene Altstadt liegt am Fuß eines steilen Bergs, auf den ein befestigter Weg zur Festung San Giovanni führt. Der Aufstieg mit rund 1350 Stufen belohnt mit einem grandiosen Blick über den Fjord; früh oder spät wegen der Hitze angenehmer.
Panoramastraße und Riviera
Bergstrecke braucht Zeit; dafür kurze Abschnitte an der Küste.
Die alte Serpentinenstraße windet sich in 25 Kehren steil aus der Bucht hinauf und bietet immer neue Tiefblicke auf den Fjord. Oben im Lovćen-Nationalpark liegt das Mausoleum des Dichterfürsten Njegoš mit weitem Rundblick über Montenegro.
Die durch einen Damm mit dem Festland verbundene Inselstadt aus rosa Steinhäusern gehört zu den meistfotografierten Orten der Adria. Die Insel selbst ist ein privates Resort, doch vom Aussichtspunkt an der Straße und vom benachbarten Strand hast du den perfekten Blick.
Ruhiger, olivenbestandener Campingplatz in der Bucht von Buljarica südlich von Sveti Stefan, abseits des Trubels der Küstenorte. Der lange naturbelassene Kiesstrand liegt in Gehweite und lädt zum Baden ein.
Größter See des Balkans
Von diesem Aussichtspunkt siehst du die berühmte Flussschleife des Rijeka Crnojevića, wo sich das Wasser in einer S-Kurve durch die grünen Hügel windet. Ein kurzer Halt mit einem der schönsten Panoramen des Skadar-Nationalparks.
Der Skadar-See ist ein Paradies für Pelikane, Reiher und Kormorane; auf einer Bootstour gleitest du durch Seerosenfelder und vorbei an versteckten Klosterinseln. Vom Ort Virpazar starten mehrere Anbieter, ideal am späten Nachmittag bei ruhigem Licht.
Kleiner Platz am Rande von Virpazar direkt am Wasser, geführt von einer ortsansässigen Familie mit eigenem Restaurant. Ruhige Lage am See mit der Möglichkeit, Bootstouren direkt vor Ort zu organisieren.
Erster albanischer Halt
Grenzformalitäten in Albanien: Fahrzeugpapiere und Versicherung bereithalten.
Über Shkodra thront diese ausgedehnte Festungsruine mit illyrischen, venezianischen und osmanischen Schichten und Blick auf drei Flüsse und den Skadar-See. Die Legende um die eingemauerte Rozafa gehört zum bekanntesten Mythos Albaniens.
Beliebter Campingplatz am Ufer des Buna-Flusses am Rand von Shkodra, guter Ausgangspunkt für Ausflüge in die Berge. Schattige Stellplätze, Pool und ein Restaurant machen ihn zu einem angenehmen Stopp vor der Fahrt nach Theth.
Bergstraße in die Prokletije
Anspruchsvolle Bergstraße, dafür ein Tag ohne weitere lange Fahrt.
Optionaler Abstecher, den ihr euch gewünscht habt; wer die Straße scheut, könnte diesen Tag auslassen und in Shkodra bleiben.
Die kleine weiße Steinkirche mit Schindeldach ist das Wahrzeichen des Bergdorfs Theth, umgeben von schroffen Gipfeln der Albanischen Alpen. Ein ruhiger Ort mitten in einer der eindrucksvollsten Bergkulissen des Balkans.
Ein etwa 30 Meter hoher Wasserfall, den du über einen gut markierten Wanderweg in rund 45 Minuten je Richtung erreichst. Die kurze Wanderung führt durch Wiesen und Wald und gibt einen guten Eindruck der Landschaft rund um Theth.
Einfacher, naturnaher Zeltplatz im Tal von Theth, ideal um in den Bergen zu übernachten und am nächsten Morgen zu wandern. Die Ausstattung ist rustikal, dafür ist die Lage inmitten der Prokletije-Berge unschlagbar.
Wanderung und Talfahrt
Wander- und Fahrtag; wer die Wanderung kürzer mag, dreht früher um.
Dieses türkisblaue Wasserbecken im Fluss Kaprea erreichst du über eine schöne, aber längere Wanderung durch das Tal von Nderlysa. Das intensive Blau des Wassers und die Felskaskaden lohnen den Aufwand; festes Schuhwerk ist nötig.
Zurück am Fluss bei Shkodra, um nach der Bergwanderung wieder Komfort mit Dusche und Restaurant zu haben. Ruhiger Abend vor der Fahrt Richtung Küste am nächsten Tag.
Osmanisches Erbe
Längere Etappe an Tirana vorbei; früh losfahren, um nachmittags Berat zu genießen.
BERat gilt als Stadt der tausend Fenster, weil sich die weißen osmanischen Häuser übereinandergestapelt am Hang festhalten. Die UNESCO-Altstadtviertel Mangalem und Gorica sind über die alte Steinbrücke verbunden und laden zum Bummeln durch enge Gassen ein.
Die Festung von Berat ist bis heute bewohnt: Innerhalb der Mauern liegen Wohnhäuser, byzantinische Kirchen und das Onufri-Ikonenmuseum. Vom Burgberg hast du einen weiten Blick über die Stadt und das Osum-Tal.
