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Zugreise und erster Abend in der alten Hauptstadt der Normandie
Reiner Anreisetag mit langer Bahnfahrt, deshalb abends nur ein kurzer Spaziergang durch die Altstadt.
Kalkuliere für die Umstiege in Paris genügend Puffer ein, gerade mit Gepäck.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Hier startet eure Reise. Vom Hauptbahnhof geht es mit der Bahn über Paris weiter in die Normandie.
Die gotische Kathedrale mit ihrer filigranen Westfassade hat Claude Monet zu einer ganzen Serie von Gemälden inspiriert, die das wechselnde Licht über den Tag einfangen. Am Abend ist der Platz ruhig, und die Fassade lässt sich in aller Ruhe betrachten. Der Eintritt ist frei.
Ein historisches Stadtpalais mitten in der Altstadt, ruhig und komfortabel, fußläufig zu Kathedrale und Gassen mit Fachwerkhäusern. Gute Basis für den ersten und zweiten Abend, bevor ihr den Mietwagen übernehmt.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Altstadt, Kunst und Jeanne d'Arc
Ganz ohne Auto und ohne feste Termine, ideal zum Ankommen.
Auf dem Wochenmarkt am Place du Vieux-Marché gibt es guten Fisch und Käse für zwischendurch.
Die astronomische Renaissance-Uhr über der belebten Fußgängergasse ist das Wahrzeichen der Stadt. Vom begehbaren Turm hat man einen schönen Blick über die Dächer der Altstadt.
Eines der wichtigsten Kunstmuseen der Normandie mit einer starken Impressionisten-Sammlung, darunter Werke von Monet, Sisley und Renoir. Die ständige Sammlung ist kostenlos zugänglich und ein ruhiger Auftakt in das Thema der Reise.
Ein mittelalterlicher Pestfriedhof mit reich geschnitzten Fachwerkgalerien, ungewöhnlich und stimmungsvoll. Heute ein ruhiger Innenhof mit Café, gut für eine Pause.
Monets Garten und erster Blick auf die Klippen
Heute die einzige etwas längere Fahrstrecke, weil Giverny und Étretat weit auseinanderliegen.
In Étretat kann es im Ort eng werden; parke oberhalb am Hotel oder auf den ausgewiesenen Küstenparkplätzen.
Den Mietwagen holt ihr am besten direkt am Bahnhof Rouen-Rive-Droite ab, wo mehrere Anbieter Stationen haben. Reserviere vorab, das ist günstiger und sichert die Verfügbarkeit für die Küstentage.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Das rosafarbene Wohnhaus und die berühmten Wassergärten mit japanischer Brücke und Seerosenteich, die Monet über Jahrzehnte selbst gestaltet und gemalt hat. Im Mai steht der Garten in voller Blüte. Buche ein Zeitfenster, um Warteschlangen zu vermeiden.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Die weltberühmten Kreidefelsen mit den natürlichen Toren Porte d'Aval und Porte d'Amont sowie der Felsnadel Aiguille. Am späten Nachmittag steht das Licht schön für einen ersten Spaziergang über die Klippen. Feste Schuhe helfen auf den Wiesenwegen.
Ein charmantes Hotel oberhalb des Ortes mit Panoramablick auf die Klippen und einen Park zum Meer. Ruhige Basis für die nächsten Küstentage, mit Parkplatz und gutem Restaurant.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Wandern über die Kreidefelsen
Ein reiner Wander- und Genusstag ohne Autofahren, ganz im entspannten Tempo.
Der Nachmittag bleibt frei für Strand oder Ruhe im Hotelpark.
Ein moderner, künstlerisch gestalteter Garten hoch über den Klippen mit skulptural geschnittenen Buchsformen und Meerblick. Ein ruhiger, ungewöhnlicher Ort direkt am Aufstieg zur Porte d'Amont.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Vom Ort führt ein Aufstieg zur Falaise d'Aval mit dem besten Blick auf das große Felsentor und die freistehende Nadel. Der Rundweg über die Wiesen ist gut machbar und bietet immer neue Perspektiven aufs Meer.
Fischrestaurant im Ort mit frischem Fang und Meeresfrüchten, gemütlich und unaufgeregt. Guter Ort für ein spätes Mittagessen nach der Wanderung.
