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Anreiseetappe
Erster Tag als reine Anreiseetappe, damit die Bergstraßen später entspannt bleiben.
Hier startet eure Reise. Ihr fahrt Richtung Südwesten über Basel und das Elsass in Richtung Rhônetal.
Gepflegter, gut erreichbarer Stadtcampingplatz im Weinort Beaune, ideal für einen Zwischenstopp auf der langen Anreise. Zu Fuß erreicht ihr die schöne Altstadt mit dem berühmten Hôtel-Dieu. Ruhige Nacht vor der Weiterfahrt gen Süden.
Anreiseetappe
Zweite reine Fahretappe. Ab morgen wird das Tempo deutlich ruhiger.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Weitläufiger Campingplatz an der Lagune bei Narbonne, ruhig gelegen und mit viel Platz für Wohnmobile. Ein guter Ort, um nach der langen Fahrt durchzuatmen, bevor es morgen über die Grenze in die Pyrenäen geht. Die römisch geprägte Altstadt Narbonnes ist einen kurzen Abstecher wert.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Ankunft in Aragonien
Ab hier bleibt ihr zwei Nächte, um die Ankunft in den Bergen entspannt anzugehen.
Die mittelalterliche Oberstadt von Aínsa gehört zu den schönsten Ortskernen der Pyrenäen: Kopfsteinpflaster, eine romanische Kirche und die weite Plaza Mayor mit Bergpanorama. Am Abend leuchten die Steinfassaden warm im Licht. Ein perfekter Auftakt für eure Bergtage.
Terrassierter Campingplatz mit Blick auf die Altstadt von Aínsa und die umliegenden Berge. Ruhige Lage in Talnähe, guter Ausgangspunkt für Ordesa und die Añisclo-Schlucht. Zur historischen Oberstadt sind es nur wenige Gehminuten bergauf.
Schluchtwanderung
Kurze Anfahrt, dann Zeit für eine ausgiebige Wanderung. Feste Schuhe und Wasser mitnehmen.
Die Añisclo-Schlucht ist ein dramatisch enger Seitencanyon des Ordesa-Nationalparks, durchflossen vom Río Bellós. Vom Parkplatz San Urbez führt ein aussichtsreicher Weg an Wasserfällen und moosbewachsenen Felswänden entlang. Eindrucksvolle, schattige Wanderung fernab der großen Touristenströme.
Umzug ans Tor des Nationalparks
Kurze Etappe, damit noch Zeit bleibt, Torla zu erkunden und den nächsten Tag zu planen.
Das Steindorf Torla liegt am Eingang zum Ordesa-Nationalpark, mit engen Gassen, Schieferdächern und der markanten Kirchturmsilhouette vor dem Mondarruego-Massiv. Von hier starten die Shuttle-Busse in das gesperrte Ordesa-Tal. Ein stimmungsvoller Bergort zum Ankommen und Bummeln.
Campingplatz direkt an der Zufahrt nach Torla, in Talnähe am Río Ara gelegen. Ruhige Basis für den Besuch des Nationalparks, morgens fährt der Shuttlebus fast vor der Tür ab. Umgeben von Bergwald und Fels.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Große Nationalpark-Wanderung
Ganztägige Wanderung: früh mit dem ersten Shuttle starten. Bis zur Cola de Caballo und zurück sind es rund 18 km, alternativ kürzere Varianten wählen.
Vom Ausgangspunkt Pradera de Ordesa führt der klassische Weg entlang des Río Arazas durch Buchenwälder zu den Wasserfällen Gradas de Soaso und weiter zur Cola de Caballo. Über euch türmen sich die Kalkwände des Monte Perdido auf. Eine der schönsten Bergwanderungen der Pyrenäen, gut markiert und für geübte Wanderer machbar.
Fahretappe mit Passstraßen
Anspruchsvollste Fahretappe der Reise. Früh starten und unterwegs Pausen an Aussichtspunkten einlegen.
Das abgelegene Vall de Boí birgt neun romanische Kirchen aus dem 11. und 12. Jahrhundert, die gemeinsam zum UNESCO-Welterbe gehören. Schlanke lombardische Glockentürme aus Naturstein ragen über die Bergdörfer. Ein einzigartiges Ensemble mittelalterlicher Baukunst mitten in den Pyrenäen.
