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Anreise und erstes Baden
Entspannter Anreisetag mit gut 2,5 Stunden Fahrt, Nachmittag zum Baden frei.
Hier startet eure Alpen-Adria-Runde. Nehmt euch morgens Zeit zum Beladen und startet früh, damit ihr am Nachmittag noch baden könnt.
Der Wörthersee ist einer der wärmsten Badeseen der Alpen und leuchtet an heißen Tagen türkis. Der Campingplatz liegt direkt am Wasser mit eigenem Badestrand und Steg, ideal zum Ankommen und ersten Sprung ins Wasser. Vom Platz aus lässt sich das Südufer gut zu Fuß oder mit dem Rad erkunden.
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See und Erholung
Ruhetag mit kurzer Fahrt, viel Zeit am Wasser.
Der höchste Holzaussichtsturm der Welt bietet einen Rundblick über den Wörthersee und die Karawanken. Für den Rückweg gibt es eine Rutsche im Turm, oben ein Café. Große Wohnmobilstellflächen am Fuß des Turms machen den Halt unkompliziert.
Zweite Nacht am selben Seeplatz, damit ihr den See in Ruhe genießen könnt. Nachmittags lohnt ein Abstecher nach Klagenfurt mit dem Bus oder Rad, der Reptilienzoo Happ und der Europapark liegen am Westufer.
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Slowenische Alpen
Für die Vignette in Slowenien vorab eine E-Vignette lösen.
Der Wurzenpass ist mit bis zu 18 Prozent Steigung fordernd; mit großem Wohnmobil besser den Karawankentunnel nehmen.
Der Faaker See gilt als einer der klarsten Badeseen Kärntens und schimmert intensiv türkis vor der Kulisse des Mittagskogels. Ein kurzer Badestopp am Seeufer versüßt die Fahrt Richtung Grenze. Es gibt ebenerdige Parkflächen an den öffentlichen Strandbädern.
Der Bleder See mit seiner Insel und der Burg auf dem Felsen ist eines der Wahrzeichen Sloweniens. Der Campingplatz liegt am ruhigen Westende direkt am Wasser mit eigenem Badebereich. Von hier führt ein flacher Uferweg rund um den See, ideal für einen Abendspaziergang.
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Natur und Wandern
Vintgar-Klamm morgens besuchen, wenn es kühler und leerer ist.
Auf hölzernen Stegen führt der Weg durch die enge Vintgar-Klamm über dem türkisgrünen Fluss Radovna bis zum tosenden Šum-Wasserfall. Die knapp zwei Kilometer sind gut begehbar und ein Höhepunkt der Region. Am Eingang gibt es einen Parkplatz mit Wohnmobilstellflächen.
Nachmittags könnt ihr im Bleder See baden oder mit einer traditionellen Pletna-Ruderboot zur Insel übersetzen und die Wallfahrtskirche besuchen. Der flache Uferrundweg von etwa sechs Kilometern lässt sich gut zu Fuß gehen. Vom Aussichtspunkt Ojstrica gibt es das klassische Postkartenmotiv.
Bergsee und Triglav-Nationalpark
Kurvige Bergstrecke, Zeit einplanen und Pausen machen.
Die Soča-Region ist ein guter Ausgangspunkt für den Predil-Pass am nächsten Tag.
Der Bohinjer See liegt größer, stiller und ursprünglicher als Bled mitten im Triglav-Nationalpark. Vom Ufer aus lässt sich hervorragend baden und paddeln, ringsum ragen die Julischen Alpen auf. Ein guter Zwischenstopp auf dem Weg ins Soča-Tal.
Die Tolminer Klammen sind der tiefstgelegene Zugang zum Triglav-Nationalpark, wo sich die Flüsse Tolminka und Zadlaščica in schmale Schluchten graben. Über Stege und die Teufelsbrücke führt ein abwechslungsreicher Rundweg. Der Bärenkopf-Felsen und die smaragdgrünen Gumpen sind die Höhepunkte.
Der familiengeführte Öko-Campingplatz liegt oberhalb der smaragdgrünen Soča, ideal für Naturliebhaber. Vom Platz erreicht man zu Fuß den Fluss und die berühmten Slap Kozjak-Wasserfälle. Ruhige, gut ausgestattete Stellplätze zwischen Bäumen.
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Alpenpass und Bergseen
Der Predil-Pass hat auf der Südseite einige enge Kehren, aber moderate Steigung, für Wohnmobile machbar.
Insgesamt entspannter Tag mit kurzen Fahrten und viel Natur.
Der Predil-Pass auf 1156 Metern verbindet das Soča-Tal mit dem italienischen Kanaltal und ist mit dem Wohnmobil gut zu fahren. Am Scheitel liegt der kleine Lago del Predil, umrahmt von den Julischen Alpen. Die alten Festungsanlagen erinnern an die Grenzgeschichte der Region.