Fischerhafen, Steilküste und ein blühendes Dorf
Gemächlicher Küstentag mit zwei kurzen bis mittleren Fahrten, immer unter der Drei-Stunden-Grenze.
In Veules-les-Roses lohnt eine Rast mit Austern direkt am Strand.
Ein prunkvoller Palast, in dem der Kräuterlikör Bénédictine hergestellt wird, mit Museum und Führung durch Destillerie und Kräuterkeller. Fécamp selbst ist ein lebendiger Fischerhafen mit langer Seefahrtstradition.
Der alte Hafen mit Fischerbooten und Marktständen, an denen fangfrischer Fisch verkauft wird. Von der Steilküste am Cap Fagnet hat man einen weiten Blick über die Alabasterküste.
Eines der schönsten Dörfer Frankreichs, durchzogen vom kürzesten Fluss des Landes, der Veules. Enge Gassen, Wassermühlen, blühende Gärten und ein kleiner Strand machen den Nachmittag hier besonders. Austern gibt es direkt am Meer.
Moderne Hafenstadt und malerischer alter Hafen
Kurze Fahrten, viel Zeit zum Bummeln in Le Havre und Honfleur.
In Honfleur ist das Parken in der Altstadt eng; nutze die ausgeschilderten Parkplätze am Ortsrand und geh zu Fuß.
Das lichtdurchflutete Museum am Meer besitzt eine der bedeutendsten Impressionisten-Sammlungen Frankreichs, mit Werken von Monet, Boudin und Pissarro. Der Neubau von Auguste Perret machte Le Havre zum UNESCO-Welterbe.
Die nach dem Krieg von Auguste Perret wiederaufgebaute Innenstadt aus Sichtbeton ist ein außergewöhnliches Ensemble der Moderne und UNESCO-Welterbe. Die Kirche Saint-Joseph mit ihrem Lichtturm ist einen Blick wert.
Der alte Hafen mit den hohen, schmalen Schieferhäusern rund um das Wasserbecken ist eines der berühmtesten Motive der Normandie und hat Generationen von Malern angezogen. Die hölzerne Kirche Sainte-Catherine und die engen Gassen laden zum Bummeln ein.
Ein romantisches kleines Haus mit gemütlichen, individuell eingerichteten Zimmern, wenige Schritte vom alten Hafen entfernt. Perfekt für die zweite Basis der Reise mit Charme und ruhigem Garten.
Vorab buchen ist hier oft günstiger
Mondäne Seebäder und ein Schloss über dem Hafen
Der weiteste Tagesausflug, weil Dieppe im Osten liegt; wer es ruhiger mag, kann Dieppe kürzen und länger in Deauville bleiben.
Deauville am Vormittag, Dieppe am Nachmittag, damit ihr das Licht am Kanal habt.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Das elegante Seebad mit seiner berühmten Holzpromenade, den bunten Strandschirmen und den Villen der Belle Époque. Ein Bummel entlang der Planches und ein Kaffee an der Strandpromenade gehören dazu.
Die Burg hoch über der Stadt beherbergt ein Museum mit maritimer Geschichte, Elfenbeinschnitzereien und Werken von Malern, die in Dieppe arbeiteten. Von den Wällen reicht der Blick über den Ärmelkanal und den Fischerhafen.
Der lebhafte Hafen ist bekannt für Jakobsmuscheln und frischen Fisch, die an den Quais und auf dem Markt verkauft werden. Ein schöner Ort für ein spätes Mittagessen mit Meeresfrüchten.
Heimreise über Paris
Letzter Tag als reiner Reisetag; die Zugfahrt ist lang, dafür entspannt und ohne Umsteigestress am Steuer.
Fahrt vor der Rückgabe rechtzeitig los, damit vor Honfleur genug Puffer bleibt.
Lange Etappe — plant Pausen ein.
Von Honfleur fahrt ihr zurück nach Rouen und gebt den Mietwagen am Bahnhof ab. Von dort geht die Bahnreise über Paris zurück nach Hamburg.
Ankunft am Ausgangspunkt der Reise. Hier endet eure Rundreise durch die Normandie.
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