Kleiner Bergcampingplatz oberhalb von Taüll, ruhig und mit Blick auf die Talkirchen und die Gipfel des Aiguestortes-Nationalparks. Guter Ausgangspunkt sowohl für die romanischen Kirchen als auch für den Nationalpark. Talnahe, ruhige Lage.
UNESCO-Welterbe und Bergdörfer
Ruhiger Kulturtag mit kurzen Fahrten zwischen den Dörfern. Gutes Schuhwerk für die steilen Gassen.
Die Kirche Sant Climent de Taüll mit ihrem sechsstöckigen Glockenturm ist das Wahrzeichen des Tals und berühmt für ihre Wandmalereien, deren Original-Christus Pantokrator heute in Barcelona hängt. Vor Ort erlebt ihr eine eindrucksvolle Lichtprojektion, die die Fresken zurückholt. Nur wenige Schritte entfernt steht die zweite Kirche Santa Maria.
In Erill la Vall steht die Kirche Santa Eulàlia mit einem der schönsten schlanken Glockentürme des Tals. Nebenan liegt das Besucherzentrum, das Geschichte und Bautechnik der lombardischen Romanik erklärt. Ein guter Ort, um den Zusammenhang aller neun Kirchen zu verstehen.
Bergseen und Granitgipfel
Ganztägige Bergtour. Wetter im Blick behalten, in der Höhe schlägt es schnell um.
Der einzige Nationalpark Kataloniens beeindruckt mit über 200 Bergseen, Granitgipfeln und Hochmooren. Vom Eingang bei Boí bringen euch Allrad-Taxis bis Aigüestortes, von wo aus Wanderwege zu den Estanys führen. Klare Bergluft, spiegelnde Seen und die markanten Zwillingsgipfel Els Encantats.
Schluchten und Felstürme
Voller Tag mit zwei Highlights und längerer Gesamtfahrt. Für Mont-rebei nur eine kürzere Etappe des Steges gehen, um Zeit für Riglos zu behalten.
Die Mont-rebei-Schlucht ist eine der spektakulärsten Kalksteinschluchten Spaniens, wo der Río Noguera Ribagorçana zwischen senkrechten Wänden verläuft. Ein in den Fels gehauener Pfad führt schwindelerregend über dem türkisfarbenen Wasser entlang. Ein unvergessliches, aber ausgesetztes Naturerlebnis.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Die Mallos de Riglos sind mächtige rötliche Konglomerat-Felstürme, die bis zu 300 Meter senkrecht über dem Dorf Riglos aufragen und ein Mekka für Kletterer sind. Am späten Nachmittag leuchten sie glühend rot. Über dem Dorf kreisen Gänsegeier, die hier eine große Kolonie bilden.
Einfacher, ruhiger Campingplatz direkt unter den Felstürmen von Riglos, in Talnähe am Fuß der Mallos. Perfekt, um den Sonnenuntergang an den roten Wänden zu erleben und Geier zu beobachten. Am nächsten Tag ist es nur ein Katzensprung zur Burg Loarre.
Burg und Beginn der Rückreise
Morgens die Burg besuchen, dann in Ruhe über die Grenze. Etappe bleibt so unter der Vier-Stunden-Grenze.
Die Burg Loarre aus dem 11. Jahrhundert thront auf einem Felssporn über der Ebene und gilt als eine der besterhaltenen romanischen Festungen Europas. Ihr durchstreift Kapelle, Krypta, Türme und Wehrgänge mit weitem Blick über das Land. Kein Wunder, dass hier schon Historienfilme gedreht wurden.
Ruhiger Campingplatz am See von Lourdes, ein guter Zwischenstopp auf der Nordseite der Pyrenäen. Nach der Grenzüberquerung über den Somport oder Bielsa lässt sich hier gut übernachten. Nahe genug an der Autoroute, um am nächsten Tag zügig Richtung Heimat zu fahren.
Heimreise
Diese Rückfahrt ist bewusst als lange Heimetappe geplant. Für ein entspannteres Tempo kann eine zusätzliche Zwischenübernachtung eingelegt werden, dann verschiebt sich die Ankunft um einen Tag.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Zurück am Ausgangspunkt endet eure Pyrenäen-Rundreise. Mit vollen Erinnerungen an Nationalparks, Canyons und romanische Kirchen kehrt ihr heim.
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