Charmante Unterkunft in einem restaurierten osmanischen Haus im Viertel Gorica mit Blick auf die berühmte Häuserfront von Mangalem. Da direkt an der Altstadt kein Campingplatz liegt, ist ein zentrales Gästehaus hier die beste Wahl; der Camper steht auf ebenerdigen Parkplätzen am Ortsrand.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Ruhetag mit Naturabstecher
Ruhigerer Tag mit kurzem Naturabstecher; wer lieber bleibt, verbringt den Tag in Berat.
Etwa eine Stunde südöstlich von Berat hat sich der Osum in eine tiefe, schmale Schlucht mit Wasserfällen und Felswänden gegraben. Aussichtspunkte an der Straße geben spektakuläre Tiefblicke, im Sommer ist auch Canyoning möglich.
Steinstadt im Drino-Tal
Längere Bergetappe; früh starten für einen entspannten Nachmittag in der Steinstadt.
Die mächtige Festung über der Steinstadt beherbergt eine Waffensammlung, ein Amphitheater und ein amerikanisches Aufklärungsflugzeug aus dem Kalten Krieg. Von den Mauern reicht der Blick weit über das Drino-Tal, die Anlage gehört zu den größten Burgen des Balkans.
Die UNESCO-Altstadt aus grauen Steinhäusern mit Schieferdächern klettert steil den Hang hinauf, im alten Basar reihen sich Handwerkerläden und Cafés. Der Geburtsort des Schriftstellers Ismail Kadare bewahrt bis heute seine osmanische Architektur.
Einfacher, ruhiger Campingplatz am Rand von Gjirokastra mit Blick auf die Burg und guter Erreichbarkeit der Altstadt. Von hier lässt sich das Auto stehen lassen und die Steinstadt zu Fuß erkunden.
Quelle und Meer
Diese Karstquelle sprudelt aus großer Tiefe empor und bildet ein leuchtend blaues Auge, umgeben von schattigem Wald. Ein kurzer Fußweg vom Parkplatz führt zur Aussichtsplattform über dem tiefblauen Quelltopf.
Ruhiger Platz nahe Ksamil abseits der belebten Strandbars, guter Standort für die letzten Küstentage. Von hier erreichst du die türkisen Buchten und die vorgelagerten Inseln in wenigen Minuten.
Strandtag
Bewusster Ruhetag am südlichsten Punkt der Reise.
Ksamil ist berühmt für sein karibisch anmutendes Wasser und die kleinen vorgelagerten Inseln, die man teils durchwaten oder mit dem Tretboot erreichen kann. In der Nebensaison sind die Buchten deutlich ruhiger; früh morgens hast du die schönsten Plätze fast für dich.
Antike und Panoramaküste
Kurvenreiche Panoramastraße, dafür immer wieder Meerblick.
Die weitläufige antike Stadt Butrint liegt zwischen Lagune und Wald und vereint griechische, römische, byzantinische und venezianische Ruinen auf einem Rundweg. Amphitheater, Baptisterium und Stadtmauern lassen sich in rund zwei Stunden erwandern, das UNESCO-Welterbe ist ein Höhepunkt Südalbaniens.
Naturnaher Platz am Strand von Livadhi bei Himara, mittendrin in der Albanischen Riviera mit Kiesstränden und klarem Wasser. Guter Zwischenhalt auf der Panoramaküstenstraße mit Bademöglichkeit direkt vor Ort.
Bergpass und Küste
Die Passstraße steigt in Serpentinen auf über 1000 Meter und öffnet spektakuläre Tiefblicke von den Bergen hinunter auf das Ionische Meer. Oben im Nationalpark laden Pinienwälder und Aussichtsplattformen zu einer Pause ein.
Ruhiger, olivenbestandener Platz an der Küste bei Orikum unterhalb des Llogara-Passes, ideal als Etappe auf dem Weg zurück nach Norden. Baden im ruhigen Wasser der Bucht von Vlora und Blick auf die Berge im Rücken.
Lange Etappe nach Norden
Fahrtag mit Grenze; früh losfahren, damit ihr vor dem Abend an der Küste steht.
Von der Küste bei Vlora startet die längere Rückfahrt Richtung Adria und über die Grenze nach Montenegro.
Ruhiger Küstencampingplatz in Utjeha südlich von Bar, olivenbestanden und abseits der belebten Orte. Guter Zwischenstopp auf dem Rückweg mit kurzem Weg zu einer stillen Badebucht.
Reiseende in Montenegro
Reiseende an der Adria; von hier führt der Heimweg über Kroatien oder die Fähre Bar–Bari zurück Richtung Mitteleuropa.
Wer per Fähre abkürzen will: Von Bar fährt eine Autofähre nach Bari in Italien, rechtzeitig buchen lohnt sich.
Die Ruinenstadt Stari Bar liegt am Hang oberhalb der Küste und ist eine ausgedehnte, halb verlassene Festungsstadt mit Türmen, Aquädukt und alten Kirchen. Ein ruhiger, atmosphärischer Abschluss der Reise mit Blick auf Olivenhaine und Berge.
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