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Anreise nach Süden
Der Anreisetag ist die längste Fahretappe der Reise. Danach wird es deutlich ruhiger.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Hier startet eure Reise. Da die Strecke nach Andalusien mit dem Auto sehr weit ist, plant ihr die ersten Tage bewusst als entspannte Etappen mit Zwischenübernachtungen.
Lyon ist ein guter erster Halt: Frankreichs Gourmet-Hauptstadt lädt zu einem entspannten Abendessen in einem der traditionellen Bouchons ein. Für einen kurzen Spaziergang lohnt das Viertel Vieux Lyon mit seinen Renaissancegassen.
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Anreise, zweite Etappe
Am Nachmittag bleibt Zeit für einen Bummel durch Gironas Altstadt.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Girona ist ein reizvoller Zwischenstopp mit gut erhaltener Altstadt, Kathedrale und alten Stadtmauern, über die man laufen kann. Hier spürt man schon das südlichere Licht, während die weite Fahrt nach Andalusien noch bevorsteht.
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Anreise, dritte Etappe
Letzte lange Etappe vor Andalusien. Danach geht das Tempo spürbar herunter.
Valencia belohnt die lange Anfahrt mit mildem Klima, der historischen Markthalle Mercado Central und der berühmten Paella-Küche. Ein Spaziergang durch den ehemaligen Flusspark Turia rundet den Abend ab.
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Anreise abgeschlossen, Andalusien beginnt
Die letzte Anreiseetappe ist bewusst die einzige, die etwas über dem Tageslimit liegt, damit ihr danach vier ruhige Nächte in Málaga habt.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Málaga ist der Startpunkt eurer eigentlichen Rundreise und eine lebendige Hafenstadt mit maurischer Alcazaba, dem Geburtshaus von Picasso und einer entspannten Altstadt. Am Abend lohnt ein Bummel entlang der Uferpromenade Muelle Uno.
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Stadt, Geschichte und Märkte
Reiner Stadttag ohne Auto. Nachmittags bleibt Zeit für Strand oder Siesta.
Die maurische Festung aus dem 11. Jahrhundert thront über der Stadt und bietet mit ihren Gärten, Innenhöfen und Wasserläufen einen Vorgeschmack auf Andalusiens islamisches Erbe. Vom höher gelegenen Castillo de Gibralfaro hat man einen weiten Blick über Hafen und Meer.
Die historische Markthalle mit ihrem maurischen Tor ist ideal für einen Vormittag zwischen Fischständen, Oliven und Tapas-Bars. An den Ständen kann man frische Meeresfrüchte gleich vor Ort probieren.
Natur und Nervenkitzel
Tagesausflug von Málaga aus, abends zurück zur gleichen Unterkunft. Festes Schuhwerk mitnehmen.
Der einst gefürchtete Königspfad führt über gesicherte Stege durch die spektakuläre Schlucht El Chorro, hoch über dem türkisen Fluss. Der Rundweg ist gut ausgebaut und auch ohne Klettererfahrung machbar, sollte aber vorab gebucht werden.
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Erholung
Bewusst freier Tag ohne Fahrt. Wer lieber ans Meer will, findet in Málaga stadtnahe Strände wie La Malagueta.
In einem Renaissancepalast gelegen, zeigt das Museum Werke aus allen Schaffensphasen des in Málaga geborenen Künstlers. Ein ruhiger, überschaubarer Rundgang, der sich gut mit einem Café-Besuch in der Altstadt verbinden lässt.
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Weiße Dörfer und die große Schlucht
Kurze Fahretappe. Nachmittags Ankunft und erster Spaziergang zur Schlucht.
Ronda thront dramatisch über der Schlucht El Tajo, die von der berühmten Brücke Puente Nuevo überspannt wird. Die Stadt vereint eine der ältesten Stierkampfarenen Spaniens, maurische Bäder und weite Blicke ins Umland. Ein idealer Ort, um zwei Nächte zu bleiben und die weißen Dörfer der Umgebung zu erkunden.