Die beiden Fusine-Seen liegen tiefgrün und spiegelglatt vor dem Mangart-Massiv und gehören zu den schönsten Bergseen der Ostalpen. Ein flacher Rundweg von etwa fünf Kilometern verbindet oberen und unteren See. Ideal für eine ruhige Wanderung im Naturpark.
Der Campingplatz liegt am Rand von Tarvisio im Dreiländereck und ist ein guter Ausgangspunkt für die Bergseen ringsum. Vom Platz führt der beliebte Radweg Alpe-Adria entlang der alten Bahntrasse. Ruhige, waldnahe Lage mit solider Ausstattung.
Von den Bergen an die Adria
Am Meer angekommen, den Nachmittag ruhig ausklingen lassen.
Das weiße Schloss Miramare thront auf einer Felszunge direkt über dem türkisen Golf von Triest, umgeben von einem weitläufigen Park. Die prunkvollen Innenräume von Erzherzog Maximilian sind gut erhalten und begehbar. Der Park mit Meerblick ist frei zugänglich und ideal für einen Spaziergang.
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Der große Campingplatz liegt in einem Pinienwald oberhalb der Bucht von Sistiana, mit Meerblick und eigenem Strandzugang. Von hier erreicht man Triest bequem mit dem Bus, sodass das Wohnmobil stehen bleiben kann. Guter Ausgangspunkt für den Küstenwanderweg Rilkeweg.
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Kaffeehaus und Hafenstadt
In Triest keine Tiefgaragen ansteuern, das Wohnmobil ist zu hoch; ebenerdig parken oder den Bus nehmen.
Triest verbindet österreichisches Kaffeehaus-Flair mit italienischem Meer und dem größten platzoffenen Meeresplatz Europas, der Piazza Unità d'Italia. Kanal, historische Cafés und der Aussichtshügel San Giusto laden zum Bummeln ein. Die Stadt lässt sich gut zu Fuß erkunden.
Die Festung San Giusto krönt den Hügel über der Altstadt und bietet vom Wehrgang einen weiten Blick über die Dächer und den Golf. Nebenan steht die romanisch-byzantinische Kathedrale mit alten Mosaiken. Ein guter Punkt, um die Geschichte der Stadt zu begreifen.
Adria-Städtchen und Salzgärten
Grenzübertritt nach Slowenien, Vignette prüfen.
Kurze Fahrt, Nachmittag am Meer.
In den weitläufigen Salzgärten von Sečovlje wird noch heute nach traditioneller Methode Salz gewonnen, umgeben von einem vogelreichen Naturpark. Holzstege und Lehrpfade führen durch die Becken. Ein ruhiger Kontrast zum Trubel der Küstenorte.
Der Campingplatz Lucija liegt zwischen Portorož und Piran direkt am Meer und ist ein guter Standort für die westistrische Küste. Von hier fährt ein Bus nach Piran, sodass das Wohnmobil stehen bleiben kann. Badezugang und Promenade sind fußläufig.
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Altstadtgassen und Meer
Piran ist für Wohnmobile gesperrt; unbedingt außerhalb parken und mit dem Shuttle oder zu Fuß hinein.
Piran ist ein venezianisch geprägtes Städtchen auf einer schmalen Landzunge, mit engen Gassen, dem Tartini-Platz und der Kirche San Giorgio über den Dächern. Autofrei und kompakt lässt es sich wunderbar zu Fuß erkunden. Von der Stadtmauer reicht der Blick über die ganze Bucht.
Der Aufstieg zur Kirche San Giorgio und auf die alte Stadtmauer belohnt mit dem besten Panorama über Piran und das Meer. Der Glockenturm ist dem Campanile von Venedig nachempfunden. Ein kurzer, lohnender Spaziergang durch die Oberstadt.
Weiße Pferde und Höhlenland
Etwas längere Fahrstrecke am Nachmittag; Pausen einlegen, Ankunft am See vor dem Abend.
In Lipica werden seit dem 16. Jahrhundert die berühmten weißen Lipizzaner gezüchtet, die klassische Reitkunst prägen. Bei einer Führung durch Stallungen und Weiden erlebt man die Pferde aus der Nähe, oft gibt es auch Vorführungen. Die weitläufige Anlage im Karst ist ideal für einen Vormittag.
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Auf dem Rückweg Richtung Alpen bietet der große, waldreiche Campingplatz Šobec einen ruhigen Halt an einem eigenen Badesee mit Kiesstrand. Er liegt nahe Bled und ist ideal, um vor der letzten Etappe noch einmal zu baden. Sehr familienfreundlich und gut ausgestattet.
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Heimreise über die Alpen
Letzte Etappe mit gut 3,5 Stunden Fahrt; früh starten und eine Pause im Salzkammergut oder am Katschberg einlegen.
Nach dem Frühstück und einem letzten Sprung in den Badesee startet die Heimfahrt. Von hier ist es über den Karawankentunnel und die Tauernautobahn nicht mehr weit nach Salzburg.
Hier endet eure Alpen-Adria-Runde nach zwölf Tagen zwischen Seen, Klammen und Meer. Ihr seid wieder am Ausgangspunkt angekommen.
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