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Die im 18. Jahrhundert erbaute Steinbrücke verbindet die Alt- und Neustadt über der 100 Meter tiefen Schlucht. Von den Aussichtspunkten und dem Wanderweg unterhalb bietet sich der beste Blick auf das Bauwerk.
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Pueblos Blancos
Rundfahrt durch zwei der schönsten weißen Dörfer, abends zurück nach Ronda. Insgesamt wenig Fahrzeit, viel zum Bummeln.
Das weiße Bergdorf liegt eingebettet in einen Naturpark und ist bekannt für seine steilen Gassen, handgewebten Wolldecken und die kühle Bergluft. Ein guter Ort für ein ruhiges Mittagessen auf der Plaza.
Zahara klebt an einem Felsen über einem türkisfarbenen Stausee, gekrönt von einer maurischen Burgruine. Der Aufstieg zum Castillo belohnt mit einem der schönsten Panoramen der Region.
Vom Bergland an den Atlantik
Zwischenstopp in Arcos zum Bummeln und Mittagessen, danach entspannt ans Meer.
Arcos gilt als eines der eindrucksvollsten weißen Dörfer, seine Altstadt liegt auf einem schmalen Felsgrat über dem Fluss Guadalete. Von der Plaza del Cabildo blickt man weit über die andalusische Landschaft.
Cádiz gilt als eine der ältesten Städte Europas und liegt fast vollständig vom Atlantik umschlossen. Die Altstadt mit engen Gassen, Kathedrale und Stadtstränden lädt zu langen Spaziergängen und frischem Fisch ein. Hier bleibt ihr mehrere Nächte, um die Küste in Ruhe zu genießen.
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Alte Hafenstadt am Atlantik
Stadttag zu Fuß. Nachmittags lohnt der Stadtstrand La Caleta zum Sonnenuntergang.
Die barocke Kathedrale mit ihrer goldenen Kuppel prägt die Silhouette der Stadt vom Meer aus. Wer den Glockenturm Torre de Poniente besteigt, wird mit einem Rundumblick über Altstadt und Ozean belohnt.
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Der lebhafte Zentralmarkt ist ein guter Ort, um die Meeresfrüchte-Küche der Region zu probieren. In der angeschlossenen Gasse mit Ständen gibt es fangfrischen Fisch zum Sofortverzehr.
Sherry, Pferde und Flussmündung
Tagesausflug von Cádiz aus, abends zurück. Wer mag, lässt Jerez oder Sanlúcar weg und bleibt länger an einem Ort.
Jerez ist die Heimat des Sherry, der Andalusischen Reitschule und des Flamenco. Eine Bodega-Führung mit Verkostung gibt Einblick in die jahrhundertealte Weinkultur, dazu lädt die Altstadt mit Alcázar zum Bummeln ein.
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Das Städtchen an der Mündung des Guadalquivir ist berühmt für seinen Manzanilla-Sherry und für Fischrestaurants direkt am Strand Bajo de Guía. Gegenüber liegt der Nationalpark Doñana.
Strand und Vejer
Letzter voller Tag an der Küste. Abends zurück nach Cádiz zur gleichen Unterkunft, um am nächsten Morgen entspannt zu starten.
Vejer ist ein besonders stimmungsvolles weißes Dorf auf einem Hügel über der Costa de la Luz, mit engen Gassen, maurischen Resten und einer lebendigen Gastronomieszene. Von den Aussichtspunkten blickt man bis zum Atlantik und an klaren Tagen nach Afrika.
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Der weite, naturbelassene Strand von Bolonia mit seiner riesigen Wanderdüne gehört zu den schönsten der Costa de la Luz. Direkt daneben liegen die römischen Ruinen von Baelo Claudia mit Blick aufs Meer.
Abschied und Reiseende
Da es eine Reise mit offenem Ende ist, endet die Tour in Cádiz. Von hier könnt ihr die Heimreise selbst gestalten, etwa mit Übernachtungen unterwegs oder einem längeren Aufenthalt in Andalusien.
Der kleine Stadtstrand zwischen zwei alten Festungen ist ein ruhiger Ort für einen letzten Spaziergang am Atlantik. Von hier lässt sich die Reise entspannt ausklingen, bevor die Rückreise oder Weiterreise ansteht.
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